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BASF AG: Tiefschwarz und trotzdem hoch transparent im nahen Infrarot (NIR)

Phänomen Farbe 28.09.2006. Mit den neuen NIR-transparenten Schwarzpigmenten Lumogen® Schwarz FK 4280 und Schwarz FK 4281 von BASF wird selbst bei tiefschwarzen Konstruktionselementen für die Bauindustrie die Wärmeaufnahme durch Sonneneinstrahlung halbiert.

Bisher konnten dunkle Farbtöne für den Außeneinsatz im Wesentlichen nur über eine Beimischung von Pigmentruß realisiert werden. Dessen ausgeprägte Absorptionseigenschaften im solaren Nahinfrarotbereich führten jedoch zu einer unerwünscht starken Aufheizung des eingefärbten Bauteils. Die ausgeprägte Transparenz von funktionalen Schwarzpigmenten der BASF Lumogen Schwarzpigmenten im Bereich der solaren Infrarotstrahlung zwischen 750 und 2500 nm halbiert die Wärmeaufnahme durch die Sonneneinstrahlung mit dem Ergebnis, dass die Bauteile kühler bleiben. Darüber hinaus sind diese Schwarzpigmente extrem temperaturstabil, farbstark und migrationsbeständig. Sie sind resistent gegen äußere chemische und physikalische Einflüsse, gut dispergierbar sowie unlöslich in allen gängigen Lösemitteln.

Neben dem solaren Wärmemanagement im Baubereich sind die Lack- und Druckindustrie weitere Einsatzgebiete für die coolen Schwarz-pigmente. Bei Auto- oder Dekolacken und Druckanwendungen wie zum Beispiel PVC-Möbel- und Dekofolien führt die Verringerung der Aufheizung zu längerer Lebensdauer von Beschichtungen und Bauteilen.

BMW Group: Erneuerbare Energie für Auto-Lackierung - massive Einsparungen von CO2-Emissionen

Phänomen Farbe 28.09.2006. Das BMW Werk Spartanburg in South Carolina, USA, hat die Energieversorgung der Lackiererei zum Mai 2006 vollständig auf recyceltes Methangas umgestellt. Das Gas entsteht beim biologischen Abbau von Abfallstoffen in einer 15 Kilometer entfernten Abfalldeponie. Das BMW Werk in Spartanburg erschließt damit eine bisher ungenutzte erneuerbare Energiequelle und entlastet gleichzeitig die Umwelt.

Die Ergebnisse: Insgesamt bezieht das BMW Werk Spartanburg rund 50 % seiner Energie über Methangas. Damit verringern sich die CO2-Emissionen um ca. 17.000 Tonnen pro Jahr - das entspricht in etwa dem Energiebedarf von 10.000 amerikanischen Haushalten. Gleichzeitig sinken die jährlichen Energiekosten im Werk um einen sechsstelligen Euro-Betrag. Im Jahr 2002 wurde zum ersten Mal recyceltes Methangas zur Energieversorgung des Werkes genutzt. Die Ergebnisse der Pilotanwendung haben überzeugt und den Grundstein für die jetzige 100-prozentige Energieabdeckung in der Lackiererei gelegt. Das Methangas wird von der Abfalldeponie Palmetto über eine Pipeline direkt zu Turbinen auf dem BMW Werksgelände geleitet und Strom erzeugt sowie Warmwasser bereitgestellt.

Das Projekt im BMW Werk Spartanburg ist Teil eines Programms der US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) zur stärkeren Nutzung von Gas aus Deponien. Die EPA unterstützt Unternehmen darin, die Umwelt zu entlasten, die Zukunft nachhaltig zu sichern und die Betriebskosten zu senken. Die Aktivitäten der BMW Group für eine umweltschonende Produktion im Sinne des Clean-Production-Gedankens des Umweltprogramms der Vereinten Nationen werden damit um einen weiteren innovativen Baustein ergänzt. www.press.bmwgroup.com

Borchers: Neue Silikonentschäumer

Phänomen Farbe 28.09.2006. Langenfeld. Unter dem Handelsnamen Borchers® AF stellt die Borchers GmbH eine Gruppe von zunächst vier neuen, silikonbasierten Entschäumern vor, die speziell für wässrige und lösemittelfreie Systeme entwickelt wurden.

