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Phänomen Farbe 1.
12.2008



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Alberdingk Boley: Wasserbasierende Systeme auf der CHINACOAT

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Krefeld-Uerdingen - Besuchern aus der ganzen Welt präsentiert die „Chinacoat" in Guangzhou, China, vom 26. bis 28. November 2008 Neues über die Herstellung von Beschichtungen, Druckfarben und Klebstoffe. Chinas wichtigste Messe bietet Herstellern von Rohstoffen und Maschinen, Zulieferern und Interessenten gleichermaßen eine perfekte Plattform, um weltweite Kontakte zu knüpfen. Aussteller vor Ort ist auch das Krefelder Chemieunternehmen Alberdingk Boley GmbH. Erst kürzlich eröffnete der Produzent wasserbasierender Systeme für Oberflächenbeschichtungen eine Niederlassung in Shenzhen nahe Hongkong. „Chinacoat" - Stand Nr. 10G13-16.

Alberdingk: Neue Polyurethan-Dispersionen

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Krefeld-Uerdingen - Mit Alberdingk ® LUX 250 VP wurde eine neue UV-vernetzbare Polyurethan-Dispersion entwickelt, die auf Grund ihrer harten Filmoberfläche und gleichzeitig hohen Elastizität eine ideale Kombination von mechanischen Eigenschaften für industrielle Holz- und Kunststoffanwendungen bietet.

Durch die physikalische Trocknung bei niedrigen Temperaturen und der kurzen Abluftzeit steht einer VOC-freien Formulierung und hohen Produktionsgeschwindigkeiten nichts im Wege. Das Haupteinsatzgebiet für das Produkt sind UV-vernetzbare Klarlacke für Möbelanwendungen. Die hervorragende Pigment- und Mattierungsmittelbenetzung ermöglicht einen Einsatz in den verschiedensten Formulierungen.

Das Eigenschaftsprofil der Novität bietet sehr gute Alkohol- und Alkali-Beständigkeiten, sehr gute Fleckenbeständigkeiten wie zum Beispiel gegen Kaffee, Rotwein und Senf und eine sehr geringe Quellung von Holzfasern.

Alberdingk® U 3400 VP ist eine ist eine außerordentlich flexible und chemikalienbeständige Polyurethan-Dispersion mit der man Softfeel-Beschichtungen einer neuen Generation formulieren kann. Es ist die erste weiche Polyurethan-Dispersion mit sehr guten Beständigkeiten gegen Handcreme, Wachs und Fett, so dass dieses Problem bei der Verwendung von Softfeel-Beschichtungen im Automobil- und Teletronics-Bereich zukünftig der Vergangenheit angehört. Das Produkt eignet sich auch hervorragend für die Beschichtung von Sportböden sowie Leder- und Textilanwendungen. newproducts@alberdingk-boley.de

Altana: Zunehmend schwieriges Geschäftsumfeld

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Wesel - Der Spezialchemiekonzern Altana AG hat Umsatz und operatives Ergebnis in den ersten drei Quartalen des Jahres 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Der Umsatz wuchs um 13,7 Mio. € oder 1% auf 1.067,5 Mio. €. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte von 3% und leicht positive Akquisitionseffekte von 1% lag das operative Umsatzwachstum bei 3%. Überproportional entwickelte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA): Es stieg von 192,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 213,1 Mio. €, das ist ein Plus von 11%. Die EBITDA-Marge beträgt 20,0% und liegt damit am oberen Rand der von Altana mittelfristig angestrebten Bandbreite von 18-20%. Im Vorjahr lag die Marge bei 18,2%, war allerdings noch durch die bis Mitte des Jahres 2007 zweigliedrige Holdingstruktur beeinträchtigt. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beträgt 152,1 Mio. €, nach 183,9 Mio. € im Vorjahr. Dieser Wert enthielt im Vorjahr allerdings noch die Erträge aus der Anlage des Kaufpreises für Altana Pharma (55 Mio. €), der im Mai 2007 an die Aktionäre ausgeschüttet wurde.

Entwicklung der Geschäftsbereiche

In den Geschäftsbereichen der Altana AG entwickelte sich die Nachfrage im Berichtszeitraum uneinheitlich. In allen Bereichen wurde die Entwicklung durch negative Wechselkurseffekte (hauptsächlich US-$) beeinflusst. Der Geschäftsbereich BYK Additives & Instruments wuchs sowohl nominal als auch operativ bei Umsatz und Ergebnis. Der Umsatz stieg um 6% (operativ: 9%) auf 361,5 Mio. € nach 340,4 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA stieg um 4% von 102,4 Mio. € auf 106,6 Mio. €.

Der Umsatz im Geschäftsbereich ECKART Effect Pigments legte nominal um 2% (operativ: 1%) von 274,9 Mio. € auf 281,6 Mio. € zu. Das EBITDA blieb mit 66,1 Mio. € unverändert.

Im Geschäftsbereich ELANTAS Electrical Insulation verringerte sich der Umsatz nominal um 3% auf 258,8 Mio. € (Vj.: 267,5 Mio. €). Operativ wurde ein Zuwachs von 1% erzielt. Das EBITDA stieg von 40,3 Mio. € auf 41,0 Mio. €. Operativ unverändert zeigte sich der Umsatz im Geschäftsbereich ACTEGA Coatings & Sealants. Nominal hingegen war ein Rückgang um 3% von 171,0 Mio. € auf 165,6 Mio. € zu verzeichnen. Das EBITDA sank um 0,4 Mio. € auf 19,6 Mio. €.

„Trotz eines insgesamt soliden Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 spürt Altana in den letzten Wochen das sich eintrübende wirtschaftliche Umfeld", erläuterte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Dr. Matthias L. Wolfgruber. „Für die kommenden Monate erwarten wir eine Fortsetzung dieses negativen Trends. Über einen kürzeren Zeitraum wirken sich Lagereffekte und Bremsspuren in unserer Wertschöpfungskette natürlich deutlich aus. Der Spezialitätencharakter unseres Geschäfts verbunden mit einem unveränderten Focus auf Innovation stimmen uns allerdings zuversichtlich, unsere hohe Profitabilität zu erhalten sowie in den kommenden Jahren weiter zu wachsen."

Ausblick

Aufgrund der starken weltweiten Eintrübung der Konjunktur, insbesondere in den letzten Wochen, haben sich die wirtschaftlichen Aussichten im Jahresverlauf 2008 deutlich verschlechtert. Deshalb stellt sich der Altana Konzern auf schwierigere Zeiten ein. So erwarten wir aus heutiger Sicht im verbleibenden 4. Quartal 2008 einen Nachfragerückgang nach unseren Produkten. Unsere Wechselkurserwartungen haben wir aufgrund der aktuellen Entwicklung überarbeitet und auf US-$ 1,47 je Euro im Jahresdurchschnitt angepasst. Der Ausblick für das Gesamtjahr 2008 gestaltet sich als Folge der zugenommenen Unsicherheit im Umfeld schwierig. Aus heutiger Sicht erwarten wir für 2008 einen Konzernumsatz auf dem Niveau des Vorjahres bzw. leicht darüber. Aufgrund des erreichten Margenniveaus in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres streben wir an, mit einem EBITDA auf Gesamtjahresbasis in der Größenordnung von rund 260 Mio. € das untere Ende der bisher kommunizierten Bandbreite noch zu erreichen. Dazu tragen auch bereits implementierte Kosteneinsparungen bei. Damit gehen wir davon aus, auch in diesem Geschäftsjahr in unserem Zielkorridor von 18% bis 20% EBITDA-Marge zu bleiben.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) wird im laufenden Geschäftsjahr geringer ausfallen als in 2007. Ursache für den Rückgang ist der Entfall der Erträge aus der Anlage des Kaufpreises für Altana Pharma, die bis zur Ausschüttung an die Aktionäre im Mai 2007 angefallen sind (55 Mio. €). Für das Geschäftsjahr 2009 können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine belastbaren Aussagen treffen. Wir bereiten uns jedoch durch ein Bündel an Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Cash Flow-Optimierung sehr sorgfältig auf das kommende Jahr vor. Aufgrund unserer überdurchschnittlichen Margensituation, eines hohen Anteils variabler Kosten und einer starken Bilanzstruktur sehen wir uns gut positioniert, als finanziell unabhängiges Unternehmen auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine solide und ertragstarke Geschäftsentwicklung zeigen zu können.

BASF SE: Hohe Umsatzsteigerung dank Preisanhebungen und Mengenwachstums

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Die BASF SE – The Chemical Company – hat in einem deutlich schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld das 3. Quartal mit soliden Ergebnissen abgeschlossen. Sämtliche Unternehmensbereiche konnten ihre Verkaufspreise anheben. In nahezu allen Segmenten wurde der Absatz gesteigert. Der Umsatz stieg insgesamt um 13% auf 15,8 Mrd. €, währungsbereinigt sogar um 18%.

Auch beim Ergebnis der operativen Segmente (ohne Sonstige) konnte BASF um 7% zulegen. Und dies trotz weiter gestiegener Seite 2 P 478/08

Rohstoffkosten, einer abnehmenden Nachfrage aus Hauptabnehmerindustrien sowie der Wirbelstürme an der US-Golfküste, die das Ergebnis allein mit über 100 Mio. US-$ belasteten. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe ging um 8% zurück, vor allem wegen des stark rückläufigen Ergebnisses von Sonstige. Dort wurden hohe Aufwendungen aus Sicherungsgeschäften gegen steigende Naphthapreise infolge des starken Rückgangs der Ölpreise zum Quartalsende verzeichnet.

Dr. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender der BASF SE: „Die globale Finanzkrise wirkt sich immer schneller und stärker auf die Realwirtschaft aus. Die konjunkturellen Bremsspuren sind nicht mehr zu übersehen. Die rückläufige Nachfrage in wichtigen Märkten, der Abbau von Vorräten bei unseren Kunden und der Absturz des Ölpreises sind Anzeichen einer rezessiven Entwicklung, die sich voraussichtlich im Jahr 2009 noch verschärfen wird."

Auf die nachlassende Nachfrage reagiert BASF weltweit mit einer Anpassung der Anlagenauslastung sowie dem Vorziehen wartungsbedingter Abstellungen. Um operative Exzellenz und Nachhaltigkeit zu steigern, hat das Unternehmen ergänzend zu den fortlaufenden Aktivitäten zur Kostensenkung im Oktober das neue Effizienzsteigerungsprogramm NEXT gestartet.

NEXT steht für eine neue Dimension der Wertsteigerung bei BASF. Das Programm involviert alle Regionen, Bereiche und Funktionen der BASF in über 500 Einzelprojekte. Diese reichen von der Vereinfachung von Arbeitsabläufen über eine stärkere Bündelung von Ressourcen bis hin zur Nutzung neuer IT-Technologien. Ab dem Jahr 2012 erwartet BASF zusammen mit den laufenden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

einen positiven Ergebnisbeitrag durch NEXT von mehr als 1 Milliarde € pro Jahr, den Großteil davon bereits in den Jahren 2009 und 2010.

Unter schwierigen Rahmenbedingungen und unter der Annahme, dass nicht noch weitere nachteilige Entwicklungen eintreten, die derzeit nicht vorhersehbar sind, hat die Firma ihre Prognose für das Geschäftjahr 2008 verändert: BASF wird im Jahr 2008 den Umsatz steigern und alles daran setzen, das sehr gute EBIT vor Sondereinflüssen des Vorjahres zu erreichen.

