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Begriffe      
       

A

Abbaubarkeit, biologische

Abfall

Abfallschlüssel

Ableitwiderstand

Absolutes Weiß

Absorbieren /Absorption

Acrylharz

Additiv

Additive Primärfarben

Adhäsion

Adhäsionsbruch

Aerober biologischer Abbau

Anaerober

Aerosol

Algen

Algizide

Aliphatische Verbindungen

Alkalität

Allergien

Alveolengängiger Feinstaub

Ames-Test

amorph

Anode

Antagonist.

Antioxidantien

Arbeitsfuge

Aromaten

Astatisch

Attribut

Ausblühung

Ausgleichsfeuchte

Aussinterung

Auswaschbean
spruchung

B

Bakterien

BAT

Baustoffklassen

Beobachter

Beobachter standardisiert

BetrSichV

Bindemittel

Bioindikatoren

Biologische Abbaubarkeit

Biozid

Biozid-Richtlinie

Bläue

Bläueschutzmittel

Brandschutzbeschichtung

Brandschutzmittel

Brillanz

Buntheit

C

ChemG

Chemikaliengesetz

Chemikalien-Verbotsverordnung

ChemVerbotsV

Chitinsynthesehemmer

CIE

CIE 1976 L*a*b*

CIE 1976 L*u*v* Farbraum

CIE Farbdiagramm

CIE Farbkoordinaten

CIE Luminanzfunktion (V(I))

CIE Normalbeobachter

CIE Normfarbwerte

CIE Standardlichtarten

CIE Tageslichtarten

CIELAB (oder CIE L*a*b*)

CKW

CMC

Colorimeter

Colorimetrisch

Compounds

D

D65

Dämmschichtbildner

Dampfdruck

Delta (D oder D)

Delta E*

Depotstoff

Derivate

Dermal

Dickschichtlasur

Dreibereich

Dreibereichs-Colorimeter

Dünnschichtlasur

Duromere

Duroplast

 

E

Einbringverfahren

Einlagerungsverfahren

ElectroStatic Discharge (elektrische Ableit
fähigkeit

Elektromagnetisches Spektrum

Elektrostatik

Eluierung / Eluation

embryotoxisch

Emission

Emulgatoren

Emulsion

Engineering Plastics

Entflammbarkeit

Erscheinungsbild

Extruder

F

Farbattribute

Farbdifferenz

Farbe

Farbenrad

Farbig / bunt

Farbkoordinaten (CIE)

Farbmaßzahlen

Farbmessung

Farbmittel

Farbraum

Farbsystem

Farbtafel (CIE)

Farbtemperatur

Farbton

Farbwerte (CIE)

Fasersättigungsbereich

Fäulnis

Feuchtegleichgewicht

Feuerschutzsalz

Feuerwiderstandsklasse

fibrogen

Filmkonservierer

Fixierung

Flammpunkt

Flotation

Fungizid

funktionelle Gruppen

G

Gefährdungsklassen

Gefahrenklassen

Gefahrgut

Gefahrgutverordnung

Gefahrstoff

Gefahrstoffverordnung

GefStoffV

gentoxisch

GGVS

GHS

GISBAU

GISCODE

Glanz

Gleichgewichtsfeuchte

Grauskala

Grundierung

H

Harze

Harzgallen

Hausschwamm, Echter

Häutungshemmstoffe

Heißluftverfahren

Helligkeit

Holzfeuchte

Holzschutzlasur

Holzschutzmittel

Holzveredelungsmittel

Hybrid-Polymere

hydrophob

Hydrophobie

I

Immission

Imprägnierung

Inerte Stoffe

Initiator

Insektizid

Isomere

 

K

Kanzerogenität

Kapillar

Katalyse

Kelvin (K)

Kernholz

Kesseldruckimpräg
nierung

KMB

Kohlenwasserstoffe

Kolorist

Komplementärfarben

Kontamination

Kontrast

Korrosions(schutz)i
nhibitore

KTW-Empfehlungen

KTW-Richtlinie

Künstliches Tageslicht

L

Lacke

Laubhölzer

LC0

LC-Wert

LD50-Wert:

LD-Wert

Leucht- / Strahlungskörper

Leuchtstofflampe

Licht

Lichtart A (CIE)

Lichtart C (CIE)

Lichtart

Lichtarten D

Lichtquelle

Lignin

Lösemittel

Luminanzfunktion
(V(I)) (CIE)

Lunker

M

MAK-Wert

Masterbatch

maternaltoxisch

MDI

Messbereich

Metamerie

Mineralöl

Moderfäule

Mohssche Härte

Moose

Munsell Farbsystem

mutagen

N

Nadelhölzer

Nanometer (NM)

Nanotechnologie

Native Öle

Neurotoxizität:

niedrigviskos

Normalbeobachter

O

Oberflächenbehandlungs
mittel

Oberflächenwiderstand

Oligomere

P

pH-Wert

Pigmente

Pilze

Polymere

Prepolymere

Produkthaftung

Pulverlack

Q

quaternäre Ammoniumverbindung:

R

RAL

Reflexion

Reflexion, spektral

Reflexion, total

reproduktionstoxisch

Resistenzklassen

Rubbermix

S

Schadorganismen

schadstoffarm

Schimmelpilze

Schlupfverhinderungs-
mittel

Schutzsalze

Schwarz

Schwer entflammbar

Schwermetalle

Schwindverhalten

Sensibilisieren

Sicherheitsdatenblatt

Spektrale Energieverteilungskurve

Spektrale Reflexion
mit Glanz

Spektrale Reflexion ohne Glanz

Spektralkurve

Spektralphotometer

Spektrum

Spezialitätenchemie:

SplinthoIz

Spreitungsmittel

Standard

Standardlichtarten (CIE)

Standortübergangs-widerstand

Strahlungsenergie

Streuung

Subtraktive Primärfarben

Suspension

 

T

Tageslicht Beleuchtung (CIE)

TDI

Teeröle

Tenside

teratogen

Termiten

Terpene

Tertiär, tertiären Ursprungs

Thermoplaste

Thixotropie

Topfkonservierer

Totale Reflexion

Toxikologie

Toxizität

transparent

TRbF

U

Ulbricht´sche Kugel

Unbunte Farbe

V

Value

VbF

Verdunstungsbean
spruchung

Verharzungser
scheinungen

Viskosität

VOB

VOC

W

Wassergefährdungs
klasse

Wasserrückhalte
vermögen

Weißöl

Wetterschutzmittel

Wirkstoff

Z

Zulassung

 




 

A

Abbaubarkeit, biologische

Eigenschaft von Stoffen, durch Mikroorganismen in einfache, natürliche Verbindungen (z. B. Wasser, Kohlendioxid und Biomasse) abgebaut zu werden (-> biologische Abbaubarkeit, biologisch abbaubar)

Abfall

Gemäß Definition im Abfallgesetz "bewegliche Sachen, derer sich der Besitzer entledigen will oder deren geordnete Beseitigung zur Wahrung des Wohls der Allgemeinheit, insbesondere des Schutzes der Umwelt geboten ist"

Abfallschlüssel

Nummernschlüssel (EWC-Code), der den Entsorgungsweg einer gefährlichen Abfallart aufgrund ihrer stofflichen und/oder chemischen Zusammensetzung festlegt. Die Richtlinie 91/689/EWG des europäischen Rates definiert die verschiedenen Abfallarten und weist die EWC-Codes zu.

Ableitwiderstand

Der Ableitwiderstand eines Gegenstandes ist der elektrische Widerstand, der zwischen einer an den Gegenstand angelegten Elektrode und der Masse gemessen wird

Absolutes Weiß

Theoretisch ist dies ein Material, das alle Lichtenergie innerhalb des sichtbaren Spektrums reflektiert. In der Praxis ist es ein beständiges Weiß, von dem die Reflexionswerte bekannt sind und das als „Weißstandard" dient. Dieser Standard stellt das absolute Weiß für die nachfolgenden Messungen dar. Beim Kalibrieren eines Spektralphotometers wird häufig eine weiße Keramikplatte als absoluter Weißstandard gemessen

(X-Rite))

Absorbieren /Absorption

Umwandlung der Energie von elektromagnetischen Wellen in andere Formen von Energie (z.B. Wärme) in Folge Interaktion mit dem beleuchteten Material
eine Abnahme von gerichteter Transmission der vorkommenden Strahlung, hervorgerufen durch die Modifikation oder Umwandlung der absorbierten Energie

(X-Rite))

Acrylharz

Polymerisat, das vor allem als Bindemittel - in Lösemittel gelöst oder in Wasser dispergiert, für physikalisch trocknende Beschichtungen sowie als Dispersion zur Modifizierung von Zement-Mörteln/-Betonen eingesetzt wird

Additiv

Ein Stoff, der anderen Stoffen oder Produkten in kleiner Menge zugesetzt wird, um deren Eigenschaften in bestimmter Weise zu verändern

Additive Primärfarben

Rotes, grünes und blaues Licht. Mischt man die drei additiven Primärfarben mit einer Intensität von 100%, erhält man weißes Licht. Werden diese drei mit unterschiedlicher Intensität gemischt, entsteht eine Vielzahl von Farben. Kombiniert man zwei dieser Grundfarben zu 100%, erhält man entweder
* Cyan, Magenta oder Gelb:
* 100% Rot + 100% Blau = Magenta
* 100% Rot + 100% Grün = Gelb
* 100% Grün + 100% Blau = Cyan
Siehe Subtraktive Primärfarben

(X-Rite))

Adhäsion

Haftung zweier Stoffe oder Körper aufeinander an der Grenzfläche, z.B. Beschichtung von Betonoberfläche

Adhäsionsbruch

Trennung zweier Stoffe oder Körper voneinander an der Grenzfläche, z.B. Beschichtung von Betonoberfläche

Aerober biologischer Abbau

Biologischer Abbau unter Beteiligung von Sauerstoff als Reaktionspartner

Anaerober

Abbau unter Ausschluss von Sauerstoff

Aerosol

Gas (meist Luft) mit Schwebstoffen, d. h. feinstverteilten festen (Rauch) oder flüssigen Teilchen (Nebel) im Größenbereich 10-7 bis 10-3 cm

Algen

ca. 26 000 bekannte Arten von niederen Organismen mit nur wenig differenziertem Körper ohne spezialisierte Organe (Thallus). Fast alle A. zählen zu den Lagerpflanzen (mit Ausnahme der Blaualgen, die systematisch den Bakterien näher stehen als den Pflanzen). Ihre Vielfalt reicht von winzigen, nur wenige µm großen Einzellern bis zu hochorganisierten, mehrere Meter großen Zellverbänden wie den Tangen (deren Körperbau aber ebenfalls nur wenig differenziert ist). A. kommen nur in Lebensräumen mit wässerigem Milieu vor: Frei schwebend oder festwachsend, besiedeln sie Meer und Süßwasser sowie naßfeuchte Stellen am Boden, im Holz, an Wänden usw.

