pf_210_2000_06
Beschaffung
Phänomen Farbe 1.06.2000
BASF AG: 2000 gut angefangen, @
BASF AG: In Belgien wachsen, @
Bayer: Gewinn vor Ertragssteuern plus 31%, @
Bayer: Fortschritte in Brasilien, @
BFGoodrich: Spezialitäten zum Verkauf, @
Clariant: Im ersten Quartal 20% mehr Umsatz, @
Clariant: Neue Broschüren, @
Ciba: Weiterer Ausbau von Lampertheim, @
CPMA: Ausschuss Effektpigmente, @
Cognis: Rückzug aus Leeds, @
Degussa-Hüls: Starker Start, @
Degussa-Hüls: Mehr Triacetonamin (TAA), @
Dürr: Zweistellig gewachsen, @
Eastman: Kauf von McWorther, @
Eckart: Neue Effekte, @
ISP: Schlechteres Quartalsergebnis, @
Kerr-McGee: Botlek Kauf abgeschlossen, @
Kronos: Rekordabsatz im ersten Quartal, @
KSB: Es geht aufwärts, @
Lubrizol: Rückläufige Umsatz- und Ertragszahlen, @
Merck: Großer Zuwachs, @
Millennium: Preisanpassung in Europa, @
Millennium: Forschungszentrum eröffnet, @
Münzing-Chemie: Expansion in USA, @
Rhodia: Kapazitätserweiterung für Latexpulver in Frankreich,
@
Rohm & Haas: Starkes Wachstum erwartet, @
Rütgers: Rekordergebnis, @
Schmalbach-Lubeca: Bald zweistelliges Ergebnis, @
Softmatic: Besser als geplant, @
Solutia: Quartalsergebnis, @
Süd-Chemie: US Tochter adaptiert Namen, @
UCB: Mehr Umsatz und Gewinn, @
Union Tank: Einstieg in die Lackproduktion, @
Viag: Umsatz und Ertrag gesunken, @
X-Rite: Rekordumsatz, @
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die BASF ist sehr gut ins Jahr 2000 gestartet. Das erste Quartal war mit 8,4 Mrd. ? das umsatzstärkste in der Geschichte des Unternehmens. Die Firma verbesserte gegenüber dem Vergleichsquartals des Vorjahres ihren Umsatz um 25%. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit stieg auf 967 Mio. ?, dies ist eine Steigerung um 69%. Der enormen Umsatzsteigerung steht ein um 11% gewachsener Absatz gegenüber. Preiserhöhung und Währungseffekte trugen wesentlich zu der positiven Entwicklung bei. Besonders deutlich verbesserte sich das Segment Kunststoffe und Fasern mit einem Plus von 47%. Öl und Gas sowie Chemikalien steigerten Umsatz um jeweils 36%. Die deutlichste Ergebnissteigerung erzielte aufgrund des hohen Rohölpreises das Segment Öl und Gas. Der Umsatz bei Farbmittel Veredelungsprodukten stieg im Vergleich zum ersten Quartal 1999 um 11,4%. Farben steigerten ihren Umsatz um 9,2% auf 580 Mio. ?, Coatings um 13,3% auf 511 und Dispersionen um 12% auf 598 Mio. ?.
Die Ergebnisse des ersten Quartals stärken die Firma für ihren in diesem Juni geplanten Börsengang in USA. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet die BASF mit einem Anhalten des guten Geschäftsklimas, für die zweite Jahreshälfte allerdings mit einer gewissen Beruhigung. Auch werden die Steigerungsraten moderater ausfallen, da sie an der starken Vorjahresperiode gemessen werden müssen. Für die nächsten drei Jahre hat sich die BASF ehrgeizige Ziel gesetzt, sie will das vergleichbare Ergebnis der Betriebstätigkeit um durchschnittlich mindestens 10% steigern. Die Voraussetzungen dafür seien gut, sagte Konzernchef JürgeStrube. Zur Ergebnisverbesserung soll auch der wachsende Einsatz neuer Medien (E-Commerce) beitragen. Über die Hälfte des Umsatzes will die BASF bis zum Jahr 2005 über dieser Schiene abwickeln.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die BASF Aktiengesellschaft verhandelt derzeit mit der italienischen Sisas-Gruppe, um die Möglichkeiten zur Übernahme von deren Aktivitäten bei Phthalsäureanhydrid, Weichmachern sowie Butandiol und Derivaten auszuloten.
Bayer: Gewinn vor Ertragssteuern plus 31%
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die Bayer AG, Leverkusen, steigerte ihren Gewinn vor Ertragssteuern in den ersten drei Monaten 2000 um 31% auf 952 Mio. ?. Unter Herausrechnung der 1999 an die Börse gebrachten Agfa und anderer veräußerter Geschäfte stieg der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten um 23% auf 7,25 Mrd. ?. Die Arbeitsgebiete Gesundheit und Polymere legten um 22 bzw. 23%, die Chemie sogar um 26% zu. Das operative Ergebnis im Konzern kletterte um 28% auf 1,03 Mrd. ?. Dabei verdoppelte sich das Ergebnis im Arbeitsgebiet Gesundheit auf 340 Mio. ?..