BASF drosselt weltweit Produktion - auch Coatings betroffen

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Ludwigshafen - Wegen eines massiven Nachfragerückgangs ergreift die BASF Maßnahmen, um entstehende Überkapazitäten zu vermeiden. Rund 80 Anlagen weltweit werden vorübergehend außer Betrieb genommen. Außerdem drosselt das Unternehmen die Produktion in gut 100 Anlagen. Für Polystyrol und Caprolactam wurde dies bereits angekündigt. Geplante Wartungsarbeiten von Anlagen werden vorgezogen.

„Schon Ende Oktober haben wir auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld hingewiesen. Seitdem hat sich die Nachfrage unserer Kunden in wichtigen Märkten nochmals deutlich verschlechtert", erklärte Dr. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender der BASF SE. „Besonders Kunden aus der Automobilindustrie haben bereits erteilte Aufträge kurzfristig storniert." Darüber hinaus belasten der verstärkte Vorratsabbau der Kunden und die ungenügende Verfügbarkeit von Krediten in Abnehmerindustrien den Absatz. „Die BASF wird daher 2008 das sehr gute EBIT vor Sondereinflüssen des Vorjahres nicht erreichen. Die Entwicklung im nächsten Jahr ist schwer einschätzbar. Die BASF richtet sich auf harte Zeiten ein", so Hambrecht weiter.

Weltweit sind 20.000 Mitarbeiter von den Produktionsanpassungen betroffen. Wenn immer möglich, werden dabei flexible Arbeitszeitinstrumente eingesetzt. Im Stammwerk Ludwigshafen hat die BASF SE eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat geschlossen, nach der Produktionsanpassungen über die flexible Handhabung von Arbeitszeitinstrumenten wie Zeitguthaben und Urlaub aufgefangen werden sollen. Nach derzeitigem Stand der Planung werden davon in Ludwigshafen rund 5.000 Mitarbeiter betroffen sein.

„Wir reagieren flexibel auf die Entwicklung der Märkte und handeln schnell", erklärte Hambrecht weiter. „Die BASF wird jetzt noch stärker auf Kosten- und Ausgabendisziplin achten. Wir werden die Krise aber auch konsequent als Chance nutzen. Außerdem werden wir die geplante Akquisition und Integration von Ciba zügig vorantreiben, um unser Geschäft weiter zu optimieren."

Die Produktionsanpassungen erfolgen vorwiegend in Betrieben, die für die Abnehmerbranchen Automobil, Bau und Textil produzieren. Davon betroffen sind unter anderem die Wertschöpfungsketten Ammoniak, Styrol und Polyamid, in denen Vorprodukte für technische Kunststoffe, Lacke und Fasern hergestellt werden. Presseberichten zufolge ist der Produktionsstopp in stark auf Fahrzeuglacke ausgerichteten Werken der BASF Coatings bereits Realität. Arbeitskonten werden reduziert und die Weihnachtspause wird verlängert, wie ein Sprecher gestern in Münster sagte.

Die Abstellungen werden innerhalb des weltweiten Produktionsverbunds der BASF abgestimmt und betreffen unter anderem die sechs Verbundstandorte in Europa, Asien und Nordamerika. Die Maßnahmen wurden größtenteils bereits eingeleitet, für einzelne Anlagen ist eine verringerte Auslastung bis Januar 2009 geplant. Hält die Nachfrageschwäche an und sind alle anderen Mittel flexibler Arbeitszeitanpassung ausgeschöpft, kann das Unternehmen an einzelnen Standorten die Notwendigkeit von Kurzarbeit nicht ausschließen.

Die BASF wird die Entwicklung der Märkte weiterhin genau verfolgen und ihre Produktion wenn erforderlich an die jeweils aktuelle Situation weiter anpassen. „Bei allem notwendigen Realismus sind wir für die Zukunft trotzdem zuversichtlich", betonte Hambrecht. „Wir haben die BASF in den vergangenen Jahren krisenfester gemacht. In der jetzigen, schwierigen Situation zeigt sich die Stärke unseres besser balancierten Portfolios. Zudem sind wir solide finanziert und haben das beste Team an Bord, um die vor uns liegende Strecke erfolgreich zu meistern."

BASF erhöht die Preise für Acrylmonomere

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Zum 1. Oktober 2008 erhöhte die BASF ihre Preise für Acrylsäure und Acrylester (Acrylsäure rein; Methyl-, Ethyl-, n-Butyl- und 2-Ethylhexylacrylat) in Europa/Afrika/Mittlerer Osten um 50 € pro Tonne, soweit bestehende Vertragsvereinbarungen dies erlauben. Diese Maßnahme wird mit anhaltend unzureichenden Margen begründet. Bereits im August und September 2008 hat BASF in Nordamerika ihre Preise für Acrylsäure und Acrylester wegen stark steigenden Rohstoff- und Energiekosten erhöht.

BASF erhöht die Preise für Alkylamine in Europa

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Mit sofortiger Wirkung erhöht die BASF ihre Preise für Ethyl-, Propyl- und Butylamine in Europa, soweit bestehende Vertragsvereinbarungen dies zulassen.

Bayer: Ergebnis soll 2009 weiter steigen

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Leverkusen, 29. Oktober 2008 - Nach einer robusten Performance im 3. Quartal hält der Bayer-Konzern an seinen Zielen für das laufende Jahr fest. "Trotz des erwarteten schwierigen Umfelds im 4. Quartal bestätigen wir unseren Jahresausblick für 2008", betonte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning am Mittwoch bei einer Telefon-Pressekonferenz. "Wir haben auch Vertrauen in die künftige Geschäftsentwicklung und wollen unser Ergebnis im kommenden Jahr weiter steigern", fügte er hinzu. Nach dem sehr erfolgreichen 1. Halbjahr hat das Unternehmen seinen Wachstumskurs fortgesetzt und den Umsatz im 3. Quartal um 2,0% auf 7,948 (Vj.: 7,793) Mrd. € gesteigert. Währungs- und portfoliobereinigt entspreche dies einem erfreulichen Anstieg um 5,1%, erläuterte Wenning. Während die Umsätze von HealthCare und insbesondere CropScience weiter zunahmen, lag MaterialScience in einem schwierigen Marktumfeld auf Vorjahresniveau.

Das Ergebnis war durch einen Anstieg der Energie- und Rohstoffkosten bei MaterialScience in Höhe von rund 230 Mio. € sowie durch weiterhin ungünstige Wechselkurseffekte von rund 110 Mio. € belastet. Auch die verbesserte Ertragskraft bei HealthCare und CropScience konnte dies nicht vollständig auffangen. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel insgesamt um 66 Mio. € bzw. 4,2% auf 1,493 (1,559) Mrd. €. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) ging um 6,5% auf 891 (953) Mio. € zurück.

Gesundes Wachstum bei Bayer HealthCare

Der Umsatz von Bayer HealthCare stieg im 3. Quartal um 3,3% auf 3,802 (3,680) Mrd. €. Währungs- und portfoliobereinigt entsprach das einem Plus von 6,1%. Hierzu trugen beide Segmente - Pharma und Consumer Health - bei.

Im Pharma-Geschäft erhöhte sich der Umsatz um 2,6 (währungs- und portfoliobereinigt: 5,9)% auf 2,638 Mrd. €. "Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der oralen Kontrazeptiva der YAZ®-Familie mit einem bereinigten Plus von 15,1%", sagte Wenning. "Auch in den USA wurde der Umsatz der YAZ®-Familie gesteigert, obwohl dort seit diesem Juli eine generische Version von Yasmin® auf dem Markt ist." Sehr erfreulich entwickelte sich auch das Krebsmedikament Nexavar®, dessen Umsatz währungsbereinigt (wb.) um 62,9% stieg. Das Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon® legte wb. um 15,2% zu und das Blutermedikament Kogenate® um wb. 14,8%. Als bedeutenden Fortschritt bezeichnete Wenning die Anfang Oktober erfolgte Zulassung des neuen Thrombosemedikaments Xarelto® in Europa. Das oral einsetzbare Arzneimittel kann nun zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien nach geplanten Hüft- oder Kniegelenkimplantationen bei erwachsenen Patienten angewandt werden. Klinische Studien für weitere Indikationen sind bereits in fortgeschrittenen Phasen. "Diesem innovativen Arzneimittel trauen wir in Zukunft einen jährlichen Spitzenumsatz von mehr als zwei Mrd. € zu", bekräftigte Wenning.

Das Segment Consumer Health steigerte den Umsatz um 4,9 (währungs- und portfoliobereinigt: 6,7)% auf 1,164 Mrd. €. Hierzu trugen alle Divisionen bei. Im Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln (Consumer Care) entwickelte sich die Produktlinie Bepanthen®/Bepanthol® mit einem Umsatzplus von wb. 21,4% besonders positiv. Der Umsatz des Medikaments zur Behandlung von Pilzinfektionen Canesten® wuchs wb. um 11,4%. In der Division Diabetes Care verbesserte sich das Geschäft mit den Blutzuckermessgeräten Contour® (wb. 19,1%) und Breeze® (wb. 37,8%) deutlich, während der Umsatz mit den älteren Geräten der Marke Elite® wb. um 28,7% zurückging. Die Division Animal Health profitierte von der besonders erfreulichen Entwicklung des Flohbekämpfungsmittels Advantage® (wb. 19,0%).

Das bereinigte EBITDA des Teilkonzerns erhöhte sich um 6,8% auf 1,018 (0,953) Mrd. €. Dieser Zuwachs beruhte im Wesentlichen auf dem erfolgreichen Geschäftsverlauf und den erzielten Synergien aus der Schering-Integration. Gegenläufig wirkten negative Währungseffekte sowie deutlich höhere Marketingkosten für den Ausbau der Aktivitäten in Schwellenländern sowie für die Neueinführungen von Produkten.

Bayer CropScience steigert Umsatz und Ergebnis in allen Geschäftsfeldern

"Auch CropScience macht uns weiterhin Freude. Der Teilkonzern konnte den Umsatz in allen Geschäftsfeldern in einem weiterhin positiven Marktumfeld ausbauen", führte Wenning aus. Der Umsatz erhöhte sich um 7,9 (währungs- und portfoliobereinigt: 14,0)% auf 1,248 (1,157) Mrd. €.

Das Segment Crop Protection (Pflanzenschutz) steigerte den Umsatz um 8,3 (wb.: 14,7)% auf 1,067 Mrd. €. Insbesondere bei den Saatgutbehandlungsprodukten, den Insektiziden und Fungiziden verzeichnete das Unternehmen deutliche Zuwachsraten. Ein besonders kräftiges Wachstum wurde in der Region Lateinamerika/Afrika/Nahost erzielt, die wb. ein Plus von 29,8% erreichte.

Im Segment Environmental Science/BioScience erhöhte sich der Umsatz um 5,2 (währungs- und portfoliobereinigt: 10,5)% auf 181 Mio. €. Der Geschäftsbereich Environmental Science erzielte wb. ein Umsatzplus von 6,7%. Hier konnte das Geschäft mit Produkten für professionelle Anwender ebenso wie für private Verbraucher in Europa deutlich gesteigert werden. Der Geschäftsbereich BioScience lag währungs- und portfoliobereinigt um 21,2% über Vorjahr. Vor allem das Gemüsesaatgut-Geschäft entwickelte sich hier sehr erfreulich.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Bayer CropScience wuchs im 3. Quartal um 24,0% auf 207 (167) Mio. €. Hierzu trugen vor allem höhere Absatzmengen und Preissteigerungen im Pflanzenschutzgeschäft bei.