Borchers AF 0670 und Borchers AF 0671 sind wässrige Emulsionen modifizierter Polysiloxane mit hydrophoben Bestandteilen. Sie werden vor allem für die Entschäumung während der Pigmentanreibung und beim nachträglichen Auflacken in industriellen und dekorativen Systemen sowie Klebstofformulierungen eingesetzt. Beide Produkte wirken nach der Applikation zusätzlich entlüftend.

Die ebenfalls auf Polysiloxanbasis, aber ohne Lösemittel formulierten Borchers AF 0676 und Borchers AF 0677 können sowohl in wässrigen wie auch in lösemittelfreien Systemen verwendet werden. Aufgrund der schnellen homogenen Verteilung im jeweiligen System und einer minimierten Trübungsneigung wird der Einsatz neben pigmentierten Systemen vor allem in klassischen selbst-, fremd oder UV vernetzenden Klarlacksystemen empfohlen. Borchers AF 0677 unterstützt zusätzlich die Verlaufeigenschaften während der Filmbildung.

Alle genannten Entschäumer können sowohl in Klarlacken als auch in pigmentierten Systemen verwendet werden, in denen sie eine lang anhaltende entschäumende Wirkung garantieren und die Oberflächenstruktur der Beschichtung nicht beeinflussen. Auch haben sie keine negativen Einfluß auf die optischen Eigenschaften wie Glanz und Haze, da sie eine breite Verträglichkeit mit den verschidensten Basisbindemitteln aufweisen.

"Mit den neuen Borchers AF-Entschäumern schließen wir eine bedeutende Lücke in unserem Produktportfolio und bieten unseren Kunden nun verstärkt Problemlösungen als Komplettpaket an", so Stephan Spiegelhauer, der maßgeblich zur Entwicklung der Entschäumerpalette beitrug. "Durch Kombination mit unseren anderen oberflächenaktiven Produkten der Baysilone®-Lackadditiv- und Borchi® Gol LA - Reihe können wir nun noch gezielter Eigenschaften wie Verlauf, Substratbenetzung, Kratzbeständigkeit und Glanz der unterschiedlichsten Beschichtungen optimieren."

Weitere Informationen sowie Muster der Borchers AF - Entschäumer stehen ab sofort bereit. Auch freut sich das Borchers Team über Fragen und Anregungen zum Thema Entschäumen.

Clariant: Wissensaustausch für Exolit

Phänomen Farbe 28.09.2006. Muttenz, Schweiz.Vom 27. bis 28. Juni findet auf dem Gelände des Globana Trade Center am Flughafen Leipzig/Halle die rohima 2006 statt. Diese deutschlandweit einzige Messe, die sich auf Faserverbundwerkstoffe konzentriert, bietet eine Plattform für die Präsentation neuer Produktentwicklungen sowie den intensiven fachlichen Austausch auf diesem Sektor. Die Division Pigmente & Additive von Clariant demonstriert mit ihrem Exolit®-Sortiment am Stand 4f ihr umfangreiches Know-how auf diesem Gebiet. Dr. Mathias Dietz von Clariant stellt auf dem „Marktplatz Forschung", vor dem Hintergrund der neuen Europäischen Bahnnorm, Flammschutzmittel mit intumeszierender Wirkung vor.

Haupteinsatzgebiet der Faserverbundwerkstoffe sind Anwendungen im Transportwesen, wo die Brandsicherheit der Materialien eine wesentliche Grundvoraussetzung für ihren Einsatz ist. In welcher Weise duroplastische Kunststoffe mit Flammschutzadditiven der Exolit®AP-Serie brandsicher ausrüstet werden können, zeigt Dr. Mathias Dietz von Clariant in seinem Vortrag „Intumeszierende Gelcoats schützen Composites vor dem Feuer – Stand der Entwicklungen im Hinblick auf die Europäische Bahnnorm EN 45545". Dieses auf einem speziellen Wirkmechanismus basierende Flammschutzsystem ist besonders für Composites, Gelcoats, Klebstoffe, Dichtmassen geeignet, die in Transportmitteln wie Flugzeugen, Schienenfahrzeugen, Bussen, Pkws und Lkws verarbeitet werden.

