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Phänomen Farbe
01.12.2008
 
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BASF Coatings: Farbtendenzen der Pariser Motorshow

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Bei der Paris Motor Show waren die BASF Coatings Designer Eva Höfli und Mark Gutjahr erneut auf Trend-Schau. Sie sahen viele Autos, die mit Lacken der BASF Coatings beschichtet waren und deren kreative Farbideen bei der BASF Coatings entwickelt wurden. Und auch wenn viele der präsentierten Farben in Münster in enger Abstimmung mit der Automobilindustrie entwickelt wurden, so war es doch auch ein echten Härtetest mit Blick auf die Frage, ob Trendvorhersage und die darauf folgende Farb-Entwicklung den Geschmack des Endverbrauchers trifft. Und diese wichtige Zielgruppe wurden von den vielen hunderttausend neugierigen Besuchern und 11.000 Journalisten aus aller Welt repräsentiert. Um es vorweg zu nehmen: Die Farben der BASF Coatings kamen gut an, liegen im Trend und treffen den Geschmack der Kunden.

Anders als in der aktuellen Farb-Beliebtheit in Europa, wo Schwarz und Silber die Statistik anführen, waren auffällig viele Fahrzeuge, nicht nur im Premium-Bereich - in Weiß lackiert. „Die ebenfalls in Paris häufig anzutreffenden Grün- und Blautöne stehen, wie Weiß in Europa für Reinheit und Sauberkeit symbolisiert, für Natur, Wasser und die Umwelt", sagen die BASF Coatings-Designer Eva Höfli und Mark Gutjahr. Die in Paris nicht gerade in großer Zahl lackierten silbernen Fahrzeuge wiesen zum Silber ebenfalls Blau- und Grünnuancen auf.

Sehr auffällig in Paris waren zudem Braun-, Gold- und Bronzetöne auf Fahrzeugen, die das alte, eher negative Image von Braun vergessen machen. „Wir sehen in diesen Braun-Tönen großes Potential. Der Anteil der Fahrzeuge wird zwar keine zweistelligen Prozentzahlen erreichen, doch in diesen Farbbereichen sind viele interessante Lackierungen denkbar.

Ebenfalls ins Auge fielen chromatische Töne, also sehr farbige, leuchtende Lackierungen in Magenta, Giftgrün, Blau und auch wieder Gelb. Bei diesen hochchromatischen Varianten zeigt sich nicht zuletzt, wie viel Technik im Designprozess steckt.

Interessante Entwicklungen bieten auch die neuen, ausufernd funkelnden oder getönten Schwarztöne. Anders als zuvor driften diese nicht mehr sichtbar ins Gräuliche ab, sondern kombinieren sattes Schwarz mit extremem Sparkle oder mit farbigen Highlights wie zum Beispiel mit Violett oder Gold. „So absurd es klingen mag: es wird ein Schwarz sein, das leuchtet. Und das auch ohne Licht", sagte Eva Höfli.

DECHEMA: 5. ACHEMA-Fernsehpreis ausgeschrieben

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Frankfurt am Main (ots) - Das Fernsehen als Informations-Medium Nr. 1 leistet eine Menge, um Wissenschaft und Technik erlebbar und für die Gesellschaft transparent zu machen. Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. vergibt deshalb anlässlich der ACHEMA 2009 zum fünften Mal den ACHEMA-Fernsehpreis. Die Preisverleihung findet am 11. Mai 2009 im Rahmen der 29. ACHEMA in Frankfurt am Main statt.

Dieser mit 10.000 € dotierte Preis wird an den Autor/die Autoren eines deutschsprachigen Fernsehfilmbeitrages oder das Redaktionsteam einer thematisch fokussierten Magazinsendung vergeben. Ausgezeichnet werden Beiträge, die Themen aus den Bereichen Chemische Technik, Biotechnologie und Umweltschutz einer breiten Öffentlichkeit in hervorragender Weise objektiv und allgemeinverständlich vermitteln.

Der für den ACHEMA-Fernsehpreis 2009 vorgeschlagene Filmbeitrag muss zwischen Januar 2006 und Januar 2009 auf einem deutschsprachigen Sender ausgestrahlt worden sein. Über die Vergabe des ACHEMA-Fernsehpreises entscheidet der DECHEMA-Vorstand auf Vorschlag einer Jury, der Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Medien angehören.

Vorschlagsberechtigt sind natürliche oder juristische Personen. Eigene Bewerbungen von Filmautoren sind zulässig und erwünscht. Ausschreibungsrichtlinien und Bewerbungsbogen sind als pdf-Datei unter www.dechema.de/fernsehpreis abrufbar.