Algizide

Chemische Mittel zur Bekämpfung von Algen (von lat. caedere - töten), die Wirkstoffe sind u. a. Ammoniumverbindungen und organische Chlorverbindungen (hierzu siehe auch - Mikrobiozide)

Aliphatische Verbindungen

Stoffklasse der organischen Chemie, bestehend aus geraden bzw. mehr oder weniger verzweigten Kohlenwasserstoffketten

Alkalität

Gehalt an alkalischen/basischen Stoffen in einer Lösung, z.B. Calciumhydroxid im Porenwasser des Zementsteins. Alkalische (basische) Reaktion: Durch Dissoziation oder Hydrolyse entstehender Überschuss an OH--Ionen, der in wässrigen Lösungen einen pH-Wert > 7 (alkalischer Bereich) verursacht

Allergien

Reaktion von speziell empfindlichen Personen auf bestimmte allergieauslösende Stoffe. Die Schwere der Reaktion ist unabhängig von der Konzentration des auslösenden Stoffes. Betroffen sind hauptsächlich Haut, Augen oder Atemwege.

Alveolengängiger Feinstaub

Feinstaub, der nicht im Tracheo-Bronchialbaum abgeschieden wird, sondern dauerhaft in den Lungenbläschen (Alveolen) abgelagert wird

Ames-Test

Bakterieller Test auf mutagene Eigenschaften einer chemischen Verbindung

amorph

Ungeordneter, nicht kristalliner Zustand eines festen Stoffes

Anode

Positiv geladene Elektrode. Beim anodischen Teilprozess der Metallkorrosion werden Elektronen an den Elektrolyten (Wasser) abgegeben, was einen Substanzverlust des Metalls zur Folge hat.

Antagonist.

Im Stoffwechselgeschehen gegeneinander wirkende Komponenten.

Antioxidantien

Organische Verbindungen, die Produkten wie z.B. Ölen und Fetten zugesetzt werden, um eine ungewünschte Veränderung (Oxidation z.B. Verharzung) zu verhindern bzw. stark zu verlangsamen

Arbeitsfuge

Ansatzstelle infolge Arbeitsunterbrechung, z.B. bei Beton, Betonersatz oder Beschichtung

Aromaten

Stoffklasse der organischen Chemie, z. B. Benzol und seine Derivate sowie ringförmige Kohlenwasserstoffverbindungen, mit einem aromatentypischen Elektronensystem

Astatisch

Astatisch oder Antistatisch sind Materialien, wenn sie nur minimale Aufladung durch Reibung oder durch Oberflächentrennung gegen andere Materialien (triboelektrische Aufladung) zeigen

Attribut

Charakteristische Eigenschaften eines Reizes, einer Empfindung oder einer Erscheinungsart. Farben werden häufig mit Hilfe ihrer Attribute Farbtonwinkel, Buntheit und Helligkeit beschrieben

(X-Rite))

Ausblühung

Weißliche blumenförmige Ausscheidung von Salzen auf der Betonoberfläche

Ausgleichsfeuchte

Stoffspezifische Feuchte eines porösen Baustoffs, die mit der Luftfeuchte der Umgebung im Gleichgewicht steht

Aussinterung

Weißliche krustenförmige Ausscheidung von Salzen auf der Betonoberfläche

Auswaschbeanspruchung

Genormtes Verfahren (DIN EN 84) zur Prüfung des Wirkstoffverlustes aus behandeltem Holz durch Auswaschung in das Umgebungswasser und durch Hydrolyse. Nach DIN EN 84 genormtes Verfahren zur beschleunigten Alterung von mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz vor biologischen Wirksamkeitsprüfungen, um eine mögliche Abnahme der Wirksamkeit des Holzschutzmittels zu erfassen

B

Bakterien

Einzellige Mikroorganismen, mit den Blaualgen zur Gruppe der Prokaryonten - der Einzeller ohne Zellkern - zusammengefaßt, die den Organismen mit Zellkern - den sog. Eukaryonten, zu denen Tiere, Pflanzen und Pilze gehören - als systematische Einheit gegenübergestellt wird. B. besiedeln jeden denkbaren irdischen Lebensraum. Aerobe B. benötigen Sauerstoff (sie beziehen ihre Lebensenergie aus Oxidationsprozessen). Anaerobe B. kommen ohne Sauerstoff aus (sie gewinnen ihre Lebensenergie durch Gärung). B. vermehren sich asexuell durch Querteilung. Sie verfügen aber über drei Möglichkeiten zum Austausch genetischer Information: direkte gegenseitige Genübertragung (Konjugation), Aufnahme freigesetzter "nackter" DANN (Transformation) und Genübertragung durch Viren (Transduktion)

BAT

Biologischer Arbeitsplatztoleranzwert

Baustoffklassen

Begriff aus DIN 4102 zur Einteilung von Baustoffen nach ihrem Brandverhalten
* Baustoffklasse A: nicht brennbare Baustoffe
* Baustoffklasse B: brennbare Baustoffe
die brennbaren Baustoffe werden wiederum nach der Entflammbarkeit unterteilt in
* B 1: schwer entflammbar,
* B2: normal entflammbar und
* B3: leicht entflammbar.

Beobachter

Das menschliche Auge/der menschliche Beobachter, das/der einen Farbreiz empfängt und eine Empfindung davon ableitet. Der Reiz ist visueller Art und die Empfindung ist ein Erscheinungsbild

(X-Rite))

Beobachter standardisiert

siehe Normalbeobachter

(X-Rite))

BetrSichV

Betriebssicherheitsverordnung, hat die VbF abgelöst

Bindemittel

Sammelbegriff für Produkte, die gleich- oder verschiedenartige Stoffe miteinander verbinden. Je nach Industriezweig und Anwendungszweck verwendet man organische oder anorganische (bzw. natürliche oder synthetische) B.

Bioindikatoren

Bezeichnung für Organismen, deren Individuen- bzw. Artenzahl oder deren physikalischer, chemischer oder biologischer Status mit Belastungen der Umwelt korreliert.

Biologische Abbaubarkeit

Eigenschaft von Stoffen, durch Mikroorganismen in einfache, natürliche Verbindungen (z. B. Wasser, Kohlendioxid und Biomasse) abgebaut zu werden

Biozid

Substanz, die Organismen abzutöten vermag, die Biozid-Richtlinie definiert in Art. 2 Abs. 1 Buchst. A) Biozid-Produkte als Wirkstoffe und Zubereitungen, die einen oder mehrere Wirkstoffe enthalten, in der Form, in welcher sie zum Verwender gelangen, und die dazu bestimmt sind, auf chemischem oder biologischem Wege Schadorganismen zu zerstören, abzuschrecken, unschädlich zu machen, Schädigungen durch sie zu verhindern oder sie in anderer Weise zu bekämpfen, dazu zählen u. a. Holzschutzmittel.

Biozid-Richtlinie

Richtlinie 98/8/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 1998 über das Inverkehrbringen von Biozidprodukten.
* Die Biozid-Richtlinie definiert die Zulassung in Art. 2 Abs. 1 Buchst. I) als Verwaltungsakt, mit dem die zuständige Behörde eines Mitgliedstaats [der EU] auf Antrag eines Antragstellers das * Inverkehrbringen eines Biozid-Produkts in seinem Gebiet oder einem Teil desselben zuläßt,
* Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Holzschutzmittel als Bauprodukte.
Bläue

Bläue

Schwarz-bläuliche Verfärbung des Holzes durch Bläuepilze verursacht, hat keine Festigkeitsminderung zur Folge. Von Pilzen (Basidiomyceten) verursachte schwarz-bläuliche Verfärbung des Holzes. (Anstrichbläue) schwarz-bläuliche Verfärbung des Holzes (Anstrichbläue), verursacht durch die sog. Bläuepilze (Basidiomyceten)

Bläueschutzmittel

Holzschutzmittel mit spezieller Wirksamkeit gegen Bläuepilze. Zwei große Klassen: zum einen die Präparate zum temporären Schutz von Rund- und Schnittholz, zum anderen Grundieranstrichmittel zur Verhinderung von Bläuebefall in verarbeitetem Holz.

Brandschutzbeschichtung

Beschichtung, die unter Flammeneinwirkung nicht brennt und dadurch die Verbreitung des Feuers nicht fördert. Schaumschichtbildender Anstrich, der auf eine Wärmequelle (große Hitze oder Feuer) mit Bildung einer 2 bis 3 cm dicken isolierenden Schaumschicht reagiert, die dem Luftsauerstoff keinen Zutritt zum Holz läßt und damit die Entflammbarkeit des Holzes herabsetzt (von Baustoffklasse B2 nach Baustoffklasse B1: schwerentflammbar).

Brandschutzmittel

Brandschutzbeschichtungen und Brandschutzsalze

Brillanz

Das Attribut der Farbwahrnehmung, das den Abstand einer Farbe von einem Grau der gleichen Helligkeit angibt. Alle Grautöne haben eine Brillanz von Null (ASTM)

(X-Rite))

Buntheit

Die Intensität oder der Buntheitsgrad eines bestimmten Farbtons, definiert als die Entfernung des Farbortes von dem neutralen Grau. Stellen wir uns vor, wir würden ein neutrales Grau mit einem leuchtenden Rot mischen. Wir beginnen mit dem Grau und geben Stück für Stück kleine Mengen Rot dazu, bis wir die leuchtend rote Farbe erreichen. Die Farbskala, die wir dadurch erhalten, stellt die Zunahme der Buntheit dar. Die Skala beginnt mit Null für farblose, neutrale Farben und hat kein einheitliches Ende. Munsell definierte zu seiner Zeit 10 als höchste Buntheit für ein zinnoberrotes Pigment und übertrug diesen Wert auch auf andere Farben. Andere Pigmente mit einer größeren Buntheit wurden entdeckt, doch die Skala blieb erhalten. Die Buntheitsskala für normal reflektierende Materialien hat einen Höchstwert von ca. 20, für fluoreszierende Materialien kann er bis zu 30 hoch sein

(X-Rite))

C

ChemG

Chemikaliengesetz

Chemikaliengesetz

Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (ChemG)

Chemikalien-Verbotsverordnung

Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (ChemVerbotsV)

ChemVerbotsV

Chemikalien-Verbotsverordnung

Chitinsynthesehemmer

Insektizidgruppe, die im Larvenstadium der Insekten die Neubildung der Larvenhaut unterdrückt, so daß die Insektenlarven austrocknen. Bei erwachsenen Insekten können diese Wirkstoffe zu Unfruchtbarkeit durch Schädigung der Eihüllen führen.

