07.03.2010

... IPA: 1. Stuttgarter Oberflächentag am 24. März 2010 ... Leverkusen: GDCh/VILF-Lacktreff „Pigmentieren leicht gemacht!“ 16. März 2010 ... Siegwerk erhält Auszeichnung für erfolgreiche Unternehmensführung ... 11,-12.5.10 Bad Dürkheim VdL-Mitglieder.Versammlung ... VdL: Verband rechnet mit Wachstum im Jahr 2010 ...

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24.10 2009 - 30.4.2010

  
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24.-27.3.2010
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München

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Bad Dürkheim,
VdL-Mitglieder.
Versammlung

 

Ashland to introduce expanded technology portfolio at Middle East Coatings Show

colour-europe.de - 07.03.2010 - Schaffhausen, Switzerland – A new and expanded portfolio of alkylphenolethoxylate-free (APEO-free) specialty additives for improving gloss, leveling, color development, freeze-thaw stability and consistency of paints and coatings will be introduced by Ashland Aqualon Functional Ingredients at the Middle East Coatings Show, March 29 – 31, in Dubai. Ashland Aqualon Functional Ingredients, a commercial unit of Ashland Inc. (NYSE:ASH), will introduce these innovative technologies during the show at stand A2.

Ashland’s newly-expanded portfolio now provides formulators and manufacturers with more options for performance improvements and control. Drewplus® foam control agents and pHLEX® neutralizer, for example, provide customers with improvements that simplify manufacturing and deliver functional benefits to paint and coating formulations.

Ashland will also showcase its leading rheology and performance-enhancing technologies that include Natrosol® hydroxyethylcellulose, Natrosol Plus modified hydroxyethylcellulose, Aquaflow® and Aquaflow XLS nonionic synthetic associative thickeners, Advantage® foam control agents, and Dextrol® and Strodex® phosphate ester surfactants. For more information contact Mazen Hamadeh, regional sales manager for Middle East and Africa, at 009714 7017 131.

BASF SE: Imagekampagne „Chemie, die verbindet"

colour-europe.de - 07.03.2010 - BASF macht „Chemie, die verbindet". Das ist die zentrale Idee der neuen weltweiten Imagekampagne, die Anfang März startet. Erstmals bündelt BASF dabei ihre Markenkommunikation in einer global einheitlichen Kampagne für Print, Fernsehen und Online, die sich an Entscheider in Wirtschaft und Gesellschaft richtet. Die Kampagnenmotive greifen globale Trends auf wie die Zukunft der Mobilität oder Energieeffizienz, aber auch Lösungen für kleine Alltagsprobleme wie Heftpflaster, die sich im Wasser nicht lösen. BASF verbindet dabei Chemie als die Wissenschaft von den Beziehungen zwischen Stoffen mit der Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umwelt. Dabei geht es um die Überwindung vermeintlicher Gegensätze: In winterlicher Landschaft steht ein Haus aus Geldscheinen, dazu die Überschrift „Warme Häuser lieben Energierechnungen" - scheinbar ein Widerspruch. Doch BASF schafft es, Wohnkomfort und Energiekosten in ein gutes Verhältnis zu bringen. Eine Vielzahl von Bau- und Dämmstoffen der BASF reduziert den Energieverbrauch und damit die Energiekosten. „Chemie verbindet, weil sie Mehrwert für alle Gesellschaftsgruppen schafft. Unsere weltweite Kampagne zeigt, wie wichtig uns gute und starke Beziehungen zu unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern sind", sagt der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht.

In der Vergangenheit gab es regional unterschiedliche Imagekampagnen in allen Regionen. Jetzt wird BASF erstmals dieselbe Kampagnenidee in Form von Print-Anzeigen, TV-Spots und Online sowohl in Europa als auch in Nord- und Südamerika sowie in der Region Asien/Pazifik einsetzen. „Durch den global einheitlichen Auftritt schärfen wir das weltweite Profil der Marke BASF. Die Bündelung der Aktivitäten in einer Kampagne erhöht darüber hinaus die Effizienz unserer Investitionen in die Marke", erklärt Elisabeth Schick, Leiterin Communications & Government Relations der BASF-Gruppe.

Entwickelt wurde die Kampagne von einem international zusammen gesetzten Team der BASF-Unternehmenskommunikation in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Wieden+Kennedy, Amsterdam. Das Thema der Werbekampagne wird auch die kreative Klammer und künftige Plattform für andere Bereiche der Markenkommunikation wie beispielsweise das Employer Branding oder die Kundenkommunikation werden.

Bayer: 2009 - Erfolgreich

colour-europe.de - 07.03.2010 - Leverkusen - Für den Bayer-Konzern war 2009 operativ eines der stärksten Jahre. "Wir waren in einem schwierigen Umfeld erfolgreich, und wir sind optimistisch für die Zukunft", sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning am Freitag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Mit einem um Sondereinflüsse bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 6,472 Milliarden Euro erzielte Bayer den dritthöchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Der Netto-Cashflow stieg um 49 Prozent auf das Rekordniveau von 5,375 Milliarden Euro, so dass die Nettofinanzverschuldung stärker als erwartet um 4,5 Milliarden auf 9,7 Milliarden Euro gesenkt werden konnte. Der Konzernumsatz sank um 5,3 Prozent auf 31,168 (Vorjahr: 32,918) Milliarden Euro. Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) entsprach das einem Rückgang um 5,7 Prozent. Während die Umsätze von HealthCare und CropScience wpb. um 3,8 bzw. 2,5 Prozent stiegen und neue Rekordhöhen erreichten, verzeichnete MaterialScience konjunkturbedingt wpb. ein Minus von 24,7 Prozent. Für das laufende Jahr stellte Wenning einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis in Aussicht.

"Unser ambitioniertes Ziel, den Ergebnisrückgang gegenüber dem Rekordjahr 2008 auf 5 Prozent zu begrenzen, haben wir annähernd erreicht", sagte Wenning weiter. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 6,472 (6,931) Milliarden Euro um 6,6 Prozent unter Vorjahr. Dabei war eine währungsbedingte Belastung von rund 2 Prozentpunkten oder ca. 140 Millionen Euro zu berücksichtigen, davon 80 Millionen Euro allein im 4. Quartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen ging im Gesamtjahr leicht auf 20,8 (21,1) Prozent zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen nahm um 13,1 Prozent auf 3,772 (4,342) Milliarden Euro ab.

HealthCare erreicht Margenziel

"Für HealthCare war 2009 erneut ein starkes Jahr", führte Wenning aus. Der Umsatz des Teilkonzerns stieg sowohl nominal als auch wpb. um 3,8 Prozent auf 15,988 (15,407) Milliarden Euro. Hierzu trug die positive Geschäftsentwicklung in beiden Segmenten - Pharma und Consumer Health - insbesondere in den Schwellenländern bei.

Im Segment Pharma stieg der Umsatz um 4,4 (wpb. 4,8) Prozent auf 10,467 Milliarden Euro. Dabei entwickelte sich das Geschäft in den Regionen Asien/Pazifik und Latein-amerika/Afrika/Nahost erfreulich, so dass ein leichter Rückgang in Nordamerika mehr als ausgeglichen werden konnte. Mit einem Plus von währungsbereinigt (wb.) 27,9 Prozent legte der Umsatz des Krebsmedikaments Nexavar® besonders stark zu. Unter den weiteren Top-Produkten erzielten Aspirin® Cardio zur Herzinfarktprophylaxe mit wb. 14,9 Prozent und das Bluthochdruckmittel Kinzal®/Pritor® mit wb. 14,5 Prozent die höchsten Zuwachsraten. Auch das Geschäft mit den umsatzstärksten Präparaten - den oralen Kontrazeptiva der YAZ®-Familie sowie dem Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon®/ Betaseron® - konnte mit wb. 4,7 bzw. wb. 5,7 Prozent weiter ausgebaut werden.

