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Leute
Phänomen Farbe 1.05.2000


Bernd Aufderheide
Axel Bornefeld
Karl Dehnert
Dipl.-Kfm. Paul Dorn

Klaus Fröhlich
Dr. Bernd Gottschalk
Dr. Jochen Krautter

Klaus von Lindeiner-Wildau
Prof. Dr. Dr. Heribert Meffert
Klaus H. Niemann
Robert A. Nosal
Dr. Günther Pokorny
N. Kears Pollock,
Dr. Manfred Selig
Dr. Wilhelm Sittenthaler
Olivier Soudant
Christian Strenger
Andrew Vogel

Hans Wilke









 

Vier neue Mitglieder im Aufsichtsrat der BASF Coatings AG
Im März hat erstmals der Aufsichtsrat der BASF Coatings AG in neuer Zusammensetzung getagt. Seit dem 1. Januar 2000 gibt es vier neue Mitglieder (unsere Bilder von links nach rechts): Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes Automobilindustrie e.V., Dr. Jochen Krautter, Mitglied der Geschäftsführung der Henkel KgaA, Prof. Dr. Dr. Heribert Meffert, Direktor des Instituts für Marketing und geschäftsführender Direktor des Marketingcentrums Münster (MCM) der Westfälischen Wilhelms-Universität, sowie Christian Strenger, Mitglied des Aufsichtsrats der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, und Chairman der Germany Fonds in New York.

Sie lösen in dieser Funktion ab Dr. Hans-Hermann Dehmel, Leiter des Bereichs Personal, Dr. Thomas Franck, Leiter Logistikzentren, Dr. Eckhard Müller, Leiter des Zentralbereichs Finanzen, und Dr. Eckart Sünner, Leiter des Zentralbereichs Recht, Steuern und Versicherung (jeweils BASF Aktiengesellschaft).

Die weitere Zusammensetzung des Aufsichtsrates der BASF Coatings AG bleibt unverändert: Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BASF Aktiengesellschaft, Max Dietrich Kley, zu dessen Zuständigkeiten u.a. auch der Unternehmensbereich Coatings zählt, hat auch weiterhin den Vorsitz des Coatings-Aufsichtsrats inne. Er wird wie bisher vertreten durch Karl Franke, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der BASF Coatings AG. Dem Aufsichtsrat gehören zudem an Dr. Stefan Marcinowski, BASF-Vorstandsmitglied, Dr. Gunter Meyer, IG Bergbau, Chemie, Energie, sowie von der BASF Coatings AG Wolfgang Groß, Mitglied des Betriebsrates Würzburg, Erich Schleif, Mitglied des Betriebsrates Münster, Dr. Hans-Joachim Streitberger, Sprecherausschuß, und Dr. Bernhard Dors, Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA).

Bernd Aufderheide: Die KölnMesse GmbH, Köln, hat seit Anfang April einen neuen Geschäftsführer: Bernd Aufderheide (40). Er tritt die Nachfolge von Geschäftsführer Hans Wilke (62) an, der zum Jahresende 2000 in den Ruhestand geht. Aufderheide kommt von der Messe Düsseldorf, deren Geschäftsleitung er – mit einer dreijährigen Unterbrechung als Geschäftsführer der Messe Düsseldorf Asia – seit 1993 angehört. Er wird in Köln verantwortlich sein für alle Messethemen in den Kompetenzfeldern Haus, Garten, Freizeit – Kommunikation und Medien – Umwelt und Objekt – Gesundheit und Wellness sowie Kunst und Kultur.

Axel Bornefeld: Der ausgebildete Maler- und Lackierermeister Bornefeld, seit 1986 bei der Henkel KgaA, Düsseldorf, beschäftigt, ist Nachfolger von Paul Dorn als Vertriebsleiter der Geschäftseinheit Malerwerkstoffe.

Karl Dehnert: Sein achtzigstes Lebensjahr beging im April Karl Dehnert, der lange Jahre die anwendungstechnische Abteilung von Caparol, Ober-Ramstadt, geleitet hatte. Nach seinem Studium an der TH Darmstadt (Chemische Technologie) arbeitete er zunächst in der Entwicklungsabteilung von Caparol. Er baute die anwendungstechnische Abteilung auf, die er dann später ein viertel Jahrhundert lang führte. Gleichzeitig leitete er die Patentabteilung und eine Reihe anderer wichtiger Ressorts. Innerhalb des Verbandes der Lackindustrie e.V., Frankfurt am Main, gestaltete er als Vorsitzender die Arbeit des Technischen Arbeitsausschusses (TAKD) und der Fachgemeinschaft kunstharzgebundene Putze.