CIE

Commission Internationale de I’Eclairage. Internationale Beleuchtungskommission, die wichtigste internationale Institution zur Schaffung von Farbsystemen und Farbmessnormen

(X-Rite))

CIE 1976 L*a*b*

Farbraum. Ein einheitlicher Farbraum, der mit Hilfe einer Adams-Nickehrsohn-Kubikwurzel-Formel zu einer angenähert empfindungsgemäß gleichabständigen Darstellung gelangt. Der Farbraum wurde von der CIE 1976 eingeführt

(X-Rite))

CIE 1976 L*u*v* Farbraum

Ein 1978 eingeführter, einheitlicher Farbraum. der bei additiver Farbmischung, z.B. beim Farbfernsehen, oder beim Arbeiten mit zusammengesetzten Farbtönen Verwendung findet

(X-Rite))

CIE Farbdiagramm

siehe Farbdiagramm (CIE)

(X-Rite))

CIE Farbkoordinaten

siehe Farbmaßzahlen CIE

(X-Rite))

CIE Luminanzfunktion (V(I))

siehe Luminanzfunktion (CIE)

(X-Rite))

CIE Normalbeobachter

siehe Normalbeobachter (CIE)

(X-Rite))

CIE Normfarbwerte

siehe Normfarbwerte (CIE)

(X-Rite))

CIE Standardlichtarten

siehe Standardlichtarten (CIE)

(X-Rite))

CIE Tageslichtarten

siehe Tageslichtarten (CIE)

(X-Rite))

CIELAB (oder CIE L*a*b*)

Farbraum, in dem die Werte L*, a* und b* als kartesische Koordinaten dargestellt werden. Gleiche Abstände in diesem Farbraum entsprechen in etwa gleichen Farbunterschieden. Der Wert L* steht für die Helligkeit: der Wert a* steht für die Rot-/Grünachse, und der Wert b* steht für die Gelb-/Blauachse. Für die Messung von reflektierenden und durchscheinenden Materialien ist CIELAB ein anerkanntes Farbsystem

(X-Rite))

CKW

Chlorierte Kohlenwasserstoffe

CMC

Colour Measurement Committee of the Society of Dyers and Colourists of Great Britain. Diese Organisation entwickelte und veröffentlichte 1988 eine Gleichung zur Beschreibung von Farbabweichungen, die dem menschlichen Urteil näher kommt. Mit dem L*C*h*-Farbraum als Grundlage, gibt CMC ellipsenförmige Toleranzräume an. DE-Werte (siehe Delta E*) werden als Alternative zu den Rechteckkoordinaten des CIELAB-Systems angegeben

(X-Rite))

Colorimeter

Ein optisches Messgerät, das Farbe ähnlich wie das menschliche Auge erfasst indem es reflektiertes Licht nach den drei wesentlichen Bereichen Rot, Grün und Blau filtert

(X-Rite))

Colorimetrisch

Werte, welche die Anteile der farbigen Lichter oder Rezeptoren Rot, Grün und Blau – angegeben

(X-Rite))

Compounds

Fertig aufbereiteter Kunststoff mit allen Zusätzen für die Weiterverarbeitung zum Fertigprodukt. Mischt man zum Beispiel Glasfasern und Kunststoffe, entstehen High-Tech-Materialien, so genannte faserverstärkte thermoplastische Verbundwerkstoffe. Ein solcher Extruder wird in der Kunststoff-Industrie als "Compounder" bezeichnet.

D

D65

Die CIE-Normlichtart für Tageslicht mit einer Farbtemperatur von 6504K. Das ist die Lichttemperatur die am häufigsten zur Beurteilung in Lichtkabinen/Abmusterungskabinen genutzt wird. Siehe Kelvin (K)

(X-Rite))

Dämmschichtbildner

Schaumschichtbildende Brandschutzbeschichtungen.

Dampfdruck

Bezeichnung für denjenigen Druck, den mit seinem Bodenkörper (flüssige oder feste Phase) im Gleichgewicht befindlicher Dampf - innerhalb eines abgeschlossenen Behälters - auf die ihn umschließenden Wände ausübt. Der D. ist allein von der Temperatur abhängig und steigt mit dieser an.

Delta (D oder D)

Ein Symbol zur Beschreibung von Abständen oder Differenzen

(X-Rite))

Delta E*

Die Gesamtabweichung zweier Farben mit Hilfe einer Gleichung berechnet (DE* ab oder DECMC). Bei der Entwicklung von Farbtoleranzen ist DE häufig eine Kennzahl für die Pass-/Fall-Bewertung

(X-Rite))

Depotstoff

Stoffe mit länger anhaltender Wirkung

Derivate

Moleküle, die sich durch geringe funktionale Änderungen von einem Grundtyp ableiten lassen

Dermal

Aufnahme von Stoffen durch die intakte Haut

Dickschichtlasur

offenporiger, durchsichtiger oder durchscheinender Anstrichstoff mit relativ hohem Bindemittelgehalt (über 30% Festkörperanteil) und lackähnlichen Eigenschaften, besonders geeignet für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Außentüren (s.a. Dünnschichtlasur)

Dreibereich

Bestehend aus drei Reizen
üblich zur Beschreibung der Komponenten der additiven Farbmischung, die benötigt werden, um eine bestimmte Farberscheinung hervorzurufen (Tristimulus)

(X-Rite))

Dreibereichs-Colorimeter

Ein Messgerät zur Messung von Dreibereichswerten. Es wandelt diese Werte in Farbmaßzahlen um

(X-Rite))

Dünnschichtlasur

offenporiger, durchsichtiger oder durchscheinender Anstrichstoff mit geringerem Bindemittelgehalt als Dickschichtlasuren

Duromere

veraltete und heute nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für Duroplaste

Duroplast

Kunststoffe mit eng vernetzten Molekülketten, die im ausgehärteten Zustand nicht mehr plastisch verformbar sind

E

Einbringverfahren

Verfahren zur Imprägnierung von Holzunterschieden werden Druckverfahren (Kessel-Vakuum-Druck-, Wechseldruck- und Doppelvakuumverfahren) und Nichtdruckverfahren wie die Einlagerungsverfahren (Tauchen, Trogtränkung, Einstelltränkung und Heiß-/Kalt-Trogtränkung), und die Oberflächenverfahren (Kurztauchen, Streichen, Spritzen, Fluten, Schäumen) hinzu kommen noch Sonderverfahren für spezielle Anforderungen

Einlagerungsverfahren

Druckloses Verfahren zur Imprägnierung von Hölzern-, gängig sind das Tauchen und die Trogtränkung, dagegen spielen die Einstelltränkung und die Heiß/Kalt-Trogtränkung nur eine untergeordnete Rolle.

ElectroStatic Discharge (elektrische Ableitfähigke

die Entladung statischer Elektrizität. Sie führt zum Ausgleich elektrischer Ladungen zwischen Körpern unterschiedlichen Potentials, bewirkt durch Funkenüberschlag oder direkten galvanischen Kontakt bei der Entladung eines elektrostatischen Feldes

Elektromagnetisches Spektrum

Das breite Spektrum von elektromagnetischen Wellen, das in unserer Umwelt vorkommt. Die unterschiedlichen Wellenlängen haben verschiedene Eigenschaften, die meisten sind für den Menschen unsichtbar und manche überhaupt nicht wahrzunehmen. Nur die Wellenlängen zwischen 380 und 720 Nanometer sind als Licht sichtbar. Außerhalb dieser Wellen des sichtbaren Spektrums liegen Wärme-. Gamma- und Röntgenstrahlen, Mikro- und Radiowellen

(X-Rite))

Elektrostatik

Elektrostatische Aufladungen sind elektrische Ladungen, die sich durch mechanische Trennung gleichartiger oder verschiedener Stoffe auf den getrennten Flächen ansammeln oder an anderen leitfähigen Gegenständen oder auf Personen in folge Influenz auftreten. Das Abheben der Füße (Schuhwerk) von Flächen sind Trennvorgänge, die beim Gehen zu Aufladungen von Personen führen können

Eluierung / Eluation

Das Herauslösen von Stoffen

embryotoxisch

Schädigender toxischer Effekt während der Embryonalperiode

Emission

das Ausmaß von unkörperlichen Störungen (Geräusche, Schadstoffe, Gase usw.) am Ort der Entstehung.

Emulgatoren

Grenzflächenaktive Stoffe, die eine feine Verteilung zweier nicht miteinander mischbarer Flüssigkeiten stabilisieren

Emulsion

System aus zwei nicht miteinander mischbaren Flüssigkeiten, bei dem die eine Flüssigkeit in Form kleinster Tröpfchen in der anderen Flüssigkeit verteilt ist (Beispiel: Öl/Wasser, Milch)

Engineering Plastics

Kunststoffe, die so rnodifiziert sind, dass sie dem Ingenieur als Werkstoffe dienen, zum Beispiel mit Glasfasern verstärkte Kunststoffe.

Entflammbarkeit

Begriff aus DIN 4102 Teil 1, zur Zuordnung von brennbaren Baustoffen nach Prüfung ihres Brandverhaltens unterteilt wird in: schwerentflammbar (B1), normalentflammbar (B2) und leichtentflammbar (B3).

Erscheinungsbild

Beschreibung eines Objektes oder Materials aufgrund seiner visuell erkennbaren Eigenschaften, wie Größe, Form, Farbe, Struktur, Glanz, Transparenz

(X-Rite))

Extruder

Mischen, schmelzen, kneten: Extruder lassen sich, vereinfacht ausgedrückt, mit einem Fleischwolf vergleichen. Alles, was vermengt (geknetet) werden soll, wird in den Extruder gesteckt (=dosiert), mehr oder weniger erhitzt, innig vermischt, durch eine Form (= Düse) gepresst und zerstückelt (= granuliert). Über die beiden Schnecken wird die benötigte Knet-Energie durch hohe Drehmomente auf das Produkt übertragen. Extruder werden deshalb auch «Schneckenkneter" genannt.
Für einfache Aufgaben, das heisst, ein bis zwei Prozessschritte, können auch Einwellen-Extruder für das Formen, Kochen und Schmelzen eingesetzt werden. Für anspruchsvollere Aufgaben mit drei und mehr Verfahrensschritten wie Mischen, Homogenisieren, Dispergieren und Einarbeiten von Additiven oder Pigmenten verwendet man den gleichsinnig drehenden Zweiwellen-Extruder.
Gibt man zum Beispiel auf der einen Seite Teig-Zutaten hinein, kommen auf der anderen Seite geformte Nudeln oder Snacks oder Frühstückscerealien heraus. Mit anderen Zutaten gibt es geformtes Katzen- oder Hundefutter. Erhöht man Temperatur und Scherung, das heisst, jene Kraft, welche die Zutaten «zerreissen" kann, damit sie neu vermengt werden, kann man zum Beispiel Fischfutter herstellen oder nährstoffreiche Rohstoffe wie Reiskleie haltbar machen. Bühler-Extruder haben schon Schilf in Granulat für Blumentöpfe verwandelt. Für die Veredelung von PET-Schnitzeln aus dem Flaschenrecycling werden zum Beispiel Bühler-Extruder mit einer nachgeschalteten Festphasennachkondensation eingesetzt.
Wer noch nicht daran gedacht hat, einen Extruder einzusetzen, kann in den Bühler-Kompetenz-Zentren auf Laborgeräten ausprobieren, was die «Schneckenkneter" alles können. Den Anwendungsmöglichkeiten sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Zu moderaten Tagessätzen können Sie ein voll ausgerüstetes Technikum belegen und ihre Ideen in neue erfolgreiche Produktionsprozesse umsetzen. Dabei werden Sie von unsern Prozessspezialisten beraten und unterstützt. Die Maschinen führt ein erfahrener Ingenieur.

