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  16.01.2012  

 

 

BBC: Beschichtete Kleidung reinigt sich selbst

report form farbe - 16.01.2012 - Shanghai (pte) Eine neue Beschichtung für Baumwollstoffe, die Kleidung im Sonnenlicht von selbst von Flecken und Gerüchen säubert, könnte den Textilmarkt revolutionieren. Die aufwändige chemische Methode wurde von chinesischen Forschern entwickelt und soll trotz der komplizierten Herstellung kostengünstig, ungiftig und umweltfreundlich sein, schreibt die BBC. Das Verfahren ist jedoch nicht neu: Bei selbstreinigenden Fenstern oder geruchsfreien Socken werden bereits ähnliche Beschichtungen verwendet.

Nur Sonnenlicht nötig: Um die Selbstreinigung auszulösen, war bislang ultraviolettes Licht notwendig - im täglichen Gebrauch ist dies jedoch unpraktisch. Durch unterschiedliche chemische Behandlungen funktioniert der Prozess nun auch mit gewöhnlichem Sonnenlicht. Erste Tests sind vielversprechend: Stoffe, die mit orangener Farbe beschmutzt wurden, konnten sich nach zwei Stunden im Sonnenlicht zu 71 Prozent von der Farbe reinigen. Das Ergebnis war deutlich besser als bei früheren Versuchen.

Sollte das Verfahren auch in der Massenfertigung anwendbar sein, könnten sich beschichtete Stoffe zum Verkaufshit entwickeln. "Derartige funktionelle Kleidung hat sich bereits als sehr populär erwiesen, besonders in Japan, wo die Regierung die Nutzung von Klimaanlagen eingeschränkt hat, als nach den Erdbeben im März der Strom knapp war", so Isabelle Cavill, von Planet Retail http://planetretail.net . Auch in anderen Ländern, besonders in jenen mit heißem und feuchtem Klima, könnten sich die selbstreinigenden Stoffe durchsetzen.

BGA: Schlussquartal mit schwächerer Entwicklung

report form farbe - 16.01.2012 - Berlin - Nach starkem Wachstum im Jahresverlauf zeichnet sich für das Jahresschlussquartal eine etwas schwächere Entwicklung ab. Zu dieser Bewertung kommt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in seiner aktuellen Bewertung der wirtschaftlichen Lage im Dezember 2011. Die Produktion in der Industrie sowie im Bauhauptgewerbe hat gegenüber dem dritten Quartal nachgelassen. Dennoch zeigt sich die Wirtschaft insgesamt als robust. Die positive Entwicklung der Beschäftigung und der Einkommen stützen den privaten Konsum und stabilisieren die binnenwirtschaftliche Entwicklung. In den ersten drei Quartalen stieg die gesamtwirtschaftliche Leistung pro Quartal real um durchschnittlich 0,7 Prozent, dabei trugen die Dienstleistungsbereiche bislang kräftig zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum bei. Aber auch hier deutet sich eine Abschwächung der Dynamik an.

Die Gründe für den zurückhaltenden Ausblick auf die kommenden Monate sind weniger im Inland, sondern vielmehr in der Eintrübung des europäischen und internationalen Umfelds zu finden, so das BMWi weiter. Insbesondere die Staatsschuldenkrise in einigen Ländern des Eurogebiets sowie die nach wie vor fragile Lage des Finanzsektors sorgen für Verunsicherung.

In diesem Umfeld erwies sich die deutsche Wirtschaft bislang als ausgesprochen robust. Das Produktionsvolumen im Produzierenden Gewerbe erholte sich nach zweimaligem Rückgang in Folge im Oktober sogar wieder etwas (+0,8 Prozent). Bei den Auftragseingängen in der Industrie ergab sich nach dreimonatigem Rückgang im Oktober mit einem Orderzuwachs von 5,2 Prozent ein erfreulich positiver Einstieg in das Jahresschlussquartal. Die Baunachfrage schwächte sich zuletzt ebenfalls ab. Die privaten Konsumausgaben sind eine verlässliche Stütze für das deutsche Wachstum. Die Umsätze im Einzelhandel im engeren Sinne waren weiterhin expansiv. Im Oktober erhöhten sie sich um 0,7 Prozent.

Aus Sicht des BGA reflektiert die aktuelle Entwicklung eine zyklische Abschwächung. Auch für den Großhandel ist wie in früheren Jahren zum Jahresausklang mit einer schwächeren Entwicklung zu rechnen. Dies ist jedoch noch kein Hinweis auf eine Rezession. Um eine anhaltende Abschwächung abzuwenden, ist es entscheidend, dass die Europäische Union überzeugende Maßnahmen zur Lösung der Staatsschuldenkrise ergreift. [Michael Alber]

DASA: Neue Ausstellungszone macht "Nano" sichtbar

report form farbe - 16.01.2012 - Dortmund - Ab sofort ist eine ungewöhnliche Reise ins Innerste der Materie in der  DASA möglich. Eine neue Ausstellungszone in der Arbeitswelt Ausstellung  zeigt die Chancen und Risiken der Nano-Technologie.

Wie ein Raumschiff mutet der blau schimmernde Raum an: Im Zentrum steht  das virtuelle Labor eines Krebsforschers. Er blickt mit Hilfe moderner  bildgebender Verfahren auf die kleinsten Partikel des Universums. Ein  3-D-Monitor aus dem Jahr 2010, der sogar ohne Spezialbrille  faszinierende Ansichten von Molekülen liefert, macht es dem  Molekularbiologen noch einfacher. "Softwareergonomie" nennen das die  Fachleute. Sie ist für die Menschen gedacht, die sich Tag und Nacht im  Wissenschaftsbetrieb für neue Methoden zur Bekämpfung von  Krebserkrankungen einsetzen. Die neue Zone ist in der  Ausstellungseinheit "Am Bildschirm" verankert. Sie präsentiert unter  anderem die neuesten Entwicklungen von Bildschirmarbeitsplätzen.