Dipl.-Kfm. Paul Dorn: Bereits zum Jahreswechsel übernahm Paul Dorn (43) in der Nachfolge von Horst Radig, dem bisherigen Leiter der Geschäftseinheit Malerwerkstoffe der Henkel KgaA, Düsseldorf, der in den Ruhestand trat. Dorn arbeitete zuerst seit 1984 im Zentralressort Klebstoffe/chemische Hilfsstoffe und wechselte dann 1992 in das europäische Key-Account-Management. Seit April 1998 war er Vertriebsleiter der Geschäftseinheit Malerwerkstoffe in Düsseldorf.

Klaus Fröhlich: Der Generalmanager Retail der ICI Paints Deco GmbH, Hilden, legte seine Aufgaben zum Beginn des zweiten Quartals in die Hände von Lothar Schaaf und Stephan Coester, die bisher schon für Vertrieb und Marketing zuständig waren. Fröhlich war vor einer kurzen Unterbrechung drei Jahre lang Generalmanager der ICI Lacke Farben GmbH, Hilden. Und davor bereits mehrere Jahre lang Chef des Deco-Bereichs.

Klaus von Lindeiner-Wildau: Das bisherige Geschäftsführungsmitglied Lindeiner-Wildau (62) scheidet am 30.06.2000 aus der Wacker-Chemie GmbH, München, aus. Der in Amsterdam geborene Geschäftsführer studierte Jura in München, Bonn und Genf, wo er zum Doktor der Rechte promovierte. Er war bei der UNO, beim Organisationskomitee der olympischen Spiele in München, bei der Metallgesellschaft und zwölf Jahre lang als Geschäftsführer bei der Lurgi GmbH, Frankfurt/Main, tätig. 1989 kam er zur Wacker-Chemie nach München. Zuletzt hatte er dort die Ressortverantwortung für das Personal- und Sozialwesen, für Finanzen und Konzernbilanzierung sowie für Recht, Steuern und Versicherungen. Außerdem betreute er den Geschäftsbereich Werkstoffe und die Region Amerika.

Klaus H. Niemann: Neuer Chef der Ceresit Bautechnik Deutschland ist seit Jahreswechsel der Geschäftsführer der Teroson & Wolfin Bautechnik Klaus H. Niemann, der nun für beide Bereiche der Henkel Bautechnik verantwortlich zeichnet.

Robert A. Nosal ist als President bei Crosfield, einem Hersteller von Silikaten, Zeolith und Kieselsäure eingetreten. Er war zuvor Vice President Marketing bei Uniqema. Beide Unternehmen gehören zur ICI Gruppe.

Dr. Günther Pokorny: Der seit 1993 für den Eisenglimmerspezialisten Kärtnermontan Industrie als technischer Spiritus Rector tätige Dr. Pokorny feierte kürzlich seinen sechzigsten Geburtstag. Als Mitglied in österreichischen Normenausschüssen und durch zahlreiche Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen hat er maßgeblich auf die Entwicklung der Branche Einfluß genommen. Bevor er nach Österreich zurückging war er jahrzehntelang in der deutschen Lackindustrie vor allem für Korrosionsschutz-Anstrichmittel tätig. Auch als vereidigter Sachverständiger machte er sich im Nürnberger Raum einen Namen.

N. Kears Pollock, der am 1. April 2000 in den Ruhestand getretene executive vice president der PPG Industries wird bis zum Ende seiner Legislaturperiode im Oktober 2001 Chairman des amerikanischen Lackverbands NPCA bleiben. Er wird auch weiterhin der offizielle Repräsentant der PPG im Verband bleiben.

