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        Akzo Nobel: Maskin, der abziehbare Lack
BASF Coatings: "Grayish Bronze"
Glasurit: Bodyshop-Design
Glasurit: Farbtonfächer für Reihe 55 und 90
Glasurit: Weiß-Orange für Colani-Lkw
Mason CT informativ und übersichtlich dargestellt
Motip Dupli: Neue Produktlinie "platinum"

Sikkens: Starkes Acoat selected Partnerprogramm 2005
Spies Hecker: Ein Füllhorn voller Aktivitäten
Standox: Starker Auftritt
Spies Hecker Profi-Club: Energieeinsparung in der Werkstatt
Standox: 50 Jahre „jung" – eine Erfolgsgeschichte
Standox: Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum
Standox erhält Reparaturfreigabe von Fiat
VdL: Online-Datenbank hilft bei der Suche nach Lackierbetrieben in Deutschland für Praktikum und Ausbildung

VdL: Bayerischer Lackierer siegt bei der "EuropaRallye 2004"
VW: Beetlemania

 

 

BASF Coatings: "Grayish Bronze"

Münster/Tokio. Beim siebten "Auto Color Award 2004" in Tokio waren Automobilkunden der BASF NOF Coatings Co., Ltd. (BNC) wie schon im vergangenen Jahr erfolgreich. Ausrichter des renommierten Wettbewerbes war erneut die "Japan Fashion Color Association" (JAFCA), zu der über 700 Firmen gehören.

Glasurit: Bodyshop-Design

Münster. Glasurit® Bodyshop-Design wurde entwickelt, um die Leistungsfähigkeit einer Lackierwerkstatt zu steigern. Bodyshop-Design erreicht dies durch eine verbesserte Anordnung von Werkstattbereichen und Maschinen sowie durch effizientere Arbeitsabläufe.

Die Anforderungen an die Werkstattgestaltung haben sich verändert. Die Gründe dafür sind strengere gesetzliche Anforderungen, aber auch neue Maschinen, Produkte und Arbeitsverfahren. Mit Bodyshop-Design können Werkstattbesitzer aus diesen Veränderungen Nutzen ziehen. So ermöglicht die Verringerung von Lauf- und Transportwegen und die Verkürzung von Verweil- und Leerlaufzeiten ein wirtschaftlicheres und schnelleres Arbeiten. Ein optimaler Fahrzeugfluß führt zu einer spürbaren Reduzierung der Auftragsbearbeitungszeiten.

Die Verbesserungen werden durch einen sorgfältig geplanten Analyseprozeß erzielt: Zuerst verschafft sich der Glasurit-Berater vor Ort einen genauen Überblick über die Ausstattung und die Arbeitsweise in einer Werkstatt. Dann legt der Werkstattbetreiber gemeinsam mit dem Berater seine Ziele und Wünsche fest.

Nun wird am Computer ein wirklichkeitsgetreues, dreidimensionales Modell der Werkstatt erstellt. Auf Basis dieses Modells werden die Anordnungen von Maschinen, Anlagen und Transportwegen genauestens analysiert und unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet.

Jetzt beginnt die eigentliche Planung. Softwaregestützt werden vom Berater ideale Werkstattbedingungen entwickelt. Das gesamte Leistungsspektrum eines modernen und kundenorientierten Unternehmens – von der Fahrzeugannahme bis hin zur Fahrzeugübergabe an den Kunden – wird bei dieser Planung berücksichtigt und so effizient wie möglich gestaltet. Da Glasurit in allen Werkstattbereichen über umfangreiche Erfahrung verfügt, können auch Mischbetriebe sicher sein, daß Bodyshop-Design die Arbeitsabläufe zwischen Lackier- und Karosserieabteilung optimal aufeinander abstimmt.

Am Ende der Planungsphase kann sich der Werkstattbesitzer die umgestaltete Werkstatt im dreidimensionalen Modell anschauen. Alle Veränderungen können so überprüft werden, bevor ein Spatenstich gemacht worden ist.

Glasurit Bodyshop-Design begleitet darüber hinaus den Werkstattbetreiber auch aktiv bei den Veränderungsprozessen, z. B. durch die Entwicklung von Maßnahme- und Zeitplänen, durch Workshops mit den Mitarbeitern und durch Projektbegleitung, etwa bei der Umsetzung von Maßnahmen mit Technikern. In allen Phasen des Projekts ist eine umfassende Betreuung durch einen kompetenten Glasurit-Berater garantiert.

Glasurit: Farbtonfächer für Reihe 55 und 90

Münster. Die Tönposter für die Glasurit Decklackreihen 55 und 90 sind bewährte und geschätzte Hilfsmittel in den Lackierwerkstätten. Jetzt hat Glasurit diese Tönposter auch als praktische Farbfächer gestaltet, die zusätzliche Vorteile für den Werkstattalltag bieten.

Auf die Farbfächer sind Original-Autoreparaturlacke der Glasurit Decklackreihen 55 und 90 aufgetragen, wodurch höchste Farbtongenauigkeit gewährleistet ist. Die Farbchips der Basisfarbe mit den Pur-Tönen und Ausmischungen sind deutlich größer als auf den Tönpostern. Das macht den Farbabgleich einfacher und gibt Ihnen die notwendige Sicherheit beim Ausmischen und Vergleichen.

Der Aufbau der Farbfächer entspricht der bewährten Systematik der Tönposter. Jedes Blatt des Farbfächers stellt jeweils eine Basisfarbe in zwei verschiedenen Ausmischungen oder den Pur-Ton in nur einer Ausmischung dar. Zusätzlich liefert ein Piktogramm eine schnelle Orientierung über die fünf charakteristischen Eigenschaften der Basisfarbe:

Ein besonderer Vorteil der Fächer ist die einfache und praktische Handhabung in der Werkstatt. Das handliche Format erlaubt es, den Fächer stets einsatzbereit zu haben.

Neben der kompletten Palette der Uni- und Metallicfarbtöne der Glasurit Decklackreihen 55 und 90 finden Sie zudem auch alle 20 Multieffekt-Farbtöne.

Glasurit Autoreparaturlacke

Unter der Marke Glasurit vertreibt die BASF ein umfassendes Sortiment an Lacksystemen für die Reparaturlackierung von Fahrzeugen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf ökoeffizienten Wasserbasis- und festkörperreichen High-Solid-Lacken. Mit diesen Systemen lassen sich weltweit alle gesetzlichen Vorgaben im Hinblick auf Lösemittelreduktion erfüllen. Die Lacksysteme bieten alle von konventionellen Materialien gewohnten Eigenschaften beim Erscheinungsbild und bei der Beständigkeit. Mit einem umfangreichen Service-Angebot unterstützt das Unternehmen seine Kunden auch in diesem Bereich. Die meisten führenden Fahrzeughersteller haben die Glasurit Autoreparaturlacke weltweit für die Reparaturlackierung freigegeben und bevorzugen die Marke Glasurit wegen ihrer hohen Farbtonkompetenz. Weitere Informationen unter: www.glasurit.com

Glasurit: Weiß-Orange für Colani-Lkw

Münster/Selm. Er wiegt fast 18 Tonnen, ist siebzehn Meter lang und sieht aus, als käme er von einem anderen Stern: Der Colani-Truck. Entworfen von Star-Designer Prof. Luigi Colani hat das futuristische Gefährt (noch strahlend weiß) kürzlich beim Glasurit-Lackierbetrieb Josef Wacker jun. in Selm Station gemacht. Wacker hatte den Auftrag , den Riesen (Bild links unten) mit den Farben Weiß und Orange, den Farben des Logistik-Unternehmens TNT, umzulackieren.

