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Märkte International

Der europäische Markt für Bautenfarben
Nordamerikanischer Markt für strahlungshärtende Lacke
Organische Pigmente
Konjunkturbelebung in Malaysia
Der Türkische Markt
Slowenien und Ungarn
Coil Coatings Welt
 




Phänomen Farbe 16.5.2001:
Der europäische Markt für Bautenfarben
Umsätze in Europa - Prognose bis 2007 Angaben in Milliarden US-Dollar

Jahr

Umsätze
(in Milliarden
US-Dollar)

Umsatzwachs-
tumsrate
(in Prozent)

1998

8,18

1,4

1999

8,39

2,5

2000

8,60

2,5

2001

8,75

1,8

2002

8,84

1,0

2003

8,94

1,1

2004

9,00

0,6

2005

9,05

0,5

2006

9,07

0,3

2007

9,08

0,1

Quelle: Frost & Sullivan Report 3922 (05/01)

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Phänomen Farbe 16.5.2001. Frost & Sullivan schreibt dazu gerade: Trotz neuer Impulse durch Modetrends wird der Europamarkt für Raum- und Fassadenfarben mittelfristig nicht mehr so schnell wachsen wie in den vergangenen Jahren. Nach einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan soll der Umsatz von derzeit 8,75 Milliarden US-Dollar lediglich auf 9,08 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 ansteigen. Das entspricht einer jährlichen Umsatzwachstumsrate von 0,8 Prozent.

Das Marktvolumen von 2,52 Milliarden Liter Anstrichstoffen im vorherigen Jahr verteilt sich im Wesentlichen auf drei Produktsegmente: wasserlösliche Farben, Farben auf Lösungsmittelbasis sowie Beizen und Lacke. Der Sektor der wasserlöslichen Farben wird am stärksten wachsen und bis 2007 einen Umsatz von ca. 6,13 Milliarden US-Dollar erreichen. Gleichzeitig wird der Absatz von Anstrichstoffen auf Lösungsmittelbasis vor allem im unteren Preissegment zurückgehen. Ursache dafür sind strengere gesetzliche Bestimmungen für die Freisetzung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC). Weil sie Qualitätseinbußen befürchten, sind allerdings bisher bei weitem noch nicht alle Hersteller auf wasserlösliche Farben umgestiegen.

Interessanterweise sinkt die Nachfrage nach billigen Lösungsmitteln zum Verdünnen, während der Absatz von aktiven Lösungsmitteln zur Verbesserung von Auftrag, Verlauf und Oberflächengüte sogar zunehmen wird. Nach Richard Stephens, Paints & Coatings Programme Manager bei Frost & Sullivan, sind solche Lösungsmittel gefragt, mit denen die geforderte Qualität bei geringst möglichem Lösungsmittelgehalt gewährleistet werden kann.

In Europa machen die Raum- und Fassadenfarben etwa die Hälfte des gesamten Anstrichstoffmarktes aus und bilden damit ein wichtiges Segment für die Chemiebranche. Hohe Rohstoffkosten, vor allem für Titandioxid (TiO2), und niedrige Preise für die Endprodukte haben die Hersteller in den letzten Jahren belastet. TiO2 wird der bevorzugte Pigmentrohstoff bleiben, und die Verbraucher werden sich auch in Zukunft gegen Preiserhöhungen wehren. Die Hersteller müssen daher ihre Rentabilität durch andere Strategien absichern. Hier bieten sich unter anderem Fusionen und Übernahmen an. Während einige Unternehmen vor allem an den damit verbundenen Kosteneinsparungen interessiert sind, streben andere einen Ausbau ihrer Marktanteile an.

Wichtig sind zudem die Wahl der richtigen Vertriebsstrategie und eine Produktdifferenzierung, die über den bloßen Preis und das Farbspektrum hinausgeht. Forschung und Entwicklung müssen darauf hinarbeiten, den neuen, modebewussten Kunden ganz praktische Vorteile wie einfache Verarbeitung und unkomplizierte Gerätereinigung zu bieten. Darüber hinaus könnte sich beim zunehmenden Umweltbewusstsein der Kunden eine aktive Vermarktung umweltfreundlicher Anstrichstoffe als vorteilhaft erweisen.