Mit Exolit®RP und Exolit®OP präsentiert die Division Pigmente & Additive von Clariant am Stand 4f weitere innovative Flammschutzmittel seiner Exolit®-Reihe. Die nicht halogenierten, auf verschiedenen Phosphorverbindungen basierenden Additive sind hinsichtlich einer ganzheitlichen Produktbewertung eine exzellente Alternative zu herkömmlichen Flammschutzmitteln. Dabei werden alle Exolit®-Produkte den entsprechenden Anforderungen an einen umweltgerechten und höchst effektiven Brandschutz gerecht. Im Brandfall zeichnen sich diese Flammschutzmittel durch eine geringe Rauchgasdichte aus, zusätzliche korrosive Gase entstehen nicht. Auf Grund zahlreicher Modifikationen und Synergistenmischungen eignen sich die Flammschutzmittel der Exolit®-Reihe für viele Anwendungen: Beschichtungen für Stahl, Dichtmassen, Klebstoffe, Holz, Textilien, Polyurethane, Duroplaste (Harze), thermoplastische Kunststoffe oder Wood Plastic Composites (WPC).

Aufschäumend – das ist die Wirkung von Exolit® AP – ein auf Ammoniumpolyphosphat (AP) basierendes Flammschutzsystem, das auf Grund seiner Schaumbildung im Brandfall auch „intumeszierend" genannt wird. Speziell bei duroplastischen Verbundsystemen kann der Füllstoffanteil mit Exolit® AP oder Exolit® RP kombiniert mit Aluminiumtrihydrat im Vergleich zu herkömmlichen, nicht halogenierten Flammschutzausrüstungen um bis zu 70 Prozent verringert werden.

Exolit® RP, das Flammschutzsystem auf Basis von rotem Phosphor, hat sich in Europa auch für den Brandschutz glasfaserverstärkter Polyamide etabliert. Es erweist sich als besonders vorteilhaft, da es wegen seiner exzellenten Wirksamkeit bereits bei geringsten Dosierungen höchste Brandschutzklassifizierungen erreicht und sich gefahrlos verarbeiten lässt. Mit nur sechs Prozent Zugabe lässt sich die Brandschutzklasse UL 94 V-0 erreichen und das ohne bedeutenden Einfluss auf mechanische oder elektrische Kennwerte.

Ebenso entscheidende Vorteile bieten die Produkte der Exolit® OP-Serie. Im Polyurethanbereich werden beispielsweise niedrigviskose, flüssige Flammschutzmittel bevorzugt. Eine Lösung bieten hier reaktive Flammschutzmittel wie Exolit® OP 560. Da es außerordentlich wenig Emissionen freisetzt, hat sich dieses Produkt sehr schnell einen festen Platz bei der Herstellung von Weichschäumen für die Automobil- und Polsterindustrie sowie bei Hartschäumen für das Bau- und Konstruktionswesen erobert. Darüber hinaus wurden die jüngsten Typen der Exolit® OP-Reihe, auf Basis neu entwickelter Phosphinate, exakt auf die Anforderungen der OEMs (Original Equipment Manufacturers) in der Elektro- und Elektronikindustrie abgestimmt. Neben den Hauptanwendungsfeldern (glasfaserverstärkte Polyamide und Polyester) hat sich auch diese neue Generation von Flammschutzmitteln schon in Klebstoffsystemen, Dichtmassen sowie Epoxy-Laminaten mit hohen Anforderungsprofilen bewährt. Die nicht toxischen Produkte sind nahezu unlöslich, zeigen eine hohe Effektivität und sind, bedingt durch ihre geringe Dichte, auch für Leichtbauverbundwerkstoffe prädestiniert.

Cognis auf der Eurocoat 2006: Ausrichtung auf leistungsstarke Lösungen im Einklang mit der Natur

Phänomen Farbe 28.09.2006. Auf der diesjährigen Messe Eurocoat für die Farben- und Lackindustrie, vom 3. bis 5. Oktober in Barcelona, Spanien, wird die Geschäftseinheit Polymers, Coatings & Inks (PCI) von Cognis eine Vielzahl von vermarktungsreifen Konzepten für industrielle Anwendungen präsentieren. Das Unternehmen stellt unter anderem die preisgekrönten, umweltfreundlichen Disponil® AFX-Tensidsysteme sowie Perenol® S 57, ein 100-prozentig aktives, auf Silikon-Basis aufgebautes Gleit- und Verlaufsmittel für Farben, Lacke und Druckfarben vor. Diese Lösungen vereinen hervorragende Leistungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Anwenderfreundlichkeit und helfen den Kunden von Cognis gleichzeitig, Kosten zu reduzieren.