Zu entdecken gibt es noch weitere Attraktionen: Mit Hilfe eines  Rastertunnelmikroskops können Forscher Oberflächen wie Landkarten lesen.  Ein Mitmach-Objekt lässt das Publikum nachempfinden, nach welchem  Prinzip es funktioniert. Die Wandgestaltung greift lichtmikroskopische  Aufnahmen von Zellen auf und erhebt sie nahezu zum Kunstwerk. Erschaffen  haben sie Forscher des Dortmunder Max-Planck-Instituts für molekulare  Forschung. Ergebnisse der Initiative "nano4women" sind ebenfalls Teil  der Präsentation, bei der die Arbeit der Nano-Forscherinnen gewürdigt  wird.

Die Bausteine der Nano-Welt sind winzig klein. Ein Nanometer verhält  sich zum Meter wie eine Haselnuss zum Erdball. Völlig neue Naturgesetze  gelten in diesen Dimensionen. Neue Möglichkeiten für Forschung und  Anwendung eröffnen sich. Eigenschaften von Werkstoffen erhalten gänzlich  neue Fähigkeiten. Vielversprechende Nutzungen zeichnen sich ab: weniger  Rohstoffe, gezieltere Wirkungen. Ihre Risiken werden derzeit genau  geprüft und abgewogen. Heute hängen zwischen 50.000 und 100.000  Arbeitsplätze von der Nanotechnologie ab. Mehr als 500 Nano-Erzeugnisse  sind bereits auf dem Markt. Ab 2012 gilt eine Kennzeichnungspflicht für  Nano-Produkte.

Die Ausstellungszone knüpft an den Erfolg der 2011 gezeigten  Nano-Ausstellung "Nutzen und Visionen einer neuen Technologie" an. Sie  verankert die als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts geltende  Nanotechnologie nunmehr in der Dauerausstellung der DASA.

"Die DASA informiert als Arbeitswelt Ausstellung über die Belange des  Menschen in einer zunehmend komplexen Arbeitsumgebung. Nano schafft Arbeitsplätze, fordert aber auch  den Arbeitsschutz heraus", so DASA-Leiter Dr. Gerhard Kilger. Die DASA ist  eine ständige und bildungsaktive Einrichtung der Bundesanstalt für  Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. www.dasa-dortmund.de

didacta 2012 in Hannover ist eine Woche das Zentrum der Bildungsbranche

report form farbe - 16.01.2012 - Hannover (ots) -  Die didacta 2012 wird als größte Bildungsmesse Europas in Hannover vom 14. bis 18.  Februar 2012 zum Treffpunkt für Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Trainer, Hochschuldozenten sowie Personalentwickler und Akteure der  eLearning-Branche. Mit bis zu 2 000 Vortragsangeboten ist die didacta 2012 die umfangreichste pädagogische Weiterbildungsveranstaltung. Sie ist in vier Ausstellungsbereiche gegliedert: Kindertagesstätten,  Schulen/Hochschulen, Ausbildung/Qualifikation und  Weiterbildung/Beratung.

Mehr als 75 000 Fachbesucher erwartet

Die didacta präsentiert sich in fünf aneinander angrenzenden  Hallen. Erwartet werden mehr als 75 000 Fachbesucher. Sie erhalten  aktuelle Informationen über Entwicklungen, Aussichten und Lösungen  des Bildungswesens. Die Deutsche Messe AG organisiert gemeinsam mit  den ideellen Trägern, dem Didacta Verband e. V. (dv), Darmstadt, und  dem VdS Bildungsmedien e. V., Frankfurt/Main, ein anspruchsvolles  Rahmenprogramm. Mehr als 700 Aussteller präsentieren sich auf einer  Fläche von über 30 000 Quadratmetern.

Hochkarätig besetzte Veranstaltungen zu Bildungspolitik und  Pädagogik 

Wie kann Bildung von Anfang an gelingen? Welche Voraussetzungen  müssen dafür geschaffen, und wie müssen Pädagogen für diese Aufgabe  ausgebildet werden? Welchen Einfluss nimmt der  demografische Wandel  auf Schule und Arbeitswelt? Welche Herausforderungen muss die Schule  in der Einwanderungsgesellschaft meistern? Welche Anforderungen  stellt die inklusive Bildung? Das sind nur einige der Fragen, die auf den Messeforen diskutiert werden. Verschiedene Kultusminister und  prominente Bildungspolitiker, Experten aus den Parteien, aus Lehrer-  und Elternverbänden sowie Pädagogen werden hier Stellung zu aktuellen bildungspolitischen Fragen beziehen. Erwartet werden Bernd  Althusmann, Ties Rabe, Sylvia Löhrmann, Gabriele  Warminski-Leitheußer, Cem Özdemir, Heinz Klippert, Gerald Hüther,  Joachim Bauer, Elsbeth Stern u. v. a.

Vielfalt der beruflichen Aus- und Weiterbildung 

Die Aussteller der beruflichen Aus-  und Weiterbildung informieren auf der didacta über zertifizierte Trainingsangebote, stellen neue  Konzepte für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien vor und  präsentieren Erfolg versprechende Strategien der Personalarbeit. Auf  den Foren dieser Ausstellungsbereiche diskutieren Experten  beispielsweise über Lösungen für den Fachkräftemangel, die  Weiterentwicklung des dualen Ausbildungssystems und die  Durchlässigkeit im Berufsbildungssystem. Im Fokus steht zudem das  Thema eLearning mit eigener Ausstellungsfläche, Forum und der  Fachtagung Professional eLearning.

Sonderschauen bieten Bildung zum Anfassen 

Auf so genannten Sonderschauen erhalten die Besucher einen  spannenden Einblick in ausgewählte pädagogische Themen. 2012 zählen  dazu die "Bildung für nachhaltige Entwicklung", präsentiert von der  Deutschen UNESCO-Kommission, und das außerschulische Lernen.