Das Segment Consumer Health erreichte ein Umsatzplus von 2,7 (wpb. 2,1) Prozent auf 5,521 Milliarden Euro. Hierzu trugen alle Divisionen bei. Die Entwicklung basierte im Wesentlichen auf deutlichen Umsatzsteigerungen in Russland und China, denen eine schwächere Geschäftsentwicklung in den USA entgegenstand. Im Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln (Consumer Care) entwickelte sich vor allem die Hautpflegelinie Bepanthen®/Bepanthol® mit wb. plus 10,3 Prozent erfreulich. Die Contour®-Blutzuckermessgeräte - das Spitzen-Produkt der Division Medical Care - erzielten einen Zuwachs von wb. 7,3 Prozent. Im Animal-Health-Geschäft war das Mittel gegen Parasiten Baycox® mit wb. plus 15,6 Prozent besonders erfolgreich.

Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA von HealthCare stieg im vergangenen Jahr um 7,5 Prozent auf 4,468 (4,157) Milliarden Euro. "Mit einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 27,9 (27,0) Prozent erreichten wir - trotz erheblich negativer Währungseinflüsse - unser Margenziel", betonte Wenning. Das Ergebniswachstum beruhte im Wesentlichen auf dem positiven Geschäftsverlauf sowie gesunkenen Vertriebs- und Verwaltungskosten. Die Einsparungen resultierten aus der Schering-Integration und weiteren Kostensenkungsmaßnahmen.

Fortschritte gebe es auch beim neuen Thrombosemedikament Xarelto®, fügte Wenning hinzu. Die umfassenden Studienprogramme für das Präparat mit dem Wirkstoff Rivaroxaban, den Bayer zusammen mit Johnson & Johnson entwickelt, laufen nach Plan. Im Laufe dieses Jahres werden neue, wichtige Studiendaten erwartet. Im 2. Halbjahr sollen erste Zulassungen für die Indikationen Schlaganfall-Prophylaxe bei Vorhofflimmern sowie Behandlung von tiefen Venenthrombosen beantragt werden. Ebenfalls im 2. Halbjahr soll auch die Antwort auf den sogenannten Complete Response Letter der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht werden. Hierbei geht es um den US-Zulassungsantrag für die Indikation Prävention von venösen Thromboembolien nach Hüft- und Kniegelenkersatzoperationen.

CropScience gewinnt Marktanteile hinzu

CropScience konnte 2009 Marktanteile hinzugewinnen und den Umsatz um 2,0 Prozent auf 6,510 (6,382) Milliarden Euro erhöhen. Währungs- und portfoliobereinigt lag das Wachstum bei 2,5 Prozent. "Hierzu trugen höhere Verkaufspreise und gesteigerte Absatzmengen bei", erläuterte Wenning.

Der Umsatz im Pflanzenschutzgeschäft (Crop Protection) erhöhte sich um 1,6 (wb. 2,3) Prozent auf 5,424 Milliarden Euro. Trotz eines insgesamt rückläufigen Marktumfelds mit gesunkenen Erzeugerpreisen und ungünstigen Witterungsbedingungen in wichtigen landwirtschaftlichen Märkten legte insbesondere das Herbizidgeschäft deutlich zu. "Überdurchschnittliches Wachstum zeigten dabei einmal mehr unsere jungen Produkte: Auf Basis unserer Wirkstoffe, die seit dem Jahr 2000 in den Markt eingeführt wurden, erzielten wir zwei Milliarden Euro Umsatz und erreichten damit ein wichtiges Ziel", so Wenning.

Im Segment Environmental Science/BioScience belief sich der Umsatz auf 1,086 Milliarden Euro - das entspricht einer Steigerung um 4,1 (wpb. 4,0) Prozent. BioScience verzeichnete ein erfreuliches Plus von wpb. 12,3 Prozent und lag im Umsatz erstmals über einer halben Milliarde Euro. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war das Rapssaatgut-Geschäft in Nordamerika. Positiv entwickelten sich auch die weltweiten Umsätze mit Hybrid-Reissaatgut sowie das Gemüsesaatgut-Geschäft in Europa, Asien und im Nahen Osten. Hingegen war der Umsatz bei Environmental Science mit wb. minus 2,4 Prozent rückläufig. Dies war insbesondere auf gesunkene Umsätze mit Produkten für professionelle Anwender im Bereich der Landschaftspflege in den USA zurückzuführen, während das Geschäft mit Produkten für private Anwender zulegte.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von CropScience verringerte sich um 5,9 Prozent auf 1,508 (1,603) Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge sank - wie zuletzt prognostiziert - auf 23,2 (25,1) Prozent. Der Ergebnisrückgang beruhte vor allem auf höheren Rohstoffkosten und negativen Währungseffekten, die nur teilweise durch die Geschäftsausweitung kompensiert werden konnten.

MaterialScience im Jahresverlauf deutlich erholt

Das Geschäft mit hochwertigen Materialien war im vergangenen Jahr erwartungsgemäß durch die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Der Umsatz von MaterialScience reduzierte sich um 22,8 (wpb. 24,7) Prozent auf 7,520 (9,738) Milliarden Euro. Dieser Rückgang entfiel zu etwa gleichen Teilen auf niedrigere Verkaufspreise und geringere Absatzmengen. "Während zu Jahresbeginn weltweit extreme Umsatzeinbußen zu verzeichnen waren, erholte sich das Geschäft im Jahresverlauf deutlich", sagte Wenning.

Das Geschäft mit Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethanes) verzeichnete im Gesamtjahr ein Umsatzminus von wpb. 27,4 Prozent. Bei den hochwertigen Kunststoffen (Polycarbonates) gingen die Erlöse um wb. 22,8 Prozent zurück. Der Umsatz mit Rohstoffen für Lacke, Klebstoffe und Spezialitäten (Coatings, Adhesives, Specialties) lag wpb. um 19,5 Prozent unter Vorjahr.

Nach einem sehr schwachen 1. Quartal verbesserte sich auch die Ergebnislage bei MaterialScience erheblich. Dazu trugen niedrigere Rohstoff- und Energiekosten sowie Einsparungen aus dem im Jahr 2007 gestarteten Restrukturierungsprogramm bei. Darüber hinaus hatte das Unternehmen mit weiteren Sparmaßnahmen auf die konjunkturell schlechten Marktverhältnisse reagiert. Insgesamt war das EBITDA vor Sondereinflüssen jedoch stark rückläufig und lag bei 446 Millionen Euro nach 1,088 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Nettofinanzverschuldung stärker reduziert als erwartet

Das Ergebnis des Jahres 2009 wurde durch eine Reihe von Sondereinflüssen belastet, die sich insgesamt auf minus 766 (minus 798) Millionen Euro beliefen. Sie betrafen insbesondere die erfolgreiche Integration von Schering, Restrukturierungsmaßnahmen sowie Rechtsfälle. "Unsere Restrukturierungsprogramme konnten wir im vergangenen Jahr abschließen. Für 2010 rechnen wir nicht mit Sonderaufwendungen aus Restrukturierungsprogrammen", sagte Wenning. Die kontinuierliche Optimierung der Effizienz und der Kostenbasis gehöre jedoch auch weiterhin zum laufenden Geschäft.

Unter Berücksichtigung der Sondereinflüsse belief sich das EBIT im Gesamtjahr 2009 auf 3,006 (3,544) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich auf 1,359 (1,719) Milliarden Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 3,64 (4,17) Euro.

Der Brutto-Cashflow des Konzerns sank infolge der schwachen Geschäftsentwicklung bei MaterialScience um 12,0 Prozent auf 4,658 (5,295) Milliarden Euro. Dagegen stieg der Netto-Cashflow um 49,0 Prozent auf 5,375 (3,608) Milliarden Euro. "Zu dieser erfreu-lichen Steigerung hat im Wesentlichen der Erfolg unserer konzernweiten Initiative zum Working Capital beigetragen", erläuterte Finanzvorstand Klaus Kühn. Die strikte Kapitaldisziplin habe auch zu einer signifikanten Reduzierung der Finanzverschuldung beigetragen. Insgesamt habe die Nettofinanzverschuldung zum 31. Dezember 2009 stärker als geplant auf 9,7 (14,2) Milliarden Euro verringert werden können. In dem Rückgang war die Wandlung der Pflichtwandelanleihe mit 2,3 Milliarden Euro enthalten.