 
Oben der ganz neue sog.  "Pfizer Truck"... mehr über das Schaffen von Colani: Die runde Welt des Luigi Colani
 

Der Auftrag kam ziemlich plötzlich zu uns", erinnert sich Josef Wacker. Doch der Chef des Hauses zögerte nur eine Sekunde und nahm den Auftrag an. „Dafür hätte ich fast alles stehen lassen", sagt er. Schließlich komme eine solche Chance nur sehr selten – es gibt weltweit nur vier der außergewöhnlichen Fahrzeuge. Gerade mal vier Tage ließ der Auftraggeber, das Transport- und Logistikunternehmen TNT, der Selmer Lackiererei Zeit, um den Truck auf Hochglanz zu bringen. „Unter so einem Zeitdruck muss man sich auf sein Arbeitsmaterial verlassen können", erklärt Josef Wacker. Er setzte daher auf Glasurit-Grundierungen und Decklacke für Nutzfahrzeuge. Knifflig seien bei der Arbeit vor allem die ungewohnten Formen des PS-Monsters gewesen. Die schnittigen Windleitteile an der Front erfordern große Sorgfalt – bei gleichzeitig hohem Arbeitstempo.

Colani sieht in seinen Trucks bereits die Zukunft der Logistikbranche. Bis zu 40 Prozent Treibstoff könne allein durch die Stromlinienform eingespart werden. Zudem ermögliche die voll verglaste Kanzel einen perfekten Blick auf die Straße. Klar, dass nicht nur Mitarbeiter und Bekannte ihre Kameras zückten, um ein Erinnerungsfoto mit dem Zukunfts-Truck in Selm zu schießen. Auch Passanten unterbrachen bei der Präsentation des fertig lackierten Lkw ihren Spaziergang und trauten ihren Augen nicht. „Das ist auch eine tolle Werbung für unseren Betrieb"; freut sich Josef Wacker jun.. Auf die Arbeit seines Teams kann er stolz sein: In kürzester Zeit haben sie den außergewöhnlichen Blickfang mit Glasurit-Lacken auf Hochglanz gebracht – und nebenbei kräftig fürs Image des eigenen Betriebs geworben.

Mason CT informativ und übersichtlich dargestellt

Stuttgart.-Akzo Nobel bietet Lackierbetrieben eine neue-Broschüre zum Thema Mason CT an. In dem praktischen Nachschlagewerk "Kompakt-Programm 2005" ist die gesamte Produktpalette abgebildet, und es gibt Informationen zur Handhabung der einzelnen Produkte.

Ab sofort können sich Lackierer von Nutzfahrzeugen und Industriegütern noch besser über das Produktsortiment von Mason GT informieren: In der neuen, 32 Seiten starken Broschüre finden sie Informationen über Einsatzgebiete und Verarbeitungsvorteile des kompletten Mason Produktprogramms. So kann dort nachgelesen werden, welche Produkte untereinander kompatibel sind und auf welchem Material sie eingesetzt werden können. Außerdem enthält das Nachschlagewerk Angaben zu den Mischungsverhältnissen sowie die Artikelbezeichnungen der Produkte.

Mason GT hat wie alle Marken von Akzo Nobel eine innovative, kompakte und übersichtliche Produktpalette mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Der größte Teil der Mason-Produkte entspricht bereits jetzt der VaG-Gesetzgebung.

Motip Dupli: Neue Produktlinie "platinum"

Mit seiner jetzt vorgestellten Produktlinie "Dupli-Color platinum" setzt Europas größter Hersteller von Sprühfarben Motip Dupli weltweit neue Maßstäbe im Bereich Sprühlack. Noch nie wurde bei einer Farbe aus der Spraydose eine derart hohe Qualität erreicht, schreibt die Firma weiter. Die Vorteile reichen dabei von einer besonders hohen Deckkraft über ein spezielles Drucksystem bis hin zu einer variablen Sprühstärke und einer extrem kurzen Trockenzeit von nur ein bis zwei Minuten. Die Farbe kann so deutlich gleichmäßiger als mit herkömmlichen Sprühfarben aufgetragen werden und bleibt im Gegensatz zum Pinselstrich völlig frei von Streifen und Nasen. Die neuen "platinum"-Spraydosen werden in 50 verschie­denen seidenmatten und hochglänzenden Farbtönen angeboten. Als Zielgruppe sieht Motip Dupli sowohl professionelle Nutzer als auch engagierte Heim­werker.

Schon auf den ersten Blick fallen die " Dupli-Color platinum" Sprühdosen durch ihr hochwertiges Design ins Auge. Doch nicht nur die Optik, auch die Technik und der Inhalt sind wegweisend. Mit einer herkömmlichen Sprühfarbe haben die "platinum"-Farbsprays nämlich so gut wie nichts mehr gemeinsam. So wurde ein besonders ausbalanciertes Drucksystem entwickelt, das für eine durchgehend konstante Sprühleistung sorgt, egal wie voll die Dose noch ist. Durch den Einsatz eines speziellen Ventils mit einer besonders weichen Feder kommt es zu einer extrem feinen Farbzerstäubung. Als Zubehör erhältliche, unterschiedlich breite Sprühköpfe ermöglichen eine nahezu unbegrenzte Bandbreite an Effekten und Variationen. So kann die Strich breite von 0,3 cm stufen los bis zu 20 cm variiert werden. Große Flächen kön­nen mit der gleichen Dose lackiert werden, wie kleinste Details. Und die Lackschicht bleibt einerseits dünn genug, um vorhandene Maserungen im Holz durchscheinen zu lassen. Andererseits deckt der feine Farbnebel aber selbst kleinste Erhöhungen, Vertiefungen und Kanten ab.

Der besondere Clou liegt jedoch in der Zusammensetzung der Farbe. die in aufwendigen Versuchen optimiert wurde. Sie enthält hochwertige Pigmente, einige sehr spezifische Additive sowie eine genau abgestufte Bindemittelmischung mit speziellen Lösemitteln. Das Resultat: Mit " Dupli-Color platinum" lackierte Flächen glänzen brillant. Insbesondere die 40 seidenmatten Farbtöne hrilien eine enorme Leuchtkraft, deren Lichtechtheit 10 Jahre garantiert wird. Weil die Farbe besonders stark deckt, kann man mit einer Dose eine Fläche von bis zu 2,5 qm lackieren. Das entspricht dem eineinhalb bis zweifachen einer herkömmlichen Sprühfarbe.

Durch die zahlreichen Produktvorteile können die "platinum"-Sprühfarben universell eingesetzt werden. Egal ob innen oder außen, ob auf Holz, Plastik, Tapete, Leinen­tuch, Metall, Glas oder sogar auf Ytong-Steinen- die Farben halten überall und bie­ten einen sicheren Schutz vor Witterungseinflüssen und Korrosion. Info­Telefonnummer 06266 - 75369 oder im Shopfinder unter www.platinum-colors.de.