German Consulting: Unsinnige Seminare und Trainings verschwenden Milliarden von Euro

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Karlsruhe (ots) - Die Mehrzahl der Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter deutscher Unternehmen bringen nichts außer Kosten. Das ergab eine repräsentative Befragung unter 325 Führungskräften der Unternehmensberatung German Consulting Group. Obwohl ca. 80% der befragten Führungskräfte ihre Mitarbeiter regelmäßig zu Trainings- und Weiterbildungsmaßnamen senden, gaben über 60% an, dass sie nach der Maßnahme für den Mitarbeiter keine Weiterentwicklung und für das Unternehmen keinen Mehrwert erkennen konnten. Hauptgrund für die Teilnahme an den Veranstaltungen seien vorhandene Budgets und Vorgaben der Personalabteilungen.

Bemerkenswerter Weise nimmt die Anzahl der Entsendungen mit steigender Konjunktur zu, und bei gegenläufigem Effekt auch wieder ab. Somit scheint die Wertschätzung der Trainingsmaßnahmen direkt mit dem Kassenstand der Unternehmen zu korrelieren. Aber warum lassen sich Führungskräfte zu diesem Procedere hinreißen? Dr. Boris Liffers, Geschäftsführer der German Consulting Group, meint hierzu:" Eigentlich glauben die meisten von vornherein nicht an die Sinnhaftigkeit der meisten Weiterbildungsmaßnahmen, sie wollen allerdings, wie die Befragung zeigt, auch nicht ihre laufenden Budgets verlieren, oder bei den Personalabteilungen und Betriebsräten als nicht kooperativ gelten."

Insgesamt werden Summen von weit über 1000 € pro Kopf und Jahr in bis zu 80% der befragten Firmen ausgegeben. Rechnet man diesen Betrag auf die deutschen Unternehmen hoch, dann handelt es sich hierbei um ein Milliardengeschäft.

Trainer, Seminarinstitute, Personalabteilungen begründen ihre Existenz mit dem Grundsatz, dass fast Jeder zu jeder Zeit alles lernen kann. Neue Studien (T. Buzan) belegen allerdings, dass die Teilnehmer nach 24 Stunden bereits 80% des gelernten Stoffes vergessen haben. Trotzdem erhalten die meisten Trainer gute bis sehr gute Noten für ihre Seminare von den teilnehmenden Mitarbeitern. Hierzu Liffers: "Ich habe in meiner Anfangszeit als Berater selber eine Vielzahl von Trainings durchgeführt. Wie man bei den Mitarbeitern positive Rückmeldungen zum Seminar herbeiführt, ist das Erste was man als Trainer lernt."

Interessanterweise kümmern sich nicht einmal 5% der Vorgesetzten selber aktiv um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, und nur 1/3 bemüht sich um eine aktive Nachkontrolle des gelernten in Form von Rückmeldegesprächen. Jeder zweite Vorgesetzte hält den Erfolg von IT / Software Trainings und spezifischen Fachtrainings für sinnvoll, aber 78% sind der Meinung, das so genannte Soft Skills Trainings, wie Teambildung, Konfliktlösung, etc. überflüssig und nicht vermittelbar sind.

Bei der Art der Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen gibt es klare Präferenzen, hin zum praxisorientierten Training on the job (Problemlösung vor Ort), bzw. dem Individual Coaching (personenbezogene Begleitung). Hier wird einheitlich der Nutzenzuwachs für das Unternehmen im Sinne von Produktivitätssteigerungen und verbessertem Teamgeist am ehesten gesehen. Die klassische Seminarform wird hingegen von einer Vielzahl von Führungskräften abgelehnt.

ITWM: PC-Programm überprüft Brücken

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Kaiserslautern - Forscher am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern haben eine Software gemeinsam mit Kollegen der Firma Infracom Italien entwickelt. »Die Fotos einer Brücke werden von der Software automatisch auf bestimmte Eigenschaften und Unregelmäßigkeiten hin untersucht, etwa starke Farbabweichungen«, erklärt Markus Rauhut, Wissenschaftler am ITWM. »Im Gegensatz zum Menschen übersieht das Tool keine Auffälligkeiten – auch kleinste Schäden werden identifiziert und markiert.«