DU: Hannoveraner Handwerksadel

report form farbe - 16.01.2012 - Laatzen - DU-Objekteur Göhmann setzt nach Umbau Maßstäbe in der Parkett-Präsentation. Die Zeiten, da Kunden sich bei der Auswahl ihres Bodenbelages mit einem Musterbuch begnügten, sind lange vorbei. Davon ist Joachim Göhmann, Geschäftsführer der

U. Göhmann GmbH in Laatzen bei Hannover, überzeugt und betont: „Das gilt insbesondere für hochwertige Parkett-Böden.“ Göhmann, seit 2006 Mitglied der Objekteure in der Decor-Union, zählt als ausgewiesener Fachbetrieb zu den Parkettspezialisten im Großraum Hannover. Der Unternehmer, seit 43 Jahren am Markt und seither konstant auf Wachstumskurs, hat gut 350 000 Euro investiert und einen Showroom geschaffen, der in jeder Hinsicht Maßstäbe setzt.

Offen, weiträumig, lichtdurchflutet – der in warmen Erdtönen gehaltene Showroom gleicht eher einer edel ausgestatteten Hotel-Lobby denn einem klassischen Ausstellungsraum. Der einladende Empfangstresen grenzt optisch ein eingebettetes, offenes Büro ab. Dadurch ist der Raum dreigeteilt, was der Warenpräsentation zugute kommt und großflächig verlegte Parkettböden erlaubt, ohne dass hier die unterschiedlichen Maserungen und Farben des Holzes Unruhe erzeugen.

Eine moderne Ledergarnitur, die bei Beratungsgesprächen für entspannte Atmosphäre sorgt und Wohlfühlcharakter versprüht, unterstreicht den Lounge-Charakter. Rechts davon ein großer Flatsceen-Bildschirm, der Produkteinspielungen erlaubt. „Bis zum Umbau war das hier mehr oder minder Lagerraum. Teppichrollen standen dicht an dicht, das war einfach nicht mehr zeitgemäß und in keiner weise repräsentativ“, sagt Göhmann.

Nach dem umfangreichen Umbau, bei dem die Ausstellungsfläche von gut 200 qm auf rund 450 qm mehr als verdoppelt wurde und die Eingangssituation durch einen portalen Glasvorbau dem Showroom entsprechend angepasst wurde, setzt Göhmann die Vollholzböden wirkungsstark in Szene. Das kommt an. „Die Kunden sind begeistert. Weil wir die Böden so großflächig verlegen können, wirken sie natürlich entsprechend. Und der Kunde kann sich ein reales Bild machen“, sagt Göhmann.

Der Kunde, das sind bei dem Laatzener Parkettexperten vor allem Bauträger, Versicherungen und Banken, die hochwertige Produkte bevorzugen. Aber auch das Privatkundengeschäft, bei Göhmann machte das bisher 30 % aus, hat seit der Wiedereröffnung im November angezogen. „Wir sind jetzt einfach besser sichtbar. Die verglaste Front steigert die Wahrnehmung. Und mit der  ansprechenden Warenpräsentation grenzen wir uns deutlich vom Mitwettbewerb ab“, betont Göhmann, der im Obergeschoss der Geschäfts- und Lagerräume ein „Messehotel“ betreibt, das im Grunde ein erweiterter Showroom ist. 

Luftlinie gut drei Kilometer vom weltgrößten Messegelände entfernt, sind die 38 Zimmer zu allen großen Leitmessen ausgebucht. Alle Zimmer sind hochwertig ausgestattet. Als Objekteur hat Göhmann hier das Hauptaugenmerk auf Bodenbeläge, Wandgestaltung und ein harmonischen Gesamtbild gelegt. Der Übernachtungsgast soll sich wohl fühlen und gleichsam erleben, wie Raumgestaltung wirken kann. Ein Paradebeispiel dafür ist der Frühstücksraum, der natürlich mit hochwertigen Vollholzparkett ausgelegt ist.

Der gelernte Holzkaufmann hat sich mit 28 Jahren selbstständig gemacht, nachdem er erst in der Kehlheimer Parkettfabrik und im Anschluss dann im Teppichfachhandel tätig war und damit das Gesamtspektrum an Bodenbelägen bestens kannte. Heute beschäftigt Göhmann 36 Mitarbeiter, darunter sind zwei Parkettlegemeister, ein Teppich- und ein Bodenlegermeister, um als Verlegebetrieb alle Disziplinen fachgerecht abdecken zu können.

„Alle handwerklichen Verlegerarbeiten führen wir ausschließlich mit unseren eigenen Fachkräften durch. Nur so können wir unserem Qualitätsanspruch gerecht werden und dies gegenüber unseren Kunden verlässlich gewährleisten“, sagt der 71-Jährige, der noch lange nicht ans Aufhören denkt. Auch wenn mit seinen beiden Töchtern Tanja Göhmann und Anuschka Schöle schon die zweite Generation parat steht, um das Familienunternehmen fortzuführen.

So hat er erst gerade wieder einen Großauftrag für 108 Einfamilienhäuser ausgehandelt, die 2012 in einem neu ausgewiesenen Wohngebiet entstehen. Daneben soll der „alte Showroom“, in dem momentan die Laminat- und Teppichbodenausstellung zusammengefasst sind, zeitnah ebenfalls grundlegend modernisiert und der neuen Optik angepasst werden.

Göhmann ist bundesweit unterwegs, hat Großprojekte in Hamburg ebenso wie in Berlin ausgestattet und war im Auftrag von dem Wohnungsbauunternehmen Theo Gerlach auch schon auf Grad Canaria aktiv. „Die Flexibilität muss man haben“, sagt er, der als Unternehmer zum „Hannoveraner Handwerksadel“ zählt und eine klare Geschäftsphilosophie verfolgt: transparente Kostenkalkulation und fachgerechte Ausführung sind das A und O.

„Wir sind Handwerk, da ist die fachgerechte Arbeit selbstverständlich. Darum haben wir ja auch eine relativ große Mannschaft. Und: Wenn der Kunde eine Klarheit hat, ist er zu preislichen Zugeständnissen bereit und investiert in hochwertige Ware“, sagt Göhmann, der dem Volumen nach die Nummer eins bei Parkett in der Region Hannover ist.