F

Farbattribute

Eine dreidimensionale Charakteristik der Erscheinung eines Objektes. Ein Parameter definiert in der Regel die Helligkeit, die anderen beiden definieren gemeinsam die Farbigkeit

(X-Rite))

Farbdifferenz

Farbunterschied. Die Größe und Art des Unterschiedes zwischen zwei Objektfarben unter festgelegten Bedingungen

(X-Rite))

Farbe

Ein Aspekt der Erscheinung eines Gegenstandes, ein Reiz des Auges, durch Lichteinfluss hervorgerufen, bestehend aus den drei Parametern Farbton, Buntheit und Heiligkeit

(X-Rite))

Farbenrad

Die Farben des sichtbaren Spektrums des Lichtes kontinuierlich in einem Kreis angeordnet. wobei komplementäre Farben. wie Rot und Grün jeweils sich gegenüber angeordnet sind

(X-Rite))

Farbig / bunt

Art der Erscheinung, der ein Farbton zugeordnet werden kann, also nicht Weiß, Grau oder Schwarz

(X-Rite))

Farbkoordinaten (CIE)

Das Verhältnis der drei einzelnen Farbwerte X, Y und Z zur Summe dieser drei, bezeichnet als x, y und z. Sie werden auch Farbwertanteile genannt. Werden sie ohne zusätzliche Bezeichnung notiert, wurden sie für die Lichtart C und den 2° (1931) Normalbeobachter berechnet. Wurden die Werte für eine andere Lichtart oder einen anderen Beobachter ermittelt, muss die entsprechende Lichtart bzw. der Beobachter erwähnt werden. So sind beispielsweise x10 und y10 Farbkoordinaten für den 10° Normalbeobachter bei der Lichtart C

(X-Rite))

Farbmaßzahlen

Farbwerte. Farbkoordinaten und Luminanzwerte oder andere Farbskalenwerte. Die dazu dienen, eine Farbe durch Zahlenwerte in ein Farbsystem einzuordnen

(X-Rite))

Farbmessung

Physikalische Messung abgestrahlten, transmittierten oder reflektierten Lichtes von einem Objekt unter definierten Bedingungen und mathematische Umrechnung in standardisierte farbmetrische Maße. Diese Maße können in Beziehung zu der visuellen Beurteilung einzelner Farben zueinander gesetzt werden

(X-Rite))

Farbmittel

Substanzen, mit denen Materialien eingefärbt werden können. Oberbegriff zu Farbstoff (löslich) und Pigment (nichtlöslich) Farbordnungssysteme – Systeme zur Beschreibung von Farben in einer dreidimensionalen Anordnung. Zur Ordnung von Farben sind drei Grundlagen möglich: 1) die Erscheinung als Grundlage (z.B. eine psychologische Grundlage) mit den Parametern Farbton, Buntheit und Helligkeit
ein Beispiel ist das Munsell-System
2) die Additive Farbmischung als Grundlage (z.B. eine psychophysikalische Grundlage)
Beispiele sind das ClE System und das Oswald-System
und 3) die subtraktive Farbmischung als Grundlage, ein, Beispiel ist das Plochere-Farbsystem oder die Mischung von Druckfarben

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Farbraum

Dreidimensionaler Raum, der alle möglichen Farben beinhaltet. Die Dimensionen können in verschiedenen Geometrien beschrieben werden, dadurch entstehen verschiedene Formen des Farbraumes

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Farbsystem

Eie Farbmaßskala oder ein System, das die wahrgenommenen Attribute der Farbe numerisch beschreibt. Farbsysteme finden in graphischen Computerauswertungen oder bei Farbmessgeräten ihre Anwendung

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Farbtafel (CIE)

Eine zweidimensionale Graphik, welche die Farbmaßzahlen darstellt (x auf der Abszisse und y auf der Ordinate). Die Graphik zeigt die spektrale Verteilung (Verteilung der Farben entlang des sichtbaren Lichtes von 380 – 770nm). Diese Darstellung bietet Vorteile beim Vergleich von selbstleuchtenden und nicht leuchtenden Materialien

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Farbtemperatur

Eine Messung der Farbe des Lichtes das ein schwarzer Körper abstrahlt, während dieser erhitzt wird. Die Messung wird in Grad Kelvin angegeben. Niedrige Temperaturen, wie 2400K entsprechen Rot, höhere Temperaturen, wie 9300K entsprechen Blau. Die Temperatur für neutrales Weiß liegt bei 6504K

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Farbton

(1) Das erste Element im Farbordnungssystem, definiert als das Attribut, dass uns bei der Unterscheidung zwischen Rot und Grün, Gelb und Blau usw. hilft. Munsell definierte fünf Hauptfarbtöne (Rot, Gelb, Grün, Blau und Purpur) und fünf Zwischenfarbtöne. (Gelb-Rot), Grün-Gelb, Blau-Grün, Purpur-Blau und Rot-Purpur). Diese 10 Farbtöne (mit ihren englischen Initialen abgekürzt R, YR, Y, GY, G, BG, B, PB, P und RP) werden gleichmäßig im Kreis angeordnet und in 100 visuell gleichabständige Schritte unterteilt. Der Nullpunkt liegt am Beginn des Rotsektors. Benachbarte Farben innerhalb dieses Kreises ergeben durch Mischung fortlaufende Farbvariationen von einem zum nächsten Farbton. Die Farben dieses Kreises sind alle farbig.
(2) Das Attribut, das darüber entscheidet, ob ein Objekt als Rot, Grün, Blau oder anders eingestuft wird. Weiß, Schwarz und Grau haben keinen Farbton

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Farbwerte (CIE)

[Normfarbwerte (DIN)]Anteile der Komponenten in einer additiven Farbmischung von drei Farben, notwendig um Farbe zu beschreiben
im CIE-System werden sie als X, Y und Z bezeichnet. Die eingesetzte Lichtart und der Normalbeobachter müssen genannt werden
es sei denn es handelt sich um den 2° Beobachter (1931) und die Lichtart C. Die erhaltenen Werte beruhen auf der verwendeten Integrationsmethode, dem Verhältnis der Beschaffenheit des Objektes und der Möglichkeit des Messgerätes die Reflexion oder Transmission zu messen. Farbwerte sind deshalb keine Absolutwerte zur Beschreibung eines Objektes, sondern relative Werte in Abhängigkeit von der Methode mit der sie erfasst wurden. In Annäherung an die CIE-Farbwerte erhält man bei der Messung mit einem Dreibereichs-Colorimeter Werte normiert bis 100. Diese müssen dann in entsprechende CIE-Farbwerte umgerechnet werden. Diese Messungen über Filter sollten richtiger als R, G und B anstelle von X, Y und Z bezeichnet werden

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Fasersättigungsbereich

Nur die Zellwände von Holzgewächsen sind feuchtegesättigt, die Zellhohlräume jedoch sind feuchtefrei. Der konkrete Feuchtegehalt bei "Fasersättigung" schwankt im Bereich von 20% bis ca. 30% - und zwar nicht allein je nach Holzart, sondern auch innerhalb einer Holzart und sogar innerhalb eines Stammes der Feuchtegehalt wird jeweils von zahlreichen Faktoren wie z. B. Zellwanddicke und Stoffeinlagerung bestimmt. Ein präziser „Fasersättigungspunkt" läßt sich daher nicht angeben (weshalb der Ausdruck „Fasersättigungsbereich" zutreffender ist) nur als überschlägige Größe wird häufig ein Mittelwert von 28% eingesetzt.

Fäulnis

von Pilzen verursachte Zerstörung des Holzes, die gefährlichsten Vertreter für verbautes Holz sind die Zellulose abbauenden Erreger der Braunfäule (z. B. Echter Hausschwamm, Weißer Porenschwamm, Kellerschwamm und Blättlinge), für lagernde Laub- und Nadelhölzer die Lignin und Zellulose abbauenden Erreger der Weißfäule sowie der Moderfäule

Feuchtegleichgewicht

Bei Holz die relative Feuchtigkeit (auch Gleichgewichtsfeuchte: ugl), auf die sich das Holz in Abhängigkeit vom umgebenden Klima einstellt, angegeben in Prozent.

Feuerschutzsalz

Wasserlösliche Zubereitungen, die durch Kesseldrucktränkung in das Holz eingebracht werden, um die Entflammbarkeit des Holzes herabzusetzen.

Feuerwiderstandsklasse

Begriff aus DIN 4102, Teil 2, zur Normung der Feuerwiderstandsdauer von Bauteilen

fibrogen

Eigenschaft von Feinstäuben, eine mit Bindegewebsbildung verbundene Staublungenerkrankung hervorzurufen

Filmkonservierer

Biozider Zusatz bei Anstrichstoffen, der einen Befall des Anstrichfilms mit Mikroorganismen verhindern soll

Fixierung

Während oder nach der Imprägnierung einsetzende Reaktion von Holzschutzmitteln innerhalb des Holzes oder mit der Holzsubstanz selbst, so daß ein Auswaschen von Holzschutzmittelbestandteilen bei anschließender Beregnung oder Auswaschbeanspruchung weitestgehend ausgeschlossen ist.