Das Arbeitsgebiet Polymere für sich betrachtet wuchs um 23% auf 2,7 Mrd. ? Umsatz, wobei der Geschäftsbereich Kunststoffe am kräftigsten zulegte. Hierfür waren die anhaltend starke Nachfrage in Asien sowie die gute Konjunktur in Europa ausschlaggebend. Den größten Zuwachs erzielten Thermoplaste, insbesondere der Kunststoff Makrolon. Die 16-prozentige Ergebnissteigerung blieb hinter dem Geschäftswachstum zurück, so dass die Umsatzrendite um einen Prozentpunkt auf 13% fiel. Ursache dafür sind die stark angestiegenen Rohstoffkosten, die noch nicht voll an den Markt weitergegeben werden konnten. Der Brutto-Cashflow stieg um 40% auf 0,4 Mrd. ?.
Das Polyolgeschäft des US-amerikanischen Herstellers Lyondell Chemical Company wurde nach der kartellrechtlichen Genehmigung zum 31. März 2000 übernommen. Mit dieser Akquisition wird Polyurethane als Kernbereich langfristig gestärkt. Zusätzliche Kapazitäten sowie neue, kostensenkende Technologien ermöglichen weiteres rentables Wachstum. Bayer will künftig mit Lyondell auch beim Bau neuer Poduktionsanlagen für Propylenoxid zusammenarbeiten.
Dr. Manfred Schneider, der Vorstandsvorsitzende, sagte, Bayer wolle auch künftig sein Portfolio weiter optimieren, die Produktionsverfahren kontinuierlich verbessern und seine Kapazitäten gezielt ausweiten. Der Einsatz interaktiver elektronischer Medien diene dem Aufbau neuer Vertriebs- und Beschaffungswege sowie der Erschließung neuer Märkte. Bayer setze auch künftig auf die vier tragenden Säulen seines Portfolios: Gesundheit, Landwirtschaft, Polymere und Chemie. Diese Aktivitäten sollten straffer und stärker auf die entscheidenden Märkte fokussiert werden, in allen vier Bereich verfüge der Konzern über die erforderlichen Kernkompetenzen, um sich im Wettbewerb erfolgreich zu behaupten und vorhandene Chancen zu nutzen.
Ein Beispiel für die Expansion des Bayer-Konzerns ist die Investition von 17 Mio. $ in eine neue Produktionsanlage zur Herstellung von wasserverdünnbaren PUR-Dispersionen im Werk New Martinsville/West Virgina. Der Betrieb dort wird voraussichtlich ab dem 4. Quartal 2000 die Produktion von Kunststoffen für wässrige Lack- und Klebstoffkomponenten sowie Textilbeschichtungen aufnehmen. Der US-Markt wächst jährlich um 10% bei PUR-Dispersionen. Künftig wird Bayer in diesem Werk neben Bayhydrol, Dispercoll und Impranil herstellen. In Martinsville sind bisher 950 Mitarbeiter beschäftigt, die Bayer Corp. erwirtschaftete 1999 mit 22.200 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 8,9 Mrd. US-$. Geplant sind für die nächsten fünf Jahre Investitionen in Höhe von 9 Mrd. US-$.
Bayer: Fortschritte in Brasilien
Phänomen Farbe 1.6.2000. Bayer hat in Brasilien im ersten Quartal deutliche Fortschritte gemacht. Der Umsatz stieg um 15% auf 173 Mio. US-$. Am stärksten stieg der Bereich Polymere mit einer Verbesserung um 24% auf 62 Mio. $. Durch die Übernahme des Lyondell Polyol Geschäfts erwartet Bayer in Brasilien in diesem Jahr eine Umsatzzunahme um 35 Mio. $. 1999war der Bayer Umsatz währungsbedingt um 13% auf 712 Mio. $ zurückgegangen. In Landeswährung wurde jedoch eine Steigerung um 33% erreicht. Noch in diesem Jahr will Bayer die Kapazitäten für Eisenoxid, Polyurethane und Thermoplaste ausbauen. Dafür sollen 40 Mio. $. investiert werden. Bayer ist seit mehr als 100 Jahren in Brasilien vertreten und beschäftigt dort heute rund 2700 Mitarbeiter.
BFGoodrich: Spezialitäten zum Verkauf
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische BFGoodrich will ihr 1,2 Mrd. US-$ Spezialitätengeschäft verkaufen. Das Geschäft stellt unter anderem Textilchemikalien, Farben und Polymer Additive her und hatte 1999 150 Mio. $ Betriebsgewinn. Das Unternehmen will sich auf das Aerospace und Industrieprodukte konzentrieren.