Auch im Verbund der gleichgesinnten DU-Objekteure, deren Erfolgsfaktor „Invest in die Zukunft und den Qualitätskunden“ heißt, gehört Göhmann zu den Großen.

Heimtextil: "Haptik-Award" im DialogMuseum

report form farbe - 16.01.2012 - Frankfurt (ots) - Im Rahmen des Endverbraucher-Events  "Heimtextil-goes-City" am Samstag, 14.01.2012 und Sonntag, 15.01.2012 findet im DialogMuseum in Kooperation mit der Raumausstatter-Innung  und verschiedenen Frankfurter Raumausstattern der Haptik-Award statt.

Bereits zum 3. Mal werden im DialogMuseum in der Ausstellung  "Dialog im Dunkeln" Stoffe von verschiedenen Stoffherstellern  ausgestellt, die die Besucher ertasten und bewerten. Nicht wie üblich der am schönsten anzusehende oder der optisch auffälligste oder gar  der technisch raffinierteste Dekostoff wird hier von den Besuchern  prämiert, sondern der im Dunkeln befühlte und berührte Stoff, der  sich am besten anfühlt und von den anderen Stoffen abhebt. Im  Anschluss an die Führung werden die "Besucher der "Stoffmesse im  Dunkeln" gebeten, einen Fragebogen zu den Stoffen und eine Bewertung  auszufüllen und abzugeben und haben damit die Chance an einer  Verlosung mit vielen Preisen teilzunehmen. 

Zu gewinnen gibt es neben Gutscheinen für das DialogMuseum,  diesmal auch einige Heimtextilien wie beispielsweise  Designteppichläufer von Ungerer (gesponsert von Firma  Raumdekor(ation) Atelier im Hof), Handtücher von Joop und  Daunen-Federkissen (gesponsert von der Firma Betten Nöll) oder  Kissen, Tischdecken und ein Bambino-Rollo von Raschtextil (gesponsert von Firma Raumdekor Schwarz Raumausstattung und Inneneinrichtung).

Eine Reservierung für eine Tour im Dialog im Dunkeln ist dringend  erforderlich unter der Bookingline 069-90432144 oder per mail unter  info@dialogmuseum.de

Gilles Caille to receive DIY-Lifetime Award 2012 in Paris   

The European Federation of DIY Manufacturers (fediyma) and the European DIY-Retail Association (EDRA) are pleased to announce that Gilles Caille, president of the French DIY manufacturers' association Unibal and co-founder of the European association fediyma, will receive the second European DIY-Lifetime Award. He will be presented with the award on the evening of the 1st day of the European Home Improvement Forum, which will be held in Paris on 31 May and 1 June 2012.

"I feel extremely honoured by this DIY Lifetime Award. I see in such a distinction, the recognition for all these years I have dedicated to DIY as General Manager of RED HEAD, President of Unibal, and especially, as one of the founders of fediyma. My dream of a strong European organisation alongside America and Asia has now been realised. Many countries have now joined fediyma and with a growing EDRA for the retailers the two associations have created a fruitful cooperation, which among others has resulted in the fediyma/EDRA European Forum", said Gilles Caille.

It is expected that approximately 500 delegates will participate in the second European Home Improvement Forum, jointly organised by the two European DIY associations, fediyma and EDRA

Henkel: Elements of Art kreiert internationale "Prittworld" neu

report form farbe - 16.01.2012 - Mönchengladbach (ots) - Die Online-Welt der Klebeprodukte von  "Pritt" des Düsseldorfer Unternehmens Henkel erscheint in neuem Look. Die Mönchengladbacher Internetagentur Elements of Art (EoA) wurde mit dem internationalen Relaunch des Webauftritts "prittworld.com"  beauftragt und hat damit einen renommierten Neukunden gewonnen. Im  Rahmen der Neupositionierung der Marke konnte sich EoA in einem Pitch gegen zwei weitere namhafte Agenturen durchsetzen.

EoA hat sich mit ihrem kreativen Konzept den Etat des weltweit  agierenden Konzerns gesichert. Durch den Relaunch richtet Henkel den  Fokus vermehrt auf die gesonderte, altersgerechte Ansprache der  unterschiedlichen Zielgruppen Eltern und Kinder und gibt den Nutzern  kreative Impulse für ihre Bastelaktivitäten an die Hand. EoA ist  dabei verantwortlich für Konzept, Design sowie für Content und  Redaktion.

In der im Dezember 2011 gestarteten neuen "Pittworld" stehen  folglich nicht mehr die Produkte, sondern die Themen Kreativität und  Basteln im Vordergrund: Die Webseite ist dabei in die drei  Kommunikationsbereiche "Parents", "Kidz" (Kinder von 7 bis 11 Jahren) und "Minis" (Kinder von 3 bis 6 Jahren) unterteilt und mit  verschiedenen Inhalten ausgestattet. Unter anderem beinhaltet die  Seite einen kreativen Bereich mit vielen Ideen für die ganze Familie, Bastelanleitungen, Geschichten und Informationen rund ums Thema  Basteln. In eigens für den Relaunch produzierten Videos mit  Basteltipps können sich die Nutzer zukünftig inspirieren lassen oder  sich in einer "Bastelsuchmaschine" die zu den eigenen Vorgaben  passenden Bastelideen herausfiltern. Weiterhin erleichtern viele  Hintergrundinformationen zu Materialien und Produkten sowie ein  "Produktberater" es den Bastelfreunden, das passende Klebeprodukt von Pritt für ihre Kreationen zu finden.