Flammpunkt

Kriterium für die Entflammbarkeit brennbarer Flüssigkeiten. Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der sich in einer Prüfapparatur unter normierten Bedingungen über dem Flüssigkeitsspiegel ein entzündbares Dampf-/Luft-Gemisch bildet, das durch Fremdzündung entflammbar ist. Meßmethode zur Ermittlung der Temperatur, ab der eine Flüssigkeit unter definierten Bedingungen zündfähige Gasgemische entwickelt

Flotation

Verfahren zum Abscheiden ungelöster Stoffe aus Wasser, z. B. der Schwimm- und Schwebstoffe

Fungizid

Substanz mit abtötender Wirkung gegen Pilze

funktionelle Gruppen

die für eine Substanzklasse charakteristischen, am Grundgerüst anhängenden reaktiven Molekülgruppen

G

Gefährdungsklassen

Begriff aus DIN 68 800 und (der neueren) DIN EN 335 zur Einteilung von Holz und Holzprodukten nach den unterschiedlich starken Beanspruchungen und Gefährdungen

Gefahrenklassen

Brennbare Flüssigkeiten im Sinne der Verordnung über Anlagen zur Lagerung, Abfüllung und Beförderung brennbarer Flüssigkeiten zu Lande (VbF § 3) sind Stoffe mit einem Flammpunkt, die bei 35°C weder fest noch salbenförmig sind, bei 50°C einen Dampfdruck von 3 bar oder weniger haben und zu einer der nachstehenden Gefahrenklassen gehören:
* Gefahrenklasse A I: Flammpunkt unter 21°C
* Gefahrenklasse A II: Flammpunkt von 21°C bis 55°C
* Gefahrenklasse A III Flammpunkt über 55°C bis 100°C
* Gefahrenklasse B: Flammpunkt unter 21°C jedoch im Gegensatz zu den Gefahrenklassen A wasserlöslich bei 15°C
Entsprechungen der Bezeichnungen nach VbF / BetrSichV:
* Alt (VbF) / neu (BetrSichV)
* A I bzw. B / hoch- oder leichtentzündlich
* A II / entzündlich
* A III / Nach der neuen BetrSichV werden ehemlige A III-Anlagen nicht mehr als überwachungsbedürftige Anlagen eingestuft.

Gefahrgut

Gemäß Definition im Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter (GefGutG): "... Stoffe und Gegenstände, von denen auf Grund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und andere Sachen ausgehen können."

Gefahrgutverordnung

Verordnung, die den Transport von gefährlichen Gütern regelt

Gefahrstoff

Stoff, der mindestens eines der sogenannten Gefährlichkeitsmerkmale (z. B. giftig, gesundheitsschädlich, ätzend, krebserzeugend, erbgutverändernd, explosionsgefährlich, brandfördernd, entzündlich) aufweist

Gefahrstoffverordnung

Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (GefStoffV)

GefStoffV

Gefahrstoffverordnung

gentoxisch

Zusammenfassende Bezeichnung für Schädigung der Genome, d. h., der Summe der Gene in einer Zelle

GGVS

Gefahrgutverordnung Straße

GHS

Global Harmonized System

GISBAU

Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft

GISCODE

in GISBAU verwendetes Klassifizierungssystem zur Einstufung von Produktgruppen nach ihrem Gefährdungspotential

Glanz

Ein zusätzlicher Parameter, der bei der Definition eines Farbstandards entscheidend ist. Neben Farbton, Helligkeit und Buntheit spielt die Oberflächenbeschaffenheit eines Materials eine Rolle, sowie Metallic- oder Pearleffekte. Glanz ist eine zusätzliche Größe, die auch in dem Munsell Farbtoleranz System auftauchen sollte. Als allgemeine Richtlinie zur Beurteilung von Glanz gilt: Je größer der Glanzanteil, desto dunkler erscheint die Farbe des Objektes. Umgekehrt erscheint das Objekt um so heller, je kleiner der Glanzanteil ist. Glanz wird in Glanzeinheiten gemessen, die den Winkel, bei dem der Glanz gemessen wurde, und den Glanzwert beinhalten (z.B. 60° Glanz = 29,8). Eine 60°-Geometrie wird von der ASTM (American Society for Testing and Materials) Standard D523 zur Bewertung des Glanzes empfohlen

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Gleichgewichtsfeuchte

bei Holz die relative Feuchtigkeit, auf die sich das Holz in Abhängigkeit vom umgebenden Klima einstellt, angegeben in Prozent, auch Feuchtegleichgewicht genannt.

Grauskala

Eine farblose Skala von Schwarz über eine Reihe von heller werdenden Grautönen bis hin zu Weiß. Solch eine Skala dient entweder zur Darstellung gleicher Farbabstände (ähnlich der Munsell Werteskala), oder sie wird aus anderen Kriterien, wie eine geometrische Reihe in Abhängigkeit von der Helligkeit, erstellt. Diese Skalen dienen dazu, den Abstand zweier ähnlicher Farben zu beschreiben

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Grundierung

Erster Arbeitsgang bei der Oberflächenbehandlung (hier: des Holzes). Sie hat den Zweck, die Saugfähigkeit des Untergrundes aufzuheben und eine gute Grundlage für nachfolgende Anstriche zu schaffen. - Erster auf den Untergrund aufgebrachter Anstrich, der eine bestmögliche Verbindung mit den weiteren Anstrichen herstellen soll und gegebenenfalls (z.B. bei Holz) die Saugfähigkeit des Untergrundes vermindert.

H

Harze

meist amorphe, harte bis spröde, fettlösliche Gemische organischer Stoffe von unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung, aber mit gleichen physikalischen Eigenschaften. Die natürlichen H. sind im allgemeinen Abscheidungen von Pflanzen, meist Bäumen, und liegen als Lösungen vor - entweder in ätherischen Ölen (Balsame) oder im Milchsaft (Latex).

Harzgallen

Harzausflüsse an Kiefern, die die Raupen der Harzmotte Evetria resinella umhüllen, diese aber offenbar nicht ernähren (weshalb sie keine Gallen im engeren Sinn sind)

Hausschwamm, Echter

Serpula lacrimans, der am meisten gefürchtete pilzliche Holzzerstörer in Gebäuden

Häutungshemmstoffe

Insektizidgruppe, die im Larvenstadium der Insekten die Neubildung der Larvenhaut unterdrückt, so daß die Insektenlarven austrocknen, bei erwachsenen Insekten können diese Wirkstoffe zu Unfruchtbarkeit durch Schädigung der Eihüllen führen

Heißluftverfahren

vorwiegend in Nordeuropa angewandtes Verfahren, um mittels auf 100 °C erhitzter, in die zu sanierenden Räume geleiteter Luft tierische Schädlinge, vor allem den Hausbock, im Holz zu bekämpfen im gesamten Querschnitt des Holzes muß für mindestens 60 min eine Temperatur von 55 °C gehalten werden. Da das Heißluftverfahren keinen vorbeugenden Schutz des behandelten Holzes bewirkt, ist es nach DIN 68 800-4 mit der Einschränkung zugelassen, daß gefährdete Holzbauteile im Anschluß an die Heißluftbehandlung mit einem chemischen Holzschutzmittel vorbeugend zu schützen sind. Unter bestimmten Bedingungen kann das Heißluftverfahren das Umweltzeichen ("Blauer Engel") nach RAL-ZU 34 Insektizidfreie Mittel zur Abwehr und Bekämpfung von Schädlingen tragen

Helligkeit

Die Empfindung, durch die sich weiße Objekte von grauen, und hellfarbige von dunkelfarbigen unterscheiden

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Holzfeuchte

Verhältniszahl (u) des im Holz enthaltenen Wassers zum Gewicht des absolut trockenen Holzes, angegeben in Gewichtsprozent

Holzschutzlasur

offenporiger, durchsichtiger oder durchscheinender, mit Wirkstoffen gegen Holzschädlinge und Pigmenten ausgerüsteter Anstrichstoff mit geringem Bindemittelgehalt

Holzschutzmittel

Wirkstoff, Wirkstoffgemisch oder wirkstoffhaltige Zubereitung zur Verhinderung oder zur Bekämpfung eines Befalls von Holz durch holzzerstörende oder holzverfärbende Organismen

Holzveredelungsmittel

Von Wirkstoffen gegen Holzschädlinge freie Anstrichstoffe, die die Holzoberfläche vor Flecken, Schmutz und Staub schützen und sie pflegen sollen

Hybrid-Polymere

Mischsystem aus verschiedenen Polymertypen

hydrophob

wasserabweisend

Hydrophobie

Wasserabstoßender Effekt

I

Immission

Das Ausmaß von unkörperlichen Störungen (Geräusche, Schadstoffe, Gase usw.) am Ort der Wirkung.

Imprägnierung

Bezeichnet allgemein das Durchtränken eines porösen festen Stoffes zur Veränderung oder Verbesserung seiner Eigenschaften (im Holzschutz: Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Holz gegenüber Schädigungen durch Pilze und Insekten).

Inerte Stoffe

Reaktionsträge Stoffe, die sich unter Normalbedingungen an chemischen und biochemischen Reaktionen nicht beteiligen

Initiator

Stoff, der eine chemische Reaktion (z. B. eine Polymerisation) einleitet/startet

Insektizid

Substanz mit abtötender Wirkung gegen Insekten.

Isomere

Moleküle gleicher Funktionalität mit leicht variierter Struktur

K

Kanzerogenität

Krebserzeugende Wirkung

Kapillar

Wechselwirkung einer Flüssigkeit mit dem Material der sie umgebenden Gefäßwand, vornehmlich in sehr engen Röhren o. ä.

Katalyse

Beschleunigung einer Reaktion durch Zusatz geringer Mengen von aktivierend wirkenden Substanzen (Katalysatoren)

Kelvin (K)

Messeinheit für die Farbtemperatur. Die Kelvin-Skala beginnt bei Null, dies entspricht ca. –273° Celsius

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Kernholz

Die meisten Holzarten lassen mit zunehmendem Alter eine Differenzierung in eine helle äußere Zone und in einen dunkler gefärbten Kern erkennen. Das K. besteht aus abgestorbenen Zellen und ist aufgrund seiner mechanischen Festigkeit der wirtschaftlich wertvollere Teil des Holzkörpers
es ist härter, wasserärmer und beständiger als die äußere Schicht, das sog. Splintholz. Einheimische Kernholzbäume sind z.B. Kiefer, Eiche, Eibe, Lärche, Rotbuche und Ulme. - Zu den importierten Kernhölzern gehören Ebenholz, Mahagoni und Palisander.

Kesseldruckimprägnierung

Einbringverfahren, bei dem das Holz in einem Kessel unter Druck tief mit dem Holzschutzmittel durchtränkt wird nach DIN 68 800 darf für Hölzer in der Gefährdungsklasse 4 ausschließlich das Kesseldruckverfahren angewandt werden

KMB

Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung

Kohlenwasserstoffe

Organische Verbindungen, bestehend aus den Elementen Kohlenstoff und Wasserstoff (z.B. Mineralöle, Testbenzine)

Kolorist

Eine Person, die in der Kunst der Farbrezeptierung geschult ist und sich mit dem Verhalten der farbgebenden Substanzen in den einzelnen Materialien auskennt

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Komplementärfarben

Zwei Farben, die ein neutrales Grau ergeben, wenn man sie mischt. Auf einem Farbrad liegen sich die Komplementärfarben direkt gegenüber: Blau/Gelb, Rot/Grün usw

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Kontamination

Belastung von Boden und Grundwasser durch Problemstoffe.