Ergebnis im 4. Quartal deutlich über Vorjahr

Im 4. Quartal 2009 zeigte sich Bayer gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich erholt. "Operativ war das 4. Quartal für Bayer in einem sonst stark von der Krise geprägten Jahr ausgesprochen erfolgreich", sagte Kühn. Der Umsatz ging zwar leicht um 0,6 Prozent auf 7,872 (7,923) Milliarden Euro zurück, wpb. verzeichnete das Unternehmen jedoch ein Plus von 3,4 Prozent. Hierzu trugen alle drei Teilkonzerne bei. Während HealthCare wpb. um 5,9 Prozent wuchs, stieg der CropScience-Umsatz wpb. um 6,2 Prozent. MaterialScience verbesserte sich wb. um 1,0 Prozent. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Konzerns legte trotz negativer Währungseinflüsse in Höhe von rund 80 Millionen Euro um 11,5 Prozent auf 1,513 (1,357) Milliarden Euro zu, das EBIT vor Sondereinflüssen sogar um 15,7 Prozent auf 817 (706) Millionen Euro. Das Konzernergebnis kletterte um 44,3 Prozent auf 153 (106) Millionen Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,90 (0,71) Euro.

Aktionäre und Mitarbeiter werden an robuster Geschäftsentwicklung beteiligt

An der robusten Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres sollen sowohl die Aktionäre als auch die Mitarbeiter beteiligt werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, für 2009 eine unveränderte Dividende von 1,40 Euro je Aktie zu zahlen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 38,5 Prozent des bereinigten Ergebnisses je Aktie und liegt damit im oberen Bereich des Zielkorridors von 30 bis 40 Prozent.

Für die weltweit 108.400 Mitarbeiter sind allein im Rahmen des konzernweiten Short-Term-Incentive-Programms über 460 Millionen Euro an variablen Einmalzahlungen vorgesehen - ein Betrag in der Größenordnung der Vorjahre. "Darüber hinaus legen wir auch weiterhin großes Gewicht auf die Sicherung der Beschäftigung", fügte Wenning hinzu. So habe sich das Unternehmen im Dezember 2009 mit den Arbeitnehmervertretern auf einen umfangreichen Pakt zur Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2012 verständigt. Die Vereinbarungen beinhalten trotz des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds unter anderem eine Verlängerung des seit 1997 bestehenden Verzichts auf betriebsbedingte Kündigungen um weitere drei Jahre. Dies gilt für rund 23.000 Beschäftigte in den Teilkonzernen und Servicegesellschaften in Deutschland. "Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern auch in schwierigeren Zeiten sehr ernst", sagte Wenning.

Strategische Neuausrichtung und Effizienzsteigerungen zahlen sich aus

Der Vorstandsvorsitzende betonte, dass das starke Jahr 2009 nicht ohne die Anstrengungen der vergangenen Jahre möglich gewesen wäre, in denen Bayer auf Innovation und Wachstum ausgerichtet und wettbewerbsfähig aufgestellt worden sei. Den Auftakt bildete im Jahr 2002 der größte Umbau in der Geschichte des Unternehmens. Hier wurden die strategische Führung des Konzerns vom operativen Geschäft getrennt, klare Verantwortlichkeiten geschaffen und das Geschäft stärker auf die jeweiligen Märkte ausgerichtet. "Diese Organisation hat sich als wichtige Basis für die Maßnahmen der Folgejahre erwiesen", sagte Wenning.

Das Portfolio wurde auf die Kerngebiete Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien konzentriert. Mit der Übernahme der Schering AG und des Geschäfts mit rezeptfreien Arzneimitteln von Roche wurde der HealthCare-Bereich entscheidend gestärkt. Insgesamt bewegte Bayer seit 2002 mehr als 43 Milliarden Euro für Akquisitionen und Verkäufe, um den Konzern umzubauen.

Ferner wurden seit der Neuorganisation - also von 2002 bis 2009 - Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungs-Maßnahmen mit einem Volumen von rund vier Milliarden Euro umgesetzt. "Ohne die Veränderung unseres Portfolios und ohne diese Effizienzsteigerungen hätten wir die Krise zweifellos nicht so gut überstanden", so Wenning.

Umsatz und Ergebnis sollen bis 2012 kontinuierlich zunehmen

"Wir haben 2009 erfolgreich beendet - und wollen künftig an die positiven Entwicklungen der vorherigen Jahre anknüpfen", sagte Wenning. Die weltweite konjunkturelle Erholung dürfte sich im Jahr 2010 fortsetzen. Die Auswirkungen des Einbruchs der Weltwirtschaft im Jahr 2009 würden aber noch längere Zeit zu spüren sein. Bayer sei dennoch optimistisch für das Jahr 2010, führte Wenning aus. Der Umsatz soll währungs- und portfoliobereinigt um mehr als 5 Prozent wachsen. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung in Richtung 7 Milliarden Euro geplant. Den Einschätzungen liegt dabei ein Euro-US-Dollar-Kurs von 1,40 zugrunde. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll künftig nicht nur als Basis für die Dividendenpolitik genutzt, sondern auch für den Ausblick als relevante und umfassendere Kennziffer herangezogen werden. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet Bayer in diesem Jahr einen Anstieg um etwa 10 Prozent.

"Zur Absicherung unseres langfristigen Wachstums haben wir Investitionen von 1,4 Milliarden Euro in Sachanlagen vorgesehen. Für die Forschung und Entwicklung steht wiederum ein Budget von 2,9 Milliarden Euro zur Verfügung", sagte Wenning, der sich auch zu den weiteren Perspektiven in den kommenden Jahren äußerte. So rechnet Bayer bis zum Jahr 2012 mit einem kontinuierlichen Umsatzwachstum von wpb. etwa 5 Prozent jährlich. Auch die Aussichten für die weitere Ergebnisentwicklung seien positiv. So soll das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum auf eine Größenordnung von 8 Milliarden Euro steigen. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie strebt der Konzern einen jährlichen Zuwachs von durchschnittlich 10 Prozent und damit einen Anstieg in die Größenordnung von 5 Euro je Aktie an.

HealthCare plant für das Jahr 2010, zumindest mit dem Markt zu wachsen. Dies entspricht einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg um ca. 5 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA soll ebenfalls steigen. "Auch bis 2012 wollen wir weiterhin zumindest mit dem Markt wachsen und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA kontinuierlich verbessern", sagte Wenning.

CropScience rechnet für 2010 mit einem Wachstum leicht über dem Markt. Dies entspricht einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg um ca. 4 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA plant der Teilkonzern leicht zu steigern. Allerdings gestaltet sich das Geschäftsumfeld derzeit schwieriger als erwartet. Bis 2012 soll CropScience zumindest mit dem Markt wachsen und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA weiter verbessern.

Im MaterialScience-Geschäft geht Bayer von einer weiteren konjunkturellen Erholung aus. Vor diesem Hintergrund plant der Teilkonzern für 2010, den Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um mehr als 10 Prozent zu erhöhen. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA soll erheblich steigen. Im 1. Quartal 2010 erwartet MaterialScience gegenüber dem 4. Quartal 2009 leicht höhere Umsätze. In Anbetracht weiter steigender Rohstoffkosten wird im 1. Quartal 2010 mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA in der Größenordnung des 4. Quartals 2009 gerechnet. Bis 2012 erwartet MaterialScience - eine fortdauernde konjunkturelle Erholung vorausgesetzt -, beim Umsatz das Vorkrisenniveau von mehr als 10 Milliarden Euro wieder zu erreichen. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA soll weiter deutlich steigen.