Die Herausforderung: Keine Brücke gleicht der anderen. Form, Baumaterial und Oberflächenstruktur unterscheiden sich, die Farbe ist abhängig vom Material, vom Grad der Feuchtigkeit und von Schmutz oder Bewuchs. Die Software muss mit diesen Abweichungen umgehen können. Dafür haben die Forscher Metriken aus Fotos extrahiert, etwa die charakteristische längliche Form eines Haarrisses, die typischen Farbabweichungen bei feuchten Stellen oder die Strukturen des Materials, die bei einer Betonbrücke anders sind als bei einer Stahlbrücke. Diese hinterlegten die Wissenschaftler in einer Datenbank. Laden die Forscher ein Foto in das Programm, vergleicht die Software die Bildeigenschaften der neuen Aufnahme mit denen der gespeicherten. Entdeckt sie Unregelmäßigkeiten, markiert sie den jeweiligen Bereich im Foto. Der Brückenprüfer kann nun entscheiden, wie gravierend der Schaden ist. Besteht Handlungsbedarf? Je schneller Schäden erkannt und eindeutig klassifiziert werden, desto kostengünstiger und einfacher ist die Ausbesserung. Seit etwa einem halben Jahr untersuchen die Ingenieure mit der neuen Software erfolgreich Brücken in Italien.

MfL: Auszeichnung für Dr. Monika Kopplin

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Neuss/Münster - Aus der Hand des Bundespräsidenten Horst Köhler erhielt Dr. Monika Kopplin. Münster, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Das von ihr geleitete Museum für Lackkunst ist die weltweit einzige Einrichtung dieser Art und genießt internationales Renommee. Als Ausstellungsmacherin und Wissenschaftlerin hat sie auf dem Gebiet der Lackkunst Herausragendes geleistet, das ihr auch über den Kreis von Experten hinaus hohe Anerkennung brachte. Mit viel beachteten Ausstellungen machte sie der Öffentlichkeit einzigartige Exponate zugänglich. Ihre zahlreichen Publikationen sind anerkannte Belege fachspezifischer Forschungsergebnisse und haben Deutschland eine Spitzenposition in der Forschung zur Lackkunst eingebracht. Intensive Kontakte zu Japan, Russland, Polen und Frankreich unterstreichen den völkerverbindenden Aspekt des Wirkens dieser kulturellen Botschafterin unseres Landes, die zunehmend auch als Jurymitglied bedeutender Kommissionen gefragt ist.

Muster-Schmidt: Farbe im Kopf

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Düsseldorf - (fma) Mit dem Ergebnis einer kleinen Befragung, entdeckt uns die Autorin gleich zu Anfang ihrer Veröffentlichung, wie es um das Farbverständnis im Allgemeinen bestellt ist. Nur einer von 32 Befragten kommt auf die Idee, dass Farbe etwas mit Empfindung zu tun hat. Physikalische, gestalterische Teilaspekte tauchen in den übrigen Antworten auf, unter dem Strich ist aber „Farbe" ganz offensichtlich ein ziemlich schwammiger Begriff, wenn sie nicht gerade als Inhalt einer Lackdose definiert wird.

Es ist ein Verdienst der Autorin, wenn sie Grundwissen formuliert, das dem Leser helfen könnte, aus dem Gestrüpp von Ignoranz und hilflosem Suchen heraus zu finden. Farbe findet in unserem Kopf statt und nicht auf den Dingen, die wir sehen. Dinge haben unverwechselbare Eigenschaften, die Farbe in unseren Köpfen erzeugen. Dort entsteht die Empfindung, die wir Farbe nennen.

Wie diese Empfindung ermöglicht wird, also mit Hilfe welcher instrumentellen Ausstattung Lebewesen Sinneseindrücke wie die Farbe messen und dann aufgrund der Erfahrung vieler Generationen einzuordnen vermögen, wird verständlich mit schematischen Darstellungen und Grafiken erklärt. Genau so die Grundlagen der wissenschaftlichen Farbmessung. Einen großen Raum im Buch nimmt im zweiten Teil die Betrachtung der Farbsysteme ein, die aktuelle wie historische Ansätze erklärt.

