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Technik Infos
Phänomen Farbe 2000/05

BYK-Chemie: Neues Lackadditiv @
Clariant: Neue Pigmente für den traditionellen Druck
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Clariant: Pigmente, Farbstoffe und Ladungssteuermittel für berührungslose Druckverfahren
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Clariant: Wachse für Druckfarben
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Mettler-Toledo: Analysenwaagen überarbeitet
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Mettler-Toledo Orga-P Neue Schnittstelle für QM-Software
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mtv: Qualitätssicherung beim Pulverbeschichten
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Nix: Schichtdicken-Meßgerät mit Funksonde
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Pausch: Klein, aber oho
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Rhodia: Neues aus Paris
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Roth: Schraubbare IBC-Armaturen
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Thyssen-Krupp: Koop bei Oberflächen
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BYK-Chemie: Neues Lackadditiv

Phänomen Farbe 1.5.2000. BYK-308 ist ein Polyether modifiziertes hydroxy-funktionelles Polydimethylsilxan für den Einsatz in wässerigen, lösemittelhaltigen und strahlenhärtenden Lacksystemen, das die Byk Chemie GmbH, Wesel,.jetzt auf den Markt bringt.

Es handelt sich um ein hochwirksames Silikonadditiv zur Benetzung der Lacksysteme auf kritischen Untergründen, das die Oberflächenspannung stark reduziert und die Kraterneigung verhindert. Das Produkt erhöht die Oberflächenglätte und den Glanz der Lacke und ist gelistet in FDA 21 CFR § 176.210.

Clariant: Neue Pigmente für den traditionellen Druck

Phänomen Farbe 1.5.2000. Die beiden größten Anwendungsgebiete für Druckpigmente sind der Publikationsdruck und der Verpackungsdruck. Für die dominierenden Druckverfahren im Publikationsdruck - Illustrationstiefdruck und Offsetdruck - hat Clariant spezielle Druckpigmente im Programm. Aber auch die Hersteller von Verpackungsdruckfarben können bei Clariant aus einer sehr breiten Produktpalette wählen. So stehen für den Druck mit den unterschiedlichsten Drucktechniken auf praktisch allen denkbaren Substraten jeweils die geeigneten Pigmente zur Verfügung.

Permanent-Gelb GRX 86 (C.I.Pigment Yellow 176) ist das neueste Mitglied der 80er Marken von Clariant. Es ist geeignet für alle Bogen- und Rollenoffsetdruckfarben und alle VOC-freien Offsetfarben. Das Pigment weist eine hohe Farbstärke, hervorragende Transparenz, guten Glanz und ausgezeichnete Fließeigenschaften auf. Durch die geringere Wasseraufnahme in der Druckfarbe verbessert sich das Gleichgewicht zwischen Wasser und Farbe. Dadurch entsteht ein stabileres Druckverhalten. Permanent-Gelb GRX 86 ist eine Weiterentwicklung von Permanent-Gelb GRX 84.

Novoperm-Gelb P-M3R ist ein rotstichiges Isoindolin-Pigment, das ausschließlich für den Verpackungsdruck auf Lösemittelbasis verwendet wird. Dieses Pigment von Clariant verbindet ausgezeichnete rheologische Eigenschaften mit hoher Farbstärke, hohem Glanz und Transparenz.

Ebenfalls für den Verpackungsdruck aber auch für die meisten anderen Druckanwendungen geeignet ist Hostaperm-Blau BFR (C.I. Pigment Blue 15:4). Das Pigment ist flockungsstabil und bietet dem Druckfarbenhersteller im Vergleich zu anderen 15:4 Blaupigmenten eine rotstichigere Alternative.

Speziell für Systeme auf Wasserbasis wurde Permanent-Gelb MX (C.I. Pigment Yellow 13) entwickelt. Es zeichnet sich durch hervorragende Farbgebung und Rheologie aus und ist für flüssige und pastöse Farben auf Lösemittelbasis geeignet.