"Wir sehen den Konzern strategisch gut aufgestellt und aufgrund des Innovations- und Wachstumspotenzials unseres Portfolios auf einem erfolgreichen Weg", fasste Wenning zusammen. Bayer blicke daher mit Zuversicht in die Zukunft.

BHB: Umsatzerfolg 2009 trotzte Wirtschaftskrise

colour-europe.de - 07.03.2010 - Köln - Das Baumarktgeschäft in Deutschland hat im vergangenen Jahr nach einem äußerst schwachen Start ab April Fahrt aufgenommen und sich im weiteren Verlauf nicht mehr aus der Spur bringen lassen. Für das Gesamtjahr verzeichnet der BHB/GfK-Report einen Bruttoumsatz in Höhe von 17,9 Milliarden Euro. Nach 17,55 Milliarden Euro im Jahr 2008 erzielten die Baumärkte damit zwei Prozent mehr an Umsatz absolut.

Dieses Wachstum resultiert zum einen aus einem abermals höheren Verkaufsflächenangebot, da neu eröffnete oder nach Umbau wiedereröffnete Standorte im Regelfall über mehr Fläche verfügen als der jeweils aktuelle Branchendurchschnitt. Erstmals seit Jahren wächst die Baumarktbranche allerdings auch auf bereinigter Fläche. Der Umsatz in den Märkten, die seit mindestens einem Jahr betrieben werden, liegt in 2009 um 0,7 Prozent höher als im Vorjahr.

In den BHB/GfK-Report fließen die Daten der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland ein. Das sind per Definition Einzelhandelsstandorte mit mindestens 1.000 qm beheizter und überdachter Verkaufsfläche, die ein breites Sortiment für den Heimwerkerbedarf führen. Nach Zählung des BHB/GfK-Reports werden deutschlandweit aktuell 2.455 Bau- und Heimwerkermärkte betrieben.

Für die gewichtete Verkaufsfläche dieser Märkte errechnet sich unter Hinzuziehung einer Erhebung der gemaba, Gesellschaft für Markt- und Betriebsanalyse, eine Größenordnung von annähernd 14 Millionen qm.

Für den deutschen DIY-Markt im engeren Sinn, der neben den Bau- und Heimwerkermärkten ebenfalls Baumarktshops, Fachmärkte sowie den kleinbetrieblichen Fachhandel für das Heimwerkersortiment umfasst, meldet BBE Retail Experts auf Basis vorläufiger Daten ein Umsatzvolumen 2009 in Höhe von knapp 43 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 0,8 Prozent.

Erfolgsfaktoren

Die neue Lust am Heimwerken zeigt sich in vielen kleinen wie größeren Verschönerungskuren etwa für den neuen Wellnessbereich Badezimmer. Mit großem Einsatz wurden auch Balkon und Terrasse bepflanzt oder der Garten je nach Geschmack mit bunten oder schlichten, romantischen oder asiatisch anmutenden Dekorationselementen geschmückt. Zuhause ist es doch am schönsten, lautet derzeit die Devise vieler Deutschen und sie konzentrieren ihre Aktivitäten angesichts ungemütlicher Meldungen aus dem Wirtschaftsleben stärker auf die eigenen vier Wände.

Ganz können sich die Menschen der Sorge um das eigene private Wohlergehen jedoch nicht entziehen. Zwar blieb die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland dank des Eingreifens der Politik im zurückliegenden Jahr weitgehend stabil, doch für 2010 ist mit einem Anstieg auf bis zu vier Millionen Menschen ohne festen Job zu rechnen. Diese Entwicklung beeinflusst das Ausgabeverhalten der Konsumenten. Für den Bereich Heimwerken bedeutet dies wie schon in den vergangenen Monaten: Verschönern ja, aber die Ausgaben müssen überschaubar bleiben.

Prognose

Unter diesen Voraussetzungen erwartet der Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte für die Branche im Jahr 2010 stabile Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres.

Die ersten acht Wochen des neuen Jahres müssen allerdings in der Kategorie „Vom Schnee verweht" verbucht werden. In weiten Teilen Deutschlands war der Verkehr über Wochen wegen Schnee und Glatteis stark beeinträchtigt. Viele Verbraucher blieben vorsorglich zu Hause. Für die Bau- und Heimwerkermärkte ermittelte der Verband in einer Ad-hoc-Mitgliederbefragung für den Monat Januar 2010 daher zwangsläufig ein Umsatzminus und zwar von rund vier Prozent auf bereinigter Fläche.

Die Baumarktbranche verzeichnet quer durch das Sortiment Umsatzsteigerungen

Bis auf drei Warengruppen haben alle Baumarktsortimente dem Handel absolut betrachtet mehr Umsatz eingebracht als ein Jahr zuvor. Ein Umsatzschwergewicht bleibt naturgemäß das Sortiment Baustoffe/Bauchemie mit einem Umsatzanteil von rund zwölf Prozent und einer aktuellen Wachstumsrate von drei Prozent. Mit Projekten wie Vollwärmeschutz, Dachdämmung oder den Austausch von Türen und Fenstern gelingt es, den Energieverbrauch deutlich zu senken und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Der Gesetzgeber hat mit der Verabschiedung der Energieeinsparverordnung (EnEV) den Rahmen festgelegt. Neubauten müssen 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als bisher. Auch für Sanierungsmaßnahmen an Altbauten sind die Energiespar-Vorgaben gestiegen. Bau- und Heimwerkermärkte können sich beim Thema Energie sparen mit dem Angebot einer umfassenden Projektbetreuung profilieren.

Zu den weiteren Warengruppen mit einem positiven Jahresabschluss zählen das Sortiment Freizeit, Basteln, Werken (+4,3 Prozent), Anstrichmittel + Zubehör (+3,6 Prozent), Eisenwaren und Sicherungstechnik (+3,4 Prozent), das Sortiment Elektro, das vor allem durch den Mehrverkauf von Lampen und Leuchten seinen Umsatz um 2,9 Prozent steigern konnte, sowie die Warengruppe Fliesen mit einem Plus von 2,6 Prozent. www.bhb.org  

Chemieverbände Rheinland-Pfalz: Krise wirkt in der Chemie nach

colour-europe.de - 07.03.2010 - Ludwigshafen (ots) - Wir begrüßen die sich abzeichnende Erholung auf den Märkten, doch Grund zum Jubeln gibt es nicht", betont Dr. Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer der Chemieverbände Rheinland-Pfalz. Im IV. Quartal 2009 erwirtschaftete die Chemie-Branche in Rheinland-Pfalz rund 4,83 Milliarden Euro. Das entspricht einem Umsatzplus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Beschäftigung war im Vergleichszeitraum mit rund -1,2 Prozent nur leicht rückläufig. Bundesweit lag der Umsatz im gleichen Zeitraum 0,3 Prozent unter Vorjahresniveau.

Der Aufwärtstrend gleicht den Verlust im Gesamtjahr aber nicht aus. "Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung täuscht uns Wachstumszahlen vor, die so nicht vorhanden sind. Wir müssen den Basiseffekt beachten", so Vogler. "Wir wachsen nicht - wir erholen uns mühsam." 2009 sank der Umsatz in der rheinland-pfälzischen Chemie Industrie insgesamt um 17,3 Prozent. Das sind rund 3,8 Milliarden Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes blieb die Zahl der Beschäftigten im Gesamtjahr 2009 mit nur -0,6 Prozent weitestgehend stabil. Damit liegt Rheinland-Pfalz besser als der Bund. Das Beschäftigungsniveau sank bundesweit um 2,4 Prozent.

Ausblick: Die wirtschaftliche Lage bleibt fragil

Auch 2010 wird für die Chemie-Unternehmen in Rheinland-Pfalz nicht das Ende der Krise sein. Die positiven Entwicklungen der Wirtschaftszahlen beziehen sich auf den Vergleichszeitraum 2008, in dem die Chemie bereits voll von dem Wirtschaftseinbruch erfasst wurde. Die Auslastung der Anlagen ist noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt. Als Zulieferer sind die Betriebe abhängig von den Abnehmerindustrien, wie dem Automobilbau oder der Baustoffindustrie. Hinzu kommt der globale Kampf um Marktanteile. "Der starke Preisdruck und die steigenden Rohstoffkosten belasten die Betriebe zusätzlich. Unsere Mitgliedsunternehmen brauchen daher mehr Luft zum atmen", sagt Vogler, mit Blick auf die Tarifrunde, abschließend.