Bayer MaterialScience von Rohstoff- und Energiekosten erheblich belastet

Der Umsatz von Bayer MaterialScience lag im 3. Quartal bei 2,549 (2,625) Mrd. € und unterschritt den Vorjahreswert damit um 2,9%. Währungs- und portfoliobereinigt lag der Umsatz auf Vorjahresniveau. Dabei konnte die rückläufige Mengenentwicklung durch Preissteigerungen nahezu vollständig ausgeglichen werden. Das Geschäft in Nordamerika war durch den Hurrikan Ike beeinträchtigt.

Im Segment Systems lag der Umsatz mit 1,850 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Bei den Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethane) konnte das Geschäft mit TDI (Toluylen-Diisocyanat) erfreulich gesteigert werden, während der Umsatz mit MDI (Diphenylmethan-Diisocyanat) leicht sank. Der Bereich Rohstoffe für Lacke und Klebstoffe sowie Spezialitäten konnte Umsatzrückgänge auf dem europäischen Markt durch Zuwächse in Asien/Pazifik nicht vollständig ausgleichen.

Der Umsatz des Segments Materials reduzierte sich um 8,9 (währungs- und portfoliobereinigt: minus 2,3)% auf 699 Mio. €. Während das Polycarbonat-Geschäft währungs- und portfoliobereinigt um 2,8% zurückging, verzeichnete die Business Unit Thermoplastic Polyurethanes ein bereinigtes Plus von 2,9%.

Das Ergebnis von MaterialScience war im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahr durch Rohstoff- und Energiepreissteigerungen von rund 230 Mio. € erheblich belastet. "Diese Effekte konnten wir durch höhere Preise sowie Einsparungen aus unserem Restrukturierungsprogramm nur zum Teil kompensieren", erläuterte Wenning. Das bereinigte EBITDA des Teilkonzerns sank um 166 Mio. auf 255 Mio. €.

Bereinigtes Ergebnis je Aktie leicht verbessert

Auf Konzernebene betrugen die Sondereinflüsse im 3. Quartal minus 207 (minus 276) Mio. €. Nach Sondereinflüssen erhöhte sich das EBIT leicht um 1,0% auf 684 (677) Mio. €. Das Konzernergebnis belief sich auf 277 Mio. €. Im Vorjahreswert von 1,175 Mrd. € war ein einmaliger, nicht zahlungswirksamer Steuerertrag von 911 Mio. € enthalten, der im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerreform in Deutschland stand. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie stieg auf 0,85 (0,81) €.

Der Brutto-Cashflow lag mit 1,171 Mrd. € um 0,5% über dem Vorjahreswert. Aufgrund einer im Vorjahresvergleich geringeren Rückführung des Working Capitals reduzierte sich der Netto-Cashflow um 24,0% auf 1,234 Mrd. €. Die Nettoverschuldung lag zum 30. September mit 13,687 Mrd. € um 383 Mio. € über dem Vorquartal. Dieser Anstieg ist unter anderem auf die Veränderung wichtiger Finanzierungswährungen gegenüber dem Euro mit einem Effekt von 0,5 Mrd. € und auf Akquisitionen in Höhe von 0,4 Mrd. € zurückzuführen.

Performance im Dreivierteljahr weiter verbessert

Im Dreivierteljahr konnte der Bayer-Konzern seine operative Performance weiter verbessern. Der Umsatz im fortzuführenden Geschäft stieg um 2,7% auf 24,995 (24,345) Mrd. €. Währungs- und portfoliobereinigt entspricht das einem Zuwachs von 7,2%. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 4,1% auf 5,574 (5,355) Mrd. € und das EBIT vor Sondereinflüssen um 3,5% auf 3,636 (3,513) Mrd. €. Das Konzernergebnis für die ersten 9 Monate belief sich auf 1,613 Mrd. €. Der Vorjahreswert von 4,644 Mrd. € war zum einen geprägt durch die Erlöse aus der Veräußerung des Diagnostika-Geschäfts, von H. C. Starck und Wolff Walsrode sowie zum anderen durch einen einmaligen, nicht zahlungswirksamen Steuerertrag. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie verbesserte sich auf 3,46 (3,09) €.

Gesicherte Perspektiven für die Bayer-Mitarbeiter

Zu den Zukunftsperspektiven des Unternehmens äußerte sich Wenning optimistisch. Zwar sei die künftige Entwicklung der Finanzkrise sehr schwer einzuschätzen, doch habe sie keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Finanzstatus des Konzerns. "Insbesondere haben wir die Finanzierung der Schering-Akquisition von Beginn an solide ausgerichtet. Daher haben wir derzeit keinen Refinanzierungsbedarf - und was in den nächsten Jahren fällig wird, wollen wir aus dem operativen Cashflow bedienen", sagte der Vorstandsvorsitzende. "Allerdings berührt uns natürlich das gesamtwirtschaftliche Umfeld." Es stehe außer Frage, dass die tief greifenden Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten die weltweite wirtschaftliche Entwicklung zunehmend belasten und erhebliche zusätzliche Risiken für die Realwirtschaft bergen.

Wenning wies darauf hin, dass die Krise auch zu einer Verunsicherung der Belegschaft beitrage: "Gerade in diesen Zeiten müssen wir daher besonders an unsere Mitarbeiter denken." Das Unternehmen werde alles tun, um auf die nachvollziehbaren Sorgen um die persönliche und finanzielle Situation einzugehen. Besonders wichtig sei die Sicherheit des Arbeitsplatzes: "Wir bei Bayer haben bereits seit Jahren Gesamtbetriebsvereinbarungen abgeschlossen, die betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland - derzeit bis zum Jahresende 2009 - ausschließen", hob Wenning hervor. Darüber hinaus wolle der Konzern auch zukünftige Gehaltsentwicklungen im bisher üblichen Rahmen vornehmen. Auch die zusätzliche betriebliche Altersversorgung der Bayer-Mitarbeiter sei sicher: "Spekulatives Verhalten gehört nicht zur Anlagestrategie unserer Pensionskassen."

Ausblick für 2008 bestätigt

"Trotz des erwarteten schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds im 4. Quartal bestätigen wir unseren Jahresausblick für 2008", sagte Wenning. Das Unternehmen prognostiziert weiterhin eine Steigerung des währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatzes von über 5% - was einem Umsatz von rund 33 Mrd. € entspräche. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sowie die bereinigte EBITDA-Marge sollen gegenüber 2007 weiter verbessert werden. "Die Entwicklung unseres HealthCare-Geschäfts schätzen wir unverändert zuversichtlich ein. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass wir in allen Divisionen währungsbereinigt mit oder über Markt wachsen werden", so Wenning. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen solle in Richtung 27% verbessert werden.

Für das CropScience-Geschäft wird auch im 4. Quartal ein insgesamt positives Marktumfeld erwartet. Vor diesem Hintergrund geht Bayer weiter davon aus, den Jahresumsatz währungs- und portfoliobereinigt um deutlich über 10% zu steigern und die bereinigte EBITDA-Marge auf ca. 25% zu verbessern.

Für MaterialScience wird im 4. Quartal eine weitere Abschwächung des wirtschaftlichen Umfelds erwartet - und im Vergleich zum 3. Quartal 2008 ein weiter rückläufiges Ergebnis. Bezogen auf das Gesamtjahr rechnet der Teilkonzern daher mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen, das deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Dennoch soll MaterialScience auch 2008 ein gutes, wertschaffendes Ertragsniveau erwirtschaften.

Wenning: "Wir bleiben auf Kurs"

Bayer sei trotz der Finanzkrise und der schwächelnden Konjunktur auf Kurs, betonte der Vorstandsvorsitzende. "Für uns zahlt sich aus, dass inzwischen rund 70% unseres Geschäftes - nämlich die Bereiche Gesundheit und Landwirtschaft - unabhängiger von der Konjunktur sind." So bestätige das Unternehmen für 2009 das Ziel einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen für HealthCare und CropScience in der Größenordnung von 28% bzw. 25%. Bei MaterialScience sei allerdings mit einem Rückgang des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA zu rechnen. "Für den Gesamtkonzern wollen wir das EBITDA vor Sondereinflüssen auch im kommenden Jahr weiter verbessern", fasste Wenning zusammen. Die Prognose für 2009 soll bei der Bilanzpressekonferenz am 3. März konkretisiert werden.

Binder: MKF - Natürliche Simulation

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - München - Auf der electronica in München präsentierte Binder die neue Generation seiner Klimaprüfschränke der Serie MKF. Mit einer süßen Präsentation verdeutlicht Binder den größten Vorteil: Es ist einfach mehr Raum der direkt zur Verfügung steht. Mit 400 Schaumküssen im direkten Zugriff wird für den Anwender eine neue Dimension geschaffen. Die neuen Klimaprüfschränke erweitern außerdem die Möglichkeiten der natürlichen Umweltsimulation und setzen neue Maßstäbe für Forschung & Entwicklung, Qualitätssicherung und Materialtests: Sie sind absolut zuverlässig, technisch auf höchstem Niveau und trotzdem unschlagbar preiswert. Kernpunkt des Re-Designs ist neben der verbesserten Temperaturdynamik von 5K/Minute beim Aufheizen und Abkühlen das neue Befeuchtungssystem, welches unabhängig von der Wasserqualität arbeitet. Dieses spritzt Dampf unter Druck über ein Ventil in den Innenraum, wo er sich gleichmäßig, schnell und besonders fein im ganzen Schrank verteilt. Das System funktioniert keimfrei, da das Wasser nur einmalig verwendet wird. Ein weiterer Vorteil: der Betreiber ist unabhängig von der Wasserqualität, denn das System arbeitet wahlweise mit destilliertem Wasser oder mit Leitungswasser bis zu 8°dH. Für noch höhere Wasserhärten bietet Binder mit dem Binder PURE AQUA SERVICE ein Wasseraufbereitungssystem an, das dem Wasserzulauf vorgeschaltet werden kann. Der MKF verwandelt jede Wasserqualitäten in programmierbare Klimate mit 10 bis 98% relativer Feuchte bei Temperaturen von 10 bis 95 °C. Ohne Feuchte umfasst der Temperaturbereich -40 bis 180 °C.

Ciba SC: CFO-Position von Nikolaus Meier übernommen

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Basel – Jürg Fedier, Chief Financial Officer der Ciba AG, hat sich entschieden das Unternehmen zum Jahresende zu verlassen und seine Karriere außerhalb von Ciba fortzusetzen.

Aufgrund des Übernahmeprozesses von Ciba durch BASF, wurde entschieden, die Position nicht neu zu besetzen. Niklaus Meier wird die Verantwortlichkeiten des CFO zusätzlich zu seinen Aufgaben als Leiter Group Control übernehmen. Meier ist seit 13 Jahren für Ciba in leitenden Positionen der Finanzorganisation tätig und hat stets eng mit dem Finanzchef und der Konzerleitung zusammengearbeitet.