Permanent-Gelb 8 GTS ist ein grünstichiges Diaryl-Pigment, das sich durch einen reinen Farbton auszeichnet. Es ist für alle Arten von Druckfarben geeignet. Mit Permanent-Gelb 8 GTS und dem hinsichtlich der Fließeigenschaften optimierten Permanent-Gelb GG 02 bietet Clariant nun zwei C.I. Pigment Yellow 17 an.

Wegen seiner hohen Farbstärke, dem hervorragenden Glanz und der außergewöhnlichen Transparenz ist Permanent-Rubin P-L7B 01 (C.I. Pigment Red 57:1) von Clariant insbesondere für lösemittelbasierte Verpackungsdruckfarben geeignet.

Permanent-Rubin L6B 05 (C.I. Pigment Red 57:1) ist ein transparentes, blaustichiges Rotpigment. Es eignet sich vor allem für pastöse Farben, aber auch für flüssige Farben auf Lösemittelbasis.

Aufgrund seiner universellen Eigenschaften wird Hostaperm-Blau B2G-D (C.I. Pigment Blue 15:3) sowohl für pastöse Farben als auch für flüssige Farben auf Wasser- oder Lösemittelbasis verwendet. Es handelt sich um ein grünstichiges Phthalocyanin-Pigment.

Clariant: Pigmente, Farbstoffe und Ladungssteuermittel für berührungslose Druckverfahren

Phänomen Farbe 1.5.2000. Für die berührungslosen Druckverfahren wie sie im Digitalen Farbdruck, in Laserdruckern oder Kopierern zum Einsatz kommen, hat Clariant Farbmittel und Ladungssteuermittel im Programm. So können die Hersteller von elektrofotografischen Tonern aus einer großen Anzahl von Pigmenten in allen Farben wählen. Clariant hat unter dem Namen Copy Charge sowohl positive als auch negative Ladungssteuermitel im Programm. Darüber hinaus sind Ladungsstabilisatoren erhältlich, die die Tonerladung über einen möglichst langen Zeitraum stabil halten. Sie werden unter dem Namen Copy Level vertrieben. Die Pigmente, Farbstoffe und Ladungssteuermittel für den berührungslosen Druck sind genau auf das jeweilige Einsatzgebiet abgestimmt und in den wichtigsten Märkten der Welt registriert. Auch für die Fertigung von Tinten für Ink-Jet-Drucker steht ein breites Spektrum an Farbmitteln zur Verfügung.

Das neue Pigment Toner Gelb HG (C.I. Pigment Yellow 180, Benzimidazolon) von Clariant wurde speziell für elektrofotografische Toner entwickelt, wie sie zum Beispiel im Digitalen Farbdruck, in Laserdruckern oder Kopierern eingesetzt werden. Mit der Entwicklung dieses Pigments wurde ein Quantensprung in der Farb- und Pigmententwicklung vollzogen. Erstmals ist es gelungen, ein elektrostatisch neutrales Pigment herzustellen. Deshalb ist es besonders für den Einsatz in Laser- als auch in Tintenstrahldruckern geeignet. Desweiteren ist das Produkt leicht dispergierbar und sehr beständig gegenüber Hitze (> 250°C). Das Pigment weist einen grünstichigen Gelbton auf und bietet hohe Transparenz und Farbintensität. Toner Gelb HG ist weltweit registriert.

Das neue Pigment Toner Magenta E 03 VP 2399 ist für alle gängigen elektrofotografischen Toner geeignet. Bei der Entwicklung wurde besonderer Wert auf eine gute Verträglichkeit mit Styrolacryl-, Polyester- oder Epoxidharzen gelegt. Das Chinacridon-Pigment erzeugt einen blaustichigen Rotton und hat mit Werten zwischen 7 und 8 eine extrem hohe Lichtbeständigkeit. Der Mischkristall weist eine exzellente Transparenz auf. Die elektrostatischen Eigenschaften des Toner-Pigmentes sind in einem engen Bereich spezifiziert. Toner Magenta E 03 VP 2399 ist weltweit registriert.

