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Im Dienst der Farbe seit 30 Jahren |
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| media-histor | |||
1981
Der Verleger Friedr. M. Albert
hatte in den Jahren vor 1981 bereits eine Reihe von
Zeitschriften entwickelt und für Firmen der Lackbranche herausgegeben. Darunter
Titel wie "Report Form Farbe", "Lackspiegel".
Zuvor hatte er
15 Jahre technische Erfahrung als Labor- und Betriebsleiter in der Lackindustrie
gesammelt und war danach mehr als zwanzig Jahre Leiter der Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit bei namhaften Firmen wie Wiederhold bzw. ICI Lacke Farben in
Hilden. 1981 gewann er Partner für seine Idee, einen Informationsdienst unter dem Titel
Phänomen Farbe" herauszugeben. Zielgruppe: Die Hersteller und
Anwender von
Farben, Lacken, Druckfarben, Klebstoffen und die Zulieferer dieser Branchen.
Phänomen Farbe" erscheint also 1981. Kurzgefasst und ohne Schnörkel. Später
wird eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet. Albert hat die
Titelrechte und hält 66 % der Anteile. 1992 scheiden Partner aus, im Dezember 1993
endet die GbR.
1994
In einer Redaktionsgemeinschaft mit Karlheinz Steimel, der u.a.
für das neue Auslandsressort zeichnet, erscheint die Zeitschrift im neuen Verlag
Phänomen Farbe, Düsseldorf. Auch Steimel gilt als
versierter, darüber hinaus auslandserfahrener Lackfachmann. Er
bringt die Zeitschrift
mit auf den Weg zu ihrer heutigen Bedeutung.
Steimel zieht sich später aus Altersgründen zurück. Zu diesem Zeitpunkt erreicht
Phänomen Farbe" bereits ca. 80 % der deutschen Lackproduktion.
Dazu viele Zulieferer. Zumindest in Deutschland und
den Deutsch sprechenden Ländern.
1999
Der Verlag stellt Nachrichjten in´s WWW, die Adresse: www.colour-europe.de. Ziel der Homepage ist es u.a., der Farbe eine Plattform zu bieten, die von
Interessierten aller 'Couleur' genutzt werden kann: z.B. auch von Farb-Designern,
Herstellern von Werkstoffen, Hard- und Software, den Anwendern und dem Handel, der sie
bedient. Bewirkt werden sollten schnellere, umfassendere Information und ein
mediengerechter Meinungsaustausch. Und zwar durchaus interdisziplinär, der Vielfalt und
dem Charakter des Phänomens Farbe entsprechend. Kurzbeiträge, Fallbeispiele, Hinweise auf
Veranstaltungen usw. werden mit voller Adresse des Autors veröffentlicht. colour-europe.de" wird schnell zum Internetdienst mit europäischer Ausrichtung. Schon
im ersten Jahr nutzen ihn etwa 184.000 Besucher.
2004 waren es mehr als fünf mal so viele. Bis heute ist die Website der
einzige deutschsprachige Volltext-Dienst auf diesem Fachgebiet.
2000
Phänomen Farbe" erscheint im zwanzigsten Jahrgang. Inzwischen gehen 21 % der Auflage in die angrenzenden
deutschsprachigen Gebiete anderer Länder (NL, A und CH). Die Leser von Phänomen
Farbe" finden genau das, was sie brauchen. Kurze und sachliche Informationen, aktuell
und zuverlässig. Nachrichten national und international.
2004 /2005
"Phänomen Farbe" besteht im 25. Jahrgang. Aus dem "vervielfältigten"
Informations-dienst der frühen Jahre ist längst eine reich bebilderte Vierfarbzeitschrift geworden, die
für die Farbe mehr und mehr interdisziplinär tätig wird. Getreu dem Anspruch
ihres Titels. Auch in der Druckvorstufe hat sich viel verändert. Längst wird die
Zeitschrift "computer to plate" (CTP) hergestellt, das rasante Tempo macht die
Zeitschrift noch aktueller und die Vorteile für Inserenten sind erstaunlich.
Dank High Tech konnte der Verlag nämlich auf die Farbzuschläge für mehrfarbige
Anzeigen verzichten. Vielleicht ist "Phänomen Farbe" die einzige
Fachzeitschrift, die Anzeigen jeder Größe in Farbe zum Schwarz-Weiß-Preis
druckt. Im April 2005 wurde die Auflage verdoppelt auf 2.050 Exemplare. Seither
lesen alle Mitglieder der Fachgruuppe Lacke Farben der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GdCh) die Zeitschrift. Jetzt
jedenfalls geht der Blick in die Zukunft. Im Dienst der Farbe. Immer einen
Schritt weiter hin zu deren interdisziplinären Bedeutung!
Der Verleger
Friedrich
M. Albert, 75. Geboren in Offenbach am Main. Der
Chemotechniker und Kaufmann kam schon früh mit Lack in Berührung als er bis 1953
im Industrielack-Labor der Schramm AG bei der Entwicklung und Prüfung von
Kanisterlacken mit Leuten wie Prof.Dr.Schiemann, Krautschneider und anderen
zusammen arbeitete. Er stand für den ersten „selbstentwickelnden"
Hammerschlageffektlack der Firma. Später war er Labor- und Betriebsleiter der
Neodon Lackfabrik, Krumbach/Schwaben (PU-Holzbeschichtungen, Urethanöle und –alkyde).
Sechs Jahre (bis 1963) leitete Albert die Prüfstelle für Lederdeckfarben und
Magnetband-Beschichtungen der Bayer AG im Werk Uerdingen. Die Benetzung von Rußen
in PU-Beschichtungen für Lackleder und die Entwicklung neuer Prüfverfahren und –geräte
standen hier im Mittelpunkt. Darüber schrieb Albert in Fachzeitschriften und
entdeckte dabei seine Neigung für Wort und Bild. Nach einer Fortbildung in
Öffentlichkeitsarbeit war er dann für technische Werbung (wieder bei
Schramm) zuständig und leitete bis
1967 die neu gründete Abteilung Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit in Offenbach am Main. Er gründete die Hauszeitschrift „Schramm Lackspiegel". Der
damalige VdL-Vorsitzende Dr. Bruno Neindorf berief ihn in den Ausschuss
Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes der Lackindustrie e.V., Frankfurt am Main..
Fast 25 Jahre lang war Albert Leiter Werbung und Öffentlichkeitsarbeit der
Hermann Wiederhold KG, Hilden, (später ICI Lacke Farben GmbH). Es entstanden
Zeitschriften wie „Report Form Farbe", „ICI Spiegel", „Wir in Hilden" und
andere. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand (1993) blieb Albert der Farbe
treu. Er ist seither Verleger, Herausgeber und Chefredakteur seiner
Fachzeitschrift „Phänomen Farbe" und seit 1999 des Nachrichtendienstes
www.colour-europe.de. Sein besonderes Interesse gilt der interdisziplinären
Bedeutung der Farbe, wie sie im Deutschen Farbenzentrum e.V.
(DFZ) gepflegt wird.