Clariant: Im ersten Quartal 20% mehr Umsatz
Phänomen Farbe 1.6.2000. Clariant hat im ersten Quartal 2000 2,609 Mrd. CHF Umsatz erzielt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Zunahme von 20%. Die Gründe liegen einerseits in der Dynamik wichtiger Märkte, andererseits aber auch in der Auswirkung des Kaufs des britischen Herstellers von Feinchemikalien BTP, der wie bereits berichtet, am 1. März übernommen wurde. Ohne BTF betrug der Zuwachs 14%. In der Division Pigmente und Additive setzte sich der positive Trend der letzten Monate mit + 18% Umsatz fort. Ein guter Auftragseingang wurde bei den Hochechtpigmenten für Lacke und Druckfarben verzeichnet, bei denen sich das Umfeld in den USA und in Deutschland verbesserte. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Produkten für berührungslose Druckverfahren. Die Additive profitierten von einer starken Nachfrage nach Flammschutzmitteln und Antioxidantien. Die Division Masterbatches verzeichnete mit einem Plus von 24% in allen Regionen eine erfreuliche Entwicklung. In Asien und in den USA nimmt die Nachfrage nach Masterbatches für farbige Computergehäuse und Mobiltelefone laufend zu. Mit 32% plus konnte die Division Celluloseether & Polymerisate in allen Anlagen eine hohe Kapazitätsauslastung verzeichnen. Modische Fenstermalfarben für Kinder sind ein neues Segment bei den Emulsionen, das sich zu einem interessanten Geschäft entwickelt. Rekordumsätze wurden mit Mowiol erzielt, das für Klebstoffe und als Polymerisations-, Papier- und Textilhilfsmittel verwendet wird.
Umsatz Clariant im ersten Quartal 2000 (Mio. CHF)
| Division | 1/2000 |
1/1999 |
% |
Davon aus Akquisitionen |
| Textil-, Leder- und Papierchemikalien | 615 |
538 |
+14 |
15 |
| Pigmente & Additive | 533 |
454 |
+18 |
15@@ |
| Masterbatches | 299 |
242 |
+24 |
0 |
| Funktionschemikalien | 482 |
459 |
+5 |
13 |
| Life Science & Elektronikchemikalien | 398 |
259 |
+54 |
119 |
| Celluloseether & Polymerisate | 282 |
214 |
+32 |
22@@@ |
| Insgesamt | 2609 |
2166 |
+20 |
184 |
BTP (GB), @@ Songwon Color (Korea), @@@ Clariant Polymers K.K. (Japan)
Die Division Pigmente und Additive der Clariant GmbH, Sulzbach, hat die Broschüren zu ihrem gesamten Sortiment an Additiven für Lacke und Druckfarben überarbeitet. Zusammengefasst unter dem Titel Clariant Additives for Coatings" und Clariant Additives for Printing Inks" bietet die Division ihren Kunden damit in kompakter und übersichtlicher Form Informationen über ihre Produkte: Ceridust Mikropulver, Polyethylenwachse, Sanduvor Lichtschutzmittel, Sandostab/Hostanox Antioxidantien, Cartax fluoreszierendes Markierungsmittel, Exolit für Intumeszenz-Beschichtungen, Hordaphos (Curing Agent), Hostastat-Antistatika. Die Gesamtübersicht bzw. die Einzelmerkblätter (deutsch und englisch): Fax +49-(0)821-479-2562.
Ciba: Weiterer Ausbau von Lampertheim
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die Ciba Spezialitätenchemie GmbH, Lampertheim, wird zum weiteren Ausbau des Standorts etwa 16 Mio. DM investieren. Profitieren wird davon vor allem die Ausweitung der Produktion von Lichtschutzmitteln. Insgesamt erzielte die Firma in Deutschland einen Umsatz von etwa 2 Mrd. DM, die Hälfte davon brachten Unternehmensverkäufe in die Kasse. Die Ciba Spezialitätenchemie Lampertheim GmbH, steigerte ihren Umsatz mit Additiven im vergangenen Jahr um 2,8%, Lampertheim steuert etwa die Hälfte des Jahresumsatzes bei.
CPMA: Ausschuss Effektpigmente
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Color Pigments Manufacturing Association CPMA hat kürzlich einen neuen Ausschuß Spezialeffekt Pigmente gegründet, dem alle Hersteller von Perlglanz -, Metallic -, Fluoreszenz -, Phosphoreszenz -, Photochrom -, Thermochrom - und anderer Spezialeffekt - Pigmente beitreten können. Der Ausschuß wird sich vor allem mit Fragen behördlicher Vorschriften, Arbeitssicherheit und Umweltschutz befassen, die von gemeinsamem Interesse für diese Unternehmen sind.
Die CPMA feiert in diesem Jahr ihr 75jähriges Bestehen mit einem Festprogramm und Gala anläßlich ihrer Jahresversammlung vom 18. - 21. Juni.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Ihren britischen Standort Leeds will die Cognis AG, Düsseldorf, eine Tochtergesellschaft der Henkel KgaA, aufgeben und im Rahmen eines Management-Buyout, das als eChem Ltd. firmieren wird, verkaufen. In Leeds werden Bindemittel, Lacke usw. produziert.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die Degussa-Hüls AG, Frankfurt am Main, steigerte im ersten Quartal 2000 ihren Umsatz (ohne Edelmetalle) um 23% auf 2,9 Mrd. ?, gleichzeitig legte der operative Gewinn um 38% auf 178 Mio. ? zu. Wie bei der ebenfalls positiven Celanese wirkte sich die starke Chemiekonjunktur vor allem in Nordamerika und Asien positiv aus. Degussa-Hüls hebt besonders das Umsatzplus der Sparte Polymere und Zwischenprodukte von 48% bei einem gleichzeitigen Gewinnplus von 100% hervor. Zur guten Rendite hätte vor allem beigetragen, dass die hohen Rohstoffkosten an die Kunden weitergegeben werden konnten.