Die regionale Tarifrunde für die Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz findet am 16. März 2010 in Frankenthal statt.

Destatis: Aufträge im Bauhauptgewerbe im Jahr 2009: real - 6,6% zum Vorjahr

colour-europe.de - 07.03.2010 - Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2009 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 6,6% gesunken. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 13,0% ab, im Tiefbau dagegen um 0,1% zu.

Im Jahr 2009 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 705 000 Personen tätig; das waren etwa 500 Personen weniger als vor einem Jahr (- 0,1%). Der Gesamtumsatz belief sich im Jahr 2009 auf rund 83,3 Milliarden Euro (- 4,1% gegenüber dem Jahr 2008).

Im Dezember 2009 sind die Auftragseingänge preisbereinigt um 6,1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 0,1% und im Tiefbau um 13,3% zu. Die Zahl der tätigen Personen lag mit 701 000 um 0,6% über dem Niveau von Dezember 2008. Der Gesamtumsatz war im Dezember 2009 mit 8,0 Milliarden Euro 2,2% niedriger als im Vorjahresmonat. www.destatis.de.  

destatis: Einzelhandelsumsatz im Januar 2010 real um 3,4% gesunken

colour-europe.de - 07.03.2010 - Wiesbaden (ots) - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Januar 2010 nominal 3,0% und real 3,4% niedriger als im Januar 2009. Allerdings hatte der Januar 2010 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Januar 2009. Das Ergebnis für den Januar 2010 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Dezember 2009 stieg der Umsatz im Januar 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,1%, real war er genauso hoch (0,0%) wie im Dezember 2009.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Januar 2010 nominal 2,6% und real 2,3% weniger um als im Januar 2009. Dabei wurde bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal 2,6% und real 2,2% weniger als im Januar 2009 abgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 2,6% und real um 2,9% niedriger.

Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Januar 2010 nominal (- 3,5%) und real (- 3,9%) weniger als im Januar 2009 umgesetzt. In diesem Bereich lagen die Umsätze in allen großen Branchen nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats.

Dow Coating: VOC Reduction - Furniture Coatings Conference Berlin

colour-europe.de - 07.03.2010 - HORGEN, Switzerland - Dow Coating Materials will present a technical paper on the use of "Designed Diffusion" technology to reduce volatile organic compounds (VOCs) in hybrid acrylic/urethane furniture coating binders without sacrificing performance at the Furniture Coatings Conference in Berlin, Germany, on March 3 2010. In his presentation titled "The Use of Designed Diffusion Technology in Binders for Furniture Coatings with Unique Properties," Guy Clamen, Technical Group Leader for Industrial Coatings in EMEA, will explain how this new technology can help furniture coatings formulators maintain high coatings performance while satisfying recent EU directives on VOC emissions.

"We took a designed diffusion technology approach for waterborne acrylic/urethane hybrid binders to help formulators achieve a unique combination of low film formation temperature and high hardness properties," explained Clamen. "This technology offers the performance of polyurethane dispersions (PUDs) at high acrylic levels in acrylic/urethane hybrids. We will also share preliminary results that indicate how this technology can be extended to hydrophobic PUDs based on raw materials from renewable natural sources."

The Furniture Coatings Conference, held in Berlin on 2-3 March 2010, is sponsored by the European Coatings Journal. It has attracted a strong lineup of renowned international experts to present their latest research findings as the coatings industry trends away from solvent-based materials to waterborne products. Health and safety regulations imposed by the European Union have led to vigorous research and development efforts targeting zero or low-VOC materials in the furniture and numerous other industries.

"We’re dedicated to helping the furniture industry transition to cleaner, waterborne coating technologies," said Dr Andrew Trapani, European Technical Director, Dow Coating Materials. "This paper at the Furniture Coating Conference in Berlin, based on award winning research, will show that our designed diffusion technology is an important step in that direction."

Dow to Present High-Performance Innovations for Coatings Manufacturers in Moscow

colour-europe.de - 07.03.2010 - MOSCOW-- Dow has announced that three of its business groups will be showcasing high-performance, innovative solutions for coatings manufacturers at Interlakokraska 2010, the international exhibition for the coatings industry held on March 9-12, 2010 at the Moscow Expocentre. Technical specialists along with local and international business leaders from Dow Coating Materials, Dow Microbial Control and Dow’s subsidiary ANGUS Chemical Company will be updating participants on technological developments, as well as addressing questions about specific products at the Company’s stand L500 in Pavilion "Forum".

Dow Coating Materials

Dow Coating Materials will highlight its progress in bringing more sustainable, high-performance coatings solutions to the market. Two advanced solutions will be featured at the Dow Stand - AVANSE™ Acrylic Resin technology, which allows lower VOC levels in metal protection paints without sacrificing quality, and NEOCAR™ latexes. Both high-performance products offer outstanding water and blush resistance.

During the week of Interlakokraska, Dow representatives will participate in the "Additives in Paint Industry" conference that will take place in the press hall of the Expocentre Congress Centre on March 9. Polina Zosimova, Dow Coating Materials technical specialist in Russia and the CIS, will speak about advancements and effectiveness of coupling additives.

Dow will also be showing how its technological expertise and global outreach can benefit local coatings manufacturers. Stepan Chupilkin, Dow Coating Materials marketing manager in Central Eastern Europe & FSU, explains, "Built on the strengths of Dow and Rohm and Haas, with our unparalleled resources and capabilities in research and development, Dow Coating Materials continues to innovate to better serve our customers. Our presence at Interlakokraska exhibition is a further sign of Dow Coating Materials’ continued commitment to our customers, business partners and the coatings industry in Russia and the Commonwealth of Independent States."

Dow Microbial Control

Delivering on the focus of global reach with local expertise, Dow Microbial Control has strengthened its footprint in Russia. It recently named new leadership for the paints and coatings market, including Michal Drozdowski, regional commercial manager for the Eastern European Growth Region, and Paul Wood, customer application specialist for Central Eastern Europe and Turkey.

Drozdowski will be on hand at Interlakokraska to answer questions and speak to attendees about Dow’s broad portfolio of products for the industry, including:

  • ROCIMA™, ROZONE™, SKANE™ and BIOBAN™ products for dry-film preservation

  • BIOBAN™, KATHON™, ROCIMA™ and DOWICIL™ products for in-can preservation

  • DOWICIL™ for plant hygiene support

Wood will share knowledge during a technical presentation, "Biocides for Wood Coating – The Future of Environmentally Preferred Coatings". www.dow.com/coating  www.DowMicrobialControl.com www.ANGUS.com  

DSM advances low temperature curing polyester resins to architectural applications.

colour-europe.de - 07.03.2010 - Zwolle, NL - DSM Powder Coating Resins extends its low temperature curing Uralac® EasyCure™ polyester resin portfolio. Uralac® EasyCure™ is the answer to an urgent market demand for lower temperature curing with HAA crosslinkers. The market trend is to go for reduced curing cycles, enabling lower temperatures or faster curing, resulting in lower energy costs and improved line efficiency. DSM continues to invest in improving the successful Uralac® product portfolio and has developed a new low temperature curing polyester with excellent performance for architectural outdoor powder coating applications: the new Uralac® P 3220.

Uralac® EasyCure™ has been developed to solve two major drawbacks typically associated with currently available low temperature curing powder coating resins, being poor appearance and flow as well as blooming. Uralac® EasyCure™ offers an all-in-one solution for curing: low temperature, fast curing, excellent flow and non-blooming! The new Uralac® EasyCure™ product Uralac® P 3220 in addition gives excellent durability in a wide range of colors at lower curing temperatures with improved blanching performance and heat resistance.