Tenside haben sich als oberflächenaktive Substanzen sowohl in Waschmitteln und Haushaltsreinigern als auch in technischen Anwendungen wie zum Beispiel bei der Herstellung von Polymerdispersionen bewährt. Die Abbauprodukte der hierfür traditionell eingesetzten Alkylphenolethoxylate (APEOs) gelten allerdings als ökologisch bedenklich. Ihr Einsatz wurde daher von der EU bereits in vielen Anwendungen verboten. Auf der diesjährigen Messe wird Cognis seine Tensidsysteme Disponil AFX vorstellen: eine leistungsfähige und zudem biologisch vollständig abbaubare Alternative für zahlreiche technische Anwendungen. Disponil AFX wird auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt, seine Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz sind mit APEOs vergleichbar. Hersteller von Polymerdispersionen, Farben und Lacken sind durch die Verwendung solcher Alternativen zu APEOs in der Lage, Umweltrichtlinien einzuhalten. Für seinen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der europäischen Chemie-Industrie erhielt Cognis erst kürzlich den Umweltschutzpreis des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V. 2005/06.

Hoch effektives Silikonadditiv: Um die steigende Nachfrage nach hochwertigen Oberflächenbeschichtungen zu bedienen, hat Cognis ein neues 100-prozentiges silikonhaltiges Additiv entwickelt. Perenol S 57 reduziert in UV-Systemen signifikant die Oberflächenspannung und sorgt damit auch auf kritischen Untergründen für eine hervorragende Untergrundbenetzung. Das Additiv verbessert zudem in vielen Systemen die Oberflächenglätte und Kratzfestigkeit, reduziert den Orangenhauteffekt und führt so zu höheren Glanzwerten. Dabei ist das Produkt schon in geringsten Konzentrationen wirksam und ist sowohl für UV-Systeme wie auch wässerige und lösemittelhaltige Lacke und Farben geignet.

Cognis: Rheologieadditive in Spanien

Phänomen Farbe 28.09.2006. Um die gestiegene Nachfrage nach umweltfreundlichen und hochleistungsfähigen Rheologieadditiven zu bedienen, hat der weltweit tätige Spezialchemieanbieter Cognis die europäische Produktion seiner DSX-Reihe am Standort Castellbisbal bei Barcelona, Spanien, konzentriert. Die Geschäftseinheit Polymers, Coatings & Inks (PCI) von Cognis hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere innovative „grüne" Additive entwickelt und auf den Markt gebracht – darunter auch DSX® 3800, ein hochwirksames Rheologieadditiv für umweltfreundliche, wasserbasierte Farben. Es ist frei von Lösemitteln und Schwermetallen. Gleichzeitig verfügt es über ein überzeugendes technisches Leistungsprofil.

Die Zusammenlegung der europäischen Produktion der DSX-Reihe und der hierbei eingesetzten Technologie am Standort Castellbisbal begann in 2004 und wird im Juli 2006 abgeschlossen sein. Die Fertigungsstätte und das Service-Center in Castellbisbal ergänzen die bestehende Produktionsstätte in den USA. Von Spanien aus kann die steigende Nachfrage nach hochwertigen, umweltfreundlichen Additiven am europäischen Markt bedient werden. Im Zuge der Zusammenlegung wurde am Standort ein neuer Reaktor gebaut, mit dem nun eine breitere Auswahl sowie größere Mengen an Rheologieadditiven produziert werden können als bisher. Damit bündelt Cognis Produktion und technisches Know-how der DSX-Reihe und legt seinen Fokus auf Produktgruppen anstatt auf einzelne Produkte. So kann die Geschäftseinheit PCI ihre Produktionsprozesse in Europa vereinfachen und die Effizienz ihrer Supply Chain weiter steigern.