Die nach der Vereinigung von Degussa-Hüls und SKW Trostberg entstehende neue Degussa AG plant den Abbau von 3.000 Stellen im Chemiegeschäft weltweit. Dies dürfte in erster Linie Verwaltung und Vertrieb beteffen. Das Unternehmen, dessen Anteile zu 64% von der aus Veba und Viag entstehenden Eon AG gehalten werden, wird seinen Sitz in Düsseldorf haben. Derzeit haben die beiden Gründerfirmen einen Umsatz von 14 Mrd. ?, Desinvestitionen von 5 Mrd. ?, die einen Erlös von 3 Mrd. ? bringen könnten, sind vorgesehen. Neben Verkäufen sind auch Joint Ventures möglich. Gleichzeitig gab die Konzernspitze von Eon bekannt, dass der Kernumsatz (9 Mrd. ?) innerhalb von vier Jahren mehr als verdoppelt werden soll. Käufe sind vor allem in den USA und in Asien vorgesehen. Die Startbelegschaft der Degussa AG wird bei etwa 60.000 Arbeitsplätzen liegen. Prof. Dr. WilhelSimson nannte sechs Bereiche, aus denen die neue Degussa AG bestehen soll. Es handelt sich um Nahrungsmittelzusätze, Bauchemie, Feinchemie, Pflegechemie, Lack- und Gummizusätze sowie Spezialkunststoffe. Die Hauptverwaltung der neuen Firma wird mit ca. 100 Mitarbeitern rechts schlank ausfallen. Nach Simsons Worten will Degussa bei Umsatz und Rendite an die Spitze der Weltklasse bei den Spezialchemieunternehmen vorrücken. Die Umsatzrendite auf Ebitda-Basis werde durch die Konzentration auf die Spezialchemie von heute 15 auf dann 18% steigen. Synergien und eine weitreichende Restrukturierung würden für eine weitere Steigerung auf 20% sorgen, so Simson weiter. Die Rütgers AG Essen werde ein selbständiges Chemieunternehmen bleiben.
Degussa-Hüls: Mehr Triacetonamin (TAA)
Phänomen Farbe 1.6.2000. Etwa 12 Millionen Euro wird Degussa-Hüls AG in die Erweiterung derKapazitäten für Triacetonamin (TAA) und Derivate investieren. Die damitverbundene Verdopplung der Produktionsmöglichkeiten hat zum Ziel, den starksteigenden Weltmarktbedarf in den nächsten Jahren zu begleiten. Degussa-Hüls baut also die marktführende Position in diesem Bereichs des Kerngeschäfts Feinchemie weiter aus.
Die Anlage, die für den Standort Marl vorgesehen ist, soll Mitte des kommenden Jahres ihre Produktion aufnehmen. "Mit der Erweiterung unserer Kapazitäten werden wir dem Markt eine gesicherte Basis an Rohstoffen für UV-Stabilisatoren bieten", sagte Dr. JoseMetz, im Geschäftsgebiet Feinchemikalien verantwortlich für Standard Intermediates. Eingesetzt werden die UV-Stabilisatoren beispielsweise in Kunststoffen und Lacken, in denen sie dem vorzeitigen Alterungsprozess effektiv entgegen wirken.
Der Geschäftsbereich Feinchemikalien verfügt über ein umfangreiches Know-how sowohl zur Herstellung von TAA als auch dessen Derivaten wie beispielsweise Triacetondiamin (TAD), Hexamethylen-bis-triacetondiamin (HMBTAD) sowieTEMPO-Verbindungen (Tetramethylpiperidin-N-oxyl). Mit der 12-MillionenEuro-Investition stärkt Degussa-Hüls auch nachhaltig die Position dieser Derivate am Markt.
"Neben der klassischen Anwendung unserer hochwertigen Zwischenprodukte im Bereich der UV-Stabilisatoren, werden wir zukünftig auch mehr Möglichkeiten bei Anwendungen als Inhibitoren oder Katalysatoren haben", erläuterte Produktbereichsleiter Dr. Frank Kraushaar.
Ein weiterer positiver Aspekt für den Markt der Feinchemikalien: DieDegussa-Hüls AG hat aufgrund intensiver Forschungsarbeiten ihre Palette der TEMPO-Derivate mit 3,4-Dehydro-TEMPO und TEMPO um zwei zusätzliche Produkteerweitern können.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Das Ergebnis vor Steuern stieg bei der Dürr AG, Stuttgart, im vergangenen Jahr um 15,2% auf 35,6 Mio. ?, der Jahresüberschuß stieg um 9,2% auf 16,6 Mio. ?. Der Umsatz wuchs um 20,7% auf 1.223 Mio. ?. Beim Auftragseingang erzielte Dürr mit 1.120 Mio. ? 1999 ein Plus von 3%. Die Mitarbeiterzahl stieg im Konzern durch den Erwerb der personalintensiven Dienstleistungsgruppe Premier von 4.000 auf 7.255 Menschen. Wesentlich zum Erfolg beigetragen haben innovative Technologien, in deren anwendungsorientierte Entwicklung Dürr jährlich etwa 6% des Umsatzes investiert. Maßstäbe setzte die Firma u.a. mit seinen Lackrobotern, die bei Qualität und Kosten pro Karosserie Bestwerte erzielen. Auch mit seinen durchgängigen Softwarelösungen für die Steuerungs-, Automatisierungs- und Leittechnik hat Dürr erneut Erfolg gehabt. Im ersten Quartal 2000 stieg der Umsatz der Firma auf 288 Mio. ?, der Auftragseingang lag bei etwa 344 Mio. ?, der Auftragsbestand erreichte 808 Mio. ?.. Das Ergebnis vor Steuern betrug 7,5 Mio. ?.