VdL: Online-Datenbank hilft bei der Suche nach Lackierbetrieben in Deutschland für Praktikum und Ausbildung

Colour-europe.de. 05.08.2004. Frankfurt am Main. Originaltext. Die Fachgruppe Autoreparaturlacke im Verband der deutschen Lackindustrie (VdL) hat auf Ihrer Internetseite www.autoreparaturlacke.de eine Datenbank mit Lackierbetrieben in Deutschland eingerichtet. Zurzeit enthält sie ca. 650 Betriebe. Sie soll in erster Linie eine nützliche Suchhilfe für Jugendliche sein, die sich für ein Praktikum oder eine Ausbildung im Fahrzeuglackierer-Handwerk interessieren. Sie können gezielt die Lackierbetriebe in ihrem Postleitzahlbereich herausfiltern, um diese zu kontaktieren. Darüber hinaus kann auch jeder Fahrzeugbesitzer in der Datenbank nach einem Lackierbetrieb für eine Reparaturlackierung suchen.

Die Fachgruppe Autoreparaturlacke hofft, dass sich die Datenbank zur einschlägigen Online-Quelle für alle Jugendlichen entwickelt, die sich selbstständig um einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz als Fahrzeuglackierer/-in in einem Lackierbetrieb bewerben möchten. Gerade bei der Suche nach Betrieben für Praktika kommt es in erster Linie auf die Eigeninitiative der Jugendlichen an, da diese Stellen nur selten ausgeschrieben werden. Damit stellt die Datenbank eine sinnvolle Ergänzung zur Ausbildungsplatz- und Stellenbörse dar, die es bereits seit längerer Zeit auf www.autoreparaturlacke.de gibt. Hier können Arbeitgeber nach einer sekundenschnellen Registrierung ihre Stellen- und Ausbildungsplatzangebote direkt online eingeben und die Gesuche von Bewerbern einsehen.

Die neue Datenbank kann über den Menüpunkt „Lackierbetriebe in Deutschland" aufgerufen werden. Lackierbetriebe, die noch nicht in der Datenbank zu finden sind, können ihre Kontaktangaben von dort aus per E-Mail an die Fachgruppe Autoreparaturlacke übermitteln.

Akzo Nobel: Maskin, der abziehbare Lack

Colour-europe.de 23.09.2004. Stuttgart. Seit Juli 2004 ist Maskin in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Markt. Im Rahmen der Automechanika präsentierte der Lackspezialist Akzo Nobel Coatings sein neu entwickeltes Produkt nun öffentlich dem Fachpublikum. Der Name Maskin setzt sich zusammen aus den beiden englischen Wörtern „Mask" (Maske/Abdeckung) und „Skin" (Haut): Unterstrichen werden soll damit die Fähigkeit, einem Objekt kurzzeitig eine zweite Haut und damit besondere Aufmerksamkeit zu verleihen. Mit dieser Idee dringt Akzo Nobel in eine neue Dimension von Lack vor. Dies wiederum eröffnet Lackierbetrieben neue Märkte und Umsatzchancen: Eine Maskin Lackierung können verschiedene Zielgruppen für ihre Zwecke nutzen – vom Industrieunternehmen über Einzelhändler, Werbe- und Eventagenturen, Messebaufirmen bis hin zum Privatmann. „Bei unseren Präsentationen stoßen wir momentan vor allem auch in der Werbebranche und bei Flottenbetreibern auf großes Interesse", berichtet Martin Freyer, verantwortlich für Fleet Identity Solutions bei der Akzo Nobel Tochter Nobilas GmbH, über die Markteinführung.

Neben Fahrzeugen können auch Fenster oder andere nicht poröse Untergründe zum Beispiel in Firmen-, Team- oder Nationalfarben einfach gestaltet werden – eine gute Chance für zusätzlichen Umsatz in Lackierbetrieben. Die Anlässe hierfür können privater oder geschäftlicher Natur sein, wie zum Beispiel Jubiläen, Hochzeiten, Promotiontouren oder Messen. Akzo Nobel unterstützt seine Kunden hierbei zukünftig mit gezielten Verkaufsförderungsaktionen zu bestimmten Ereignissen. Aber auch ein vorübergehender Schutz oder die bewusste Verhüllung von Fahrzeugen oder anderen Objekten mit Maskin ist möglich. „Maskin regt zum Experimentieren an und bietet mehr Möglichkeiten als nur den Einsatz auf Autos", spricht Akzo Nobel Marketingleiter Thomas Bischoff das Potenzial an, das in diesem neuen Produkt steckt.

Das wasserbasierende, VOC-konforme Produkt enthält fast keine Lösemittel, ist UV-beständig und wetterfest. Maskin ist ohne Schulungsaufwand leicht zu verarbeiten: am besten per Spritzpistole wie Autoreparaturlacke, aber auch mit Walze oder Pinsel. Der Clou: Egal, ob nach einer Stunde oder drei Monaten, alles ist rückstandslos und sehr einfach selbst wieder ablösbar. Dank der kurzen Verarbeitungs-zeiten ohne Grundieren und Schleifen können auch ausgefallene und kurzfristige Kundenwünsche flexibel und kostengünstig erfüllt werden. Entsorgt wird flüssiges Maskin wie jeder andere Lack als Sondermüll. Abgezogene, feste Maskin Reste wandern in den Gelben Sack. www.lesonal.de

Standox: Starker Auftritt

Colour-europe.de 23.09.2004. Die ARL-Branche befindet sich nach wie vor in einem starken Veränderungsprozess – sei es durch voranschreitende Konzentrationen, eine schwache Nachfrageentwicklung oder durch zunehmende Anforderungen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes bei gleichzeitig steigendem Kostendruck. Der weltweite Konzentrationsprozess in unserer Branche setzt sich, wenn auch national in unterschiedlicher Dynamik, rapide fort. So hat sich in England die Zahl der Werkstätten in den letzten zwölf Jahren auf weniger als ein Drittel reduziert, und in den nächsten Jahren rechnet man noch mit weiteren deutlichen Verringerungen. In Deutschland und anderen europäischen Staaten lässt sich dieser Prozess ebenfalls, wenn auch in weniger dramatischem Ausmaß beobachten.

Vor dem Hintergrund eines insgesamt rückläufigen Marktes  hat sich Standox kontinuierlich positiv weiterentwickelt: sowohl in Westeuropa als auch in einem sich leicht entwickelnden Markt in Zentral- und Osteuropa. Selbst in Asien und anderen Teilen der Welt habe man durch Anpassung der Strukturen im Anschluss an schwere Wirtschaftskrisen die Trendwende geschafft. Alles in allem war 2003 ein „sehr gutes Jahr" für Standox, dank Produkt, Technik und Engagement für die Kunden..