Das neueste Produkt der DSX-Reihe ist DSX 3800, ein innovativer assoziativer Verdicker auf Polyurethanbasis für „grüne", wasserbasierte Farben und Lacke. Das Produkt wird aus umweltverträglichen Rohstoffen hergestellt und enthält weder Schwermetalle, Lösemittel oder APEOs. Gleichzeitig verfügt es über ein überzeugendes Leistungsprofil. Aufgrund seiner Effizienz auch bei hohen Scherkräften bietet DSX 3800 ein exzellentes Fließverhalten, guten Glanz und verringert das Spritzen bei der Rollenapplikation signifikant. Es verbessert zudem die Scheuerbeständigkeit sowie das Ablaufverhalten, bindet die Pigmente zuverlässig und ist UV-stabil. Aufgrund dieser anwendungstechnischen Vorteile und umweltschonenden Eigenschaften eignet sich DSX 3800 besonders als Rheologieadditiv für umweltfreundliche wasserbasierte Farben, Lacke, Druckfarben und Klebstoffe. „Die Nachfrage der Verbraucher nach umweltverträglichen Lösungen steigt. Gleichzeitig sind sie nicht bereit, Kompromisse bei Qualität oder Leistung einzugehen", erklärt Ina Puscasu, Market & Concept Development Manager bei Consumer Coatings. „Mit DSX 3800 haben wir ein Rheologieadditiv entwickelt, das die Bedürfnisse der Endverbraucher befriedigt und unseren Kunden so einen klaren Wettbewerbsvorteil bietet." anja.schlueter@jppr.de

KUKA Roboter: Auf Kunststoff-Tournee

Phänomen Farbe 28.09.2006. Die KUKA Roboter GmbH, Gersthofen, zeigt auf der Fakuma neue flexible Lösungen für den Kunststoffbereich. Kleinere Losgrößen und sich verändernde Prozesse können mit den innovativen Produkten kostengünstig bewältigt werden.

Der KUKA JET, ein Roboter in dem die Vorteile von Knickarm- und Lineartechnologie vereint sind, eignet sich ideal zur Entnahme von Bauteilen aus Spritzgießmaschinen in Längsaustrag. Dabei kommuniziert er mit einem Roboterkollegen, welcher mit einem Vision-System ausgestattet ist. Für die einfache Bedienbarkeit komplexer Lösungen wie dieser, sorgt die grafische Bedienoberfläche KUKA Smart G.U.I. Plastic.

Nach seinem erfolgreichen Debüt auf der AUTOMATICA 2006 geht der KUKA JET nun auf der Fakuma auf Kunststoff-Tournee. Dort präsentiert er, welche Vorteile er für diese Branche bringt. Als Querschnittstechnologie hat er auf den unterschiedlichsten Marktsegmenten für eine fortschrittliche Automatisierung gesorgt. Im Bereich Kunststoff besticht er nun durch hohe Geschwindigkeit, Flexibilität und geringem Platzbedarf. Mit ihm sind selbst bei großvolumigen Bauteilen sehr komplexe Entnahmevorgänge und völlig neue, Platz sparende Maschinenhallenkonzepte möglich. Er bietet die ideale Lösung für Handlingaufgaben in den Bereichen Spritzgießen, Druckguss und allen anderen Branchen, welche längere Fahrwege und die Flexibilität der Gelenkarmtechnik benötigen.

Die neue 6- Achs- Linear- Kombination ist eine konsequente Antwort von KUKA Roboter auf die Forderung der Industrie nach neuen Konzepten in der Maschinenautomatisierung. Neuartige Kunststoffmaschinen und Werkzeugtechnologien verlangen sowohl die Schnelligkeit einer Linearachse, als auch die Flexibilität eines Knickarmroboters. Diese Forderung des Marktes ist im KUKA JET verwirklicht. Lange Wege von der Entladestation zur Ablage kann er schnell abfahren.

Dank seiner großen Beweglichkeit ist auch das Beschicken von Maschinen durch enge Öffnungen und das genaue Positionieren von Werkstücken innerhalb der Maschine möglich. Den KUKA JET gibt es in vier Ausbaustufen mit unterschiedlichen Reichweiten und Arbeitsbereichen. Seine Traglast reicht von 30 bis zu 60 Kilogrammen.