Cognis: „Grünes Polyol" für Farbpasten

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Monheim - Verbraucher und industrielle Anwender stellen bei Polyurethanbeschichtungen (PUR) immer höhere Anforderungen an die optischen Oberflächeneigenschaften, Viskosität, UV-Stabilität und chemische Beständigkeit – aber auch an die Umweltverträglichkeit. Dies hat eine stetig steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Rohstoffen für die PUR-Beschichtungen zur Folge. Dabei werden für industrielle Fußbodenbeschichtungen heute lösemittelfreie PUR-Systeme bevorzugt, die besonders umweltverträglich sind. Arichemie, Spezialist für Pigment-Präparationen, hat beispielsweise seine neue Farbreihe Vocaplast-P auf Basis von Sovermol 815 des weltweit tätigen Spezialchemieanbieters Cognis entwickelt. Sovermol 815 ist ein verzweigter Polyether/-ester, der technische und ökologische Vorteile vereint.

Der Schlüssel für exzellente Fußbodenverlaufsmassen und Beschichtungen ist die richtige Wahl des Polyols. Zudem beeinflusst die gezielte Auswahl von Farbpasten, Füllstoffen und Additiven die Eigenschaften einer Beschichtung. Biobasierte Polyole, besonders die polyfunktionalen Alkohole der Sovermol Produktreihe von Cognis, werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Sie sind frei von Lösemitteln und flüchtigen organischen Verbindungen und bieten damit eine ausgezeichnete Alternative zu lösemittel- und VOC-haltigen Produkten. Aufgrund eines ausgewogenen Viskositätsprofils, der hohen Beständigkeit gegen Säuren und Laugen, der guten UV-Stabilität und Pigmentbenetzung und einer ausgeprägten Hydrophobie vereint Sovermol 815 ausgezeichnete technische und ökologische Eigenschaften.

Arichemie verwendet Sovermol 815 in seiner neuen Farbreihe Vocaplast-P. Das Grundfarbensortiment von Arichemie besteht aus organischen und anorganischen Pigmenten, die im Mischverfahren einen Großteil der RAL-Töne sowie Sonderfarben abdecken. Arichemie kann fertige Mischungen der Farbtöne im Werk produzieren, oder der Farbenhersteller mischt den Farbton aus den monopigmentierten Pasten selbst. Vocaplast-P hat bei einer Zugabemenge von drei bis sechs Prozent (berechnet auf Gesamtmenge) keinen negativen Einfluss auf die Härte oder weitere mechanische Eigenschaften. In der neuen Farbreihe liegen die Pigmente in optimaler Feinverteilung vor und sichern eine kostengünstige Einfärbung durch die maximale Farbstärke, ohne den Zusatz weiterer Netz- und Dispergieradditiven.

Die geringe Eigenviskosität ermöglicht Herstellern von PUR-Beschichtungen eine höhere Zugabemenge an Füllstoffen bei gleichen Verlaufseigenschaften (siehe Abb.1). Zudem kann durch die Verwendung von Sovermol 815 als Bindemittel die Chemikalienbeständigkeit extrem verbessert werden (siehe Abb.2).

„Durch Sovermol 815 von Cognis und die gezielte Auswahl von Bindemitteln und Farbpasten können Beschichtungen entwickelt werden, die ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit, Leistungsfähigkeit und optimalen mechanische Eigenschaften bieten", sagt Georg Bourscheidt, Product Development & Business Support Polyurethane bei Cognis. „Ein Beispiel hierfür ist Vocaplast-P von Arichemie, bei dem unser Polyol erfolgreich dazu beigetragen hat, die gewünschten Entwicklungsziele genau zu erreichen."

Erbslöh: Neuer Application Engineer

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Krefeld - C.H. Erbslöh KG aus Krefeld (Distributor für Spezialchemikalien und Mitglied im LEL-Verbund) hat mit Wirkung vom 01.09.2008 als Ergänzung und zur Verstärkung seines Sales Teams der SBU CA (Coatings & Adhesives) mit Klaus-Peter Steinert einen erfahrenen Mitarbeiter, der sich in der Vergangenheit überwiegend mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Lackadditiven beschäftigt hat, gewinnen können.

Seine Position wird als Application Engineer und Business Development Manager beschrieben und eine seiner Hauptaufgaben wird neben der technischen Unterstützung des Vertriebs der eigenen Marken CHE-COAT (u.a. Entschäumer, Korrosionsinhibitoren, Dispergiermittel & Tenside, Verdicker und Nanopigmente) auch den support für die Thixotropieadditive DISPARLON (ex Kusumoto Chemicals) und der HALOX-Korrosionsschutzpigmente und Tanninadditive umfassen.

Evonik: Neues Herstellverfahren für MMA

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Evonik Industries hat unter dem Namen AVENEER ein neues, wegweisendes Herstellverfahren für Methylmethacrylat (MMA) entwickelt. Der kreative Industriekonzern gibt damit eine Antwort auf die Frage, wie zukünftig methacrylatbasierende Monomere und Polymere konkurrenzfähig bleiben. „AVENEER stellt einen Quantensprung in der MMA-Technologie dar. Mit diesem Verfahren bauen wir unsere Position als Innovations-Trendsetter in der Methacrylatchemie weiter aus. Wir sichern damit den Feedstock unserer Kunden in diesem nachfragestarken Markt", betonte Gregor Hetzke, Leiter des Geschäftsbereichs Performance Polymers, während eines Pressegesprächs anlässlich der EPCA 2008 in Monte Carlo. Neben dem zurzeit im Bau befindlichen Verbundstandort in Shanghai mit deutlich weiterentwickelter C4-MMA-Technologie konnte nun auch beim klassischen ACH-Sulfo-Prozess ein signifikanter Technologievorsprung erreicht werden.

Dank der deutlich verbesserten Effizienz beim Einsatz der Ressourcen „Rohstoffe und Energie" gegenüber allen etablierten MMA-Prozessen sieht sich Evonik mit dem neuen Verfahren als künftiger Kostenführer in diesem Bereich. AVENEER basiert wie das traditionelle ACH-Sulfo-Verfahren auf den Einsatzstoffen Ammoniak, Methan, Aceton und Methanol - allerdings ohne den sonst üblichen Einsatz von Schwefelsäure. Die damit entbehrlich gewordene Wiederaufarbeitung der Schwefelsäure spart einerseits Kosten und schont zudem Ressourcen. „Wir setzen weniger Ausgangsstoffe zur Herstellung ein, und können dadurch unseren Kunden die Sicherheit bieten, auch in Zukunft MMA zu wettbewerbsfähigen Preisen zu beziehen", erklärt Hetzke.

Darüber hinaus zeichnet sich die neue Technologie durch seine örtliche und technologische Flexibilität aus: Einerseits kann es in der Regel an typischen Chemiestandorten auf der Welt betrieben werden, zum anderen lassen sich bereits bestehende Anlagen von Evonik umrüsten. „Diese Option eröffnet uns interessante strategische Möglichkeiten bei der Standortfrage einer ersten World-Scale-Anlage", ergänzt Hetzke. Die Machbarkeit des neuen Verfahrens hat Evonik im Pilotmaßstab bereits nachgewiesen. Neben weiteren Optimierungen soll in den nächsten Monaten mit der Planung einer ersten großtechnischen Anlage begonnen werden. Deren Inbetriebnahme könnte nach heutigem Planungsstand in 2012 erfolgen.

Evonik: Spezialharze bekommen neue Namen:

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Essen - Im Zuge der Integration der Specialty Resins in das Tego Produktportfolio vertreibt Evonik Tego Chemie GmbH die Produkte Synthetic Resin und Adhesion Resin seit dem 1. Oktober 2008 unter den Bezeichnungen

TEGO® AddBond (Adhesion Resin) und

TEGO® VariPlus (Synthetic Resin).

Qualität und Spezifikation sowie alle weiteren Produktdaten bleiben unverändert. Die Änderung bezieht sich nur auf die Namengebung der Produkte.

F&S: Weltmarkt für Polymer-Nanokomposite

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Frankfurt und Main, Deutschland, November 18 (ots/PRNewswire) -Nanokomposite befinden sich am Übergang zwischen Innovation und Wachstumsphase und haben damit ein entscheidendes Stadium ihres Produktlebenszyklus erreicht. Mittel- und langfristig dürften auch die noch bestehenden technischen und wirtschaftlichen Hürden zu überwinden sein, so dass auf Sicht von einer beschleunigten Marktexpansion auszugehen ist. Für den Weltmarkt für Polymer-Nanokomposite rechnet die internationale Unternehmensberatung Frost & Sullivan mit einem Umsatzwachstum auf 144,6 Mio. US-$ im Jahr 2013.

"Neue Marktteilnehmer werden mit der von ihnen generierten zusätzlichen Kapazität dafür sorgen, dass das Marktvolumen steigt und die Preise fallen", so Hariharan Ramasubramanian, Industry Analyst bei Frost & Sullivan. "Zudem bringen sie der Branche innovative Technologien und damit weitere Wachstumsimpulse".http://materials.frost.com

Lanxess: Konservierungsmittel und Pigmente für die Lackindustrie

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Leverkusen – Der Spezialchemie-Konzern Lanxess präsentiert auf der Fachmesse Eurocoat, die vom 30. September bis zum 2. Oktober in Lyon stattfindet, seine Premiumprodukte für die Farben- und Lackindustrie. Darunter neue Konservierungsmittel aus dem Sortiment Preventol für die technische Konservierung sowie anorganische Eisenoxidpigmente aus dem Sortiment Bayferrox und Chromoxidpigmente für die Einfärbung.

Die bewährten Produkte aus dem Sortiment Preventol zur Konservierung wässriger Anstrichmittel in Gebinden sowie zur Herstellung fungizid und/oder algizid ausgerüsteter Beschichtungssysteme helfen dabei, dass durch Mikroorganismen verursachte Probleme gar nicht erst in Erscheinung treten.

Die Gebindekonservierungsmittel (in-can preservatives) vermeiden Kontaminationen durch Keime, insbesondere Bakterien, Pilze und Hefen, in flüssigen, wasserhaltigen Produkten und bieten ein breites Spektrum an mikrobizider Wirkung. Darüber hinaus sind sie äußerst wirtschaftlich im Gebrauch. Für die Gebindekonservierung stehen jetzt fünf neue Preventol-Formulierungen auf Isothiazolinon-Basis zur Verfügung, die alle frei von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Formaldehyd sind. Fast alle dieser Produkte erfüllen bei Einhaltung der vorgegebenen Dosierung die Vergabekriterien des „Blauen Engel" nach RAL UZ-102 für emissionsarme Wandfarben.

Filmkonservierungsmittel (dry-film preservatives) bewahren den ästhetischen Wert und die physikalische Integrität einer Beschichtung, welche unabdingbar ist für die Erhaltung wichtiger Farb-, Lack- bzw. Putzeigenschaften, wie z. B. Wasserbeständigkeit und Haftung auf dem jeweiligen Untergrund. Das neue VOC-freie Preventol A 22-D, eine wässrige Dispersion auf Basis von Pyrithionzink, Octylisothiazolinon und Diuron, ist eine synergistische Wirkstoffkombination mit sowohl fungizider als auch algizider Aktivität. Die ausgewogene Formulierung gestattet eine hocheffiziente Filmkonservierung unter optimaler Ausnutzung der jeweiligen Kennzeichnungsgrenzen bezogen auf die Wirksubstanzen.

Das innovative VOC-freie Preventol A 24, eine Lösung auf Basis von 3-Iod-2-propinbutylcarbamat (IPBC) und Octylisothiazolinon, zeichnet sich durch einen besonders hohen Wirkstoffgehalt bei gleichzeitig hervorragenden Verarbeitungseigenschaften (niedrige Viskosität) aus und ist damit besonders wirtschaftlich. Darüber hinaus kann der Eintrag unerwünschter Nebenkomponenten, wie z. B. bestimmte Emulgatoren, in die Beschichtungsformulierung minimiert werden.