Modetrends sorgen für Marktanteile: Modetrends in Bezug auf Lifestyle und Wohndesign der Kunden spielen eine eindeutige Rolle auch beim Ländermarktanteil. Deutschland lag in 2000 mit 33,0 Prozent Umsatzanteil eindeutig an der Spitze der Ländermärkte, vor Frankreich mit 12,2 Prozent und Italien mit 12,0 Prozent. Frost & Sullivan, Mai 2001 The European Building Paints Market (Report 3922), Preis der Studie: Euro 4.980,--, http://www.chemicals.frost.com



Marktanalyse des nordamerikanischen Markts für strahlungshärtende Lacke

Phänomen Farbe 1.7.2000. Fortschritte bei Produkten und Anlagen in einigen Industriezweigen schaffen neue Nachfrage nach strahlungshärtenden Lacken. Durch die Überwindung von Grenzen können solche Produkte jetzt neue Anwendungsgebiete gewinnen und eine Reihe von neuen Chancen eröffnen. Zu den technischen Fortschritten gehören Systeme für die Härtung von dreidimensionalen Objekten und mit Mikroprozessor programmierbare Systeme. Weil diese Lacksysteme sich für automatisierte Produktion eignen, werden sie rapide zunehmen in Bereichen, wo die Automatisierung der Arbeitsplätze sich beschleunigt. Zur Nutzung der Chancen der neuen Technologien müssen die Lackhersteller sich des Marktpotentials und der Grenzen der Technologie sowie der Produktplanungen der wichtigen Lackverbraucher völlig im Klaren sein. Sie müssen auch bereit sein, mit den Verarbeitern Pilotprogramme zu entwickeln, um die Technologien in die Praxis umzusetzen. Eine Marktforschungsstudie von Market Assessment enthält eine genaue Analyse, Beschreibungen und Auswertungen der heutigen und wahrscheinlichen zukünftigen Entwicklungen des Marktes, Fragen der Technologie und geschäftliche Aspekte, alles Informationen, die zum Erfolg im Wettbewerb auf diesem sich entwickelnden Markt erforderlich sind. Die Studie ist zum Preis von 1850 US-$ erhältlich von Edward Harris, Market Assessment, unter Fax 001 603 673 8313 oder durch E-mail unter info@market-assessment.com

Nachfrage nach Farbstoffen und organischen Pigmenten steigt um 5% jährlich

Phänomen Farbe 15.7.2000. Die Weltnachfrage nach Farbstoffen und organischen Pigmenten wird nach einer Vorhersage der Freedonia Marktforschung bis zum Jahre 2004 jährlich um 5% auf 14,2Mrd. US-$ zunehmen. Triebkraft wird hauptsächlich der kleinere, aber lebhaftere Bereich organische Pigmente sein, während die Nachfrage nach Farbstoffen wegen der Abhängigkeit von der nur langsam wachsenden Textilindustrie weiterhin schwach bleiben wird. Die durchschnittlichen Preise werden jährlich um 1%ansteigen bis auf etwa 9,40 US-$ im Jahre 2004. Die Nachfrage nach Farbstoffen konzentriert sich auf Asien, insbesondere auf China, Indien, Südkorea und Taiwan, während der Bedarf an organischen Pigmenten hauptsächlich in Nordamerika, Westeuropa und Japan besteht. Dies geht aus der neuen Studie der Freedonia Gruppe hervor. Die erwarteten Zugewinne für die organischen Pigmente basieren vor allem auf dem soliden Wachstum in den Hauptmärkten Druckfarben und Farben und Lacke, die 80% der Nachfrage bilden. Die Nachfrage wächst durch die steigende weltweite Farben- und Lackproduktion und den Trend zu Produkten mit hohem Pigmentanteil. Sowohl die Druckfarben- als auch die Lackindustrie sind im Hinblick auf die in ihrer Produktion eingesetzten Rohstoffe inmitten fundamentaler Veränderungen. Es geht weg von lösemittelhaltigen Formulierungen und von anorganischen Pigmenten auf der Basis von Schwermetallen. Dieser Trend hat zur Folge, daß die Pigmenthersteller mehr und mehr in die Pigmententwicklung investieren. Die höchsten Zuwachsraten werden bei den Pigmenten erwartet, die in wasserverdünnten Druckfarben und Anstrichstoffen verwendet werden können, oder die für Pulverlacke oder strahlenhärtende Produkte geeignet sind. Die Nachfrage nach organischen Pigmenten wird auch gefördert durch ihre günstigen Umweltprofile, Färbekraft und Gute Haltbarkeit.