Nach sorgfältiger Überlegung hat sich die Standox GmbH im 49. Jahr ihres Bestehens entschlossen, nicht an der Automechanika telzunehmen. Dies sagte kürzlich Jürgen Knorr, Brand Manager und Geschäftsführer der DPC-Tochtergesellschaft vor der Presse in Köln. Eine Messe dieser Größenordnung sei – zwangsläufig – mit Streuverlusten verbunden, so dass die Firma zur Zeit der Meinung sei, höhere Effekte mit Veranstaltungen zu erzielen, die die ungeteilte Aufmerksamkeit der Kunden finden. Gemeint sind regionale Expertentreffs und Events, bei denen sich die Teilnehmer aus dem Lackiererhandwerk über Themen wie Marketing, Betriebswirtschaft, neue Produkte oder Lackiertechnologien austauschen können. Dazu regionale Veranstaltungen im Rahmen von Standox Consulting oder des Werkstattnetzes Repanet wie die deutsche Repanet-Hauptversammlung (Mallorca) und Repanet-Veranstaltungen in anderen europäischen Ländern runden das Paket ab. Die Niederländer reisten z.B. nach Thailand. Im Juni des Jubiläumsjahres2005 „Standox – 50 Jahre jung"wird erstmals eine europäische Repanet-Konferenz in Sevilla stattfinden, zu der 400 Teilnehmer aus zwölf europäischen Ländern erwartet. Repanet ist in zwölf europäischen Ländern mit über 500 Partnerbetrieben tätig, Finnland sowie Spanien kommen jetzt hinzu. An eine globale Ausdehnung wird gedacht.Besorgt äußerte sich der Manager hinsichtlich der z.T. zögerlichen Umstellung auf Wasserlacke wegen der Auflagen der EU-VOC-Gesetzgebung. Viele Länder, darunter auch Deutschland, seien zwar bei der Umsetzung noch im Verzug. Dementsprechend hatten z.B. bis Anfang 2004 in Deutschland auch nur 30 Prozent der Lackierbetriebe auf Wasserlacke umgestellt. Hier sind einige Länder schon erheblich weiter. Knorr befürchtet, dass „wir mit den Schulungsmöglichkeiten nicht nachkommen werden … wenn die Zeit für die Umstellung abläuft.

Generell misst Knorr seinem Consulting-Service, der betriebswirtschaftlich fit machen will, und dem internationalen Netzwerk „Repanet" seiner Firma bei. Dessen Mitgliedsfirmen Werkstätten müssen die hohen Anforderungen und Erwartungen des Marktes sowie die Ansprüche der Flotten- und Leasing- bzw. Versicherungsgesellschaften bereits jetzt erfüllen - und zwar europaweit homogen. Die Lobbyarbeit für Repanet beschränkt sich darauf, das Ansehen und die Darstellung des Leistungsspektrums der Repanet-Betriebe beeinflussen. Die Werkstatt selbst muss den Kunden von ihrer Qualität überzeugen, sagte Knorr.

Seinen Produkte hat er mit der neuen Bildmarke "Pro Future" attestiert, dass sie die strengen Vorgaben der europäischen VOC-Lösemittelrichtlinie entsprechen. Betroffen ist das Wasserlacksystem Standohyd Basecoat, die zwei Klarlacke Standocryl VOC Premium Klarlack und Standocryl VOC HighPro Klarlack und andere. Vorgestellt wurden in Köln auch der erfolgreiche kratzfeste Standocryl 2K­Platinum-Klarlack und die Lifestyle-Entwicklung „AluShine".

Dr. Julio Salcedas, Leiter Standox-Produktmanagement sagte, angesichts der unterschiedlichen Fortschritte in den einzelnen Ländern müsse man sich auf einen mehrstufigen Umstellungsprozess einstellen – mit verschiedenen Marketingkonzepten, um die Betriebe auf die geforderte Grenze der europäischen VOC-Richtlinie zu bringen. Eine wichtige Rolle im Marketing-Mix für deutsche Großkunden spielt das „Basecoat-Mobil" mit einem kompletten Farbmischraum und der Möglichkeit, Standohyd vor Ort vorzustellen, auch andere Länder haben das Basecoat-Mobil als „best practice" übernommen. Vorgestellt werden auch Materialien, die darüber hinaus dem Anspruch, den Lackierprozess zu beschleunigen, gerecht werden. Dazu zählt der Standoflash UV-Füller, die UV-Lampe, die pro Intervall zehn „Blitze" erzeugt, härtet den Füller innerhalb von 30 Sekunden durch. Dafür reichen bereits zwei Serien von Blitzen aus, das Spotlight wirkt intensiver als Dauerlicht. Es gibt keine Rückstände und keine Zeitverzögerung. Der Lackierer kann also die Reparaturstelle danach sofort schleifen und anschließend den Decklack auftragen. Das Produkt wurde speziell für die MicroRepair-Methode entwickelt. Die UV-Produktpalette soll nach oben hin erweitert werden. Dr. Salcedas nannte als weitere Innovationen die neuen Klarlacke und den neue Exclusive Line-Farbton „Atlantis Blue" die erste Nuance in Standohyd-Qualität und „AluShine" einen ganz neuen Sonderfarbton im Standohyd-Bereich. Er verblüfft vor allem durch seine für Fahrzeuge ungewöhnliche Oberflächenoptik: Wie in Aluminium getaucht legt sich der Lack um die Karosserie – ohne eine Spur von Pigmenten oder Glitzerteilchen erkennen zu lassen: Gleißendes Aluminium, seidenglänzendes Silber oder samtmattes Platin je nach verwendetem Klarlack. Für die Nutzfahrzeuglackierung brachte die Firma im Blick auf die VOC-Gesetzgebung Standofleet, das sich mit 22 Konzentraten je nach Bindemittel mit nur einer Mischanlage zu drei unterschiedlichen Qualitäten modifizieren lässt (Medium-Solid (MS)-Decklack, High-Solid (HS)-Decklack, HS-Dickschicht-Decklack). Dazu gibt es eine Color Box, chromatisch aufgebaut, knapp 3.000 Farbtöne auf großen, jeweils eigenen Paspeln – original lackiert mit HS Decklack, ein Teil der Wuppertaler Professional Color Tools.

Standox: 50 Jahre „jung" – eine Erfolgsgeschichte

Colour-europe.de 23.09.2004. Die Marke Standox feiert in 2005 ihren 50. Geburtstag. Was 1955 mit dem damals neu entwickelten Standox-Kunstharzlack bei der Firma Dr. Kurt Herberts in Wuppertal begann, hat sich mittlerweile zu einer Weltmarke entwickelt: Heute zählt die in der Branche noch „junge" Marke zu den europaweit führenden Anbietern von Autoreparaturlacken und ist in über 80 Ländern der Welt vertreten. „Für das Jubiläumsjahr planen wir eine ganze Reihe von Maßnahmen", verrät Standox Brand Manager und Geschäftsführer Jürgen Knorr. (Bild unten) „Zur Einstimmung haben wir bereits eine neue Bildmarke entwickelt, die sowohl auf die Jubiläumszahl als auch – mit der von unserem Packungsdesign bekannten Welle – auf eine große Herausforderung für 2005 hinweist: die VOC-Lösemittelrichtlinie."

Die Marke Standox, einst aus den Wörtern Standöl und oxidativ (trocknend) zusammengesetzt, war gleich so erfolgreich, dass sie rasch Namensgeber für ein Autoreparaturlack-Programm wurde. Die enge Zusammenarbeit von Entwicklung und Anwendungstechnik mit dem Produktmanagement führten zudem schnell zu neuen, marktgerechten, oft sogar richtungsweisenden Produkten und Anwendungstechniken. Sie brachten stets Bewegung in den Markt und machten Standox oftmals zum Trendsetter. Dazu gehörten beispielsweise: das 80°-Härtelack-System, die Metallic-Zweischicht-Lackierung (1968), der Härter 20-80 (1970), der Non-Stop-Füller(1972), das Beilackierverfahren (1973), der 2K-Compactfüller und -Lack (1979/80), der Stabilisator zum Selbstmischen von Metallic-Basislacken (1979), das Standocryl MS-Verfahren (1982), das MSB-Verfahren für Metallics (1985), das wasserverdünnbare System Standohyd Basecoat (1994), die Exclusive Line (1995), der Standoflash UV-Füller (2002) oder das Standofleet Lacksystem für Nutzfahrzeuge (2003). (Bilder einer Ausstellung zum Fünfzigsten - siehe unten)

Eine der besonderen Stärken von Standox war stets die hervorragende Vertriebsorganisation. Viele deutsche Leitgroßhändler der „ersten Stunde" sind auch heute noch für Standox tätig. Und von Beginn an nahm Standox auch seine Exportchancen wahr: Mit fortschreitender Motorisierung wurden in fast allen westeuropäischen Ländern gute Partner gefunden. So war es beispielsweise in der Schweiz dem tatkräftigen Einsatz von André Koch zu verdanken, dass Standox-Produkte hier schnell einen hohen Marktanteil erreichten. Übrigens: Auch die André Koch AG feiert in 2005 als erster Importeur von Standox die 50-jährige Zusammenarbeit.