Von der Adam Opel AG, Rüsselsheim, erhielt Dürr im April einen Großauftrag in Höhe von 150 Mio. DM über die Lieferung einer schlüsselfertigen Endmontagelinie einschl. Prüf- und Testeinrichtungen. Die Firma plant übrigens, das in den fünf Sparten des Konzerns gesammelte Wissen in einem weiteren Standbein mit dem Namen Intec AG zu bündeln. Produktions-Leittechnik und die Sensortechnik sollen dort zusammengefaßt werden. Der Bereich soll bis zu 30 Mio. ? Umsatz bringen.
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Eastman Chemical Company wird nach übereinstimmenden Meldungen beider Unternehmen die McWorther Technologies zum Preis von 200 Mio. $ übernehmen. Hinzu kommt die Übernahme von Schulden in Höhe von 155 Mio. $. Durch die Übernahme wird die Präsenz von Eastman im Sektor Lack-, Klebstoff- und Spezialpolymere auf rund 1,4 Mrd. $ jährlich erweitert. Das Unternehmen erwartet erhebliche Synergien durch die Integration der eigenen mit den im Juni akquirierten Lawter International und den McWorther Aktivitäten. Das Kaufangebot an die Aktionäre von McWorther ist daran gebunden, daß wenigsten 50,1% der Aktien übertragen werden und daß die behördlichen Genehmigungen erteilt werden. McWorther hatte im Ende Oktober 1999 abgeschlossenen Geschäftsjahr 444 Mio. $ Umsatz und 47,5 Mio. $ Ertrag (EBITDA). Der Nettogewinn war 1999 um 21% auf 12,5 Mio. $ gefallen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit an 14 Standorten (9 in den USA und 5 in Europa) rund 1100 Mitarbeiter. McWorther stellt Flüssig- und Pulverharze, Aminharze und Farbpasten für Bautenlacke und Industrielacke her. Keines der Werke soll geschlossen werden. Ob der Name beibehalten wird, steht noch nicht fest. McWorther war 1994 von Valspar abgespalten worden. Für Lawter hatte Eastman im vergangenen Jahr 400 Mio. $ bezahlt. McWorther hatte erst im Februar dieses Jahres das Bindemittelgeschäft der norwegischen Dyno gekauft. Eastman ist auch am Kauf der Kunstharz Aktivitäten der amerikanischen Hercules interessiert.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Auf der drupa 2000, Düsseldorf, haben die Eckart-Werke Standard-Bronzepulver-Werke Carl Eckart GmbH & Co, Fürth, eine Reihe von Innovationen vorgestellt. Es handelt sich um neuartige, auf Temperatur reagierende Effektpigmente unter dem Markennamen Chromazone. Ihre raffinierte Wirkung entfalten sie bei Temperaturveränderungen: Sie verändern sich bei Abkühlen oder Erhitzen, indem sie die jeweilige Farbe für den Betrachter entweder sichtbar oder unsichtbar machen. Wie die Firma meint: Ein reizvoller Effekt, der sich beliebig oft wiederholen läßt. Als weitere Neuentwicklung wurden Perlglanzpigmente im graphischen Bereich unter der Marke Phoenix präsentiert. Sie zeichnen sich überwiegend durch einen geringeren Teilchendurchmesser (5 bis 25 µm) aus und sind damit auch optimal für Druckanwendungen einsetzbar. Von Silberweiß schimmern sie über alle Farben des Regenbogens.
Nicht nur Gold- und Silber, sondern auch andere Metallic-Farben können jetzt durch die neu entwickelte Software-Erweiterung des Metallic-Integrates-Process-Printing"-Verfahrens, abgekürzt MIPP, im Raster wiedergegeben werden. Auf diese Weise können verschiedenste Metallic-Effekte vereinfacht und in noch höherer Qualität gedruckt werden. Weitgehend automatisiert wird so ein Druckbild erzielt, das den metallischen Glanz des Originals aufweist.
ISP: Schlechteres Quartalsergebnis
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die ISP International Specialty Products Inc. hat im ersten Quartal ihr Vorjahresergebnis nicht erreicht. Das Betriebsergebnis lag bei 25,6 Mio. US-$ verglichen mit 38,3 Mio. $. Darin ist die Einnahme von 8,5 Mio. $ aus dem Verkauf der Geschäfts mit Perlglanz Effektpigmenten nicht enthalten. Als Ursachen wurden die niedrigen Preise für Butandiol und Lösemittel und der Negativeffekt des starken Dollars genannt. Der Nettoumsatz betrug 197,9 Mio. $ (201,6).