Uralac® P 3220 will be globally available from April 1st, 2010.

Patrick Niels, Business Unit Director DSM Powder Coating Resins comments: "We specifically developed Uralac® EasyCure™ to respond to the growing market demand for low temperature coating systems. Uralac® P 3220 extends the Uralac® EasyCure™ product range by adding this product for architectural outdoor applications. With the launch of this new low bake product, DSM Powder Coating Resins keeps its promise to continuously innovate and improve its powder coating resins product range" www.dsmpowdercoatingresins.com  

Duha group und robert exact colours® verkünden joint venture in europa

colour-europe.de - 07.03.2010 - Winnipeg, Manitoba, Kanada / Emsdetten, Deutschland - Die Duha Group und Robert Exact Colours, Emsdetten, Deutschland, haben heute die Gründung eines Joint-Venture-Unternehmens unter dem Namen Exact Colours International, Mitglied der Duha Group, verkündet.

Rick Duha zufolge, Geschäftsführer der Duha Group, wird die Gründung dieses neuen Unternehmens die Stellung von Duha in Europa durch einen besseren Service an jetzige und zukünftige Kunden verstärken. Das Joint Venture, eine 50:50 Partnerschaft, bedeutet, dass beide Unternehmen ihre Verkaufspräsens in Europa, Russland und im Balkan mit einem kombinierten Verkaufs- und Kundensupportteam von insgesamt zehn Personen steigern werden.

Duhas Beitrag zum Joint Venture bündelt betriebliches Fachwissen, technische Expertisen zu Produktlinien, Zugang zu globalen Produktbereichen und größeren Produktionsstätten, darunter auch die Produktionsstätten in China und Mexiko.

„Duha weist eine alt eingesessene Tradition von multiplen Dienstleistungen auf, die sowohl Verkaufs- und Marketingsupport, Informationstechnologie und globale Farb- und Trendprognosen umfassen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Robert Exact Colours, da wir die gleichen Unternehmensziele und -werte teilen, " verkündet Duha.

Ralf Hülsmann, Geschäftsführer von Robert, fügt hinzu, dass die neue Kooperation Robert Exact Colours eine perfekte Stellung verschafft, um ihr langfristiges Ziel zu erreichen, „ein ‘global player’ und letztlich einer der führenden Lieferanten für Farbtondokumentationen weltweit zu werden."

Laut Duha „werden unsere Anlagen und Kapazitäten dafür sorgen, all unseren Kunden die effektivste Lösung in Bezug auf Zeit, Qualität und Preis anzubieten."

Neben den zwischen beiden Unternehmen aufgeteilten Kernkompetenzen, wird Robert Exact Colours das Angebot von Duha durch ihre patentierte Aqua-Tinting-Technologie um eine neue Dimension erweitern. Diese umweltfreundliche Technologie verwendet Originalfarben des Kunden unter Verwendung von Farben auf Wasserbasis.

„Wir teilen eine gemeinsame Verpflichtung der Umwelt gegenüber, dieser Prozess erlaubt uns, die Fußabdrücke auf unserer Umwelt deutlich zu verringern, indem wir Produktionszeiten verringern und die größtmögliche Farbgenauigkeit zwischen Originalfarbe und Farbmuster treffen," sagte Ralf Hülsmann.

Die Duha Group ist weltweit tätiger Hersteller, Verkäufer und Lieferant von Farbprobenmaterialien an die Lackier-, Kraftfahrzeug-, Kosmetik- und Textilindustrie in mehr als 100 Ländern der Welt.

Robert Exact Colours verfügt seit mehr als 50 Jahren über die erforderliche Erfahrung zur Herstellung von Farbkarten und -fächern in der gesamten Welt der Farbdokumentationen.

Präzision, moderne Technologien und integriertes Denken sind die Eckpfeiler von Robert Exact Colours. Die durch zahlreiche Patente belegte Innovation hat eine Vielfalt neuer Produkte, insbesondere für die Farbindustrie, hervorgebracht. Der offizielle Start findet im März 2010 statt.

EMI: Aufschwung gewinnt im Februar enorm an Fahrt

colour-europe.de - 07.03.2010 - Frankfurt am Main (ots) - Dank robuster Produktionssteigerungen und eines starken Zuwachses an Neuaufträgen hat der Aufschwung der deutschen Industrie im Februar enorm an Fahrt gewonnen. Der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) gewann binnen Monatsfrist 3.5 Zähler auf 57.2 Punkte hinzu und erreichte damit den höchsten Stand seit Juni 2007.

"Der erneut deutlich gestiegene Einkaufsmanager-Index ist ein Beleg für die konjunkturelle Trendwende. Ob diese Entwicklung allerdings von Dauer ist, muss abgewartet werden", kommentierte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), am Mittwoch die aktuelle EMI-Statistik.

Der kräftige Aufschwung ist auch an der höchsten Produktionssteigerung seit Januar 2007 zu erkennen. Der Teilindex Leistung lag im Berichtsmonat bei saisonbereinigt 61.1 (Vormonat: 58.1) Punkten. Bei den Global Playern und KMU fiel der achte Zuwachs an Neuaufträgen in Folge so stark aus wie seit April 2006 nicht mehr.

Branchenakteure waren im Februar zum dritten Mal hintereinander mit höheren Einkaufspreisen konfrontiert. Die Verkaufspreise wurden nach 15 Monaten rückläufiger Entwicklung im Februar wieder vorsichtig angehoben. Die Vormateriallager schrumpften gegenüber dem Vormonat weiter. Der seit Oktober 2008 anhaltende Job-Abbau hat sich im Februar merklich abgeschwächt.

Der "Markit/BME-Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, London, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI). www.bme.de  

ERICHSEN: Lieferprogramm mit neuem Universalprüfgerät erweitert

colour-europe.de - 07.03.2010 - Hemer - Hersteller in der modernen Messtechnik müssen qualitativ hochwertige und flexibel einsetzbare Messgeräte entwickeln. Anwender forderten seit geraumer Zeit ein Universalprüfgerät mit der in der Lackforschung und Qualitätsprüfung möglichst viele Prüfungen mit einem Gerät durchgeführt werden können. Der Entwickler und Hersteller von Prüftechnik, ERICHSEN, hat deshalb ein Universalprüfgerät entwickelt mit dem bereits viele Prüfungen, die eine lineare Prüfkopfbewegung erfordern, abgedeckt werden.

Der neu entstandene LINEARTESTER 249 ist einsetzbar für Ritz-/Kratzprüfungen (optional auch Ritze für Korrosionsprüfungen), Doppelhub-Abriebprüfungen, - Crockmeter-Tests, MEK-Tests, Lösemittelbeständigkeitstests im Allgemeinen und Wischtests.

Die Probentafel wird mit Hilfe von Spannleisten auf einen beweglichen Schlitten montiert. Über diesem Schlitten befindet sich, leichtgängig gelagert auf zwei Metallsäulen montiert, ein Pendelbalken mit dem

entsprechenden Prüfwerkzeug sowie einem Gewichtsblock. Die gewünschte Prüfkraft im Bereich (0,5 - 20) N wird durch Verschieben des Gewichtsblocks auf der Skala des Pendelbalkens eingestellt (zusätzliches Lastgewicht (1 - 40) N optional erhältlich). Der elektromotorische Antrieb gewähr-leistet einen gleichmäßigen Vorschub des Schlittens. Das Absenken bzw. Anheben des Prüfwerkzeugs

bei Ritz-/Kratzprüfungen erfolgt automatisch. Eine elektrische Durchritzerkennung bietet bei der Prüfung isolierender Beschichtungen auf leitenden Substraten noch zusätzliche Sicherheit bei der Ritzkrafteinstellung. Es stehen drei fest programmierte sowie eine frei programmierbare Prüfgeschwindigkeit zur Verfügung. Ein breites Programm von erhältlichen Prüfwerkzeugen ermöglicht eine bedarfsgerechte Prüfung verschiedenster Materialien. www.erichsen.de  

Evonik erhöht den Preis für Vestoplast®

colour-europe.de - 07.03.2010 - Der Geschäftsbereich Coatings & Additives von Evonik Industries wird weltweit die Preise für Klebrohstoffe, die unter dem Markennamen VESTOPLAST® angeboten werden, zum 15. März 2010 erhöhen. Die Preiserhöhung wird €140/t für alle Typen betragen.