Die neue Webseite für Henkel ging ab Dezember 2011 zunächst in  Spanien, Italien, Belgien, den Niederlanden und in Großbritannien  online. Weitere Länder - u.a. Deutschland - folgen.

imm: Wohntrend 2012: mobil@home trifft Natur

report form farbe - 16.01.2012 - Köln - Mit den sich ändernden Ansprüchen ans Wohnen haben sich auch die Aufteilungen der Räume grundlegend verändert. Es gibt im modernen Grundriss kaum noch geschlossene Räume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. Und sie haben sich auch von ihren alten Funktionen gelöst. Moderne Bewohner fragen sich nicht mehr, was in ihr Wohnzimmer gehört, sondern was sie in ihrem so definierten Raum machen wollen. Das einstige „Entweder-Oder-Modell“ wird abgelöst durch ein eindeutiges „Sowohl-Als-Auch“. Alles ist möglich, und man kann seine facettenreiche Persönlichkeit im eigenen Zuhause richtig ausleben. So überwindet man heute beim Einrichten alte, traditionelle Grenzen, setzt das Fernsehen in den Küchenbereich, macht den Esstisch in der offenen Küche mit Esssessel zur Kommunikationszentrale und stellt die Badewanne ins Schlafzimmer. Alte Möbel werden mit neuen vereint, Wintergrillen geht, und wenn es sein muss, wird die Diele zur Disco. Diese Freiheit in den eigenen vier Wänden bietet enorm viel Identität und gestalterische Unabhängigkeit. Neue Studien belegen, dass das eigene Zuhause zum sozialen Mittelpunkt avanciert und daher Kneipen- oder Restaurantbesuche immer mehr ersetzt. Man trifft sich mit Freunden gerne zu Hause, zum Essen, Klönen oder Spielen. Hier braucht man natürlich schöne, individuelle Möbel und eine angenehme 2 Wohlfühlatmosphäre. Diese Tendenz zeigt sich bei den Deutschen auch in den Ausgaben für Möbel. Seit rund zehn Jahren geben wir jährlich mehr Geld für Möbel aus. 2011 lag die durchschnittliche Ausgabe pro Kopf bei 373 €. Hinzu kommen noch die Ausgaben für Accessoires und Dekoration. Die Zahl steigt, trotz Rückgang der Bevölkerung.

Starkes Thema ist und wird die individuelle Kommunikation. Smartphones, Netbooks oder Tablet-Computer sind in allen Händen. Einher mit der möglichen immer dauernden Kommunikation geht aber auch die Information. Im Internet werden so viele Dinge nachgesehen wie noch nie – Tendenz steigend. Das gilt auch für Möbel und Einrichtung. Ob nun Ideen, Hersteller, Designer oder Materialinformationen, nachgeschaut wird ohne Ende. Dadurch geht der informierte Kunde natürlich viel selbstsicherer und informierter ins Möbelhaus. Ein Grund für so manchen Möbelhersteller, deutlich in die Qualifikation des Verkaufspersonals beim Handel zu investieren. Herstellerschulungen gehören zur Tagesordnung.

Mit über 40,3 Millionen hat Deutschland so viele Haushalte wie noch nie zuvor. 16,2 Millionen Haushalte davon sind Singlehaushalte und damit die überwiegende Haushaltsform. Singles leben in der Regel in weniger Wohnraum und brauchen daher Multifunktionalität und Mehrwert bei Möbeln. Moderne Möbel erfüllen daher viele Funktionen gleichzeitig. Insgesamt werden sie wieder kleiner, weil man allerhand mit ihnen anstellen kann. So können Sofas beispielsweise leicht verstellt werden, so dass größere Flächen entstehen. Schreibtische brauchen nur noch eine kleine Arbeitsfläche, da die Technik kleiner wird, Vitrinen können schmal sein, weil LED-Licht und Speichermedien keinen Platz mehr brauchen. Poufs beispielweise zum Herumtragen in der Wohnung sind flexible Sitzmöglichkeiten, die überall hinpassen. Tische werden mit einfachen Handgriffen verlängert, wenn Freunde zum Essen kommen. Flachbildschirme werden mit der Fernbedienung im Sideboard versenkt.

Das Hauptmotto der kommenden Saison wird „Pimp my Home“ bleiben. Zuhause sind die gestalterischen Möglichkeiten doch am größten. Zum „Pimpen“ gibt es genügend Accessoires und Dekorationsideen, die die eignen vier Wände auch mit kleinem Budget immer weiter verschönern können. Immer mehr Möbelhersteller pimpen übrigens mit und wagen schräge Entwürfe die im 3 individualisierten Markt begeisterte Abnehmer finden.

Im Vorfeld der imm cologne 2012 hat der Verband der Deutschen Möbelindustrie wie auch in den vergangenen Jahren eine Trendbefragung bei den Ausstellern durchgeführt. Im Folgenden werden nun die wichtigsten Trends und Tendenzen im Möbel- und Einrichtungsangebot der neuen Saison 2012 beschrieben.

Grundsätzlich steht bei allen neuen Möbeln gutes Design und eine gute Qualität im Vordergrund. Das ist schon Usus. Man achtet auf beides, weder Optik noch Material sind ausschlaggebend. Die Kombination von beidem muss stimmen. Abstriche werden ungern gemacht. Es gab auch andere Zeiten, in denen man sich mehr von einer ansprechenden Optik blenden ließ und die Qualität und Funktionalität in den Hintergrund rückten. Heute will der aufgeklärte Kunde aber beide Kriterien erfüllt wissen, und das in jeder Preisklasse. Apropos Preis: Im Durchschnitt sind die Verkaufspreise von Möbeln in den vergangenen Jahren gestiegen, was die Menschen aber eben nicht vom Kauf abhält. Man setzt bei „Made in Germany“ Möbeln auf Form und Qualität. Eine prima Ausgangslage, ja fast ein Marketingprofil, das sich deutsche Hersteller auch im Ausland zu Eigen machen könnten.