Auf dem Messestand der KUKA Roboter GmbH wird ein Entnahmeprozess an einer Spritzgießmaschine simuliert. Der KUKA JET kommuniziert dabei mit einem Bodenroboter, der mit einem hochtechnologischen Vision-System ausgestattet ist und das Bauteil sogleich nach der Entnahme vermessen kann. Damit reagiert die KUKA Roboter GmbH auf die jüngsten Anforderungen des Kunststoffmarktes. Vision-Systeme sind offen und nicht artikelspezifisch, das heißt, wieder verwendbar.

Hochkomplexe Lösungen der KUKA Roboter GmbH waren schon immer einfach zu bedienen. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass das Unternehmen seinen Kunden aus der Kunststoffbrache eine anwenderfreundliche Bedienoberfläche KUKA Smart G.U.I. Plastic mit an die Hand gibt.

Diese praxisbewährte Bedienoberfläche ist genau auf die Anforderungen des Kunststoffmarktes zugeschnitten und ermöglicht den unkomplizierten Umgang mit steuerungstechnisch komplexen Roboter-Lösungen.

Mettler-Toledo: Perfekte Symbiose von PC und Waage

Phänomen Farbe 28.09.2006. Gießen - Mit dem neuen High End Applikations- Wägeterminal ID30 und der 17" HMI (Human Machine Interface) Box wurden die Anforderungen der Datentechnik mit Ergonomie am Arbeitsplatz in idealer Weise verbunden.

Das ID30 PC-Wägeterminal ist ein robuster und leistungsfähiger Industrie PC mit integrierter, eichfähiger Wägefunktion. Höchste Effizienz und Flexibilität werden in einem Chromnickelstahl-Gehäuse, welches rundum IP69k Schutz bietet, vereint. Die offene PC Architektur ist Basis zu flexiblen Lösungen verschiedenster Aufgaben in Wägetechnik und Datenverarbeitung.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen 12.1" Bildschirmen steht ab sofort ein weiterer Bildschirm in der Größe 17" und mit einer Auflösung von 1280x1024 Punkten zur Verfügung.

Nötige Eingaben werden über den Touch Screen oder mit der Folientastatur - mit spürbaren Druckpunkten - sicher eingegeben. Die Touchscreenfunktion kann wahlweise ein oder ausgeschaltet werden. Die glatte Oberfläche ist kratzfest und leicht zu reinigen. Der IP69k-Schutz rundherum „(DIN 40050): Staub- und spritzwassergeschützt, geeignet für Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung" - ist selbstverständlich.

Die eigene Stromversorgung erlaubt, die HMI-Box an jeden herkömmlichen PC anzuschließen. Externe Geräte wie Barcodescanner oder Drucker sind über zwei eingebaute USB- Schnittstellen einfach anzuschließen.

VDI : Durch Kuchenfiltration Feststoffe aus Suspensionen abtrennen

Phänomen Farbe 28.09.2006. Düsseldorf. Die Richtlinie VDI 2762 regelt Messverfahren zur Bestimmung relevanter trenntechnischer Parameter, die für die Auswahl und Auslegung von Filtrationsapparaten und -maschinen sowie für die Beurteilung und Vorhersage von Verfahrensergebnissen von Bedeutung sind. Den unterschiedlichen Verfahren und Verfahrensschritten der Kuchenfiltration folgend, werden diese Messverfahren in getrennten Blättern dieser Richtlinie behandelt werden.

Das neu überarbeitete Blatt 1 der Richtlinie VDI 2762 ordnet die Kuchenfiltration systematisch in die Verfahren zur mechanischen Fest-Flüssig-Trennung ein. Sie bietet eine Übersicht über die wesentlichen physikalisch abgrenzbaren Verfahrensvarianten und Prozessschritte, die den beschriebenen Messverfahren zugrunde liegen.

Herausgeber der Richtlinie „Mechanische Fest-Flüssig-Trennung durch Kuchenfiltration – Übersicht" ist die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC), die auch Fragen zum Inhalt unter Telefon 0211/6214 -521 oder E-Mail gvc@vdi.de beantwortet. Seit September 2006 ist die Richtlinie, die den Entwurf von August 2003 ablöst, in deutsch-englischer Fassung für 26,70 € beim Beuth Verlag in Berlin, Tel. +49 (0) 30 2601-2260, erhältlich. Onlinebestellungen sind möglich unter www.vdi-richtlinien.de oder www.beuth.de.