Evonik Tego: Jubiläum - 25 Jahre Chemie

colour-europe.de - 07.03.2010 - Essen - Die Evonik Tego Chemie GmbH feiert in diesem März Jubiläum: Seit 25 Jahren bietet die Evonik Tochter ihr Know-how im Bereich der Additive und Spezialbindemittel für Lacke, Farben und Druckfarben an und ist in dieser Zeit zu einem international führenden Anbieter von Spezialitäten für die Lackindustrie aufgestiegen.

Im Oktober 1984 gründete die Th. Goldschmidt AG die Tego Chemie Service GmbH in Essen. Diese nahm ihre Geschäftstätigkeit zum 1. Januar 1985 auf. Wichtige Produkte waren schon damals Siliconharze für temperaturbeständige Beschichtungen. Sie spielen auch heute noch eine wichtige Rolle bei der Beschichtung von Kochtöpfen und Pfannen. Daneben gewannen organomodifizierte Siloxane mit ihrer überragenden Oberflächenaktivität als Additive für Lacke und Druckfarben rasch an Bedeutung.

Bereits in den ersten Jahren zeichnete sich das Essener Unternehmen durch stetiges Wachstum aus. So begann parallel zu den Aktivitäten in Europa der Aufbau der ersten regionalen Vertriebsmannschaft sowie eines anwendungstechnischen Labors in den USA. Ende der 80er Jahre fasste Evonik Tego auch auf dem asiatischen Markt Fuß. Asien wurde neben den USA zu einem wichtigen Standbein des Unternehmens und besonders China gilt bis heute als Wachstumsregion.

Heute sind die Evonik Tego Produkte weltweit über zahlreiche Niederlassungen verfügbar. So lassen sich die Kunden an nahezu jedem Ort dieser Welt termingerecht beliefern und mit den Technical Service Centern anwendungstechnisch kompetent betreuen.

Detaillierte Produktinformationen, interaktive Problemlösungen, technische Hintergrundinformationen sowie zahlreiche Fachartikel von Experten ergänzen den Service für die Kunden auf www.tego.de . Hier sind auch immer wieder aktuelle Informationen zu finden.

Darüber hinaus erleichtert die Evonik Tego Chemie GmbH den Kunden die tägliche Arbeit durch das umfassende Tego Journal: Produkte, Serviceangebote und Merkblätter von Tego auf mehr als 200 Seiten. Auch zukünftig wird das Tego Journal kundengerecht und fortlaufend neu aufgelegt.

Die Tego Produkte stehen weltweit für innovative, leistungsfähige Rohstoffe für den Lack- und Druckfarbenmarkt. Dies spiegelt sich deutlich in der umfassenden Palette der Hochleistungsadditive wider. In Abhängigkeit vom Additivtyp können der Herstellungsprozess des Lackes optimiert, die Applikationseigenschaften eingestellt und/oder die Eigenschaften des gehärteten Lackfilms gezielt beeinflusst werden.

Die Erfahrung, Grenzflächen gezielt zu beeinflussen, gepaart mit einem tiefen Verständnis für die Anwendungen der Kunden, versetzt Evonik Tego heute in die Lage, maßgeschneiderte Produkte für viele Anforderungen in der Lack- und Druckfarbenindustrie anzubieten. Egal welche Grenzfläche – Evonik Tego hat die richtige Technologie:

TEGO® Dispers Netz- und Dispergieradditive fördern die Pigmentbenetzung und -stabilisierung und verhindern so das Auf- und Ausschwimmen sowie das Absetzen von Pigmenten.

TEGO® Foamex Entschäumer verhindern die Schaumbildung während der Produktion und Applikation von wässrigen Lacken und Druckfarben. Bereits gebildeter Schaum wird zerstört und Lufteinschlüsse werden vermieden. TEGO® Foamex Entschäumer gibt es als Emulsion, Lösung oder Konzentrat.

TEGO® Airex Entlüfter verhindern das Entstehen von Lufteinschlüssen und Nadelstichen in Beschichtungen. Das ist besonders wichtig in hochviskosen bzw. festkörperreichen Formulierungen und unverzichtbar bei der Airless-/Airmix-Applikation.

TEGO® Wet Substratnetzadditive ermöglichen eine gleichmäßige Benetzung von Beschichtungen und Druckfarben auch auf niederenergetischen Oberflächen. Gute Benetzung ist eine Grundvoraussetzung für optimale Haftung. Störungen der Lackoberfläche, wie z. B. Kraterbildung und schlechter Verlauf, werden vermieden.

TEGO® Glide & Flow Oberflächenadditive verbessern den Verlauf, die Gleitfähigkeit und die Kratzfestigkeit der Beschichtung. Sie verhindern ebenfalls die Kraterbildung und das Ausschwimmen von Pigmenten.

Das Produktsortiment der Evonik Tego umfasst inzwischen etwa 200 Produkte. Rund 120 Mitarbeiter in Essen sowie Kollegen in der ganzen Welt arbeiten ständig und intensiv an der Neu- und Weiterentwicklung innovativer Technologien im Bereich der Additive und Spezialharze, um die Kunden auch zukünftig mit Innovationen zu unterstützen.

Als Teil des Konzerns nutzt Evonik Tego die daraus entstehenden Synergien für seine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Hagebau: Wechsel in der Geschäftsführung

colour-europe.de - 07.03.2010 - Soltau - Dr. Manfred Toscani, Geschäftsführer der Fachhandelssparten Baustoff-, Holz- und Fliesenhandel der hagebau, Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, verlässt die Soltauer Kooperation mit sofortiger Wirkung. Er gehörte seit 01.10.2006 der hagebau Geschäftsführung an. Grund für sein Ausscheiden ist die unterschiedliche Auffassung über die künftige strategische Geschäftsausrichtung des Fachhandelsbereiches.

Die Nachfolge übernimmt Hartmut Goldboom mit Wirkung zum 01.03.2010. Der 48-Jährige Betriebswirt (BA, Hamburger Modell) aus Neumünster ist seit über 12 Jahren für die hagebau tätig. Bevor er die Position als Bereichsleiter Baustoffhandel im Jahre 2005 übernahm, hatte er bereits sechs Jahre die Bereiche Einkauf und Logistik im Unternehmen als Bereichsleiter verantwortet.

Die Funktion der Bereichsleitung Baustoffhandel übt Hartmut Goldboom bis zur Bestellung eines Nachfolgers weiterhin kommissarisch aus.  

HE: Absolventen WS 2009/2010 verabschiedet

Esslingen - Die Fakultät „Angewandte Naturwissenschaften" der Hochschule Esslingen – University of Applied Sciences hat am 19 Februar 2010 11 Absolventinnen und 14 Absolventen des Studiengangs Chemieingenieurwesen/ Farbe-Lack nach erfolgreich beendetem Abschluss des Studiums mit den besten Wünsche für ihre berufliche und private Zukunft verabschiedet.

Erfreulicherweise konnten auch im WS 2009/2010 wieder Preise für hervorragende Leistungen vergeben werden. Die sehr gute Bachelorarbeit von Herrn Philipp Butkus zum Thema "Vergleich unterschiedlicher Filiformprüfungen bei Klarlacken auf Aluminiumrädern und Optimierung der Lackformulierung hinsichtlich Filiformkorrosion" wurde mit einem Preis der BASF Coatings AG bedacht.

Der vom Verein der Freunde der Hochschule Esslingen gestiftete Preis für einen sehr guten Studienabschluss ging an Rafael Pniok.  