Kerr-McGee: Botlek Kauf abgeschlossen
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Kerr-McGee hat im ersten Quartal netto 185 Mio. US-$ Gewinn erzielt gegenüber 111 Mio. $ Verlust im Vergleichsquartal des Vorjahrs, hauptsächlich durch höhere Preise im Öl- und Gasgeschäft. Der Betriebsgewinn aus dem Chemiegeschäft stieg von 29 auf 36 Mio. $. Der Pigmentumsatz stieg von 150,1 auf 184,6 Mio. $. Anfang Mai 2000 Wurde der Kauf des Titandioxid Werkes der finnischen Kemira im niederländischen Botlek zum Abschluß gebracht. Das Werk stellt Pigmente im Chloridverfahren her. Zuvor Berits war die Übernahme des Werks im amerikanischen Savannah zum Abschluß gekommen. Kerr-McGee ist jetzt mit 600000 t oder etwa 16% Marktanteil der drittgrößte Hersteller von Titandioxidpigmenten in der Welt .In Europa hat das Unternehmen jetzt Werke in Uerdingen, Antwerpen und Botlek. Ferner besitzt Kerr-McGee zwei Werke in den USA sowie 50% von Tiwest im Westen Australiens. Kerr-McGee hat die Option, bis im ersten Quartal 2001 die restlichen 20% des Bayer Titandioxidgeschäfts in Belgien und Deutschland zu übernehmen. Diese Option will das Unternehmen wahrnehmen. Ferner besteht die Absicht, das im Werk Hamilton in den USA erfolgreiche Programm zur Kostenreduzierung auch in allen andern Werken durchzuführen, um die Betriebskosten insgesamt weiter zu senken. Die Integration der Werke in Botlek und in Savannah soll jährlich Synergie Effekt in Höhe von 40 Mio. $. bringen. Die beiden Werke werden auf die neueste Chlorid Technologie von Kerr-McGee umgestellt.
Kronos: Rekordabsatz im ersten Quartal
Phänomen Farbe 1.6.2000. Der Ertrag aus dem operativen Geschäft der amerikanischen Kronos, Tochtergesellschaft von NL Industries, stieg im ersten Quartal 2000 auf 46,2 Mio. US-$ gegenüber 31,0 Mio. $ im Vorjahresquartal. Ursache ist das hohe Absatz- (+24%) und Produktionsvolumen (+16%). Die Kapazitätsausnutzung stieg auf nahezu 100%, gegenüber nur 86% im Vorjahr. Die Preise konnten mit Erfolg nach oben angepaßt werden, so daß sie auf der Höhe des Vorjahresquartals und 3% über denen des letzten Quartals 1999 lagen.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Trotz niedrigerem Auftragseingang (-4,8%) und eines um 4,5% gesunkenen Umsatzes befindet sich die KSB AG mit ihrem Konsolidierungskurs auf gutem Niveau. Wie die Firma mitteilte, betrug der Umsatz 1999 2.143 Mio. DM, die Belegschaft sank um etwa 1.000 auf 12.759 Menschen. Die etwas rückläufige Entwicklung, so die Firma, liege im Branchendurchschnitt, vor allem die anhaltende Marktschwäche in Europa betreffe alle Firmen. Betroffen sind davon vor allem Kunden der Industrie- und Wassertechnik sowie Armaturen, während die Pumpen Gebäudetechnik sowie der Servicebereich im Plus waren.
Lubrizol: Rückläufige Umsatz- und Ertragszahlen
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Lubrizol Corporation hatte im ersten Quartal 2000 436,2 Mio. US-$ Umsatz, 11,3 Mio. $ weniger als im Vorjahr. Der Netto Ertrag betrug 30,1 Mio. $ gegenüber 39,1 Mio. $. Absatzrückgänge gab es vor allem in den USA und im asiatisch pazifischen Raum, während der Absatz in Europa zunahm. Negativ wirkte sich die Währungsrelation aus, ebenso die gestiegenen Rohstoffkosten.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die Merck KgaA, Darmstadt, steigerte ihren Umsatz im ersten Quartal 2000 um 41% auf 1,583 Mrd. ?, dazu beigetragen haben vor allem Neuerwerbungen, deren Anteil am Wachstum 25,2% betrug. Das operative Betriebsergebnis stieg um 63,5% auf 251 Mio. ?, der Gewinn vor Steuern ging um fast 70% auf 201 Mio. ? nach oben.
Millennium: Preisanpassung in Europa
Phänomen Farbe 1.6.2000. Millennium wird seine Preise für Titandioxid Produkte in Europa zum 1.6.2000 um 150 Euro pro t anheben. Begründet wird die erneute Erhöhung mit den bisher niedrigen Preisen und dem ungünstigen Wechselkurs des Euro. Bereits am 1. April hatte das Unternehmen die Preise um 160 Euro erhöht.
Millennium: Forschungszentrum eröffnet
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Millennium Inorganic Chemicals hat in Baltimore ihr neues modernes Forschungszentrum eröffnet, das auf etwa 12000 m² Fläche für mehr als 20 Mio. US-$ errichtet wurde. In dem Zentrum sind 125 Mitarbeiter beschäftigt. 28 Labors sind in Betrieb, 3 weitere kurz vor Fertigstellung. 90 der Mitarbeiter waren bereits im alten Labor an anderer Adresse tätig. Die übrigen sind neue Stellen und Transfers aus anderen Ländern weltweit. In dem neuen Gebäude ist Platz für insgesamt 200 - 220 Mitarbeiter, wenn das weitere Wachstum dies erfordert. Bis 2001 soll die Zahl um etwa 60 zunehmen. Eine Bibliothek mit etwa 2000 Titeln und 150 Zeitschriften kann von allen 3600 Mitarbeitern von Millennium in aller Welt genutzt werden. Mehr als 4500 Berichte sind in einer Access Datenbank enthalten, die elektronisch von allen Standorten des Unternehmens genutzt werden kann. Die daraus abzurufenden Informationen umfassen Nachrichten aus der Chemischen Industrie, Sicherheitsdaten und wissenschaftliche Literatur.