Eva Lübbe, Farbe im Kopf - Farbsysteme in der Realität, ISBN 978-3-7881- 4057-1, 18,- €, Muster-Schmidt Verlagsgesellschaft, Northeim-Sudheim

RAL:Gemeinsamer Auftritt von 24 Gütegemeinschaften auf der BAU 2009

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Sankt Augustin - Mangelnde Qualität am Bau lässt viele Investitionen zum Energiesparen verpuffen. 24 RAL Gütegemeinschaften rund um den Bau stellen deshalb auf der Messe BAU 2009 in München Produkte und Dienstleistungen vor, die mit dem RAL Gütezeichen ausgezeichnet wurden. Sie wollen Bauherren, Sanierer und Architekten über ihre besonderen Qualitäten informieren, die bei RAL Gütezeichen über den Mindeststandard und gesetzlichen Vorgaben hinausgehen und beispielsweise von Prüfeinrichtungen oder unabhängigen Sachverständigen stetig neutral überwacht und überprüft werden.

"Allererste Güte ist Voraussetzung für eine energieeffiziente Gebäudesanierung. Selbst kleine Fehler in Produkten und Dienstleistungen können dazu führen, dass Energie entweicht und verschwendet wird. Im Interesse der Verbraucher sorgen wir dafür, dass nicht nur die Regeln der Technik, sondern unsere besonders hohen Gütemerkmale eingehalten und nur hochwertige Produkte und Leistungen mit dem RAL Gütezeichen ausgezeichnet werden. Deshalb sollten Verbraucher auf Nummer sicher gehen und auf das RAL Gütezeichen achten", so erklärte Dr. Wolf D. Karl, Hauptgeschäftsführer von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Das Motto des gemeinsamen Messeauftritts lautet: Allererste Güte am Bau – Sanieren und Energie sparen mit RAL Gütezeichen.

Auf der wichtigsten europäischen Baumesse wollen die RAL Gütegemeinschaften vor allem Bauherren, Sanierer, Architekten und Planer ansprechen. Die 24 auf der Messe vertretenen Gütegemeinschaften repräsentieren eine große Bandbreite gütegesicherter Produkte und Dienstleitungen vom Garten bis zur Straße und vom Keller bis zum Dach. Dazu zählen neben Abbruch- und Rohbauarbeiten auch verschiedene Baumaterialien und Bauelemente sowie Innenausbauten. Im Bereich des Bauens sind mittlerweile rund 100 Gütegemeinschaften tätig und über 100 RAL Gütezeichen anerkannt worden.

Um den gemeinsamen Messeauftritt herum planen die Gütegemeinschaften eine Reihe weiterer Maßnahmen. So sollen alle Aussteller der BAU 2009, die das RAL Gütezeichen führen, durch einen RAL Aufkleber gekennzeichnet und damit hervorgehoben werden. Weiter sind gemeinsame Pressetexte und eine gemeinsame Informationsbroschüre sowie eine Presseveranstaltung auf der BAU geplant.

Unter dem Titel „Allererste Güte am Bau – Sanieren und Energie sparen mit RAL Gütezeichen" informiert die Broschüre über die RAL Gütesicherung und ihre Vorteile im Bausektor. Denn Gütemerkmale wie Gebrauchstauglichkeit, Funktionalität und Langlebigkeit sind gerade am Bau gefordert. Im Serviceteil der Broschüre werden die beteiligten Gütegemeinschaften vorgestellt. www.RAL.de

Torso: Ausstellung „400 bis 700 nm – Fundstücke" eröffnet

report form farbe - 14.10.2008 - Wertheim - Die Ausstellung „400 bis 700 Nanometer – Fundstücke" - ein Blick in die faszinierende Welt der Farben - war schon bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe ein voller Erfolg. Dem Farbenforscher Albert Henry Munsell, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt, ist ein breiterer Raum in der Ausstellung gewidmet worden, historische und aktuelle Farbordnungssysteme ( DIN, NCS, Munsell und RAL) wurden instruktiv demonstriert. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 12.12-2008.

Technisch interessant sind geöffnete Farbmessgeräte, so sind z.B. die Strahlengänge in einem Spektralphotometer, einem Dreifiltermessgerät und einem Mehrwinkelspektralphotometer anschaulich freigelegt. Wie schon angek+ndigt fand am 20.11.2008 das Seminar „Grundlagen der Farbmetrik" statt, Referent war Dipl.-Ing. Christian Dietz. www.Farbkarten-Shop.de

TSS: Metall – und Effektpigmente

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Stuttgart-Feuerbach - Metall- und Effektpigmente für wässrige Beschichtungssysteme, Termin: Montag, 08. Dezember 2008, 13.00 Uhr. -Referent: Christian Schramm, Eckart GmbH, Vertrieb Deutschland/Österreich/Schweiz, Sales Coatings

Inhalt:

1. Herstellung und Eigenschaften von Aluminium-, Perlglanz- und Zinkpigmenten. 2. Spezialeffektpigmente: PVD Pigmente, beschichtete Pigmente 3. Prüfmethoden für Effektpigmente: Gasungstest für wässrige AL- Pigmente 4. Anwendungsbeispiele. lacktechnik@sfg.s.bw.schule.de www.lacktechniker.de

VAA: "Kölner-Chemie-Preis" verliehen

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Köln (ots) - Der Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) verleiht erstmals den "Kölner-Chemie-Preis". Preisträger ist das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim. Unter dem Motto "VAA - hier stimmt die Chemie!" wird das Unternehmen aus der chemischen Industrie ausgezeichnet, das von den eigenen Führungskräften die höchsten Zufriedenheitswerte erhält.

Die Preisverleihung erfolgte am 26. September 2008 im KölnTurm des Kölner MediaParks. Die Laudatio hielt Friedrich Überacker, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Chemie Rheinland. Der 1. Bürgermeister der Stadt Köln, Josef Müller, sowie zahlreiche Vertreter von Chemie- und Pharmaunternehmen nahmen an der Veranstaltung teil.

VAA-Vorsitzender Dr. Thomas Fischer betonte in seiner Begrüßungsrede die besondere Rolle der Chemie-Branche als Wegbereiterin zu einer verantwortungsvollen und langfristig erfolgreichen Personalpolitik: "Mit dieser Preisvergabe rücken wir die Wichtigkeit einer an den Mitarbeitern orientierten und nachhaltigen Personalarbeit von Unternehmen ins öffentliche Bewusstsein. Denn nicht ohne Grund gilt gerade die Chemie-Branche als Vorreiter und Musterbeispiel dafür, wie arbeitsrechtliche Vereinbarungen positive Auswirkungen erzielen, wenn sie auf Interessenausgleich und Konsensfindung basieren."

Laudator Friedrich Überacker unterstrich die besondere Leistung von Boehringer Ingelheim: "Diese Ehrung ist ein Kompliment.- Ein Kompliment, das sich Unternehmensführung und die Mitarbeiter in Ingelheim, Biberach und Dortmund gegenseitig gemacht haben. Hier funktioniert ganz offensichtlich der Interessenausgleich zwischen Unternehmensleitung und den Mitarbeitern."

Die Entscheidung für den Preisträger basiert auf der 2008 vom VAA durchgeführten Befindlichkeitsumfrage unter knapp 2.000 außertariflichen und Leitenden Angestellten in 24 bedeutenden Chemie-und Pharmaunternehmen. In den Kategorien Unternehmensstrategien, Unternehmenskultur, Arbeitsbedingungen, persönliche Befindlichkeiten und Motivation beurteilten die Führungskräfte die aktuelle Stimmung in ihrem Unternehmen.

VAA: Chemie baut weiter Personal ab

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Köln (ots) - Mit etwa einem Prozent weniger Beschäftigten in den Unternehmen der deutschen chemischen Industrie rechnet der Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) zum Ende 2009 im Vergleich zu 2008.

Ausgehend von etwa 342.500 Mitarbeitern, die der Verband der Chemischen Industrie (VCI) im Juni dieses Jahres als Gesamtbeschäftigtenzahl bekannt gab, wird die Branche damit voraussichtlich 3.500 Stellen abbauen.

In der vom VAA im Oktober durchgeführten Umfrage - einbezogen waren Unternehmen, in denen fast 80% aller Chemiebeschäftigten tätig sind - äußerten sich Führungskräfte zu den Personalperspektiven für 2009.

22% der Unternehmen wollen voraussichtlich neue Mitarbeiter einstellen, 40% denken an eine weitere Reduzierung der Beschäftigtenzahl, der Rest geht von einer konstanten Belegschaft aus.

Dabei wird sowohl ein Abbau von Arbeitsplätzen als auch ein Mehr an Beschäftigung aus Unternehmen aller Größenordnungen gemeldet. Zu wie vielen Einstellungen es letztlich kommen könnte, ist derzeit noch nicht vorhersehbar und blieb in der Prognose unberücksichtigt.

Wie in 2008 sind es vor allem Produktion und Servicebereiche, die mit Stellenreduzierungen rechnen müssen. Für Personalaufstockungen sorgen wieder Pharma und Spezialchemie.

Prognoserisiken gehen diesmal allerdings vom weiteren Verlauf der Finanzmarktkrise und der möglicherweise damit verbundenen Eintrübung der globalen Konjunktur aus. reiner.siekerkoetter@vaa.de