Dr. Manfred Selig: Am 31. März feierte Dr. Manfred Selig, Leiter des Produktivitätsmanagements der Wacker-Chemie GmbH, München, im Geschäftsbereich Polymere, seinen 50. Geburtstag. Nach dem Chemiestudium in Würzburg absolvierte der gebürtige Schweinfurter gleich noch ein Betriebswirtschaftsstudium an der Universität Essen. Frisch promoviert zum Dr. rer. nat., trat er 1980 als Forschungschemiker ins Werk Burghausen in den Polymerbereich ein. In Labor und Technikum arbeitete er intensiv an der Verbesserung und Automatisierung der Produktion, was ihm beim Aufbau einer E-Dispersionsanlage im Werk Köln und später als deren Betriebsleiter sehr zugute kam. 1993 übernahm er die Leitung des Redispersionspulverbetriebs in Burghausen. Im Rahmen des Reingineering-Projekts Wacker plus wurde er 1996 Projektmanager. Als solcher machte er sich um das „Mammut"-Projekt in hohem Maße verdient und trieb es voran. Sein Erfolg ist auch ein Erfolg von Dr. Manfred Selig. Eineinhalb Jahre später, nach aufreibender, getaner Wacker-plus-Arbeit, folgte er dem Ruf in die Business Unit Klebstoffe des Geschäftsbereichs Polymere. Hier verbesserte er als Leiter des Projekts „LK 2000" die Produktivität der Klebstoffbetriebe. Seit 1998 steht er dem Produktivitätsmanagement des Geschäftsbereichs Polymere und der Wacker Polymer Systems vor. Seine unkomplizierte und erfrischende Art, sein Ideenreichtum und sein enormes Wissen machen ihn zu einem begehrten Gesprächspartner.

Dr. Wilhelm Sittenthaler: Der Aufsichtsrat der Wacker-Chemie GmbH, München, hat mit Wirkung zum 1. Juli 2000 Dr. Sittenthaler, 44, bislang Leiter der Business Unit Öle/Harze/Silane im Geschäftsbereich Silicone, zum Mitglied der Geschäftsführung bestellt. Dr. Wilhelm Sittenthaler wurde am 22. Juli 1955 in Wels/Österreich geboren. Nach dem Abitur studierte er Chemie an der TU Wien und promovierte 1980 zum Doktor der Technischen Wissenschaften am Institut für organische Chemie. Seine Laufbahn bei der Wacker-Chemie trat er noch im gleichen Jahr als Laborleiter für Forschung und Entwicklung an, im Consortium für elektrochemische Industrie, München, der zentralen Forschungsstätte des Unternehmens. 1986 erfolgte die Versetzung in das Stammwerk Burghausen, in verantwortlicher Position für Anwendungstechnik und für die Entwicklung von Marketingkonzepten im Geschäftsbereich Silicone. 1989 wechselte er in die Hauptverwaltung des Konzerns nach München. 1990 startete er eine fast siebenjährige Auslandstätigkeit bei der Wacker Chemicals East Asia Ltd, Tokio, in Verantwortung für das gesamte Siliconegeschäft der Wacker-Chemie in Ostasien. Seit 1996 hatte er die weltweite Leitung für die Business Unit Öle/Harze/Silane des Geschäftsbereichs Silicone.

Olivier Soudant, 37, wurde von Cray Valley zum Leiter des Bereichs Methacrylatprodukte ernannt. Seit 1996 war Soudant Verkaufsleiter für Frankreich und Benelux.

Andrew Vogel, Gründer der Diamond Vogel Paints, starb am 6. März 2000 im biblischen Alter von 103 Jahren in Orange City, Iowa. Geboren wurde Vogel am 29. April 1896 in Berlikum in niederländischen Friesland. 1913 immigrierte er mit seinen Eltern in die USA und war im 1. Weltkrieg amerikanischer Soldat. Nach dem Krieg versuchte er sich zunächst als Farmer, um dann aber das in der Familie traditionelle Malerhandwerk zu betreiben. 1926 begann er in Orange City mit der Herstellung von Farben der Marke Orange. 1940 hieß das Unternehmen Vogel Paint and Wax Co. 1967 wurde die Diamond Products Co. erworben und die Marke Diamond Vogel geschaffen. Das Unternehmen stellt Bauten-, Industrie- und Speziallacke her und besteht heute aus 5 Produktionsstätten und 80 eigenen Läden in 12 Staaten des amerikanischen Mittelwestens. Vogel war seit 1965 im Ruhestand. Danach baute er als Wahrzeichen vor der Fabrik in Orange City eine komplette Windmühle nach holländischem Muster mit einem Mühlstein zum Vermahlen von Pigmenten und einer Müllerwohnung. Die Mühle ist heute eine touristische Attraktion, die von Besuchern besichtigt werden kann. Der Betrieb wird jetzt von drei seiner Enkel geleitet.