Ein Megatrend, der gerade Einzug in die Wohnwelt hält, ist das große Thema Natur. Einen krasseren Gegensatz kann es wohl kaum geben. Auf der einen Seite leben die Menschen mit Hochtechnologie auch im Kleinformat und auf der anderen Seite holen sie sich vermehrt naturelle Produkte in die eigenen vier Wände. Unbehandeltes Holz, gebrauchtes Holz - Möbel etwa aus alten Schiffsplanken -, Filzsitze, Echtmoos als Wandbild, Korkfußboden, eine Holzbadewanne, gepresste Gräser in gläsernen Duschtrennwänden, vermehrt Leder als Bezugsmaterial und echtes Tierfell, Dielenboden. Hauptsache naturelle, echte und authentische Materialien. Übrigens in sehr moderner Anmutung. Die Natur ist auch Dank der Bionik zum Vorbild für Konstruktionen geworden. Die Wabenplatte und der gesamte sogenannte Leichtbau, die aufgeschäumt anmutenden Formen bei Stuhlschalen oder einfach die optischen Vorbilder aus der Natur bezeugen diesen Trend. Materialehrlichkeit in allen Möbelsegmenten. Man will die echten, natürlichen Materialien ohne 4 Industriegeruch, wie Holz, Glas und Stein.

Polstermöbel werden kleiner. Die Funktionen bleiben aber. Umklappen und den ursprünglichen Zweck verändern macht eben Spaß und Sinn. Dabei werden die Formen deutlich runder. Abgerundete Ecken wirken harmonisch, einladend und gefälliger. Wohnwände sind Standard. Individuell zusammenstellbare Highboards, Lowboards oder Vitrinen bieten das Richtige für jeden Geschmack. Der Flachbildschirm findet vorwiegend hier seinen Standort. Wohnwände sind nicht tief, so dass ein weites Raumgefühl entsteht.

Farben sind Lebenselixier und umgeben uns ständig. Die Sehnsucht nach satten Farbtönen hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Starke Unis werden in der kommenden Saison erwartet. Lila wird seinen Stellenwert ausbauen und Blau ist wieder salonfähig. Die Farbe Weiß bei Möbeln wird bleiben, denn Weiß kann mit jeder anderen Farbe gut kombiniert werden. Übrigens bietet die Natur auch eine Fülle von Farben, die nicht schlechterdings „Naturfarben“ genannt werden: Himmelsblau, Wiesengrün, Sonnenuntergangsrot oder Lavendellila…

Ebenfalls bunt kommen Muster in Polsterbezugsstoffen. Ob als Streifen, Zacken, floral oder abstrakt, Hauptsache, die Muster sind bunt. Bei allen Stoffen spielt die angenehme Haptik eine wichtige Rolle. Viele Stoffe sind nicht mehr glatt, sondern haben eine reliefartige Struktur, die zum Sitzen einlädt und anschmiegend wirkt.

Eiche, wohin das Auge blickt. Das gute deutsche Holz sehen wir als Tisch, Bett oder Schrank und Fußboden. Eiche, da weiß man was man hat. Ein echter Wert und „unkaputtbar“. Der Nussbaum behält seine wichtige Stellung. Er wirkt wertig und elegant. Die Verwendung heimischen Holzes, auch Obstholzes, wird den Käufern wichtiger. Im helleren Farbspektrum bleiben Buche, Ahorn, Esche, Erle und Birke.

In den vergangenen zehn Jahren durchlebte die LED Technologie sehr unterschiedliche Phasen. Anfangs war sie so teuer, dass sie keine echte Marktchance hatte. Doch ihre Erfolgsgeschichte zeigt sehr schön das 5 Funktionieren volkswirtschaftlicher Größen: Optimierte Beschaffungsquellen und die steigende Nachfrage verbilligten die Technologie, so dass sie heute eine Marktreife erlangt hat, die ihre Einsatzgebiete um ein vielfaches vergrößert. Hinzu kommt die avisierte Energiewende als politische Rahmenbedingung und natürlich der stufenweise Rückzug der Glühbirne. Es wird ein schneller und rasanter Erfolg für die LED Technologie vermutet. Mit der Marktreife der LED-Technologie wurden natürlich auch Gestalter von Möbeln inspiriert, diese auch im Möbelbau einzusetzen. Auf die Atmosphäre wirkende energieeffiziente Lichtquellen - oftmals versteckt und wie von Zauberhand erstrahlt - sind ein Toptrend, der uns in den nächsten Jahren begleiten wird. Jüngstes Ziehpferd ist die Entwicklung der OLED, der organischen lichtemittierenden Diode, die flächiges Licht verbreitet und wieder eine neue Herausforderung für Entwickler und Gestalter darstellt.

Auffällig ist die Hinwendung zu qualitativ hochwertigen Produkten in allen Segmenten. Es scheint, als würde das steigende Qualitätsbewusstsein mit einer Hinterfragung der Jahrzehnte lang betriebenen Wegwerfgesellschaft in Zusammenhang stehen. Nahrung für dieses Thema bietet die steigende Sensibilität zu den natürlichen Ressourcen dieser Welt, die Diskussion um den Klimawandel, um Welternährung, um das generelle Umweltbewusstsein und eben um das Thema Natur.

Schlussendlich müssen die großen europäischen Möbelnationen gegenüber den neuen Wettbewerbern aus Asien und allen voran aus China zusammenhalten. Das bedeutet, sich auf Design, Qualität und Innovation zu konzentrieren und nicht auf den Preis. Das europäische Möbelprofil muss sein hohes Niveau unbedingt beibehalten. Nur so bleiben wir in der globalen Welt zukunftsfähig

Das Haus – Interiors on Stage“

Mit dem Projekt „Das Haus – Interiors on Stage“ knüpft die imm cologne an das erfolgreiche „ideal houses-Konzept“ an. Ein ideales Experimentierfeld für das Londoner Designer-Duo Nipa Doshi und Jonathan Levien, um mit neuesten Produkten ein kreatives Statement für moderne Wohnkultur abzugeben. Das Projekt ist die Verkörperung einer ganz individuellen Ansicht, bei der architektonische Elemente, Innenraum und Outdoorflächen sowie Arrangements aus Möbeln und Ausstattungselementen verschmelzen. Es thematisiert nicht nur die gegenwärtigen Einrichtungstrends, sondern auch die Sehnsüchte und den gesellschaftlichen Wandel. Schließlich hat jeder, der sich für die Kultur und die Kunst des Einrichtens interessiert – ob aus professionellen oder privaten Gründen – eine Idealvorstellung von seiner perfekten Wohnung. Gleichzeitig werden unterschiedliche Wohnbereiche zusammen gebracht und neu definiert in dem, was sie sein können oder wie sie genutzt werden können.