Savinyl Blau GLS (C.I. Solvent Blue 44) von Clariant wurde für Tintenstrahldrucker entwickelt. Der Farbstoff, ein Kupfer-Phthalocyanin-Komplex, ist insbesondere für industrielle Anwendungen geeignet und weist eine hohe Lichtbeständigkeit auf. Der blaue Farbstoff ist sehr gut löslich in Alkoholen, Ketonen und Estern sowie deren Mischungen. Wie alle Produkte von Clariant für den berührungslosen Druck ist auch Savinyl Blau GLS in den wichtigsten Märkten der Welt registriert.

Der bisherige Erfolg von Clariant bei Farbstoffen für Tintenstrahldrucker bot den Anlass für die Entwicklung einer ganz neuen Farbmittel-Reihe für diesen Bereich. Diese Farbmittel werden im Laufe des Jahres 2000 unter dem Namen Telajet" in den Markt eingeführt.

Außer Farbstoffen sind für die lösemittelbasierenden Tinten auch spezielle Pigmentdispersionen entwickelt worden. So zum Beispiel die Permajet Dispersionen (50 % Pigment in Vinylchlorid/vinylacetat Trägerpolymer ) ganz besonders für Ester/Keton Systeme geeignet.

Für die wässrigen Systeme stehen hochreine, salzfreie Farbstoffe zur Verfügung (Duasyn SF), sowie ultrafeine, wässrige Hostafine Pigmentpräparationen.

Clariant: Wachse für Druckfarben

Phänomen Farbe 1.5.2000. Wachse werden Druckfarben in sehr geringen Mengen, in der Regel unter 3 %, zugesetzt. Sie verbessern die Oberflächeneigenschaften der gedruckten Farbe. So wirken sie beispielsweise als Scheuerschutz- und Slip-Additiv und erhöhen den Antiblock-Effekt. Die mikronisierten Ceridust-Wachse von Clariant sind auf Grund ihrer geringen Teilchengröße von wenigen Mikrometern besonders gut in der Druckfarbe dispergierbar.

Das Wachs Ceridust VP 9325 F wurde für pastöse Druckfarben, zum Beispiel für Offset-Farben entwickelt. Die durchschnittliche Teilchengröße des mikronisierten, PTFE-modifizierten Polyethylenwachses beträgt zirka 8,5 µm. Die Zähigkeit von Polyethylen und die Gleiteigenschaften von PTFE machen das Wachs zu einem besonders effektiven Additiv zur Verbesserung der Abriebfestigkeit und des Slips der Druckfarben.

Ceridust VP 3831 wird in Tiefdruck- und Flexodruckfarben zur Verbesserung der Abriebfestigkeit und der Gleiteigenschaften eingesetzt. Das modifizierte, mikronisierte Polyethylenwachs mit hoher Dichte weist eine durchschnittliche Teilchengröße von zirka 9 µm auf. Polare Gruppen sorgen für eine gute Benetzbarkeit in Wasser und machen das Wachs besonders geeignet für wässrige und lösemittelhaltige Druckfarben sowie für Druckfarben, die auf Wasser/Alkohol basieren. Das Produkt trägt zu einer hohen Scheuerfestigkeit und einem guten Slip-Effekt bei.

Mettler-Toledo: Analysenwaagen überarbeitet

Phänomen Farbe, 1.5.2000. Das Analysenwaagen-Sortiment der Mettler-Toledo GmbH, Gießen, wurde neu überarbeitet. Auch nicht geeichte Modelle mit einem standardmäßig eingebauten Justiergewicht sind davon betroffen. Ganz neu im Sortiment ist eine Analysenwaage mit einer Tragkraft bis 310 g. Damit sind bereits im Basic-Level Wägemöglichkeiten mit großem Rationalisierungseffekt verfügbar. Im Standard-Level darf nun ein höherer Wägestandard für Routinearbeiten vorausgesetzt werden. Hier gibt es zwei neue Einstiegsmodelle mit verschiedenen Auflösungen. Die Waage AG245DU wurde durch die Type AG285DU ersetzt, diese bietet eine höhere Auflösung und einen größeren Wägebereich.