„Wir stellen über 100 Jahre Erfahrung in den Dienst unserer Kunden. Die in diesem Zeitraum erworbene anwendungstechnische Expertise und das regulatorische Know-how sind auch im Hinblick auf Registrierungen die besten Voraussetzungen für unseren Service. Wir sind auch in Zukunft unter Berücksichtigung der diversen regulatorischen Änderungen – sei es bei der europäischen Biozidrichtlinie oder Fifra-Registrierungen in den USA – ausgezeichnet positioniert", betont Peter Weinmar, Leiter der Business Unit Material Protection Products.

Die Business Unit Inorganic Pigments präsentiert in Lyon hoch leistungsfähige Pigmente der bewährten Produktreihe Bayferrox, wie etwa Bayferrox 360, ein Eisenoxidschwarz, bei dem sich hohe Farbstärke und ein beim Kunden besonders geschätzter blauschwarzer Farbton vereinen. Spezielle Gelbpigmente aus der High Performance- Reihe, wie Bayferrox 3910 LV oder Bayferrox 915, erlauben niedrig viskose Pigmentpräparationen, wie sie die Pastenindustrie benötigt. Thermisch stabilere Gelbpigmente der Produktreihe Colortherm sowie hitzestabile Schwarz- und Braunpigmente schließlich eignen sich aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften besonders für Coil Coating oder Pulverlack-Anwendungen. Dr. Volker Schneider, Leiter des Competence Center Paint der Business Unit Inorganic Pigments bei Lanxess: „Im Vordergrund stehen Premiumprodukte, mit deren Hilfe die Kunden ihre Formulierungen exakt an die entsprechenden Praxiserfordernisse anpassen können."

Lanxess ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2007 einen Umsatz von 6,61 Mrd. € erzielte und aktuell rund 15.100 Mitarbeiter in 21 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist an 44 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von Lanxess bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. http://webmagazin.lanxess.de

Lanxess: Starkes operatives Umsatzwachstum im Quartal

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Leverkusen – Der Spezialchemie-Konzern Lanxess AG hat seinen Wachstumskurs fortgesetzt und hebt seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2008 an. Erwartet wird nunmehr ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 710 und 730 Mio. €. Aufgrund der führenden Marktpositionen und des regional diversifizierten Produktportfolios ist Lanxess zuversichtlich, eine operative Umsatzsteigerung für das laufende Geschäftsjahr zu erzielen. „Nach einem sehr erfolgreichen 3. Quartal können wir unsere Ergebnisprognose für 2008 anheben", sagte Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der Firma.

Das operative Ergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen stieg im Berichtsquartal deutlich um 9,1% auf 191 (175) Mio. €. Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,4% auf 1,814 (1,765) Mrd. €. Das Konzernergebnis lag im Quartal bei 56 Mio. €, nach 75 Mio. € im Vorjahreszeitraum.

Alle Segmente erreichten im 3. Quartal Umsatzzuwächse. Wiederum gelang es konzernweit, die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten durch Preiserhöhungen in den Markt weiterzugeben. Das Segment Performance Polymers erzielte ein kräftiges Umsatzplus von 40,6% auf 938 (667) Mio. €. Signifikant gestiegene Preise für Rohstoffe und Energien führten zu deutlichen Preisanhebungen bei leicht rückläufigen Mengen und negativen Währungseffekten. Der Umsatz im Segment Advanced Intermediates lag im Berichtsquartal mit 344 Mio. € klar über dem Vorjahreswert von 298 Mio. €. Grund hierfür war die signifikante Mengenausweitung um 10,7%. Die negativen Wechselkurseffekte von 2,0% wurden durch rohstoffpreisbedingte Preissteigerungen in Höhe von 6,7% überkompensiert. Das Segment Performance Chemicals steigerte den Umsatz um 5,5% auf 520 (493) Mio. €. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte von 4,9% ergab sich ein organisches Umsatzwachstum von 10,4%. Diese Umsatzverbesserung resultierte aus deutlichen Preissteigerungen von 11,2% und einem negativen Mengeneffekt von 0,8%.

Operativ wuchs der Umsatz von Lanxess in allen Regionen. In der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) ohne Deutschland stieg der um Portfoliomaßnahmen und Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz um 23,4%. Ohne Korrektur dieser Effekte ergab sich im 3. Quartal 2008 ein Zuwachs um 8,8% auf 579 (532) Mio. €. In Deutschland stieg der um Portfoliomaßnahmen bereinigte Umsatz im 3. Quartal 2008 um 3,7%. Ohne diese Bereinigung ergab sich ein Rückgang um 7,8% auf 388 (421) Mio. €. Der Deutschland-Anteil am Gesamtumsatz sank damit auf 21,4 (24,7)%. Nach Bereinigung um Portfolio- und Wechselkurseffekte verzeichnete der Konzern in der Region Amerika einen Umsatzanstieg von 6,7%. Unbereinigt stieg der Umsatz um 24,1% auf 530 (427) Mio. €. Ursächlich hierfür waren vor allem die Umsätze der Petroflex-Gruppe. In der Region Asien/Pazifik wuchs der Umsatz nach Korrektur um Wechselkurseffekte sowie abgegebene und neu integrierte Geschäfte deutlich um 31,4%. Unbereinigt ergab sich ein Rückgang um 2,5% auf 317 (325) Mio. €. Wachstumsraten im zweistelligen Bereich erzielte Lanxess erneut in China, Indien, Korea und Japan. Der Anteil der Region am Gesamtumsatz war mit 17,5% im Vergleich zum Wert des Vorjahresquartals von 19,1% leicht rückläufig.

Ausblick zum laufenden Geschäftsjahr 2008

Lanxess geht davon aus, dass sich die Finanzmarktkrise in den kommenden Monaten weiter auf die Realwirtschaft auswirken und zu einem insgesamt schwächeren Wirtschaftsumfeld führen wird. Die Aussichten für die Wirtschaft in Nordamerika und Westeuropa werden sich weiter verschlechtern. In den Regionen Asien/Pazifik, Mittel- und Osteuropa sowie Lateinamerika geht der Konzern von moderaten Wachstumsimpulsen aus. Allerdings dürfte die weltweite Kaufzurückhaltung auch in diesen Volkswirtschaften einen dämpfenden Einfluss auf die Geschäfte haben.

Lanxess rechnet im 4. Quartal 2008 mit weiter steigenden Energiekosten. Für den Beginn des Geschäftsjahres 2009 wird ein Rückgang der Rohstoffkosten erwartet. Ein Ausblick auf das neue Geschäftsjahr wird wie in den Vorjahren bei der Vorlage der Bilanz im Frühjahr 2009 erfolgen.

Looser: Gut behauptet

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - St. Gallen - Die Looser Holding hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 trotz schwierigerer Rahmenbedingungen sehr gut behauptet. Dank der breiten Diversifizierung stieg der Umsatz gegenüber Vorjahr markant um 32.3% auf 384.1 Mio. sfr. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um 26.9% und beträgt 55.4 Mio. sfr. Das akquisitions- und währungsbereinigte Wachstum beläuft sich auf 6.0%.

MAUSER Gruppe: Neuer CEO

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Brühl – Die MAUSER Gruppe hat eine Änderung in der Führungsebene bekannt gegeben. CEO Stefan Müller-Arends verlässt das Unternehmen nach 11 Jahren aus persönlichen Gründen. Sein Nachfolger ist Dr. Clemens Willée, bisheriger Leiter des Styrenics-Geschäftes der BASF.

Nach 11 Jahren erfolgreicher Arbeit verlässt Stefan Müller-Arends (50) die MAUSER Gruppe aus persönlichen Gründen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Er war die treibende Kraft hinter der Wachstumsstrategie, mit der das Unternehmen die heutige marktführende Position erreichen konnte. „Stefan Müller-Arends hat MAUSER von einem mittelständischen Familienbetrieb mit europäischer Ausrichtung in ein internationales Unternehmen umgewandelt, das heute über eine Milliarde Euro umsetzt. Den Wert dieser Leistung wissen wir zu würdigen", sagte der MAUSER Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Horst Heidsieck. „Wir bedauern sein Ausscheiden und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft."

Stefan Müller-Arends wird von Dr. Clemens Willée (46) abgelöst. Dr. Willée war zuletzt Leiter des weltweiten Styrenics-Geschäftes von BASF und blickt auf eine langjährige Managementerfahrung zurück – dazu gehören leitende Positionen während seiner fast 12-jährigen Laufbahn bei der BASF ebenso wie Führungsfunktionen bei Dystar, einem Spin-off der Chemieunternehmen Hoechst, Bayer und BASF. Bei Dystar war er insgesamt 6 Jahre tätig, darunter zwei Jahre als Chief Executive Officer. Dr. Willées Managementerfahrung wird bei der strategischen Weiterentwicklung von MAUSER von hohem Wert sein und ihm ermöglichen, den internationalen Expansionskurs und die Optimierung der betrieblichen Qualität voranzutreiben.

Merck bestätigt und präzisiert Prognose für 2008

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Darmstadt - Die Gesamterlöse der Merck-Gruppe stiegen im 3. Quartal um 8,7% auf 1.893 Mio. € gegenüber 1.741 Mio. € im Vorjahresquartal. Alle vier Sparten trugen zu dem Wachstum bei. Negative Währungseffekte beeinträchtigten die Gesamterlöse weiterhin maßgeblich. Organisch wuchsen die Gesamterlöse der Merck-Gruppe um 13,5%, wurden aber 7nach Umrechnung der jeweiligen Landeswährungen in den Euro um 4,8 Prozentpunkte geschmälert.

MIAG Fahrzeugbau: 25 Jahre

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Braunschweig - Am 07. Dezember 2008 wird die MIAG Fahrzeugbau GmbH auf ein erfolgreiches 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Durch eine konsequente Produkt- und Marktpolitik konnte in dem Bereich von explosionsgeschützten Flurförderzeugen (wie z.B. Diesel- und Elektro-Gabelstapler, handgeführte Elektro- Geräte, Elektro-Transportwagen) eine herausragende Marktposition erarbeitet werden. Mit dem zukunftsweisenden OMNIDRIVE CARRIER SYSTEM (OCS) wurde ein zweiter Produktbereich geschaffen. Die OCS-Geräte zeichnen sich durch ein spezielles Rad- und elektronisches Antriebssystem aus, das universelle Bewegungsmöglichkeiten erlaubt.

Hauptabnehmer im Bereich explosionsgeschützter Geräte sind vor allem die chemische und pharmazeutische Industrie, aber auch Farben- und Lackfabriken und die Automobilindustrie (in ihren Lackierereien) benötigen derartige Ex-Geräte. Im Falle der MIAG Fahrzeugbau GmbH ist die Explosionssicherheit aller Ex-Geräte entsprechend der EU-Richtlinie 94/9/EG (ATEX) von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Braunschweig, bezogen auf die Einzelkomponenten und das "Gesamtsystem Flurförderzeug" getestet und zertifiziert. Für OCS-Geräte (wie z.B. Fahrwerks- und Triebwerkswechselwagen sowie explosionsgeschützte Hubarbeitsbühnen) hat sich die Luftfahrtindustrie als besonderer Abnehmerkreis herausgebildet.