Weltnachfrage nach Farbstoffen und organischen Pigmenten
nach Region
(in Mio. US-$) 

Region

1994

1999

2004

% Jahreswachstum

1994-1999

1999-2004

USA

2425

2590

3060

1,3

3,4

Westeuropa

1872

2223

2785

3,5

4,6

China

985

1405

2050

7,4

7,8

Japan

1280

1285

1430

-

2,2

Asien Pazifik

1465

1983

2780

6,2

7,0

Übrige Welt

1304

1578

2120

3,9

6,1

Insgesamt

9331

11064

14225

3,5

5,2

Quelle: Freedonia

Der globale Markt für Textilfarbstoffe wird unter durchschnittlich wachsen. Zwischen den Weltregionen gibt es große Unterschiede. Asiatische Länder, ganz besonders China und Indien; wachsen deutlich, während die Regionen Nordamerika und Westeuropa kaum Zunahmen aufweisen werden. Der Weltmarkt befindet sich durch die gestiegenen und noch steigenden Exporte billiger Textilfarbstoffe aus Indien und China in einem Zustand der Destabilisierung. Die Preisschwäche wird weiterhin Umstrukturierungen bei den führenden Anbietern bringen. Der mörderische Preiskampf wird sich durch die wirtschaftliche Erholung in Asien und die größere Währungsstabilität etwas verringern. Für westliche Anbieter von Farbstoffen ergeben sich die besten Möglichkeiten außerhalb des Textilbereichs, vor allem bei Kunststoffen und Druckfarben.

Die Studie "World Dyes & Organic Pigments" hat 348 Seiten Umfang und kostet 4500 $. Sie kann bei der Freedonia Group, 767 Beta Drive, Cleveland, OH 44143-2326, Fax 001 440 646 0484 bestellt werden.

Konjunkturbelebung in Malaysia hilft auch Farben und Lacken

Phänomen Farbe 16.8.2000. Der allgemeine Aufschwung in Malaysia hat auch de Bereich Farben und Lacke erreicht. Die gute Stimmung war auch auf der stark besuchten Fachmesse Asia - Pacific Coatings Show Ende Mai dieses Jahres greifbar. Vor allem die mit eigenen Produktionsstätten in Malaysia bereits vertretenen internationalen Anbieter, darunter die BASF, zeigten Flagge. Die Nachfrage wird von der wieder schnell wachsenden Industrieerzeugung angetrieben, die im ersten Quartal um 22,1% zunahm.

Auch die Druckindustrie als Hauptabnehmer für Druckfarben setzte 1999 wieder deutlich mehr um als 1998. Die malaysische Produktion an Farben und Lacken konnte allerdings noch nicht an die Ergebnisse vor der Krise anschließen. Deren Produktionsindex hatte 1997 noch bei 149,5 Punkten gelegen und fiel 1998 106,3, Punkte, um 1999 auf 119,2 anzusteigen. Der Außenhandel mit synthetischen organischen Farbstoffen stieg 1999 von 257,5 auf 294,2 malaysische Ringgit (1 DM = ca. 1,75 Ringgit). bfai

Der Türkische Markt für Farben und Lacke glänzt wieder

Phänomen Farbe 16.8.2000. Der Konjunkturaufschwung in der Türkei belebte im 1. Quartal 1999 auch die Farben- und Lackindustrie, nachdem die Krise des Vorjahrs der Branche noch sinkende Umsätze beschert hatte. Impulse kamen von den Fahrzeugherstellern und von den Herstellern von Haushaltsgeräten sowie auch aus der Textilindustrie. Im weiteren Jahresverlauf könnte auch die Nachfrage aus dem Bau- und Druckgewerbe zulegen. 1999 war der Lackmarkt um 15% geschrumpft. Für 2000 wird ein Zuwachs von 12% prognostiziert. Nach Meinung einer türkischen Wirtschaftszeitung sollte sich die Zuwachsrate bist 2005 um jährlich 12% bewegen.