Mettler geht übrigens den Weg in Richtung E-Business konsequent weiter. Im Online-Shop mt-shop.com wird das Angebot über einfache Laborwaagen, Pipetten, pH-Meter und Elektroden hinaus erweitert. Weitere Waagen, Titratoren, Geräte zur Dichtebestimmung und aktuelle Informationen sind hinzugekommen. Der Kunde kann außerdem einen Newsletter abonnieren, zudem gibt es seinen Büchershop, der über Fachliteratur, Applikationsbroschüren und Kundenmagazine, die online bestellt werden können, informiert.

Mettler-Toledo Orga-P Neue Schnittstelle für QM-Software

Phänomen Farbe 1.5.2000. Im Mai dieses Jahres lässt der Anbieter von kompletten Softwarelösungen für die Prozessindustrie Mettler-Toledo Orga-P eine neue Schnittstelle von SAP zertifizieren. Die so genannte QM-IDI-Schnittstelle sorgt für die Anbindung der eigenen Qualitätsmanagement-Software Collier® , aber auch von Laborrobotik- und Automations-Systemen an das SAP R/3 QM-System. Mittels einem neuen Gateway erreicht die Schnittstelle damit einen extrem hohen Flexibilitätsgrad. Frank Gläser, Manager Software Development bei Mettler-Toledo Orga-P: "Die bisher von uns realisierten QM-Schnittstellen waren hart codiert, das heißt, individuell der jeweiligen ERP-Umgebung angepasst. Das CsC-Gateway für QM - ist dagegen offen und lässt sich ideal an SAP, aber auch an zahlreiche andere Systeme anschließen." Prüfdaten und Analyseergebnisse sind an zentraler Stelle verfügbar; damit ist zum Beispiel ein direkter Datenaustausch zwischen Labor und Wareneingang möglich. Das neue Interface ergänzt die ebenfalls von SAP zertifizierte PP-PI-Schnittstelle von Mettler-Toledo Orga-P(aufbauend auf dem CsC-Gateway für PCS), die die Anbindung der untersten Prozessleitsysteme an das SAP-Modul "Produktionsplanung für die Prozessindustrie" (PP-PI) realisiert, sodass Produktionsdaten, wie Wiege-Daten, in das ERP-System gespeist werden können. Somit vervollständigt Mettler-Toledo Orga-P sein Software- und Beratungsangebot: Dieses besteht aus Lösungen für den gesamten Produktions- und Organisationsprozess, die die produktionsnahen Bereiche und die betriebswirtschaftlichen Geschäftsprozesse integrieren.

mtv: Qualitätssicherung beim Pulverbeschichten
Phänomen Farbe, 1.5.2000. Claudia Seibel von der mtv Messtechnik Vogel, Köln, hat anläßlich eines Seminars die Anforderungen an die Qualitätssicherung im Pulverbeschichtungsunternehmen behandelt. Sie wies vor allem darauf hin, dass das technische Personal im Umgang mit Prüf- und Messgeräten geschult werden sollten und mindestens zwei Mitarbeiter mit der Qualitätssicherung zu beauftragen seien. Die Arbeit müsse regelmäßig und unter Einbeziehung kundenspezifischer Anforderungen durchgeführt werden. Die Mindestausstattung eines Prüflabors beim Pulverbeschichter müsse aus folgenden Komponenten bestehen:

  1. Glanzmessgerät (60° Geometrie) nach DIN 67530 / ISO 2813
  2. Schichtdickenmessgerät für alle Metalle nach DIN 50984 & 50981 / ISO 2630 & 2178
  3. Ofentemperatur-Aufzeichnungsgerät
  4. Kugelschlagprüfgerät nach ISO 6272 / ASTM D 2794
  5. Dornbiegeprüfgerät nach DIN 53152 / ISO 1519
  6. Eindruckwiderstandsprüfgerät nach Buchholz gem. DIN 53153 / ISO 2815
  7. Gitterschnittprüfgerät 1 mm oder 2 mm nach DIN 53151 / ISO 2409

Die erforderliche Ausstattung eines Prüflabors koste zwischen DM 19.000,- und 35.000,-. Bereits der Verzicht auf Geräte mit Speicher und Schnittstelle/PC führe zu einem erheblichen Preisvorteil. Fraglich sei jedoch, ob ein solcher Verzicht tatsächlich sinnvoll sei. Um einer Dokumentarpflicht gegenüber dem Kunden folgen zu können, bedürfe es besser ausgestatteter Geräte. Eine diesbezügliche Nachrüstung sei ebenfalls mit einem hohen Kostenaufwand verbunden, wenn sie überhaupt möglich sei.