Standox erhält Reparaturfreigabe von Fiat

Wuppertal. Die Fiat Automobil AG hat der Standox GmbH, Wuppertal, die offizielle Reparatur-Freigabe für ihre Fahrzeuge der Marken Alfa Romeo, Fiat und landa erteilt. Die geprüften Standox-lacksysterne erfüllen in Bezug auf Technologie und Service leistung deutschlandweit die hohen Anforderungen des Fahrzeugherstellers und sind daher zur lackierung aller Neuteile und/ oder zur Instandsetzung von beschädigten Teilen freigegeben.

Das Thema Reparaturlackierung ist vor dem Hintergrund möglichst hoher Kundenzufriedenheit und Qualitätssicherung für Fiat von besonderer Bedeutung. Auch die Qualität des Reparaturlacks und der Service der Reparaturlackhersteller spielen hierbei eine wichtige Rolle. Nach umfangreichen Tests und Oberprüfungen hat das Mutterhaus in Italien Kooperationsvereinbarungen mit ausgesuchten Lackherstellern getroffen. So empfiehlt die Fiat Automobil AG jetzt ihren Werkstätten, bei der Reparatur von Fiat-, Lancia oder Alfa Romeo-Fahrzeugen Standox-Materialien zu verwenden. Denn diese garantieren in vollem Umfang die von Fiat Auto S.pA geforderten technischen beziehungsweise qualitativen Produktspezifikationen. Die erneute Freigabe durch Fiat ist für Betriebe, die schon bisher mit der Lackmarke Standox gearbeitet haben, eine Bestätigung des hohen Qualitätsstandards.

VW: Beetlemania



VW inszenierte die "Beetlemania", eine Art virtuell gesteuerte Schnitzeljagd durch Europa. Dazu wurden Beetles zu verschiedenen Themen komplett von Künstlerhand per Airbrush lackiert.

Gestaltungsideen konnten vorher über die Beetle-Internetseite abgegeben werden. Die Wagen zu den Themen Flower Power, Art, Hot Wheels, Stars, Fun Sport und Safa sind durch diese Aktion zu Sammelobjekten mit einigem Wert geworden. Wer sich die sechs Wagen, die an der Beetlemania- Tour teilgenommen haben, ansehen möchte, hat dazu im Automuseum von VW Gelegenheit. (Quelle Shining PR)

 

Sikkens: Starkes Acoat selected Partnerprogramm 2005

Stuttgart. Das Acoat selected Partnerprogramm glänzt 2005 mit neuen Top-Seminaren für Führungskräfte und neuem Leistungsschwerpunkt "PowerMarketing". Erstmalig gibt es auch für Deutschland und Österreich inhaltlich ein gemein­sames Programm.

Das Angebot für die Acoat selected Partnerbetriebe umfasst auch in 2005 wieder eine Vielzahl von Seminaren, Veranstaltungen, Studienreisen und Beratungen. "Einerseits setzen wir bei unserem Partnerprogramm auf Kontinuität, andererseits sind wir offen für Neues" ,erläutert Christine Stutz, Leiterin Sikkens Marketing Services. "Momentan stehen beispielsweise viele Junioren vor der Herausforderung der Betriebsübernahme. Daher bieten wir 2005 erstmals das Top-Seminar ,Und plötzlich war ich Chef' an." Es ist eine Kombination aus Schulung, Selbsterfahrung und Coaching, inklusive lehrreichen Outdoor-Elementen. Ebenfalls neu ist das Top-Seminar "Die zwölf Geschworenen: Überzeugen­Gewinnen - Führen". Der gleichnamige Film ist ein Parade­beispiel dafür, wie eine einzelne Person ohne Druck, nur mit unerschütterlicher Überzeugungskraft und geschickter Strategie in einer Gruppe alle anderen Mitglieder umstimmt und am Ende Einstimmigkeit erzielt. Die Seminarteilnehmer analysieren den Film und trainieren ihre Überzeugungs- und Motivationsfähigkeit in Rollenspielen.

Darüber hinaus können Sikkens Partner ab 2005 mit "PowerMarketing" ihre Aktivitäten auf diesem Gebiet künftig noch besser und zielgenauer ausrichten. Neben einem grundlegenden "Marketingcheck" bietet Sikkens den Betrieben zahlreiche Mittel und Maßnahmen zu unterschiedlichen Schwerpunkten wie Marktpräsenz, Kundenbindung, Neukundengewinnung und Kundenrückgewinnung an.

"Wir wenden uns mit unserem vielseitigen Angebot an alle Acoat selected Partner-in Deutschfand, Österreich und der Schweiz", erläutert Christine Stutz. "Dabei bieten wir erstmals ein inhaltlich gemeinsames Programm für Deutschland und Österreich."

Spies Hecker: Ein Füllhorn voller Aktivitäten

Zusammenarbeit ausgebaut

Konkreter Informationsaustausch und persönlicher Dialog - die Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer (BFL) traf sich zum intensiven Fachgespräch mit der Spies Hecker GmbH in Köln.

Neue Lacksysteme, aktuelle Branchenentwicklungen und technisches Know-how - die zweitägigen Beratungen der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer im Hauptverband Farbe, Gestaltung und Bautenschutz (BFL) mit der Spies Hecker GmbH waren intensiv und praxisbezogen. Das Ziel der direkten Gespräche: Mehr Kooperation zwischen Fachverband und Kölner Lackhersteller.

Im Mittelpunkt des Dialoges der BFL-Fachgruppenleiter mit den Spies Hecker Verantwortlichen von Vertrieb und Technik standen aktuelle Werkstattthemen. Ob Umsetzung der VOC-Verordnung, Berufsausbildung von Fahrzeuglackierern oder neue Marktchancen für Lackierbetriebe – ein ausführlicher Erfahrungsaustausch prägte das Treffen im Spies Hecker Training Center. Bestandteil der Tagesordnung war auch die Technik von Spies Hecker: VOC-konforme Lacksysteme, kratzfester Klarlack, die neuen Serie 600 für die Nutzfahrzeuglackierung oder blitzschnelle UV-Trocknung. Die Praxisdemonstrationen sorgten für einen tiefen Einblick in die moderne Lacktechnologie.

„Der persönliche Meinungsaustausch und die fachlichen Diskussionen mit dem Verband sind uns sehr wichtig", erklärte Georg Tautz, Geschäftsführer der Spies Hecker GmbH. „Die enge Zusammenarbeit mit der Bundesfachgruppe der Fahrzeuglackierer nutzt der gesamten Branche." Diese bestätigten auch Paul Kehle, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer, und Geschäftsführer Dr. Albert Bill. Ihr Fazit: „Die Gemeinsamkeiten sind sehr groß. Im Interesse der Lackierer werden wir deshalb den Dialog mit Spies Hecker fortsetzen und die Zusammenarbeit weiter ausbauen."