Kontrast

Die Größe des Abstandes von hellen zu dunklen Stellen in einem Bild / Foto

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Korrosions(schutz)inhibitore

Stoffe/Additive, die die Korrosion (Oxidation) von z. B. Metallen verhindern bzw. stark verlangsamen

KTW-Empfehlungen

Empfehlungen von Kunststoffen und anderen nichtmetallischen Werkstoffen, die im Trinkwasserbereich eingesetzt werden können

KTW-Richtlinie

Richtlinie für die "Gesundheitliche Beurteilung von Kunststoffen und anderen nichtmetallischen Werkstoffen im Rahmen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes für den Trinkwasserbereich"

Künstliches Tageslicht

Begriff für eine Lichtquelle, die mit Hilfe von Filtern versucht, die Farbe und spektrale Verteilung von Tageslicht zu simulieren. Eine etwas genauere Beschreibung der Lichtquelle ist vorzuziehen

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L

Lacke

Lösungen (Dispersionen) von festen Stoffen in flüchtigen Lösemitteln, die nach dem Auftragen und Trocknen einen geschlossenen, auf der Unterlage haftenden Film bilden.

Laubhölzer

zu den Bedecktsamern gehörende Holzgewächse (Laubbäume, Sträucher und Halbsträucher), deren Blätter breitflächig ausgebildet sind. Die Samen der Bedecktsamer sind in Früchten eingeschlossen, aus denen sie sich zur Reifezeit lösen. Die für die meisten Laubbäume typische weit ausladende Krone entsteht dadurch, daß beim Wachstum die Entwicklung der Hauptachse hinter der Entwicklung der Seitenachsen  zurücktritt (sympodiale Verzweigung). Neben den sommergrünen (= Laub abwerfenden) Laubhölzern der gemäßigten Zonen, zu denen unsere heimischen Laubbäume gehören, gibt es auch immergrüne Arten, wie z. B. die Stechpalme.

LC0

Höchste geprüfte Konzentration ohne tödliche Wirkung (LC = letale Konzentration)

LC-Wert

Letale Konzentration - von lat. Letalis = tödlich, für die Wirkung eines Stoffes, die zum Tod des Organismus führt. Die letale Konzentration wird in der Regel als LC50 angegeben. Dies ist die mittlere letale Konzentration eines Stoffes in Wasser oder Luft, die nach Aufnahme über die Atemwege bzw. Haut und / oder Kiemen von Versuchstieren innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die Hälfte der Versuchstiere tötet

LD50-Wert:

Die letale Dosis, bei der 50% der Versuchsorganismen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes sterben

LD-Wert

Letale Dosis. Sie wird in der Regel als LD50 angegeben. Dies ist die mittlere tödlich wirkende Dosis eines Stoffes, die mit der Nahrung oder auf andere Weise über den Mund aufgenommen, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die Hälfte der Versuchstiere tötet

Leucht- / Strahlungskörper

Ein Objekt das Licht abgibt. Lichtstrahlung entsteht normalerweise durch eine chemische Reaktion (Verbrennung), durch Kernfusion (Sonnenlicht) oder das Erhitzen des Glühfadens einer Glühbirne

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Leuchtstofflampe

Ein Glaskörper gefüllt mit Quecksilbergas und im Inneren mit einer lumineszierenden überzogen. Wird das Gas mit einem elektrischen Impuls geladen, entsteht Strahlung. Diese aktiviert die Substanz zum Leuchten (lumineszieren)

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Licht

Elektromagnetische Strahlung, die ein menschlicher Beobachter durch seine visuellen Sinne wahrnimmt, ausgelöst durch eine Simulation der Retina des Auges. Dieser Anteil des Spektrums beinhaltet die Wellenlängen von 380 – 770nm. Spricht man von ultraviolettem Licht, ist dies nicht korrekt. Das menschliche Auge kann die Strahlungsenergie im ultravioletten Bereich nicht wahrnehmen

(X-Rite))

Lichtart A (CIE)

Licht einer Glühlampe, gelboranger Farbe, mit einer entsprechenden Farbtemperatur von 2856K. Dieses Licht wird im Wellenlängenbereich von 380 bis 770nm definiert

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Lichtart C (CIE)

Tungsten Lichtquelle, die durchschnittliches Tageslicht simuliert, bläulich in der Farbe, mit einer Lichttemperatur von 6774K

(X-Rite))

Lichtart

Mathematische Beschreibung der relativen spektralen Verteilung der Energie einer realen oder imaginären Lichtquelle z.B. die relative Energie ausgestrahlt von einer Quelle bei jeder Wellenlänge ihres Emissionsspektrums. Häufig werden „Lichtquelle" oder „Lampe" synonym verwendet, dies ist allerdings nicht empfehlenswert

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Lichtarten D

Tageslicht Lichtquellen, definiert von 300 bis 830nm (der Anteil im UV-Bereich von 300 bis 380nm ist notwendig, um fluoreszierende Farbstoffe oder Pigmente zu beschreiben). Diese Lichtarten sind mit einem D sowie mit einem Zusatz, der die Farbtemperatur angibt, gekennzeichnet. D65 wird am häufigsten eingesetzt und hat eine Farbtemperatur von 6504K, ähnlich der Lichtart C. Die Messung der spektralen Lichtverteilung des Tageslichtes ist die Grundlage für diese Lichtarten

(X-Rite))

Lichtquelle

Ein Objekt, das Licht oder Strahlungsenergie abgibt, die das menschliche Auge erfassen kann. Die Strahlungsmenge der Lichtquelle wird über den relativen Anteil der Strahlungsenergie bei den einzelnen Wellenlängen innerhalb des sichtbaren Spektrums ermittle. So wird die Lichtquelle als Lichtart beschrieben. Die Strahlung kann auch als Farbtemperatur angegeben werden

(X-Rite))

Lignin

Als "Kittsubstanz" einer der Hauptbestandteile des Holzgefüges

Lösemittel

Meist flüssige Stoffe, die Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe lösen, verdünnen, emulgieren oder suspendieren können, ohne daß chemische Reaktionen zwischen der zu lösenden Komponente und dem Lösemittel stattfinden. L. ermöglichen eine bessere Verarbeitung (oder auch eine Entfernung eines Stoffes aus einem Gemisch). Im Bereich der Trennmittel finden oft Kohlenwasserstoffgemische mit einem Flammpunkt < 100°C als Lösemittel Verwendung.

Luminanzfunktion (V(I)) (CIE)

Ein Kurvenzug, der die relative Größe der Augenempfindlichkeit als eine Funktion der Wellenlängen zwischen 380nm und 780nm darstellt. Von der CIE 1924 erarbeitet

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Lunker

kleine unregelmäßig geformte Hohlräume im Beton, die während des Einbringens des Betons durch Luft- oder Wassereinschlüsse (evtl. auch durch nicht optimale Verdichtung oder Separation von Wasser im Frischbeton) entstehen und nach dem Entschalen als Fehlstellen an der Betonoberfläche sichtbar werden

M

MAK-Wert

Maximale Arbeitsplatzkonzentration
die höchst zulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz

Masterbatch

Wie bekommen Kunststoffe oder Schäume eine bestimmte Farbe* Gelbes Masterbatch für gelbe Kunststoffe, blaues für blaue und so weiter. Genauer: Masterbatch ist ein Kunststoffkonzentrat, das aus Pigmentzubereitungen und Zusatzstoffen wie Additiven, Gleitmitteln, Flammschutzmitteln, Vernetzern oder Schäummitteln besteht und dem nicht eingefärbten Rohpolymer bei der Verarbeitung zum Fertigprodukt als farb- und schutzgebende Komponente zugegeben wird.

maternaltoxisch

Toxischer Effekt auf das Muttertier

MDI

Diphenylmethan-4,4-diisocyanat

Messbereich

Der Bereich in dem ein Messgerät Werte erfassen kann, von der geringsten Menge, die es wahrnehmen, bis zu der höchsten Menge, die es verarbeiten kann

(X-Rite))

Metamerie

Ein Phänomen, das bei zwei Farbproben auftritt, wenn diese bei einer oder auch mehreren Lichtarten (real oder berechnet) übereinstimmen, bei anderen Lichtarten aber farblich voneinander abweichen

(X-Rite))

Mineralöl

Aus mineralischen Rohstoffen gewonnene flüssige Destillationsprodukte, die im wesentlichen aus Gemischen von gesättigten Kohlenwasserstoffen bestehen

Moderfäule

Durch Schlauchpilze (Ascomyceten und Fungi imperfecti) verursachte, der Braunfäule gleichende langsame Zerstörung von feuchtem und nassem Holz, vorwiegend im Erdkontakt

Mohssche Härte

Ritzhärte, Beschreibung des Härtegrades eines festen Stoffes nach Mohs:
Mohssche Härte 1: geringste Härte (Bezug: Talkum),
Mohssche Härte 10: maximale Härte (Bezug: Diamant)
Monomere

Reaktionsfähige Primärbaustein

Moose

Bryophyta mit den beiden Klassen der Lebermoose (Hepaticae) und der Laubmoose (Musci)
niedere, noch wenig differenzierte grüne Landpflanzen, meist ohne Stütz- und Leitgewebe, die noch nicht über einen regulierbaren Wasserhaushalt (wie die Farne und Samenpflanzen) verfügen und deshalb in der Regel an feuchte Standorte gebunden sind.

Munsell Farbsystem

Ein System zur Bestimmung einer Farbe mit den drei Attributen Farbton, Buntheit und Helligkeit durch den visuellen Abgleich der Probe mit dem Munsell-Farbmusterbuch

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mutagen

Eigenschaften eines Stoffes, irreversible Erbgutveränderungen zu bewirken

N

Nadelhölzer

wichtigste und artenreichste Unterklasse der nadeltragenden Nacktsamer, stark verzweigte harzreiche Bäume, die weltweit verbreitet sind und vor allem auf der nördlichen Erdhalbkugel einen nahezu geschlossenen Waldgürtel bilden. Charakteristisch für die Nadelhölzer sind die nadelförmigen (seltener schuppenartigen) Blätter und die verholzenden weiblichen Blütenzapfen der meisten Arten.

Nanometer (NM)

Längeneinheit, entspricht 10-9 Meter (d.h.) ein Billionstel eines Meters)

(X-Rite))

Nanotechnologie

Unter Nanotechnologie versteht man ein breites Spektrum unterschiedlicher Methoden, um Atome und Moleküle als Bausteine für neuartige Materialien und Mikro-Maschinen zu verwenden. Die zusammengebauten Teilchen sind zwischen 1 und 100 Nanometer gross (1 nm = 10-9) oder etwa ein Tausendstel einer Zelle oder etwa ein Millionstel Millimeter. Am weitesten fortgeschritten ist die nanotechnologische Entwicklung neuer Werkstoffe. Bald sollen aber auch konkrete Anwendungen auf dem Gebiet der Medizin, Computertechnik und Biotechnologie folgen. Die Schweiz zählt heute zu den führenden Nanotechnologie-Nationen.

Native Öle

Öle auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Raps, Soja etc.)