Absatz Farben und Lacke in der Türkei 1999

Marktsektor

t

Bautenfarben und -lacke

246 000

Außenputz

45 000

Möbellacke

40 000

Industrielacke

40 000

Autoreparaturlacke

12 500

Autoserienlacke

2 500

Schiffsfarben etc.

4 000

Insgesamt

390 000

Der Bedarf von Farben und Lacken und Pigmente der Türkei wird zu einem Teil durch Importe gedeckt. Auch zahlreiche Vorprodukte kommen aus dem Ausland. Aber auch der Außenhandel war 199 rückläufig. Die Importe sanken um 12,6% auf 585 Mio. US-$, die Exporte um 14,4% auf 85 Mio. $.Der Wettbewerb hat sich unter den Anbietern von Anstrichfarben in diesem Jahr verstärkt. Etwa 70% des Farbenangebots kommt von nur wenigen Firmen: DYO/Yasas 22/22%, Marshall 20/24%, CBS 14/18%, Betek 7/7%, Polisan 4/3%, Meges, Aysan, Ishakol, Markem und Boyatas. (Hinweis: Die erste Zahl betrifft den Marktanteil insgesamt, die zweite den Bereich Baufarben.) Das Segment Bautenlack ist zwar mit 67% das Größte. Autolacke und Pulverlacke dürften jedoch in diesem Jahr die höchsten Zuwachsraten haben. Gestiegen sind die Investitionen in Anlagen für die Produktion von Pulverlacken. De Kapazität stieg bis Ende 1999 auf rund 25000 t, war jedoch nur zur Hälfte ausgelastet. Für 2000 wird eine Produktionszunahme bei Pulverlacken von 20% erwartet. Europäische Unternehmen haben ein starkes Interesse am expansiven türkischen Markt, speziell bei Pulverlacken und Bautenlacken sowie Autolacken. bfai.

Markt in Kürze, Farben und Lacke Slowenien und Ungarn

Phänomen Farbe 16.8.2000. In ihrer Schriftenreihe "Markt in Kürze" hat die Bundesstelle für Außenhandelsinformation zwei neue Broschüren über den Markt für Farben und Lacke in Slowenien und in Ungarn herausgegeben. Eine Branchenübersicht enthält Informationen über den Markt, die Produktion, die Struktur der Branche, die Bedarfsentwicklung sowie Ein- und Ausfuhr von Farben und Lacken. Ferner werden Geschäftspraktiken erläutert, Preise und Handelsspannen, Vertriebswege, Zahlungsbedingungen, Normen, Einfuhrverfahren, Werbung und Messen beschrieben. Ergänzend werden Kontaktanschriften in Deutschland und in den betreffenden Ländern genannt. Die Broschüren können zum Preis von je DM 58,00 zuzüglich Porto direkt von der bfai Tel. 0221 2057314 bezogen werden. Weitere Broschüren der Reihe liegen über die Märkte Farben und Lacke für die Länder Chile, China, Großbritannien, Japan, Kanada, Kroatien, Polen, Spanien, Tschechische Republik und USA vor. bfai

Coil Coatings

Phänomen Farbe 21.6.2000. BASF Coatings nannte einige Zahlen-
CC-Verbrauch 1998 = ca. 400.000 jato
basf-CC-Welt.gif (9536 Byte)
Der Weltmarkt für Coil-Coating-Lacke lag 1998 bei etwa 400.000 Tonnen, wobei Europa mit 34 Prozent und die NAFTA-Region mit 37 Prozent jeweils mehr als ein Drittel ausmachen. Das Battelle Institut, Frankfurt, geht für die Zukunft von einem weltweiten jährlichen Wachstum dieses Marktes von mehr als zehn Prozent aus. Straehle: "Diese Zahlen unterstreichen, daß wir mit unseren Akquisitionen beim Aufbau einer bedeutenden Position in einer wirtschaftlich zukunftsweisenden Technologie ins Schwarze getroffen haben."

Rangliste der weltweiten Coil Coating Hersteller 2000 - nach Volumen

1. Akzo Nobel
2. BASF
3. Beckers
4. PPG
5. Valspar
6. Lilly
7-10. Altana, Sigma, Kansai, Nippon Paint
11. NOF
12. Others
www.basf-coatings.de