MIAG Fahrzeugbau GmbH ist seit seiner Ausgliederung aus der BÜHLER-Gruppe per 01.01.1984 von Beginn an ein finanziell und rechtlich vollkommen unabhängiges Unternehmen. Seit Firmengründung existiert eine Mitarbeiterbeteiligung. Ca. 45% des Stammkapitals von € 1.200.000,00 liegt in den Händen der aktiven Mitarbeiter/innen. Zurzeit sind ca. 90 Mitarbeiter tätig. Die Gesamtleistung lag im Durchschnitt der letzten Jahre bei ca. € 15 Mio.

Niemann: Großauftrag aus Indien

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Melle. Der Wilhelm Niemann Maschinenfabrik, Melle, ist es erneut gelungen, einen Großauftrag aus Asien zu erhalten. Der Marktführer Indiens (Asian Paints Ltd.) errichtet derzeit in der Nähe von Neu Delhi (Rohtak) nach eigenen Angaben die größte Farben- und Lackfabrik der Welt mit einer Tageskapazität von ca. 2.000 t. Für den Herstellungsprozess wurden nun KREIS-DISSOLVER® nach einem sehr aufwändigen und detaillierten Auswahlverfahren bei dem Meller Spezialunternehmen Wilhelm Niemann GmbH & Co. in Auftrag gegeben. Durch die marktführende Technik, die gute Beratung sowie exzellente Referenzen bei Groß-Dissolvern konnten die indischen Ingenieure überzeugt werden. Der Auftrag umfasst 6 Stück KREIS-DISSOLVER mit je 315 kW / 430 PS Antriebsleistung und Behälter-Nutzvolumina von 15.000 Litern. Die Maschinen werden in eine vollautomatisch betriebene Produktionsanlage integriert, in der sowohl wässrige als auch lösemittelhaltige Farben und Lacke hergestellt werden.

Nach einem Besuch der indischen Geschäftspartner in Melle mit Besichtigungen bei deutschen Niemann Referenzkunden sowie intensiven Verhandlungen in Mumbai konnten sich die Niemann Projekt-Ingenieure bei diesem prestigeträchtigen Projekt gegen europäische Wettbewerber durchsetzen! Die weltmarktführende Position im Bereich der Dissolvertechnik wurde hiermit erneut bestätigt!

Die Maschinen werden im Frühjahr 2009 das Werk in Melle verlassen, da bereits Ende 2009 die Produktion in der größten Farben- und Lackfabrik begonnen werden soll! Damit betreibt die Fa. ASIAN PAINTS Ltd. die 6. Produktionsstätte in Indien. Die 7. Fabrik ist ebenfalls in Planung, sodass der Niemann-Vertriebsingenieur, Dipl.-Ing. Christian Diddens, zuversichtlich ist, auch für das kommende Projekt eine gute Ausgangsbasis zu haben.

Die Wilhelm Niemann Maschinenfabrik ist Hersteller von hochwertigen Maschinen für die Farben-, Lack- und chemische Industrie. Weltweit liefert das Familienunternehmen seit über 45 Jahren Dissolvertechnik weltweit. Mehr als 100 Mitarbeiter entwickeln und produzieren am Standort Melle „MADE BY NIEMANN - MADE IN GERMANY".

Oxea erhöht Preise für Carbonsäuren

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Oberhausen/Dallas, 16. Oktober 2008 - Oxea erhöht die Listen- und freivereinbarten Preise für das nachfolgende Produkt mit Wirkung zum 1. November 2008 bzw. nachvertraglicher Möglichkeit.

Produkt Europa Americas Asien € /mt US-$/lb US-$/mt - n-Valeriansäure 200 0,15 330 -

Oxea: Joint Venture mit Chengxing Group geplant

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Oberhausen - Das globale Chemieunternehmen Oxea und die börsennotierte Chengxing Group haben eine Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung von Changzhou über eine Landbewilligung geschlossen, um im Changzhou Yangtze River Chemical Industrial Park eine Produktionsanlage zur Herstellung von Aminen und weiteren Chemikalien zu errichten. Oxea und Chengxing planen, eine neue Joint-Venture Gesellschaft zu gründen, an der Oxea die Mehrheit halten wird. Für Oxea ist dies die erste größere Investition in China.

Das Unternehmen möchte damit die Liefersituation vor Ort weiter ausbauen und von Wachstumsmärkten profitieren. Amine werden hauptsächlich zur Produktion von Pharmazeutika, Farben, Zusatzstoffen für die Agrarindustrie und Polymer-Additive verwendet.

"Mit unseren neuen Anlagen werden wir primär unsere Kunden in China und Asien vor Ort bedienen, aber auch die weltweiten Märkte ansprechen", sagte Miguel Mantas, Mitglied der Geschäftsführung von Oxea. "Im neuen Werk können in Zukunft auch weitere Produkte hergestellt werden. Wir verfolgen so konsequent unsere Strategie, sowohl in Wachstumsmärkte zu expandieren als auch die eigene Wertschöpfungskette und das Produktportfolio zu optimieren und zu erweitern", betonte er weiter.

Der Changzhou Yangtze River Chemical Industrial Park bietet Oxea zahlreiche Vorteile wie Kundennähe, gute Logistik, gut ausgebaute Infrastruktur, die Verfügbarkeit von wichtigen Rohmaterialien, gut ausgebildete Mitarbeiter und großes Wachstumspotenzial für die Zukunft.

Die Chengxing Industrial Group mit Sitz in Jiangyin, China, ist einer der weltweit größten Hersteller von Phosphorchemikalien mit einem Jahresumsatz von 1,6 Mrd. € (2007). Weitere Geschäftsbereiche umfassen Petrochemie, auf Kohle basierende Chemikalien, Handel und Logistik sowie allgemeine Investments. Das Tochterunternehmen Xinya Chemicals mit Sitz in Changzhou ist einer der größten Hersteller von Aminen und Derivaten in China. Die Chengxing Group ist an der Chinesischen Börse notiert.

Pantone Goe: New mix

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Phänomen Farbe News - 10.11.2008 - Color specialist Pantone has launched a completely new color mixing system on the market: In order to mix Pantone Goe's 2058 color tones you only need ten basic colors plus Pantone Black and Pantone Clear and not 14 as in the welt-known matching system. Also, alt colors can be printed with a uniformly thick layer. Pantone ofters designers and color experts an extensive reference package on printing on coated and non-coated papers. In addition to the color guides, there are two folders with self-adhesive color sampie sticks (Goe sticks) and digital color libraries (myPantone Palettes) for use on a pc.

Pausch: AMS-Vertrieb und -Service

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Die Atlas Material Testing Technology GmbH (www.atlas-mts.com) hat die exklusiven Vertretungsrechte für ihre Produktsparte Fluoreszenzlampengeräte in Deutschland an die Pausch Messtechnik GmbH übergeben. Vertrieb und Service werden ab sofort von Pausch wahrgenommen.

Atlas ist mit einer vollständigen Palette an Prüfgeräten und Dienstleistungen für die beschleunigte Bewitterung ein anerkanntes und führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Materialprüfung. Durch die Zusammenarbeit mit Atlas kann Pausch weiterhin Fluoreszenzlampengeräte anbieten und seine fast 30-jährige Erfahrung in diesem Bereich einbringen. www.pausch.com

Sartorius: Schwieriges wirtschaftliches Umfeld erwartet

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Göttingen (euro adhoc) - Sartorius, ein weltweit führender Prozess- und Labortechnologieanbieter, hat am heutigen Dienstag seine Ergebnisse nach den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht. Von Januar bis September erzielte der Konzern einen Umsatz von 453,4 Mio. €. Dies entspricht wechselkursbereinigt einem Wachstumsplus von 2,8% (aktuelle Wechselkurse: -1,2%). Der Auftragseingang liegt mit 454,0 Mio. € kursbereinigt leicht über dem Niveau des Vorjahres* (+0,9%, aktuelle Wechselkurse: -3,0%). Trotz dieses insgesamt verhaltenen Wachstums und der ungünstigen Währungseffekte bewegt sich die Profitabilität von Sartorius weiterhin auf solidem Niveau: Das operative Ergebnis (EBITA/Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation) beträgt nach neun Monaten 40,6 Mio. € (Vj.: 46,9 Mio. €); die entsprechende Ergebnis-Marge beläuft sich auf 8,9%.

Aufgrund der zunehmend schwierigen und unsicheren weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hält Sartorius eine verlässliche quantitative Prognose für das letzte Quartal des Jahres nicht für möglich. Das Unternehmen geht jedoch davon aus, dass sich die insgesamt stabile, allerdings unterhalb der Planungen verlaufende Entwicklung der bisherigen drei Quartale auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Daher wird nicht damit gerechnet, die zum Halbjahr kommunizierten Gesamtjahresziele vollständig zu erreichen, nach denen u.a. beide Sparten im 2. Halbjahr Umsätze und Profitabilitäten oberhalb der Werte des 1. Halbjahres erzielen sollten. Jedoch erwartet das Unternehmen auch für das 4. Quartal ein robustes operatives Ergebnis.

Schütz: Standort in Moerdijk offiziell eröffnet

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Großes Interesse an „Full Service Packaging"

Wichtiger Entwicklungsschritt für IBC-Weltmarktführer / Neuer Service reduziert die Supply Chain auf das Wesentliche

Selters / Moerdijk. Im Rahmen einer Feierstunde hat die Schütz GmbH & Co. KGaA (Selters / Westerwald) am 26. September 2008 ihren neuen Produktionsstandort im holländischen Moerdijk offiziell seiner Bestimmung übergeben. Rund 500 Gäste und Vertreter der internationalen Fachpresse nahmen an der Eröffnung des Werkes teil, in dem etwa 120 Mitarbeiter mit Intermediate Bulk Containern (IBC) sowie Kunststoff- und Stahlfässern die gesamte Produktrange der Schütz-Division Industrial Packaging produzieren und ebenfalls eine der modernsten Anlagen zur Rekonditionierung von Transportverpackungen betreiben werden.

Das besondere Interesse der meisten Festgäste galt einem neuen Dienstleistungspaket, das Schütz unter der Bezeichnung Full Service Packaging von Moerdijk aus anbietet. Konkret handelt es sich um einen Service, mit dem das Unternehmen seinen Kunden sämtliche logistischen, organisatorischen und administrativen Aufgaben rund um Abfüllung ihrer Füllgüter sowie Handling und Logistik von Industrieverpackungen abnimmt.

Bild Das besondere Interesse der meisten Besucher anlässlich der Eröffnung des neuen Schütz-Standortes im holländischen Moerdijk galt dem neuen Dienstleistungsangebot „Full Service Packaging" mit dem zentralen Toll Filling-Service

Skion: Erwerbsangebot für ALTANA Aktien

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Wesel. Die SKion GmbH hat Anfang November mitgeteilt, dass sie sich zur Abgabe eines Angebots zum Erwerb von Aktien der ALTANA AG entschieden und diese Entscheidung heute gem. § 10 Abs. 1 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) veröffentlicht hat. Die SKion GmbH hält derzeit bereits 70,3 Mio. der 140,4 Mio. Aktien der ALTANA AG, was einem Anteil von 50,1% entspricht.

Susanne Klatten ist alleinige Gesellschafterin der SKion GmbH. Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der ALTANA AG. „Frau Klatten hat die Entwicklung der ALTANA AG in den vergangenen Jahren engagiert und unternehmerisch begleitet. Wir schätzen Frau Klatten bzw. die SKion GmbH als eine am langfristigen Erfolg des Unternehmens interessierte Investorin", so Dr. Matthias L. Wolfgruber, Vorsitzender des Vorstands der ALTANA AG. „Grundsätzlich steht der Vorstand der ALTANA AG einem Erwerbsangebot durch die SKion GmbH daher offen gegenüber."