Neurotoxizität:

Wirkung auf das Nervensystem

niedrigviskos

dünnflüssig

Normalbeobachter

(1) Ein errechneter hypothetischer Beobachter, der die 1931 für einen 2° Beobachtungswinkel ermittelten Spektralempfindungswerte besitzt. Ein alternativer Beobachter mit einem größeren 10° Beobachtungswinkel wurde 1964 eingeführt.
(2) Die spektrale Antwortcharakteristik des durchschnittlichen Beobachters von der CIE definiert. Zwei dieser Datensätze wurden definiert, die Daten 1931 für ein 2° Gesichtsfeld (Abbildung auf Netzhautzentrum) und die Daten 1964 für das 10° Gesichtsfeld (Abbildung auf entsprechend größerem Bereich der Netzhaut). In der Praxis nimmt man an, dass, wenn keine näheren Angaben über den Beobachter gemacht werden, die Dreibereichswerte für den 1931 oder 2° Beobachter kalkuliert wurden. Der Gebrauch des 10° Beobachters sollte stets angegeben werden

(X-Rite))

O

Oberflächenbehandlungsmittel

von Wirkstoffen gegen Holzschädlinge freie Anstrichstoffe ohne nennenswerte Eindringung ins Holz.

Oberflächenwiderstand

Der Oberflächenwiderstand ist der elektrische Widerstand zwischen zwei auf die Oberfläche einer Beschichtung gesetzten Elektroden

Oligomere

Verbindungen, die im Gegensatz zu Polymeren nur aus wenigen Monomermolekülen zusammengesetzt sind

P

pH-Wert

Der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration in einem wäßrigen Medium. pH 7 bedeutet neutrale Reaktion, pH-Werte < 7 stehen für saure, pH-Werte > 7 für alkalische Reaktionen

Pigmente

Feinste Teilchen, jedes etwa 50 Nanometer gross, die Lacken oder Druckfarben ihre Farbe geben. Anorganische Pigmente stammen oft aus natürlichen Rohstoffquellen, organische werden in chemischer Synthese aufgebaut. Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 50.000 NanometernBezeichnung nach DIN 55 943 bis 55 945 für feste, feinverteilte Farbmittel, die sich (im Gegensatz zu Farbstoffen) nicht in Lösungsmitteln auflösen lassen, sondern sich in Bindemitteln verteilen (Dispersion) zur Anfärbung von Holzoberflächen werden z.B. Pigment-Dispersionen in Kunstharz verwendet.

Pilze

eukaryontische (= zellkernbesitzende), im Gegensatz zu den Pflanzen auf organische Nahrung angewiesene Organismen, die sich geschlechtlich und/oder ungeschlechtlich fortpflanzen. Die Zellwände des nur wenig differenzierten Pilzkörpers bestehen bis auf wenige Ausnahmen aus Chitin
nur bei wenigen Arten - z.B. bei den Schleimpilzen - kommt auch Zellulose vor. P. leben entweder heterotroph, d. h., sie ernähren sich - symbiotisch oder parasitär - von der Körpersubstanz bzw. den Stoffwechselprodukten lebender Organismen, oder sie sind Saprobionten (Fäulnisbewohner), die sich von toter organischer Substanz ernähren. Ihre das Substrat durchziehenden Zellfäden, die sog. Hyphen, bilden oft ein dichtes Geflecht, das sog. Myzel. Die Vermehrung erfolgt geschlechtlich und/oder ungeschlechtlich mit Sporen als Verbreitungs- und Dauerorganen. Mit über 55 000 heute bekannten Arten zählen die P. zu den am weitesten verbreiteten Landbewohnern unter den Organismen. (Siehe auch Schimmelpilze).

Polymere

Stoffe, die durch Polymerisation entstehen, d. h. durch einen chemischen Vorgang, bei dem sich viele kleine Moleküle (Monomere) eines oder mehrerer Stoffe zu großen Molekülen mit neuen Eigenschaften zusammenschließen

Prepolymere

Prepolymere entstehen durch Vorreaktion eines Teils der reaktiven Gruppen.

Produkthaftung

Schadensersatzpflicht des Herstellers, wenn durch ein fehlerhaftes Produkt ein Schaden entsteht (eigentlich: Produzentenhaftung).

Pulverlack

Beschichtungspulver ohne Lösemittel, das meist auf Metalloberflächen aufgesprüht wird und in einem Ofen zur Lackschicht aushärtet.

Q

quaternäre Ammoniumverbindung:

Im Bereich Holzschutz Wirkstoffgruppe mit fungiziden und bakteriziden Eigenschaften, die durch eine (polare) Ammoniumgruppe gekennzeichnet ist, deren vier Wasserstoffatome alle durch organische Reste, häufig mehr oder weniger lange Fettsäuren (apolare Gruppen), ersetzt sind-, meist oberflächenaktive Substanzen.

R

RAL

RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., Sankt Augustin

Reflexion

Das Verhältnis der zurückgeworfenen Strahlungsmenge zur gesamten Strahlungsenergie. Im allgemeinen wird die reflektierte Strahlungsmenge im Vergleich zu der Reflexion eines definierten Standards bestimmt

(X-Rite))

Reflexion, spektral

siehe spektrale Reflexion

(X-Rite))

Reflexion, total

siehe totale Reflexion

(X-Rite))

reproduktionstoxisch

Einfluß chemischer und physikalischer Schadwirkungen auf die Fortpflanzung

Resistenzklassen

Begriff aus DIN EN 350 zur Klassifizierung von Holz nach seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit gegen Schädlingsbefall

Rubbermix

Gummimischung für flexible Schläuche, Türdichtungen, Schuhsohlen oder Reifen. Besondere Herausforderung sind hohe Mischgüte und ausgeprägte Qualitätskonstanz.

S

Schadorganismen

Nach Art. 2 Abs. 1 Buchst. F) der Biozid-Richtlinie alle Organismen, die für den Menschen, seine Tätigkeiten oder für Produkte, die er verwendet oder herstellt, oder für Tiere oder die Umwelt unerwünscht oder schädlich sind, im Holzschutz sind dies holzzerstörende Käfer bzw. deren Larven sowie holzzerstörende und holzverfärbende Pilze oder Algen

schadstoffarm

Begriff aus dem Regelwerk der Umweltzeichen-Vergabegrundlagen--unter bestimmten Bedingungen können Lacke das Umweltzeichen "Umweltzeichen weil schadstoffarm ") nach RAL-ZU 12a: Schadstoffarme Lacke tragen

Schimmelpilze

Sammelbegriff für verschiedene Pilzarten, die sehr schnell ein sichtbares watteartiges Myzel, den sog. "Schimmel" ausbilden. Unter den S. gibt es zum einen zahlreiche schädliche Arten (als Nahrungsmittelverderber können sie z. B. Vergiftungen verursachen, und einige Arten sind gefährliche Krankheitserreger): zum anderen lassen sich S. aber auch zur Produktion von Antibiotika (Bakteriengiften) medizinisch nutzen.

Schlupfverhinderungsmittel

Holzschutzmittel, das bestimmungsgemäß erst den (im Holz) geschlüpften Käfer beim Versuch, das Holz zu verlassen, abtötet, in erweiterter Auslegung auch Holzschutzmittel auf der Basis von Insektenhormonen, die die Verpuppung der Larven oder die Ausbildung des Käfers in der Puppe verhindern.

Schutzsalze

Bezeichnung für überwiegend anorganische Holzschutzmittel, die vor Anwendung in Wasser gelöst werden müssen

Schwarz

Theoretisch ist dies die komplette Absorption einfallenden Lichtes. Das Gegenteil von totaler Reflexion. In der Praxis ist dies jede Farbe, die diesem Ideal möglichst nah kommt – z.B. eine Farbe mit möglichst geringer Buntheit und sehr niedriger Helligkeit

(X-Rite))

Schwer entflammbar

Begriff aus DIN 4102 für die Baustoffklasse B1 für Baustoffe, die die darin festgelegten Prüfanforderungen hinsichtlich ihres Brandverhaltens erfüllen, durch Brandschutzmittel können leichter entflammbare Hölzer in die Baustoffklasse B 1 überführt werden.

Schwermetalle

Bezeichnung für die Metalle, die eine Dichte in Elementform von über 4,5 g/cm³ aufweisen

Schwindverhalten

Beim gesunden Baum befinden sich alle verholzten Teile im maximalen Quellungszustand. Nach dem Einschlag und Auftrennen des Stammes beginnt das Holz zu trocknen. Bei Unterschreitung der Fasersättigung setzt dann die Schwindung ein. Holz soll vor der Endbearbeitung auf denjenigen Feuchtegehalt getrocknet werden, den es später - je nach Verwendungszweck - als Mittelwert annehmen wird. Dadurch wird die Schwindung vorweggenommen, und spätere Feuchteänderungen (z. B. durch Änderung des Umgebungsklimas) verursachen dann nur noch geringfügige Ouell- und Schwindbewegungen.

Sensibilisieren

Häufiges Einwirken eines körperfremden Stoffes auf einen Organismus, der daraufhin eine spezifisch veränderte Reaktion zeigt, wenn der Stoff erneut einwirkt oder mit dem Organismus in Kontakt gebracht wird. Die Sensibilisierung geht der Allergie voraus.

Sicherheitsdatenblatt

Europaweit einheitliche, systematische Zusammenstellung der wesentlichen chemischen und sicherheitstechnischen Informationen für den Umgang mit einem Rohstoff oder einer Zubereitung.

Spektrale Energieverteilungskurve

Verteilung der Strahlungsenergie als Funktion der Wellenlängen, ausgedrückt in relativen Energiewerten

(X-Rite))

Spektrale Reflexion mit Glanz

Messung der kompletten Reflexion einer Oberfläche, sowohl des diffusen Anteiles, als auch des Glanzanteiles. Der Glanzanteil ist der Teil der Reflexion, der von eine (spiegelnden) Oberfläche unverändert, spiegelverkehrt zur Einstahlrichtung reflektiert wird

(X-Rite))

Spektrale Reflexion ohne Glanz

Messung der Reflexion in einer Art und Weise, dass der Glanzanteil ausgeschlossen ist. Es wird also nur der diffuse Anteil der Reflexion gemessen. Der Ausschluss wird durch eine 0° (senkrechte) Ansicht der Messprobe erreicht. Die Glanzkomponente wird dann zurück in das Messgerät reflektiert. Sie wird mit Hilfe eines schwarzen Absorbers oder Lichtfallen in dem glanzeinfallenden Winkel, wenn die Beleuchtung nicht senkrecht erfolgt, oder in direkter Messung in einem Winkel, der von dem Glanzwinkel abweicht, erfasst

(X-Rite))

Spektralkurve

Mit einem Spektralphotometer gemessene Kurve eine Graphik mit relativer Reflexion oder Transmission (ohne Absorption) als Ordinaten und den einzelnen Wellenlänger oder Frequenzen auf der Abszisse

(X-Rite))

Spektralphotometer

Photometrisches Messgerät zur Erfassung von spektraler Transmission, spektraler Reflexion oder relativer spektraler Lichtströme

(X-Rite))

Spektrum

Anordnung von Teilen der Strahlungsenergie in Abhängigkeit von ihren Wellenlängen oder Frequenzen

(X-Rite))

Spezialitätenchemie:

Diese Industrie produziert und vertreibt: Additive, Tenside, Pigmente, Farbstoffe, Elektronikchemikalien, Pestizide, Aromen, Riechstoffe und Ähnliches. Per Eigendefinition verändert diese Industrie durch ihre Produkte die Lebensdauer, die Farbe oder den Griff von Materialien, die uns im täglichen Leben begegnen.