Zielsicher ins Finale

Die Spies Hecker-Dartmeisterschaft 2004 ist entschieden. Die besten Teilnehmer aus den Lackierbetrieben trafen sich zur Endausscheidung in Dublin.

Dunkles Guinness, irische Küche und beste Folk-Musik. Beim großen Finale der Spies Hecker Dartmeisterschaft 2004 mitten in Dublin herrschte typisch irische Atmosphäre. Im „Brazen Head", dem ältesten Pub der Stadt, stellten sich die besten deutschen Lackierer dem entscheidenden Wettkampf.

Die grüne Insel war der perfekte Austragungsort für die Endausscheidung des Turniers. Denn längst ist Dart in Irland zum nationalen Sport geworden. So konnten die leidenschaftlichen Dartspieler aus Deutschland in guter, alter irischer Tradition ihre Zielgenauigkeit messen.

Alle Champions hatten zuvor in den regionalen Vorausscheidungen der bundesweiten Dartmeisterschaft des Kölner Lackherstellers ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Nicht in der Lackierkabine, sondern an der Spies Hecker Dartscheibe führte diesmal ein scharfer Blick und viel Präzision zum Erfolg.

Das Ergebnis der Meisterschaft: Der Beste unter den Besten heißt Thilo Fischer. Zielsicher, mit ruhiger Hand und kühlem Kopf – immer wieder traf der Lackierermeister aus dem sächsischen Klipphausen mit seinen Pfeilen in das rote Auge der Scheibe. Bis in den frühen Morgen feierten die Kollegen gemeinsam und genossen das irische Lebensgefühl.

Sport, Spiel und Spannung – die Spies Hecker Dartmeisterschaft 2004 war für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis.

Große Qualität auf kleinen Flächen

Mit dem Permacron 2K Füller 5117 und dem Permacron 2K Klarlack 8017 bietet Spies Hecker eine moderne Spraydosentechnologie für kleine Reparaturen.

Außenspiegel, Kunststoffteile oder Tankdeckel – bei der Lackierung kleiner, übersichtlicher Objekte ist eine schnelle und kostengünstige Applikationsmethode gefragt. Das erfordert einen sparsamen Material- und effektiven Zeiteinsatz. Unter diesen Bedingungen müssen Karosserie- und Lackierbetriebe glänzend reparieren.

Speziell bei der Beschichtung von Kleinteilen setzt Spies Hecker daher auf eine neue Spraydosentechnologie. Sie ermöglicht einen besonders rationellen und flexiblen Einsatz moderner 2K Produkte. Das sorgt für große Qualität auf kleinen Flächen.

Gefüllt sind die modernen 2 K Spraydosen mit dem Permacron 2 K Füller 5117 oder dem Permacron 2K Klarlack 8017. In jeder Dose ist eine spezielle Härterkatusche integriert. Diese neue, patentierte Technologie garantiert eine schnelle und professionelle Anwendung. Dadurch spart die Werkstatt Zeit, senkt den Materialverbrauch und reduziert die Kosten.

Die Verarbeitung der bewährten 2 K Produkte mit der Spraydose ist praxisgerecht. Sehr gute Verspritzbarkeit, ausgezeichnetes Standvermögen, hohe Füllkraft und leicht schleifbar – der Permacron 2K Füller 5117 überzeugt mit seinen Produkteigenschaften. Für ein glänzendes Finish mit gutem Lackstand sorgt der Permacron 2K Klarlack 8017. Füller und Klarlack werden in zwei Arbeitsgängen appliziert und besitzen eine schnelle Durchhärtung.

Professionell und effizient - Spies Hecker ermöglicht mit der neuen Spraydosen-Generation und den ausgereiften Produkten eine perfekte Lösung für die schnelle und hochwertige Lackierung kleiner Fahrzeugteile.

Besser informiert

Viele Neuigkeiten. Technik zum Anfassen. Lebhafte Diskussionen. Die Spies Hecker AutoLackForen (ALF) sind ein voller Erfolg.

Der Platz im Münchener „Löwenbräu" wurde langsam knapp. Rund 100 Lackierer und Karosseriebauer versammelten sich Ende Oktober im Saal der Bayerischen Traditionsbrauerei. Der Grund für dies starke Interesse: Das Spies Hecker AutoLackForum (ALF) 2004 stattete München einen Besuch ab.

Gute Stimmung und viele Besucher - kein Wunder, denn schließlich gelten die ALF seit Jahren als fachlich hervorragend besetzte Treffpunkte von Lackierern und Karosseriebauern, von Technikern und Experten des Kölner Lackherstellers. Hier kann man zwanglos reden, trefflich diskutieren - und erfährt dazu auch viel Neues.

Doch München war nur eine von vielen Stationen. Landauf, landab – bundesweit in über 30 Städten – besuchten die Experten ihre Kunden in den einzelnen Regionen. Die Themen überzeugten: neue Marktchancen, innovative Lacktechnologien und natürlich die VOC-Gesetzgebung. Was bei jeder Veranstaltung zu ausführlichen Diskussionen führte.

Dazu wünschten die ALF-Teilnehmer immer wieder das ganz persönliche Gespräch, die individuelle Beratung. Kein Problem – schließlich bieten gerade die dezentralen Veranstaltungen beste Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit kompetenten Spies Hecker Experten.

Positiver Dialog, frische Impulse

Aufbruchstimmung, Ideenreichtum und Mut zum Handeln – die Erfa-Tagung 2004 war erfolgreich. Mehr als 40 IDENTICA-Partnerbetriebe trafen sich im November zum intensiven Gedankenaustausch in Leipzig.

Es war ein offener Austausch unter Kollegen und Experten. Gemeinsam wurden neue Strategien entwickelt, über Erfahrungen berichtet, persönliche Kontakte geknüpft - in vertrauter Runde, bei intensiven Gesprächen und in lebhaften Diskussionen. Die Systempartner informierten sich über aktuelle Marktentwicklungen, betriebswirtschaftliches Know-how und künftige Branchentrends. Ihr klares Ziel: Gemeinsam lernen, voneinander profitieren, das Full-Service System weiter stärken.

„Unser Treffen war geprägt von nachhaltigen Dialogen und gegenseitiger Unterstützung", beschreibt Frank Pedic, Leiter von IDENTICA Deutschland, die optimistische Atmosphäre bei der Tagung. „Die Vielfalt der Meinungen und Ideen sorgte für einen lebhaften, ergebnisorientierten Meinungsaustausch." Im Mittelpunkt stand dabei immer der gemeinschaftliche Nutzen für alle Partner von IDENTICA.

Wichtige Impulse und klare Worte kamen von den Experten. Stichwort Schadenmanagement: „Nur flexible und leistungsstarke Betriebe können neue Chancen künftig erfolgreich nutzen", waren sich Matthew Whittall, Geschäftsführer von The Innovation Group GmbH (SBPO) - vormals Motorcare - und Rainer Weiss von der HUK-Coburg einig. Ihre Prognose: Versicherer und Schadenlenker werden in Zukunft noch enger mit den Systempartnern zusammenarbeiten.