Vorstand und Aufsichtsrat der ALTANA AG werden nach Veröffentlichung der Angebotsunterlage das Erwerbsangebot eingehend prüfen und eine Stellungnahme dazu abgeben.

Wacker präsentiert Silicondichtmassen mit verbesserten Eigenschaftsmerkmalen

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - München – Wacker hat drei neue Silicondichtmassen entwickelt, die die Palette der vorhandenen Baustoffe in den Bereichen Fensterbau, Türabdichtungen und Sanitäranwendungen bereichert: ELASTOSIL® 7000 N, ELASTOSIL® 8000 N und ELASTOSIL® 9000 N. Die neuen Siliconkautschuke besitzen ein Eigenschaftsspektrum, das den gewachsenen Anforderungen der Kunden hinsichtlich Aushärtung, Rissfestigkeit und Verarbeitungszeit in besonderer Weise Rechnung trägt. Auch was die Sicherheit und Toleranz gegenüber Verarbeitungsfehlern betrifft, setzen die neuen Dichtmassen Maßstäbe.

Verantwortlich für den Technologieschub und die dadurch erzielten Eigenschaften sind spezielle Silane. Im Gegensatz zu den Produkten in der bisherigen Alkoxy-Reihe verfügen diese über eine deutlich geringere Flüchtigkeit. Bei dem von Wacker zum Patent angemeldeten Verfahren wurde dies durch Komponenten mit höheren Molekulargewichten und größeren organischen Resten realisiert. Dabei wird auch die Diffusion von flüchtigen Verbindungen aus dem Produkt deutlich verringert, was beim Aushärteprozess in den Endeigenschaften positiv zu Buche schlägt. Unabhängig davon unternimmt Wacker Silicones mit dieser Innovation einen ersten großen Schritt, um die hohen Ansprüche der Chemikaliengesetzgebung auch in Zukunft Rechnung zu tragen. Seite 2 von 4 der Presseinformation Nummer 37 vom 1.10.2008

Ein besonderes Merkmal der neuen Silicondichtstoffe sind die im Vergleich zu den Vorgängerprodukten verbesserten Verarbeitungseigenschaften. So verfügen die Produkte unter anderem über eine längere „offene" Zeit, wodurch der Handlungsspielraum des Verarbeiters deutlich erweitert wird. ELASTOSIL® 7000 N, ELASTOSIL® 8000 N und ELASTOSIL® 9000 N verfügen auch über eine höhere Pastenviskosität – eine Eigenschaft, die das Abglätten maßgeblich erleichtert.

Insbesondere bei stark beanspruchten Fugen kommen die Vorteile der neuen Materialien voll zum Tragen. So führten Materialtests zu dem Ergebnis, dass die Prüfkörper auch einer Dehnung von deutlich über 100% der Ausgangsfugenbreite dauerhaft und ohne Rissbildung standhalten. Dies spielt einerseits bei großen Bauelementen im Außenbereich eine Rolle, weil diese oftmals erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Aber auch im Innenausbau können sich die Fugendimensionen nach der Fertigstellung des Baues zum Beispiel infolge der Setzung von Estrichen noch verändern.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten sind ELASTOSIL® 7000 N, ELASTOSIL® 8000 N und ELASTOSIL® 9000 N in der Lage, solche Veränderungen wesentlich besser auszugleichen. Der Grund: Die Dichtmassen besitzen einen Mechanismus, der auftretende Zug- bzw. Dehnungskräfte besser verteilt und damit mechanischen Stress abbaut. Auf diese Weise lassen sich Rissbildungen im Dichtstoff auch langfristig vermeiden.

Wacker und Dow Corning: Gemeinsam am größten integrierten Siliconstandort Chinas

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - - ots.-Zhangjiagang (China) (euro adhoc) - 14. November 2008 - Die Wacker Chemie AG (München) und die Dow Corning Corporation (Midland, Michigan, USA) haben heute die erste Ausbaustufe ihrer neuen Produktionsanlagen für pyrogene Kieselsäuren und Siloxan am Standort Zhangjiagang (China) offiziell in Betrieb genommen. Die neuen Anlagen sind das Kernstück des integrierten Produktionsstandorts zur Herstellung von Siliconen, den die beiden Unternehmen dort aufbauen. Silicone kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz, etwa in der Bauindustrie, in der Kosmetik und Körperpflege, in der Energieübertragung und im Automobilbau. Zusammen investieren beide Unternehmen in Summe rund 1,2 Mrd. US-$ in den Aufbau des Standorts. Der in der Provinz Jiangsu am Fluss Yangtze gelegene Produktionskomplex nimmt eine Fläche von einem Quadratkilometer ein. Er ist damit die größte Anlage dieser Art in China und zählt zu den größten und modernsten integrierten Siliconstandorten der Welt.

Die Produktionskapazität für Siloxan und pyrogene Kieselsäuren an dem integrierten Standort wird im Endausbau voraussichtlich bei zusammen rund 200.000 Tonnen pro Jahr liegen. Die volle Kapazität soll bis Ende 2010 erreicht werden. Mit ihrem Produktionsstandort Zhangjiagang wollen Wacker und Dow Corning den wachsenden Siliconbedarf ihrer Kunden in China und in der Region Asien bedienen.

Siloxan und pyrogene Kieselsäuren sind wichtige Ausgangsstoffe für die Herstellung fertiger Siliconprodukte. Silicone werden unter anderem in der Bauindustrie, im Automobilbau, in der Elektronikindustrie, in der Kosmetik und Körperpflege, in der Medizintechnik, in der Energieübertragung, in der Solarindustrie, sowie in der Textil- und Papierherstellung verwendet. Die neuen Produktionsanlagen für Siloxan und pyrogene Kieselsäuren betreiben Wacker und Dow Corning gemeinsam. Darüber hinaus stellen beide Unternehmen am Standort Zhangjiagang in jeweils eigenen Anlagen fertige Siliconprodukte her, die Wacker und Dow Corning unabhängig voneinander vermarkten und vertreiben.

Dr. Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG und Dr. Stephanie Burns, Chairman, President & CEO der Dow Corning Corporation, betonten im Rahmen der Eröffnungsfeier die strategische Bedeutung der neuen Anlagen. "Die heutige Einweihung unserer gemeinsamen Produktion von Siloxan und pyrogenen Kieselsäuren ist ein wichtiger Meilenstein im Aufbau dieses integrierten Siliconstandorts im Weltmaßstab", erläuterte Dr. Rudolf Staudigl. "Sie bietet uns die Voraussetzung, die Nachfrage unserer Kunden zu bedienen, die Entwicklung der Siliconindustrie in China voranzutreiben und damit zum weiteren wirtschaftlichen Fortschritt des Landes beizutragen."

Dr. Stephanie Burns erklärte in ihrer Rede: "Das ist ein großartiger Tag für Dow Corning, für unsere Kunden und für die Menschen in China. In China und vielen anderen asiatischen Ländern wollen immer mehr Hersteller Silicone einsetzen, um die Leistungsfähigkeit ihrer eigenen Produkte zu verbessern. Unsere Investition in diesen Standort stärkt erheblich unsere Möglichkeiten, diesem Bedürfnis nachzukommen und dazu beizutragen, das Wachstum vieler Schlüsselindustrien in dieser Region zu unterstützen. Gleichzeitig unterstreicht dieses Projekt unser Engagement als Unternehmen für Nachhaltigkeit. Wir verwenden unsere langjährige Erfahrung und unser technologisches Know-how, um überall dort, wo wir tätig sind, Vorteile für die Umwelt, die Wirtschaft und die Gesellschaft zu erreichen."

Die erste Ausbaustufe der Produktionsanlagen für Siloxan und pyrogene Kieselsäuren, die jetzt erfolgreich abgeschlossen wurde, ist ein wichtiger Schritt zu integrierten Produktionskreisläufen am Standort Zhangjiagang. Die Siloxananlage liefert Chlorsilane als Ausgangsstoff für die Herstellung pyrogener Kieselsäuren. Im Gegenzug speist die Anlage für pyrogene Kieselsäuren den als Nebenprodukt anfallenden Chlorwasserstoff (HCl) wieder in die Siloxanproduktion ein. Dieser geschlossene Produktionskreislauf reduziert nicht nur Emissionen, sondern verbessert auch die Logistik in Zhangjiagang. Weniger Materialtransporte am Standort bedeuten eine Entlastung der Nachbarschaft und steigern gleichzeitig die Effizienz in der Produktion.

Am Standort Zhangjiagang setzen Wacker und Dow Corning auf weltweit etablierte Qualitätsstandards sowie auf Technologie und Produktionsprozesse nach dem neuesten Stand der Technik. Dies beinhaltet moderne Produktionsprozesse zur effizienten Verwendung der eingesetzten Rohstoffe, sowie ein besonders energiesparendes Anlagendesign und moderne Umweltschutz-Technologie. Diese Technologien sind bereits in ähnlichen Produktionsanlagen in den USA und Europa im Einsatz. Sie haben sich dort im Hinblick auf hohe Ausbeute, Qualität und Umweltverträglichkeit bewährt.

Wacker und Dow Corning stehen uneingeschränkt zu einer nachhaltigen Produktion in China. Wie an ihren anderen Standorten weltweit wird auch der integrierte Standort Zhangjiagang voll auf das Konzept des nachhaltigen Wirtschaftens ausgerichtet. Das dortige Managementsystem für Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (EHSS) entspricht strengen internationalen Standards. Sowohl Wacker als auch Dow Corning sind Mitglieder der Association of International Chemical Manufacturers (AICM), Chinas erster internationaler Organisation, die sich mit Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz in der Chemieindustrie auf globaler Ebene befasst. Beide Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, die Leistungsfähigkeit ihrer Systeme für Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz kontinuierlich weiterzuentwickeln, sich mit chinesischen Chemieunternehmen über nachhaltige Produktion nach dem aktuellen Stand der Technik auszutauschen und professionelle Lösungen für die Herausforderungen zu suchen, denen die chinesische Gesellschaft gegenübersteht. www.wacker.com www.dowcorning.com

Wacker: 3.Quartal. Umsatz und Ertrag +21%

München – Die Wacker Chemie AG hat im 3. Quartal 2008 Umsatz und operatives Ergebnis gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um jeweils 21% gesteigert und erwartet für das Gesamtjahr Rekordzahlen bei Umsatz und Ertrag. Der Konzernumsatz stieg von Juli bis September 2008 auf 1.156,9 (Vj. 958,5) Mio. €. Das Wachstum wurde vor allem durch stark gesteigerte Absatzmengen, höhere Preise und positive Produktmixeffekte getragen. Dagegen hat der schwächere US-$ den Umsatzanstieg um 5% gebremst. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 überschritten die Umsatzerlöse im Konzern erstmals die Drei-Milliarden-Schwelle. Sie lagen mit 3,30 (Vj. 2,86) Mrd. € um 15% höher als im Vorjahr. Auch der Ertrag hat sich im 3. Quartal 2008 deutlich erhöht. Trotz der schwierigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen erzielte Wacker im Berichts-Seite 2 von 10 der Presseinformation Nummer 46 vom 04.11.2008

Zeitraum ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 327,5 (Vj. 269,9) Mio. €. Die EBITDA-Marge erreichte dadurch 28,3 (Vj. 28,2)%. Das kumulierte EBITDA für Januar bis September 2008 beläuft sich auf 936,5 (Vj. 796,2) Mio. €.