Nix: Schichtdicken-Meßgerät mit Funksonde

Phänomen Farbe, 1.5.2000. Die Automation Dr. Nix GmbH, Köln, hat das erste vollautomatische Schichtdicken-Messgerät mit Funksonde QuaNix-Keyless zur Serienreife geführt. Während schon bisher eine Kalibrierung der QuaNix-Geräte für Standard-Applikationen nicht notwendig war, erfolgt bei dem Modell "Keyless" auch die Nullung beider Mess-Sonden automatisch. Manfred Simonis, Vertriebs-/Marketingleiter der Firma betonte die Philosophie des Hauses: "Auflegen und Ablesen". Mit der Hallsensor-Technik ziele man darauf ab, dem Kundenwunsch nach Bedienerfreundlichkeit dadurch zu entsprechen, dass die übliche manuelle Kalibrierung auf unbeschichtetem Substrat entfällt. Neben der Bedienerfreundlichkeit spiele dabei auch eine Rolle, dass bei vielen Mess-Applikationen kein unbeschichtetes Substrat zur Verfügung steht und somit eine Kalibrierung nicht möglich ist. Mit dem neuen Gerät sei es gelungen, dass die Nullung der Kombinations-Sonde vollautomatisch im Gerät selbst erfolgt. Deshalb werde jetzt keine einzige Funktionstaste mehr benötigt. Um dem Kundenwunsch nach Flexibilität gerecht zu werden, bietet die Firma ein modulares Konzept an, wobei die gleichen Sonden sowohl integriert als auch extern betrieben werden können. Die miniaturisierte Kombinations-Sonde der Neuentwicklung kann aus dem ergonomisch geformten Grundgerät herausgenommen werden und überträgt dann die Messdaten per Funk. So kann auf allen Metallen an unzugänglichen Stellen die Schichtdicke gemessen werden. Die Sonde erlaubt 2.000 Messungen, bevor sie zum Nachladen der Batterie wieder in das Grundgerät arretiert werden muß.

Pausch: Klein, aber oho

Phänomen Farbe, 1.5.2000. Die Pausch Messtechnik GmbH, Haan, berichtet über ihr neues Spektralphotometer color 5, das im Produktionsprozeß, in der Wareneingangs- oder Endkontrolle oder bei einem Kundengespräch vor Ort Zeit- und Kosten-einsparungen verspricht. Das Gerät ist menügesteuert und sehr einfach zu bedienen. Die interne Software kann individuell konfiguriert werden, so dass praktisch jeder Mitarbeiter Messungen durchführen kann. Eine Kalibrierung ist nur alle drei Monate nötig. Auf der Hannover Messe präsentierte sich die Firma umfassend zum Thema Bewitterung. Das Angebot umfasste hier Laborbewitterung, Freibewitterung und den Weltstandard bei Probeblechen, die Q-Panels. Als besonders interessant wurde das QUV beschrieben, mit dem sich schnell und einfach Bewitterungsversuche im Labor durchführen lassen.