LivingInteriors“

Mit pure textile im letzten Jahr und dem neuen Format LivingInteriors in diesem Jahr wird die Weiterentwicklung der imm cologne als Einrichtungsmesse konsequent fortgesetzt. Das neue Messeformat zeigt erstmalig zusammen mit der imm cologne perfekt inszenierte Einrichtungswelten aus Möbeln, Bad, Boden, Wand und Licht. Angesprochen werden Fachbesucher gleichermaßen wie Endverbraucher. Damit soll eine neue Verbindung von Business und Event geschaffen werden. Diese zeigt sich insbesondere bei den Eventflächen, die in die Ausstellung eingefügt sind. Hier ergänzen Insidertipps der kreativen Branche die Trends und Neuheiten, die die Hersteller mit nach Köln bringen. So laden die Living Rooms die Besucher in vier thematische Wohnwelten ein. Dabei reicht das Spektrum vom „Orientliebhaber“ bis zum „Klassikliebhaber“. Ergänzt wird das Ganze durch eine außergewöhnliche Inszenierung von Bädern. Insgesamt sollen die emotionalen Vorschläge sämtliche Sinne ansprechen.

novation - Nanokeramische Beschichtung besteht Praxistest

report form farbe - 16.01.2012 - Saarbrücken (euro adhoc) - ItN Nanovation AG, einer der führenden Entwickler nanokeramischer  Beschichtungen und Filtersysteme, gibt bekannt, dass RUSAL IRKAZ,  eine in Irkutsk ansässige Aluminiumhütte, und Fachleute des RUSAL  Forschungs- und Technologie Zentrums die Beschichtung Nanocomp  MetCast von ItN Nanovation AG erfolgreich getestet haben.  Nanocomp MetCast ist eine eigens für Gießereien entwickelte  innovative Nanobeschichtung. Sie verlängert die Lebensdauer von  Gussformen und sorgt für längere Wartungsinterwalle bei  Gussmaschinen, wodurch der Gussprozess effizienter und  kostengünstiger wird.

Zurzeit prüfen Fachkräfte von ItN Nanovation AG und RUSAL eine  Einführung von Nanocomp MetCast in großem Maßstab bei der  Aluminiumhütte RUSAL. RUSAL würde das erste russische Unternehmen  werden, das die innovativen Beschichtungen von ItN Nanovation AG  einsetzt, und sich damit in ItN Nanovation`s bemerkenswerte  Kundenliste namhafter Aluminiumhütten einreihen, wie Nordural  (Island), Qatalum (Qatar), Hydro (Norwegen), Talum (Slowenien), EMAL  (Arabische Emirate), Konzelmann Metallschmelzwerke (Deutschland) und  AMAG Casting (Österreich).  RUSAL ist der weltgrößte Aluminiumproduzent mit einem Anteil von  jeweils ca. 10% der weltweiten Aluminium- und  Aluminiumoxidproduktion.  marc.muehlensiepen@itn-nanovation.com

qih-Fördergesellschaft zeichnet Spitzen-Raumausstatter aus

report form farbe - 16.01.2012 - Frankfurt am Main (ots) -  Es ist ein Fixpunkt im Terminkalender der Raumausstatter: die  internationale Fachmesse 'Heimtextil', in deren Rahmen nunmehr  bereits das vierte Jahr in Folge hervorragende Unternehmen aus ganz  Deutschland ausgezeichnet wurden.

Bei einer Feierstunde, die von der unabhängigen Fördergesellschaft Qualität im Handwerk (qih) gemeinsam mit dem Zentralverband Raum und  Ausstattung (ZVR) veranstaltet wurde, konnten acht  Innungsfachbetriebe das begehrte qih-Zertifikat "Sehr gut -  ausgezeichnet vom Kunden" entgegennehmen. Denn den Firmen aus Köln,  Geldern (Nordrhein-Westfalen), den hessischen Orten Pfungstadt und  Mühlheim am Main, Ostfildern in Baden-Württemberg, dem  rheinland-pfälzischen Pfaffen-Schwabenheim sowie aus Berg bei  Neumarkt/Oberpfalz und Rettenberg (Bayern) wurde von ihren Kunden  bescheinigt, zu den bundesweit besten Raumausstattern zu gehören.

"Die Bewertung durch unsere Kunden spornt uns in den Betrieben an, noch besser zu werden", berichtete ZVR-Präsident Norbert Berndt.  qih-Geschäftsführer Volker Kreft betonte, den ausgezeichneten Firmen  sei es gelungen, ihre "Kunden zu Fans" zu machen. Eine Leistung, auf  die man sehr stolz sein könne.

Wie Kreft in Frankfurt weiter mitteilte, gingen bei der  Fördergesellschaft seit ihrer Gründung im Jahr 2007 inzwischen fast  150.000 Kundenbewertungen ein, die qih kontinuierlich und neutral  analysiert. Einer der Raumausstatter ('Deko Rolf', Köln) erhielt  mittlerweile sogar mehr als 500 Bewertungen. Insgesamt nehmen mehr  als 1500 Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland am Siegelverfahren  teil, 1072 von ihnen dürfen sich derzeit mit dem qih-Gütesiegel  schmücken.

Neben Raumausstattern stellen sich Unternehmen weiterer 18 Gewerke und Branchen dem Urteil ihrer Auftraggeber. Lokalisiert und gefunden  werden können Handwerker mit weit überdurchschnittlicher Leistung  über das Internetportal www.qih.de.