Den größten Beitrag zum Ertragswachstum des Konzerns lieferten erneut das Polysilicium- und das Halbleitergeschäft. Wacker Polysilicon hat im Berichtszeitraum sein EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 81,3 Mio. € gesteigert und damit nahezu verdreifacht. Die Siltronic AG trug im 3. Quartal 2008 ein Drittel zum EBITDA des Konzerns bei und erreichte mit 108,1 (Vj. 115,0) Mio. € nahezu das Ertragsniveau des Vorjahres. In den Chemiebereichen wirkten sich vor allem die Kostensteigerungen für Rohstoffe und Energie spürbar in der Ergebnisentwicklung aus. Deshalb konnten sie beim EBITDA an die jeweiligen Werte des Vorjahres nicht ganz anschließen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im 3. Quartal 2008 stieg im Konzern um 27% auf 237,9 (Vj. 186,8) Mio. €, das Konzernergebnis nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 42% auf 170,8 (Vj. 120,6) Mio. € zu. Damit ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 3,44 € (Vj. 2,43 €). Dies ist ein Plus von 42%. In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 steigerte Wacker das EBIT um 20% auf 661,5 (Vj. 552,9) Mio. €. Das Konzernergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 454,2 (Vj. 365,1) Mio. € und das Ergebnis je Aktie auf 9,14 € (Vj. 7,35 €).

Für das Gesamtjahr 2008 erwartet der Münchner Chemiekonzern unverändert einen höheren Umsatz und Ertrag. Der Konzernumsatz soll den Vorjahreswert um deutlich mehr als 10% übertreffen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll gegenüber dem Vorjahr ebenfalls weiter zunehmen. Seite 3 von 10 der Presseinformation Nummer 46 vom 04.11.2008

„Wir sind im 3. Quartal weiter gewachsen und haben sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis neue Bestmarken gesetzt", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Dienstag in München. „Die anhaltende Stärke unseres Polysilicium-Geschäfts ist ein wichtiger Pfeiler unserer Ertragskraft. Durch unsere ausgewogene regionale Aufstellung und die Vielzahl der Abnehmerbranchen für unsere Produkte konnten wir bislang die Markt- und Nachfrageschwankungen recht gut ausgleichen. Darüber hinaus ist der Konzern äußerst solide finanziert. Ich sehe das als eine wesentliche Voraussetzung, um unser strategisches Wachstums- und Investitionsprogramm wie geplant fortzusetzen."

Wacker: 30 Jahre in Spanien

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - München / Barcelona – Die Wacker Química Ibérica S.A., eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Wacker Chemie AG, feiert heute ihr 30-jähriges Bestehen. Die in Barcelona ansässige Vertriebsgesellschaft wurde 1978 gegründet und betreut derzeit Kunden in Spanien, Portugal und Marokko. 2007 erwirtschaftete die Wacker Química Ibérica mit einem guten Dutzend Mitarbeitern rund 75 Mio. €. Wichtigste Absatzmärkte sind die Bau-, Automobil-, Textil-, Papier und die chemische Industrie.

Innerhalb des europäischen Vertriebsnetzes des Wacker-Konzerns trägt die Wacker Química Ibérica S.A. Verantwortung für alle Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten auf der iberischen Halbinsel. Die Landesgesellschaft erzielte in den letzten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum. Allein im Jahr 2007 wuchs der Umsatz um 16% auf über 75 Mio. €.

Wacker: Erweiterung von Produktionskapazitäten

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Die Wacker Chemie AG will am Standort Nünchritz (Sachsen) eine neue Produktionsanlage für Polysilicium mit einer Nennkapazität von 10.000jato errichten. Einen entsprechenden Beschluss hat der Aufsichtsrat des Münchner Chemiekonzerns in seiner heutigen Sitzung gefasst. Aus der jetzt beschlossenen, so genannten "Ausbaustufe 9" sollen im 1. Quartal 2011 erste Polysiliciummengen verfügbar sein. Die volle Kapazität der neuen Anlage wird voraussichtlich Ende 2011 erreicht. Der Konzern hat für diese Ausbaumaßnahme Investitionen von rund 760 Mio. € vorgesehen. Darüber hinaus hat das Unternehmen beschlossen, die Nennkapazität der bereits im Bau befindlichen Ausbaustufe 8 am Standort Burghausen von 7.000jato auf 10.000jato zu erhöhen. Wacker investiert hierfür rund 100 Mio. €. Zusammen mit den laufenden Ausbaumaßnahmen steigert Wacker damit seine Jahreskapazität bis Ende 2011 auf insgesamt 35.500 Tonnen Polysilicium.

Mit dieser Erweiterung trägt Wacker dem weltweit steigenden Bedarf an polykristallinem Reinstsilicium Rechnung, den das Unternehmen erwartet. Der Konzern ist gegenwärtig der zweitgrößte Hersteller von Polysilicium weltweit und will seine Marktposition in diesem Bereich weiter festigen und ausbauen. Wacker rechnet beim Polysiliciumbedarf der Solarindustrie in den kommenden Jahren auch künftig mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten. Auch der Polysiliciumbedarf der Elektronikindustrie wird nach Einschätzung von Wacker weiter steigen.

Wacker: Neue Anlagen für Nünchritz

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Nünchritz – Die Wacker Chemie AG hat heute am Standort Nünchritz zwei neue Produktionsanlagen für Siliconpolymere und -dichtmassen offiziell in Betrieb genommen. Mit dieser Erweiterung seiner Kapazitäten begleitet der Münchner Chemiekonzern die steigende Nachfrage seiner Kunden nach Siliconprodukten. Die Investitionen für die neuen Anlagen belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Insgesamt entstehen dadurch am Standort 16 neue Arbeitsplätze. Die jetzt in Betrieb genommenen Produktionsanlagen sind Teil eines umfassenden Investitionsprogramms, mit dem Wacker das Werk Nünchritz zu einem der weltweit größten und modernsten Standorte für die Herstellung von Siliconen ausbaut. Seit 1999 hat Wacker in Nünchritz insgesamt mehr als 500 Mio. € investiert.

Wacker: Zehn Jahre Nünchritz

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Nünchritz, 9. Oktober 2008 - Die Wacker Chemie AG hat heute in Anwesenheit des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich das zehnjährige Jubiläum des Chemiewerkes Nünchritz als Wacker-Standort gefeiert. Im Oktober 1998 hatte der Münchner Chemiekonzern das Chemiewerk Nünchritz erworben und es in den vergangenen zu einem weltweit größten und modernsten Standorte für die Herstellung von Siliconen ausgebaut.

In das umfassende Modernisierungs- und Erweiterungsprogramm für den Standort Nünchritz hat Wacker seit 1998 über 550 Mio. € investiert. Mit den Mitteln wurden der Auf- und Ausbau von Produktionsanlagen und der Infrastruktur finanziert. Seit 2001 hat Wacker am Standort eine Vielzahl neuer Anlagen für Silicone und deren Vorprodukte in Betrieb genommen. Auch die bestehenden Anlagen wurden erheblich erweitert. Der vorläufige Höhepunkt des Produktionsausbaus war die Inbetriebnahme der zweiten Erweiterungsstufe der Monomeranlage vor knapp zwei Jahren. Das dort hergestellte Siloxan ist der Ausgangsstoff für Silicone. Derzeit beträgt die Jahreskapazität in Nünchritz 120.000 Tonnen Siloxan.

Der Geschäftsbereich Wacker Silicones produziert am Standort pyrogene Kieselsäuren, Chlorsilane, Kieselester, Siliconöle, Siliconemulsionen, Antischaummittel, Siliconate und Siliconkautschuk sowie die dafür benötigten Vorprodukte. Silicone lassen sich vielseitig einsetzen: Sie werden in der Bau- und chemischen Industrie ebenso verwendet wie in der Automobil-, Textil, Kunststoff-, Elektro- und Elektronikindustrie sowie in der Kosmetik- und Papierindustrie. Silicone aus Sachsen werden in alle Welt exportiert.

X-Rite: Neue Farbmessung an Effektlackierungen

Phänomen Farbe - 1.12.2008 - Hockenheim - X-Rite präsentierte das „Formel 1 Paket" der Farbmessung an Automobileffektfarben in PS-geladener Umgebung mitten im Fahrerlager auf dem Hockenheimring. Felix Schmollgruber und Reinhard Feld präsentierten das xDNA-Paket mit dem Mehrwinkelfarbmessgerät MA98 für die neue Farbmessung an Effektlackierungen.

Das portable Spektralphotometer MA98 ist entwickelt nach der neuesten ASTM WK1164 zur Farbmessung und farbmetrischen Differenzierung von Effektoberflächen jeder Art. Durch zusätzliche Mess- und Beleuchtungswinkel erhält der Anwender alle Informationen über seine Effektoberflächen, die er für eine exakte Farbbewertung benötigt. Mit 10 Messwinkeln (einschließlich 4 Differenzwinkeln außerhalb der Standardmessebene) und 2 Beleuchtungswinkeln entsteht in Kombination mit der ebenfalls weltweit neuen X-ColorQC Software ein exaktes dreidimensionales Profil jeder gemessenen Farbprobe, welche dann zur Vorgabe für die gesamte Lieferkette – vom Design bis zur Qualitätssicherung - wird. Ein intuitiv zu bedienendes großes Farbdisplay ermöglicht eine optimale Bedienerfreundlichkeit.

Feld führte in die künftigen Möglichkeiten mit Hilfe der x-DNA-Auswertung ein. Jeder Effektlack besitzt ein eigenes dreidimensionales Profil basierend auf einem mathematischen Modell. Um dieses analysieren und visualisieren zu können, entwickelte X-Rite das xDNA - Paket (Dynamic Numerical Analysis). Das System verspricht Designern und Lackproduzenten eine deutliche Vereinfachung der Prozesse bei der Einführung neuer Effektlacke, eine Verbesserung der Ausgangsqualität von lackierten Produkten und eine Reduzierung des Zeit- und Arbeitsaufwands bei der Suche nach Produktionsfehlern, die in der Fertigungsstraße auftreten. Feld sagte: „Herkömmliche Mehrwinkelfarbmessgeräte sind nur in der Lage Pass-Fail Entscheidungen auszugeben. Mit der xDNA Analyse ist der Anwender aber in der Lage Rückschlüsse auf die Ursachen wie z.B. Fehler oder Unterschiede in Applikation, Rezeptierung, Material oder auch Lackierverfahren zu machen."

Das xDNA-System mit Software und Mehrwinkelfarbmessgerät MA98 ist in vielen Sprachen erhältlich.

Das nur ca. 1 kg schwere MA98 ist mit einer USB 2.0 Schnittstelle ausgestattet und erlaubt zusätzlich eine kabellose Datenübertragung per Bluetooth. Seine ergonomisch optimierte Form begünstigt vielfältigste Messeinsätze in der Produktion und ermöglicht eine einfachste Bedienung. Spezielle Stabilitätssensoren und Anzeigelampen signalisieren dem Anwender, ob das Instrument ordnungsgemäß an der Testfläche anliegt um Fehlmessungen auszuschließen. Das MA98 ist ein echtes Spektralphotometer mit einer Auflösung von 10nm und hat eine Batterielaufzeit bis zu 16 Stunden.