SplinthoIz

aus den lebenden Zellen der jüngsten Jahresringe bestehende, hellere äußere Zone des Holzkörpers ("Weichholz")
weniger dauerhaft und daher wirtschaftlich weniger wertvoll als das Kernholz.

Spreitungsmittel

Substanz, welche zum Beispiel die freiwillige Bildung eines sehr dünnen Ölfilms auf einer Oberfläche begünstigt.

Standard

Eine Referenz, zu der eine Messung durchgeführt wird (lt. DIN „Bezug")

(X-Rite))

Standardlichtarten (CIE)

Bekannte Spektraldaten, von der CIE für vier verschiedene Arten von Licht eingeführt. Werden Dreibereichsdaten zur Beschreibung einer Farbe benutzt, muss die Lichtart zusätzlich angegeben werden. Diese Standardlichtarten werden anstelle von tatsächlichen Messungen der Lichtquelle eingesetzt

(X-Rite))

Standortübergangswiderstand

Der Standortübergangswiderstand wird gemäß DIN VDE 0100, Teil 410 bzw. Teil 600 zur Vermeidung gefährlicher Körperströme gefordert, um Beschäftigte an elektrischen Anlagen beim Umgang mit Starkstrom zu schützen

Strahlungsenergie

Eine Art der Energie des elektromagnetischen Spektrums, die sich mit einer Geschwindigkeit von 299,792 Kilometer/Sekunde (186,209 Meilen/Sekunde) durch ein Vakuum bewegt, und langsamer durch ein dichteres Medium (Luft, Wasser, Glas usw.). Strahlungsenergie wird anhand von Wellenlängen oder Frequenzen beschreiben. Die verschiedenen Arten von Energie umwandeln (elektrische, chemische, mechanische, atomare, thermische und Strahlungsenergie), aber Energie selber kann nicht zerstört werden

(X-Rite))

Streuung

Diffusion oder Richtungsänderung von Strahlungsenergie durch das Zusammentreffen mit Partikeln von unterschiedlichem Strahlungsindex. Streuung entsteht an jedem Medium, das an der Oberfläche oder im inneren Partikel enthält

(X-Rite))

Subtraktive Primärfarben

Cyan, Magenta und Gelb. Werden alle drei subtraktiven Primärfarben zu 100% auf weißem Papier gemischt, entsteht theoretisch Schwarz. Werden diese mit unterschiedlicher Intensität kombiniert, entsteht eine riesige Anzahl von Farben. Werden zwei dieser Primärfarben zu 100% miteinander kombiniert, entsteht eine additive Primärfarbe, entweder Rot, Grün oder Blau:
100% Magenta + 100% Gelb = Rot
100% Cyan + 100% Magenta = Blau
100% Cyan + 100% Gelb = Grün

(X-Rite))

Suspension

feine Verteilung fester Teilchen in Flüssigkeit

T

Tageslicht Beleuchtung (CIE)

Eine Reihe von spektralen Lichtverteilungskurven auf der Grundlage von Messungen des neutralen Tageslichtes, die von der CIE 1965 empfohlen wurden. Die Werte sind für die Wellenlängen in der Region von 300 bis 830nm definiert. Sie werden in Anlehnung an die Farbtemperatur beschrieben. Die wichtigste Lichtart ist D65, die der Farbtemperatur der Lichtart C (6774K) sehr nah kommt. Die Lichtart D75 ist blauer als D65 und D55 ist gelber als D65, sie werden ebenfalls genutzt

(X-Rite))

TDI

Diisocyanattoluol

Teeröle

Bei der Destillation von Teeröl gewonnene Öle verschiedener Art. Im Holzschutz allgemein übliche Bezeichnung für Carbolineen aus Steinkohlenteeröl, außerdem gibt es Braunkohlenteeröl, Holzteeröle (aus Holzteer) usw. Die Anwendung dieser Schutzmittelklasse ist in der Teerölverordnung gesetzlich geregelt.

Tenside

Stoffe, die die Oberflächenspannung von Wasser herabsetzen (schaumbildend). Diese grenzflächenaktiven Stoffe besitzen eine langgestreckte polare Struktur mit einem hydrophoben (wasserabstoßenden) und einem hydrophilen (wasseranziehenden) Molekülteil

teratogen

Fähigkeit eines Stoffes, bei Einwirkung einer ausreichenden Dosis eine Missbildung beim Kind im Mutterleib (Fötus) auszulösen

Termiten

Sehr urtümliche, staatenbildende Insekten, die mit den Schaben verwandt sind und in den tropischen und subtropischen Regionen weltweit als wichtiger Bestandteil der dortigen Ökosysteme das tote Holz zerstören und es so dem natürlichen Kreislauf wieder zugänglich machen, als Kulturfolger zählen sie in diesen Regionen zu den wirtschaftlich bedeutendsten Holzzerstörern.

Terpene

Aus Moleküleinheiten von fünf Kohlenstoffatomen zusammengesetzte organische Verbindung, die als Aromastoff für Lebensmittel in Parfüms und als Lösungsmittel Verwendung findet

Tertiär, tertiären Ursprungs

Geologisches Erdzeitalter nach dem Aussterben der Dinosaurier, beginnend vor ca. 65 Mio. Jahren

Thermoplaste

Kunststoffe, die ab einer bestimmten Temperatur plastisch verformbar sind. Thermoplastisch: Unter Hitze verformbar.

Thixotropie

Charakteristisches Fließverhalten eines Stoffes. Die Viskosität thixotroper Flüssigkeiten verringert sich mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung unter Einwirkung mechanischer Kräfte (Scherkräfte). Gegenteil: Rheopexie

Topfkonservierer

Biozider Zusatz, insbesondere bei wäßrigen Anstrichstoffen, der einen Befall des Anstrichstoffs während der Aufbewahrung im Gebinde ("Topf") durch Mikroorganismen verhindern soll

Totale Reflexion

Reflexion des Strahlenflusses über alle Winkel der Oberfläche, sowohl Glanz als auch diffuse Reflexion eingeschlossen

(X-Rite))

Toxikologie

Die Lehre der schädlichen Wirkungen von Stoffen (Giften, Toxinen) auf lebende Organismen.

Toxizität

Giftigkeit einer Substanz:
* akute Toxizität: Giftigkeit bei einmaliger oder kurzzeitiger Aufnahme
* subchronische Toxizität: Giftigkeit bei wiederholter Aufnahme innerhalb einer in Bezug auf die Lebensdauer des Versuchstieres relativ kurzen Zeit, i. d. R. ein bis drei Monate
* chronische Toxizität: Giftigkeit bei wiederholter Aufnahme über einen längeren Zeitraum, i. d. R. über mehr als sechs Monate.

transparent

Beschreibt ein Material, das Licht durchscheinen lässt, ohne es zu streuen

(X-Rite))

TRbF

Technische Regeln für brennbare Flüssigkeiten

U

Ulbricht´sche Kugel

Eine Kugel, die im Inneren mit einer hochreflektierenden Oberfläche ausgestatte ist, so dass eintretendes Licht diffus verteilt wird

(X-Rite))

Unbunte Farbe

Eine neutrale Farbe, die einen Farbtonwinkel von Null hat (Weiß, Grau oder Schwarz, also kein Buntheitsmerkmal aufweist

(X-Rite))

V

Value

Gibt den Grad der Helligkeit oder Dunkelheit einer Farbe in Relation zu einer neutralen Grauskala an. Die Skala des Value (oder V im Munsell System zur Beschreibung von Farben) geht von 0 – Schwarz bis 10 = Weiß. Die Value-Skala ist neutral, also ohne Farbton

(X-Rite))

VbF

Verordnung über brennbare Flüssigkeiten. Die VbF gilt für die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Lagerung, Abfüllung oder Beförderung brennbarer Flüssigkeiten zu Lande. Die VbF wurde durch die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) abgelöst.

Verdunstungsbeanspruchung

Genormtes Verfahren (DIN EN 73) zur Prüfung des Wirkstoffverlustes aus behandeltem Holz durch Verdunstung in die Umgebungsluft.

Verharzungserscheinungen

Hier: Ein unerwünschter Vorgang (meistens bei Trennmitteln auf Basis nachwachsender Rohstoffe), bei dem sich harzartige Massen  auf der Schalung bilden / abscheiden.

Viskosität

Physikalische Größe, welche die „Dünn-" bzw. „Dickflüssigkeit" von Flüssigkeiten beschreibt

VOB

Verdingungsordnung für Bauleistungen

VOC

Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Verbindungen)

W

Wassergefährdungsklasse

Stoffe, die geeignet sind, die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachhaltig zu verändern, werden aufgrund § 19g des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in Wassergefährdungsklassen (WGK) eingeteilt.Dazu wird auf Grundlage biologischer Testverfahren eine Kennzahl ermittelt für das Potential von Stoffen und Zubereitungen, die Eigenschaften von Wasser nachteilig zu verändern:
* WGK nwg: Nicht wassergefährdende Stoffe
* WGK 0: Im allgemeinen nicht wassergefährdend
* WGK 1: schwach wassergefährdend
* WGK 2: wassergefährdend
* WGK 3: stark wassergefährdend

Wasserrückhaltevermögen

physikalische Eigenschaft bestimmter Stoffe, einen Teil des Zugabewassers aufzunehmen (z. B. durch Quellen), befristet zu speichern und schrittweise wieder abzugeben

Weißöl

Durch Raffination besonders gereinigtes Mineralöl. Zum Teil hergestellt nach den Vorschriften des DAB (Deutsches Arzneibuch). Bevorzugte Verwendung für pharmazeutische und kosmetische Produkte.

Wetterschutzmittel

Von Wirkstoffen gegen Holzschädlinge freie Anstrichstoffe zum Schutz des Holzes vor Vergrauung durch die ultraviolette Strahlung der Sonne und vor Nässe und anderen klimatischen Einflüssen

Wirkstoff

Stoff oder Mikroorganismus, einschließlich Viren und Pilze, mit allgemeiner oder spezifischer Wirkung auf oder gegen Schadorganismen.

Z

Zulassung

Verwaltungsakt, um ein Produkt in den Verkehr bringen oder verwenden zu dürfen