Technologie verändert Empfinden - Buch von RUB-Medienphilosophen erschienen

report form farbe - 16.01.2012 - Bochum (pte) Seit der Entwicklung des Computers 1950 gibt es eine Sinnverschiebung, sagt Erich Hörl, Medienphilosoph an der Ruhr-Universität Bochum http://ruhr-uni-bochum.de , in einem pressetext-Interview. Der Wissenschaftler hat ein Buch herausgegeben: "Die technologische Bedingung - Beiträge zur Beschreibung der technischen Welt". Die Autoren deuten die gegenwärtige technologische Umwelt neu und fordern eine Korrektur der gedanklichen Grundlagen. Das Denken solle der heutigen und zukünftigen Technizität gerecht werden. Die technische Entwicklung wirke sich darauf aus, wie Menschen die Welt wahrnehmen. Maschinen seien nicht mehr nur Werkzeuge des Menschen. Durch die Computerisierung verliere der Mensch seine Handlungsmacht. Maschinen werden selbst zu Akteuren, behaupten die Autoren.

Antihumanismus als Chance

Damit meinen sie aber nicht Roboter. "Diese beschäftigen zunächst einmal hauptsächlich unsere Imagination. Die technologische Sinnverschiebung hängt überhaupt nicht an Robotern, diese sind absolut überschätzt - die Fixierung auf Roboter ist eher der Ausweis dafür, in welchem Maße wir immer noch an einer vortechnologischen Sinnkultur hängen, uns an sie klammern und die große Transformation, die stattfindet, ignorieren", sagt Hörl. Das Personalisieren von Maschinen, wie es auch Hollywood vorführt, versuche den Menschen immer noch im Zentrum des Geschehens zu halten. "Dabei sind wir längst in posthumane, um nicht zu sagen radikal antihumanistische Verhältnisse übergegangen, ob wir es wollen oder nicht", erklärt der Philosoph.

Der Antihumanismus sei allerdings eine Chance. "Wollen wir die ökologische Zerstörung aufhalten, müssen wir aufhören, humanistisch, vom Menschen her zu denken, aufhören, uns als privilegierte Geschöpfe zu begreifen. Das ist der radikale Sinn von Ökologie, die so gesehen immer Technoökologie ist", sagt Hörl. Die menschliche Existenz sei bereits hypertechnologisch. "Um ein banales Beispiel zu nehmen: Jedes Smartphone lässt seinen Benutzer in computerisierte Umgebungen ein. Computer stehen immer weniger oder kaum noch auf dem Tisch. Die Rechner wandern in die Umwelt aus, bevölkern die Umwelt, werden zu selbständigen Akteuren in umfassenden Technoökologien", sagt der Medienphilosoph.

In Netzwerken sein

"Sein" bedeute bereits heute: in Netzwerken zu sein. Vor der Computerisierung war das Subjekt ein souveräner Akteur. Heute generiere der Mensch mit der Maschine den Sinn der Welt. Der Philosoph lässt aber außer Acht, dass der Mensch seine Umwelt schafft und somit auch Computer oder Roboter.

University of Notre Dame: Streichbare Solarzellen in den USA und Kanada entwickelt

report form farbe - 16.01.2012 - Notre Dame/Toronto (pte) Forscher der University of Notre Dame http://nd.edu haben eine Farbe entwickelt, die über leitfähigen Untergrund Strom aus Sonnenlicht erzeugen kann. Diese ist günstig herzustellen und ohne Spezial-Equipment auftragbar und soll eine Alternative zu Silizium-basierten Solarmodulen bieten. Auch in Kanada wird an einer ähnlichen Technologie gearbeitet. Saudi-Arabische Interessenten sprechen bereits von einem "Game Changer" in Sachen Energiegewinnung und fördern das Projekt der University of Toronto http://utoronto.ca mit zehn Mio. Dollar.

Das Geheimnis der Solarfarbe aus Notre Dame liegt in stromerzeugenden Nanopartikeln, sogenannten "Quantum Dots". Diese bestehen aus Titandioxid und sind zur Verbesserung des Stromflusses entweder mit Cadmiumsulfid oder Cadmiumselenid umhüllt. Sie sind integriert in einen streichbaren Stoffverbund.

"Wir wollten über die Siliziumtechnologie hinauskommen", sagt Prashant Kamat, Biochemiker am Nano-Wissenschafts- und Technologie-Institut der kanadischen Universität. Er ist Leiter des "Sun-Believable"-Projektes.

Effizienzgrad noch steigerungsbedürftig  Die entwickelte Paste wurde bereits erfolgreich getestet. Nach dem Auftragen auf ein durchsichtiges, leitfähiges Material konnte damit Energie erzeugt werden. "Der höchste von uns bisher erreichte Effizienzgrad beträgt einen Prozent und liegt damit klar hinter den zehn bis 15 Prozent kommerzieller Silizium-Solarzellen", schildert der Forscher gegenüber ScienceDaily.

"Die Farbe kann günstig in großen Mengen hergestellt werden. Wenn es uns gelingt, die Energieausbeute etwas zu steigern, könnten wir zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Strombedarfs leisten." Die Forschung unter wird vom US-Energieministerium finanziert.

Kanadisches Projekt erhält Finanzspritze  An streichbarer Photovoltaik-Technologie forscht auch Ted Sargent von der University of Toronto. Auch er setzt auf Quantum Dots. Diese werden zu einem kalkulierten Preis von 15 bis 20 Dollar pro Quadratmeter Streichfläche auf Glas-Wafern verteilt. Dem Vernehmen nach konnte hiermit bereits eine Stromausbeute von sechs Prozent realisiert werden. Die Nanopartikel sollen massenhaft hergestellt und an verschiedensten Oberflächen angebracht werden können.

Das Projekt erhielt kürzlich ein Backing in der Höhe von zehn Mio. Dollar (ca. 7,65 Mio. Euro) im Rahmen einer fünfjährigen Kooperation mit der König-Abdullah-Universität für Wissenschaft und Technologie in Thuwal. Die Zusammenarbeit läuft bereits seit 2008.

Dort sprechen Interessenten von einem "Game Changer" und erwarben die Lizenzrechte für die Nutzung der Technologie in 38 nordafrikanischen und asiatischen Ländern, darunter Indien, sowie Russland. Konkrete Pläne für kommerzielle Umsetzungen gibt es noch keine, da man auch hier noch den Fortschritt der Entwicklung abwarten muss.