Die Firma schreibt auch über eine neue Workshop-Serie der Firmen Physica Messtechnik GmbH und Malvern Instruments zum Thema Materialcharakterisierung durch Rheometrie, Dichtebestimmung und Partikelmesstechnik. Die Seminarserie soll aufzeigen, wie die Eigenschaften disperser Systeme von Partikelgrößen, Zetapotential und rheologischem Verhalten beeinflußt werden. Im theoretischen Teil werden die Grundlagen der Rheologie, Dichtemessung, Partikelbestimmung und Zetapotentialmessung sowie die Einflüsse der Partikelgröße auf die rheologischen Eigenschaften ermittelt. Anwendungstechniker werden mit Hilfe zahlreicher Applikationsbeispiele den Praxisbezug herstellen. Den Abschluß bildet jeweils ein Basisteil zu verschiedenen Schwerpunkten, in dem man mit eigenen Proben Versuche an den bereitgestellten Messgeräten durchführen kann. Tel.: +43-316-257 120.

Rhodia: Neues aus Paris

Phänomen Farbe, 1.5.2000. Rhodia, Paris, ein führendes Unternehmen der Spezialchemie mit weltweit 23.500 Mitarbeitern und einem Umsatz von zuletzt 5,5 Mrd. DM, berichtet über zwei neue Entwicklungen. Ultrafine-Dispersionen für poröse Untergründe und Rhodocoat WT 1000, ein neues aliphatisches Polyisocyanat für umweltfreundliche Einkomponenten-Polyurethanlacke. Bei Ultrafine handelt es sich um Kunststoffdispersionen mit besonders feinen Partikeln, die tief in den Untergrund eindringen. Dies führt zu einer außergewöhnlich guten Haftung, einem hohen Maß an Verfestigung und verhindert Ausblühungen. Es gibt drei Qualitäten. Rhodocoat WT 1000 dient zur Herstellung von wässrigen Einkomponenten-Polyurethanlacken. Als Dispersion mit hohem Feststoffgehalt ist das Produkt besonders einfach anwendbar und führt zu Lacken, deren Eigenschaften mit dem herkömmlicher, lösemittelhaltiger Systeme vergleichbar sind. Das Produkt ist mit zahlreichen Polyolen verträglich und wird vom allem in Topcoates im Fahrzeugbau sowie für Coilcoating-Formulierungen angewendet.

Roth: Schraubbare IBC-Armaturen

Phänomen Farbe, 1.5.2000. Die Roth Werk GmbH & Co., Rilchingen-Hanweiler, berichtete kürzlich über zwei IBC-Komponenten, einen schraubbaren Kugelhahn und eine ebenfalls schraubbare Klappenarmatur, jeweils mit einer Nennweite von 50 mm. Die Klappenarmatur besteht u.a. aus einem neuen Dichtungswerkstoff, einem neuen speziellen Kunststoff mit Teflon-Eigenschaften, dessen besonderer Vorteil darin besteht, nahezu für jedes denkbare Füllgut geeignet zu sein. Die Dichtung in der Verschraubung besteht aus dem selben Material, so dass auch hier in den meisten Fällen eine spezifische Dichtungsauswahl und Bestückung je nach Einsatzzweck bzw. Befüllung entfällt. Üblicherweise muß sonst das Dichtungsmaterial exakt auf das Füllgut abgestimmt sein, damit die Auslaufsicherheit gewährleistet wird. Die neuen Armaturen werden wahlweise mit allen gängigen Adaptionsmöglichkeiten ausgestattet, so dass auf zusätzliche Adapter verzichtet werden kann.

Thyssen-Krupp: Koop bei Oberflächen

Phänomen Farbe, 1.5.2000. Fraunhofer-Forscher und Ingenieure der Thyssen-Krupp Stahl AG wollen am Dortmunder OberflächenCentrum (DOC) eng zusammenarbeiten. Derzeit werden Versuchshallen, Labor- und Büroräume fertiggestellt, in denen etwa 80 Mitarbeiter der Thyssen-Krupp Stahl AG und 20 Mitarbeiter aus den Fraunhofer-Instituten für Werkstoff- und Strahltechnik, Dresden, und für Schicht- und Oberflächentechnik, Braunschweig, tätig sein werden. Gemeinsames Ziel ist es, innovative Verfahren der Oberflächentechnik zu entwickeln und in die industrielle Praxis umzusetzen. Dazu werden am DOC moderne Technologien wie Plasma-, Laser- und Elektronenstrahlverfahren eingesetzt.