Münzing-Chemie: Expansion in USA
Mit Wirkung vom 12. Mai 2000 hat die Münzing-Chemie GmbH über ihre US Tochter Munzing Inc. Ultra Additives Inc., The Defoamer Company, mit Sitz in Paterson, NJ / USA zu 82 % erworben.
Ultra Additives mitgegründet im Jahre 1952 durch die Familie DAmico, ist Spezialist zur Herstellung und Vermarktung von Spezialentschäumern für wasserbasierende Metall-bearbeitungsöle, Kühlschmiermittel, Farbe und Lack sowie für Druckfarben, Textilhilfsmittel und Klebstoffe. Bei diesen Anwendungen gehört Ultra Additives zu den führenden Herstellern in den USA.
Entscheidend für den Erwerb der Anteile durch die Münzing-Chemie sind die hohen synergistischen Effekte, die sich durch die Ergänzung der Vertriebsprogramme speziell für den Farben- und Lackmarkt ergeben. Während sich die Ultra Additives bisher fast ausschließlich auf Entschäumer konzentriert hat, bringt die Münzing-Chemie das komplette Spezialitätenprogramm von Emulgatoren, Netz- und Dispergiermitteln, Verdickern und Verlaufsmitteln in den künftigen Firmenverbund ein.
Ultra Additives wird als eigenständiges Unternehmen in der Münzing-Firmengruppe weitergeführt. Für den Farben- und Lacksektor sowie für die Zielgruppe Chemie wird Ultra Additives die Vertriebsrechte der Münzing-Chemie für Nord- und Südamerika übernehmen. President und CEO von Ultra Additives ist wie bisher Ted DAmico, der künftig noch 18 % der Firmenanteile an Ultra Additives hält.
Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Ultra Additives waren sowohl der hervorragende Ruf von Ultra Additives im US-Markt als auch die exzellente Verkaufsorganisation, der hervorragende Zustand der Produktionsstätten sowie erstklassige Qualität der Ultra Produkte. Ultra Additives Inc. und Münzing-Chemie sind nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Beide Unternehmen als auch Münzing-Chemie GmbH haben in den letzten Jahren ein gesundes und kräftiges Wachstum aufzuweisen. Die Unternehmensleitung sieht im Neuerwerb große Wachstumschancen weltweit.
Rhodia: Kapazitätserweiterung für Latexpulver in Frankreich
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die französische Rhodia wird die Produktionskapazität für Latexpulver im Werk Ribécourt ab Juli 2000 auf 20000 t verdoppeln. Damit soll dem Marktwachstum von jährlich 10% Rechnung getragen werde. Das Spezialpulver wird als Betonzusatz und als Additiv für Klebstoffe eingesetzt.
Rohm & Haas: Starkes Wachstum erwartet
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Rohm & Haas Company erwartet für das Gesamtjahr 2000 und für die Folgejahre ein 6 -8% starkes kontinuierliches Wachstum von Umsatz und Gewinn. Der Kauf der Morton International im Juni 1999 hat das Produktportfolio des Unternehmens gestärkt und profitabler gemacht. Seit der Übernahme von Morton wurden Synergie Einsparungen von 200 Mio. US-$ erzielt. Das Ziel für 2000 sei mit 300 Mio. $ erreichbar.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die Rütgers AG, Essen, eine Tochtergesellschaft der RAG AG, Essen, legte bei einem um 8% auf 4.758 Mio. DM gesunkenen Umsatz (Auslandsanteil 68%) für das vergangene Jahr das beste Ergebnis in der mehr als 150-jährigen Geschichte des Unternehmens vor. Das Geschäftsergebnis stieg von 233 auf 266 Mio. DM, der Jahresüberschuß von 143 auf 153 Mio. DM. Stolze 60 Mio. DM konnten an die Muttergesellschaft abgeführt werden. Für das Jahr 2005 plant der Vorstandsvorsitzende Werner Heep einen Umsatz von 8 Mrd. DM und ein Ergebnis vor Steuern von 500 Mio. DM. Im vergangenen Jahr wurden 9,4% der Stellen auf 12.811 abgebaut (Auslandsanteil 39%).
Schmalbach-Lubeca: Bald zweistelliges Ergebnis
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die Schmalbach-Lubeca AG, Ratingen, verlor zwar 1999 2,7% ihres Umsatzes auf 4,01 Mrd. DM und auch die Belegschaft reduzierte sich um 3,8% auf 8.438 Menschen. Der Jahresüberschuß betrug aber 74 (59) Mio. DM, er soll nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Hanno C. Fiedler in diesem Jahr zweistellig wachsen. Die Sachinvestitionen wurden auf 337 Mio. DM (659) zurückgefahren. Bekannt ist, dass die Viag ihre Beteiligung an Schmalbach-Lubeca (60%) verkaufen will. Wahrscheinlich sei der Käufer, so Fiedler, ein Finanzinvestor.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Mit einem um 65% auf 40,7 Mio. DM gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Umsatz beschließt die Softmatic AG, Hersteller betriebswirtschaftlicher Standardsoftware für die mittelständische Prozessindustrie, in ihrem Konzernabschluss das Geschäftsjahr 1999. Das Norderstedter Softwarehaus erreicht damit allein durch internes Wachstum im Wesentlichen sein zum Jahresbeginn gestecktes Umsatzziel.