Doch dazu braucht es eine moderne Unternehmensführung. Die heiß diskutierten Themen lauten Liquiditätssicherung, Optimierung der Betriebsstrukturen, ISO-Zertifizierung und erfolgreiche Kundenbindung durch attraktive Werbung und professionelles Marketing. Auch hier brachte die Erfa neue Erkenntnisse, frisches Wissen.

Fazit: Der persönliche Gedankenaustausch und das starke Vertrauen haben IDENTICA-Betriebe und Werkstattsystem gestärkt. „Die Mischung aus fachlicher Kompetenz, echtem Engagement und enger Partnerschaft sind entscheidend. Dies wird den Betrieben auch in der Praxis nutzen", lautet die positive Bilanz von Frank Pedic. So wird das Netzwerk weiter auf Erfolgskurs bleiben und auch im nächsten Jahr kräftig wachsen.

Gemeinsam zum Erfolg

Gezielt, kompetent und aktuell. Die Spies Hecker Veranstaltungen 2005 vermitteln Praxiswissen für die erfolgreiche Unternehmensführung und öffnen neue Horizonte.

Technisches Know-how für die Werkstatt, modernes Management für den gesamten Betrieb. Einzigartige Branchentreffen mit viel Nähe zum Markt und Fachsimpeln in entspannter, exklusiver Atmosphäre. Spies Hecker bietet seinen Kunden auch im kommenden Jahr spannende Veranstaltungen und kompakte Seminare – detailliert nachzulesen in einer umfassenden Broschüre, übersichtlich dargestellt im neuen Wandkalender.

Vorsprung durch technisches Wissen, darauf kommt es an. Egal, ob in der Lackakademie, im Kölner Training Center oder den Technik-Seminaren. Bei Spies Hecker steht maßgeschneiderte Fortbildung und frisches Know-how im Vordergrund. Konkret und praxisgerecht - denn die Themen der Kurse und Trainings entsprechen den individuellen Bedürfnisse der Lackierer. Damit sind die Kunden des Kölner Lackherstellers immer einen Schritt voraus.

Neben ausgereifter Technik zählt vor allem unternehmerisches Können. Zahlreiche Termine sind daher im Jahr 2005 für betriebswirtschaftliches Wissen reserviert. Kundenakquisition, Bankgespräche oder die direkte Kommunikation mit den Versicherungen – die Seminare von Colors Unlimited International, dem Know-how-Programm von Spies Hecker, bilden die Basis für Entscheidungen, ermöglichen flexibles Denken und Handeln.

Gemeinsam zum Erfolg, das bedeutet auch: intensive Diskussionen, hilfreiche Kontakte, wertvolle Erfahrungen. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Fachsimpeln in angenehmer Atmosphäre mit genügend Abstand zum Alltag können die Kunden des Kölner Lackherstellers im Frühjahr auf Sizilien – beim fest etablierten Unternehmerseminar. Das fachliche Highlight des Jahres bildet der Werkstattkongress. Hier diskutieren namhafte Experten heiße Branchenthemen, zeigen neue Marktchancen auf.

Für die nötige Interessenvertretung der Branche sorgt weiterhin der Profi-Club. Seit 15 Jahren ist die Branchengemeinschaft Diskussionsforum, Meinungsbörse und Lobby für Lackierer und Karosseriebauer. Getragen vom großen Engagement seiner Mitglieder. Neben der Mitgliederversammlung sind vier Termine für die Themenforen fest eingeplant. Die konkreten Inhalte stammen aus dem Kreis der Profis und werden nach dem aktuellem Branchengeschehen festgelegt.

Standox: Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum

Die Standox GmbH, Wuppertal, hat Anfang Januar eine Ausstellung zur Geschichte der Marke Standox eröffnet. Mehr als 200 Gäste waren im Standox Center Zeuge einer spektakulären Eröffnungsfeier mit Nebel und Lichteffekten, bevor sie den als virtuellen "Zeittunnel" gestalteten Ausstellungsraum betreten konnten.

Die Sammlung umfasst zahlreiche Exponate aus der 50-jährigen Firmengeschichte, so beispielsweise alte Fotos, Zeitungsausschnitte und Werkstattschilder. Gezeigt werden auch Werbeanzeigen aus den 60er-Jahren, die damals mit amüsanten Zeichnungen aus dem Lackiereralltag Aufsehen erregten. Als Kontrast dazu sind ebenso die kunstvoll gestalteten Werbemotive von heute zu sehen, die durch eine Verknüpfung von Mensch, Farbe und lack faszinieren. Dokumentiert wird auch die Entwicklung des traditions reichen Standox-Kalenders, der bis heute immer wieder mit außergewöhnlichen Bildkombinationen von Fahrzeugen in einem ästhetischen Ambiente überrascht. Die Exponate markieren Meilensteine der Entwicklung von Standox. Sie sind chronologisch auf einer Zeitschiene angeordnet, so dass der Betrachter sie auch zeitlich einordnen kann.

Die Ausstellung steht unter dem Motto "Zukunft aus Tradition". Sie bildet den Auftakt des Jubiläumsjahres, in dem noch eine ganze Reihe von anderen Maßnahmen geplant sind. So wird es eine Jubiläumsbroschüre geben ebenso wie eine Jubiläumsseite im Internet und eine Reihe von nationalen und internationalen Veranstaltungen, vor allem die erste internationale Konferenz des Standox-Reparaturnetzwerks Repanet Anfang Juni in Sevilla.

 

VdL: Bayerischer Lackierer siegt bei der "EuropaRallye 2004"

Beim 17. Bundesleistungswettbewerb in Münster präsentierte die Elite des Fahrzeuglackierer-Nachwuchses Spitzenleistungen ihres Handwerks.

Michael Bross (Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Lackindustrie), Joachim Straßner (Vertriebsleiter Glasurit Autoreparaturlacke Deutschland), Enrico Ilg (Bundessieger, Bayern)  - von links -Bildquelle: VdL, Frankfurt am Main (alle)

Münster, November 2004 - 12 der besten Fahrzeuglackierer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter neun Landessieger, traten am 15. und 16. November in Münster gegeneinander an, um ihren Deutschen Meister zu ermitteln. Gewonnen hat der bayerische Landessieger Enrico IIg. Er überzeugte die Fachjury mit seiner überragenden handwerklichen Präzision sowie seinem kreativen Potenzial und konnte sich daher gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Der 21-Jährige löste in nur 12 Arbeitsstunden die vier gestellten Aufgaben perfekt und entwickelte zudem ein anspruchsvolles Designkonzept. Auf seinen Wettbewerbsarbeiten sind unter anderem eine Zielflagge sowie der Sternenkreis aus der Flagge der Europäischen Union zu sehen. Damit setzte er das Motto des Wettbewerbes, "EuropaRallye 2004", gestalterisch überzeugend um. Zweite wurde Annika Thiel aus Gera in Thüringen, den dritten Platz belegte Steffen Thiel aus Auetal in Niedersachsen. Viel Zeit zum Feiern bleibt Enrico IIg allerdings nicht, weil er sich bereits intensiv auf den Beginn seiner Meisterprüfungen im kommenden Jahr vorbereitet. Der junge Fahrzeuglackierer hat auch schon darüber nachgedacht, wie sich seine berufliche Zukunft entwickeln könnte. "Vielleicht kann ich später irgendwann gemeinsam mit meinem Bruder, der Karosseriebauer ist, den Lackierbetrieb meiner Eltern übernehmen. Ich kann mir aber auch vorstellen, als Lackgutachter zu arbeiten", sagt der frischgebackene Bundessieger.

Bild: Die Teilnehmer des Bundesleistungswettbewerbes 2004 zusammen mit Vertretern der Glasurit GmbH, des Verbandes der deutschen Lackindustrie sowie der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer im Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, v. l. n. r.: Michael Bross (Geschäftsführer des Verbandes der dt. Lackindustrie), Joachim Sraßner (Vertriebsleiter Glasurit Autoreparaturlacke Deutschland), Christian Niederhoff (Niedersachsen), Sven Tomiczek (NRW), Marco Kerntopf (Schleswig-Holstein), Annika Ulrich (2. Platz, Thüringen), Andre Amann (Niedersachsen), Paul Kehle (Vorsitzender der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer im Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz), Steffen Thiel (3. Platz, Niedersachsen), Enrico Ilg (Bundessieger, Bayern), Marc Becker (Sachsen), Harry Seifert (Rheinland-Pfalz), Eduard Jordan (Saarland), Andreas Peters (Niedersachsen), Charalambos Korkidis (Baden-Württemberg)

Der 17. Bundeswettbewerb stand ganz im Zeichen der Modernität und Zukunftsorientierung des modernen Handwerkberufes "Fahrzeuglackierer/in". Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, eine Fahrzeugtür, ein Werbeschild und eine Reserverad-Abdeckung mit einer Designlackierung zu versehen sowie einen vorgegebenen Farbton exakt nachzustellen. Da waren Fingerspitzengefühl, Präzision, Farbempfinden und eine gute Portion Kreativität gefragt, um nicht nur absolut glatte und glänzende Oberflächen zu produzieren, sondern auch für alle Objekte ein überzeugendes Design zu entwickeln. Eine Herausforderung, der die jungen Lackiererinnen und Lackierer in ihrem Beruf nicht jeden Tag begegnen. Bei der Preisverleihung stellte Michael Bross, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Lackindustrie, angesichts der überzeugenden Ergebnisse aller Teilnehmer fest, dass die Fähigkeiten des Nachwuchses optimistisch in die Zukunft blicken lassen. "Mit ihren Erfolgen bei den Landeswettbewerben und der Teilnahme am Bundesleistungswettbewerb gehören Sie bereits jetzt zur Elite der Branche. Sie sind ein wichtiger Teil der Zukunft des Fahrzeuglackierer-Handwerks." Alle Teilnehmer haben ihre beruflichen Perspektiven mit der Teilnahme am Bundesleistungswettbewerb auf jeden Fall verbessert. Denn welcher Betrieb würde sich nicht gerne damit schmücken, einen Landes- oder Bundessieger in seinem Team zu haben.

Mit der jährlichen Ausrichtung des Bundeswettbewerbs werben die Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer im Hauptverband Farbe ­ Gestaltung - Bautenschutz und die Fachgruppe Autoreparaturlacke im Verband der deutschen Lackindustrie gemeinsam für den seit August 2003 auch formal eigenständigen Ausbildungsberuf Fahrzeuglackierer/-in. Die Branche klagt nach wie vor über Nachwuchsmangel. Immer noch hat der Beruf Fahrzeuglackierer/-in in der Öffentlichkeit mit Vorurteilen zu kämpfen.

Dabei sind die Anforderungen an die Lackierer in den letzten Jahren - und durch die neue Ausbildungsordnung erneut ­kontinuierlich gestiegen. Aus diesem Grund sind die Betriebe auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Der diesjährige Bundeswettbewerb hat wieder einmal gezeigt, dass es nach wie vor sehr gut ausgebildete Lackierer gibt. "Sie als Teilnehmer bzw. Teilnehmerin des Bundesleistungswettbewerbs, der deutschen Meisterschaft der Fahrzeuglackierer, sind der beste Beweis dafür, zu welchen hervorragenden Leistungen gut ausgebildete Lackiererinnen und Lackierer fähig sind", so Michael Bross abschließend.

Die Sieger des Wettbewerbs mit ihren Arbeiten:
(von links)
Steffen Thiel (3. Platz), Annika Ulrich (2. Platz) und Enrico Ilg (Bundessieger)

 

 

 

Spies Hecker Profi-Club: Themenforum informierte über sinnvolle Energieeinsparung in der Werkstatt.

20.02.2005. Düsseldorf. „Wie senken wir in unserer Lackierkabine den Energieverbrauch?“ Nur eine von zahlreichen Fragen, die mehr als 40 Clubmitglieder mit nach Köln gebracht hatten. Klare Antworten beim Themenforum gab Spies Hecker Verfahrenstechniker Wolfgang Feyrer: „Mit einem Frequenzumformer können Sie in Abhängigkeit von der Drehzahl der Elektromotoren den Prozessluftvolumenstrom der Anlage bedarfsgerecht optimieren. Die Heizkosten in der Kombikabine lassen sich durch gezielte Veränderungen der Luftführung reduzieren.“ Hier kommt moderne Reglungstechnik zum Einsatz. Nach der Lackierung und bei längeren Lackierpausen wird die Anlage automatisch in effizienten Umluftbetrieb geschaltet. Das Ergebnis: In der Kabine werden bis zu 20 Prozent Energiekosten eingespart.

Weniger ist mehr – im Profi-Club ging es um sparsamen Energieverbrauch in Karosserie- und Lackierbetrieben. Egal ob Hallenheizung, Beleuchtung, Druckluft oder Trocknung – alles kam auf den Prüfstand. Wolfgang Feyrer und Rainer van Loon (rechts im Bild), Berater der Energieagentur NRW, standen den Teilnehmern mit kompetentem Rat zur Seite.

„Nehmen Sie sich Zeit und suchen Sie in Ihrer Werkstatt gezielt nach teuren Energiefressern“, empfahl Rainer van Loon. Das gilt vor allem für die Druckluftversorgung. „Eine winzige Leckage von nur einem Millimeter kostet den Betrieb knapp 4.000 Euro zusätzlich im Jahr“, rechnete der Experte vor. Deshalb ist professionelles Druckluftmanagement gefragt. Konkret bedeutet das: Regelmäßige Kontrolle von Druckluftwerkzeug und Leitungen. Defekte Geräte müssen repariert oder ausgetauscht werden. Grundsätzlich gilt: „Die Kompressoren sollten präzise auf die höchste benötigte Druckluftstärke der Werkzeuge eingestellt und direkt nach der Arbeit ausgeschaltet werden“, ergänzte Wolfgang Feyrer. Dadurch lassen sich die Energiekosten weiter senken.

Klar, der Einsatz moderner Energiespartechnik kostet Geld. Doch die Investitionen lohnen sich. Wolfgang Feyrer: „Frequenzumformer und automatische Regelung der Luftstromführung in der Kabine haben sich nach drei bis vier Jahren rentiert.“ Eine Einschätzung, die erfahrene Clubmitglieder bestätigten. Ihre Empfehlung an die Kollegen: „Schließen Sie sich mit anderen Betrieben zu einem Strompool zusammen.“ Bei Preisverhandlungen mit Energieanbietern sichert das die Chance auf günstige Konditionen.

„Die Möglichkeiten bei der Energieeinsparung sind vielfältig“ stellt Profi-Club Vorstandsvorsitzender Georg Tautz abschließend fest. „Wir unterstützten Sie dabei. Nutzen Sie die Kompetenz unserer Experten, damit Sie in der Werkstatt effizienter arbeiten.“