Mit dem Umsatzplus von 65% liegt die Softmatic AG deutlich über dem durchschnittlichen Wachstum der Branche. Wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz von 40,7 Mio. DM hatte das Kernprodukt SQLblending. Entgegen dem Markttrend verzeichnete die Softmatic AG hier eine steigende Zahl an Neukunden, die nicht mehr wartungs- und Jahr-2000-fähige Individualsoftware bewusst durch einen Wechsel zu SQLblending ablösten. Der größte Umsatzanteil sowohl in absoluten Zahlen als auch in Wachstumsraten gemessen entfiel auf das Dienstleistungsgeschäft rund um SQLblending, das gegenüber 1998 um 117% auf 11,7 Mio. DM gesteigert werden konnte. Durch Lizenzverkäufe erzielte man einen Umsatz von 8 Mio. DM, 51% mehr als im Vorjahr 1998.
Unternehmenswachstum und Verbreiterung des Produktportfolios durch Akquisitionen und Beteiligungen sind Teil von Softmatics Expansionsstrategie. Ein erster Meilenstein war hier die Mehrheitsbeteiligung an der DBPro GmbH, durch die die Produktpalette um eine Komponente für Call-Center im Rahmen eines Customer-Relationship-Management-(CRM-)Systems ergänzt wurde. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet da Unternehmen mit einer weiteren Beschleunigung des Wachstums und einer Umsatzsteigerung von 125% auf 90 Mio. DM sowie einem ausgeglichenen Ergebnis. Diese Einschätzungen gründen auf der zu erwartenden positiven Marktentwicklung, dem starken internen Wachstum, dem zunehmenden Auslandsgeschäft und den bereits zu Anfang des Jahres getätigten Akquisitionen.
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Solutia Inc. hat im ersten Quartal 2000 bei 846 Mio. US-$ Umsatz 51 Mio. $ Nettogewinn erzielt. Im Vergleichsquartal des Vorjahrs betrug der Gewinn 63 Mio. $ bei 652 Mio. $ Umsatz. Im Bereich Spezialprodukte (Kunstharze und Additive) stieg der Umsatz durch den Kauf der Vianova Resins im Dezember 1999 um 79% auf 267 Mio. $ und der Gewinn auf 59 Mio. $ (Vorjahr 40 Mio. $).
Süd-Chemie: US Tochter adaptiert Namen
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die zur Südchemie zählende amerikanische United Catalysts hat den Namen Süd-Chemie Inc. angenommen. Damit ist jetzt weltweit eine einheitliche Identität geschaffen.
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die belgische UCB konnte 1999 ihren Umsatz um 12% auf 1,8 Mrd. Euro und ihren Gewinn um 37% auf 220 Mio. Euro erhöhen. Der Umsatz der Division Chemikalien stieg um 9% auf 583 Mio. Euro, der operative Gewinn der Division um 28% auf 64 Mio. Euro. Für Forschung und Entwicklung wurden 173 Mio. Euro Ausgegeben, 35% mehr als im Jahr davor. Das Unternehmen beabsichtigt, die Produktionskapazität für strahlungshärtende Produkte an meherern Standorten zu
Union Tank: Einstieg in die Lackproduktion
Phänomen Farbe 1.6.2000. Die amerikanische Union Tank Car, ein Hersteller von Spezial Eisenbahn Waggons, hat die Plas-Chem Reihe von der East Texas Coatings gekauft. Die Reihe umfaßt Epoxidlacke, organische und anorganische Zinkbeschichtungen, Urethanlacke, Vinylester und Akydlacke für die Innen- und Außenlackierung von Tankwagen und Schüttgutwaggons.
Viag: Umsatz und Ertrag gesunken
Phänomen Farbe, 1.6.2000. Die vor der Fusion mit der VEBA zum Eon-Konzern stehende Münchener Viag mußte im Jahr 1999 deutliche Verluste bei Umsatz und Ertrag hinnehmen. Der Konzerngewinn fiel um 16% auf 2,3 Mrd. DM, der Umsatz dank umfangreicher Desinvestments um 22% auf 38,1 Mrd. DM. Beschäftigt wurden 81.203 Menschen (-19%). Die Gesamtinvestitionen (6,5) und die Sachinvestitionen (3,5 Mrd. DM) blieben so gut wie auf Vorjahreshöhe. Auf das Ergebnis drückten insbesondere der hohe Restrukturierungsaufwand und der harte Wettbewerb auf den Strommärkten. Ein Konzept der Verschmelzung der SKW Trostberg mit der Degussa Hüls dürfte in diesem Mai vorgelegt werden.
Phänomen Farbe 1.6.2000. Der Hersteller von hochwertigen Prüfgeräten hat im ersten Quartal 2000 mit insgesamt 26,1 Mio. US-$ 10,1% mehr Umsatz als im 1. Quartal des Vorjahrs erzielt. Der Nettoertrag lag mit 3,6 Mio. $ um 20% höher. Das Unternehmen wird unter anderem auf der kommenden Drupa in Düsseldorf ausstellen.