J.W. Ostendorf: Raumklima-Farbe mit Glass Bubbles von 3M

colour-europe.de - 07.03.2010 - Coesfeld - In Zusammenarbeit mit der Designerin Jette Joop präsentiert J.W. Ostendorf, Coesfeld, unter dem Namen "SIGNEO" neue Farben und Lacke für die Wohnraumgestaltung. Sie sind in zehn unterschiedlichen, aufeinander abgestimmten Farbharmonien zusammengefasst.

Zum Sortiment gehört eine innovative weiße Raumklima-Farbe in Form einer matten Dispersion, bei der Glass Bubbles des Multi-Technologieunternehmens 3M zum Einsatz kommen. Diese nur unter dem Mikroskop sichtbaren, innen hohlen Kügelchen aus Borsilikatglas mit einem Durchmesser von maximal 105 µm sorgen für eine gleichmäßige Verteilung der Wärme auf der mit dieser Farbe gestrichenen Wand.

Sie verhelfen dem neuen Produkt darüber hinaus aber auch zu einer um 37,5 Prozent verbesserten Isolierwirkung im Vergleich mit einer herkömmlichen Wandfarbe bei gleicher Schichtdicke. Diesen erhöhten Wärmewiderstand haben amerikanische 3M Experten jetzt erstmals laut ASTM Standard nachgewiesen. Damit eignet sich die Farbe vor allem für Räume mit langer Aufenthaltsdauer wie zum Beispiel Wohnzimmer.

Sie lässt sich leicht verarbeiten und ist gut deckend. Die Farbe ist geruchsarm und mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Wie die übrigen Produkte des Sortiments kann auch die Raumklima-Farbe mithilfe der neuartigen Plug & Spray Sprühgerätetechnik von J.W. Ostendorf appliziert werden. Zehn Liter reichen dabei für rund 70 Quadratmeter. www.signeo.de  www.die-erfinder.de  www.twitter.com/3M_Die_Erfinder  

Lanxess: Leder im Frühjahr/Sommer 2011

colour-europe.de - 07.03.2010 - Leverkusen - Die LANXESS AG, einer der weltweit führenden Hersteller von Lederchemikalien, kann ihren Kunden mit Prognosen zu künftigen Farben und Trends einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen. In einer eigens angefertigten Kollektion enthüllen griffige Ledermuster die Neuheiten für die Saison Frühjahr/Sommer 2011.

Kreiert wurde die Trendkollektion in Italien, einem der Hauptstandorte der Modeindustrie, wo das Unternehmen ein Kompetenzzentrum unterhält. Dazu gehören auch ein Labor und eine anwendungstechnische Abteilung in Santa Croce sull´Arno (Toskana). Die dort hergestellten Ledermuster spiegeln in punkto Aussehen, Haptik und Gesamtanmutung die künftige Ledermode wider. Die Musterkollektion enthält auch Rezepturen und praktische Verarbeitungshinweise, damit die Gerber gut gerüstet sind, die neuen Trends zu reproduzieren. Ganz gleich, ob es sich nun dabei um den „Floater Type" oder den verwaschenen Look handelt, um Wasser abweisendes Nubuk- oder geprägtes Spaltleder, um sehr weiches und naturbelassenes Vegetabilleder oder aber um glänzende Leder mit Goldeffekt: mithilfe der von LANXESS zur Verfügung gestellten Rezepturen und praxisnahen Verarbeitungshinweisen können die Gerbereien jeden Trend frühzeitig umsetzen.

Für die Ledermode der Saison Frühjahr/Sommer 2011 haben die Lederexperten des Spezialchemie-Konzerns drei Themenbereiche als Trends ausgemacht:

Water Emotion

Sommer, Sonne, Meer – diese drei Schlagworte reichen vollkommen aus, um zu beschreiben, wie die kommende Saison aussehen wird. Die Mode selbst erweist sich dabei als einflussreicher Faktor, denn ozeanische Motive herrschen vor. Die Kraft des Wassers vertreibt nicht nur alle Sorgen, sondern bewirkt, dass man zu persönlicher Hochform aufläuft. Frische Farben wie ‚Riviera‘ und kräftiges ‚Korallenrot‘ dominieren den Trend in Kombination mit sandfarbenen Tönen, teilweise auch mit Metallreflexen.

Natural Lightness

Turbulente Zeiten führen manchmal zu einem Höchstmaß an Kreativität und Spiritualität. Wir beginnen allmählich damit, dieses Leben voller Unsicherheit zu akzeptieren und suchen nach Entspannung. In der Natur können wir der Rationalität entfliehen und Ruhe finden. Qualität und Natürlichkeit stehen im Rampenlicht. Die Leder sind sehr weich und fein. Helle Farben wie ‚Minze‘ und ‚Apfelblüte‘ werden mit intensiveren Farbtönen wie ‚Karotte‘ und ‚Excalibur‘ kombiniert.

Sportal Finesse

In sich ändernden Zeiten suchen wir nach einem neuen Gleichgewicht von Klarheit und Unterscheidung auf der einen Seite und freier Ausdrucksform und Individualität auf der anderen. Sportliche Aktivitäten sind weiter auf dem Vormarsch. Freizeit wird beherrscht von Sport als Ausdruck persönlicher Selbstdarstellung. Diese Tendenz setzt sich in der Mode fort: Dynamik steht im Vordergrund. Die Farbkonzepte sind voller klarer und kontrastreicher Farbgebungen wie leuchtendes Gelb in Kombination mit Violett und Fluoritgrün. www.lanxessleather.com    

MAUSER to start Reconditioning Joint Venture in Spain

colour-europe.de - 07.03.2010 - Barcelona - The MAUSER group, a leading producer of industrial packaging, enters into a strategic alliance with Mr José Enrique Sendil and EGMASA (EMPRESA DE GESTIÓN MEDIOAMBIENTAL S.A), by setting up two joint ventures: Arbiden (Aprovechamiento y Recuperación de Bidones y Envases), located in Sevilla in the South of Spain, and NCG IBERIA RECONDITIONING S.L., a company based in Barcelona in Eastern Spain.

Both joint ventures offer a full range of reconditioning services, ranging from recollection (regardless of manufacturer) to reconditioning, rebottling and recycling. They also offer recovery of feedstock through an inhouse washing and repelletizing process. Spanish customers can look forward to international quality standards at competitive prices.

By concluding this strategic alliance, MAUSER further extends its European reach. The move comes one year after MAUSER first entered the Iberian peninsula through the establishment of it’s joint venture MAUSER REYDE IBÉRICA S. L. which supplies the Spanish market with new IBCs. The addition of a reconditioning business is a perfect fit as it broadens MAUSER’s offering to the Spanish market. The new business will be vertically integrated through the existing joint venture.

MAUSER especially values the collaboration with EGMASA, an environmental agency owned by the regional government of Andalusia. The alliance with an environmental agency supports MAUSER’s longstanding commitment to protecting the environment. MAUSER has been dedicated to sustainability for many years, and is now taking this commitment one step further.

Mr Jose Enrique Sendil, General Manager of Hersen Cinco and Arbiden, will continue to run the business as Managing Director and bring his long professional experience into the NCG business. The joint venture will also benefit from the advantages provided by being part of the European NCG organization. The European NCG network already operates strategic sites in Germany, the United Kingdom, Italy, The Netherlands and Turkey. It has been expanding continuously over the last few years and recently started up operations also in France.

Peter Schaefer, Head of the Reconditioning Division at MAUSER Group, comments: "This recent acquisition further expands the range of services offered by NCG. It strenghens our position as a leading global collector and recycler of industrial packaging and allows us to meet the requirements of European customers, whereever they are, with regard to cost-effective recollection and re-use of IBCs and drums."

Manuel José García Gómez, CEO of EGMASA, adds: "We look forward to working with a global, well established company like MAUSER, that offers innovative solutions to protect the environment, and develop a more powerful project highly valued in the south of Spain.

TEGO: Benetzung und Anti-Krater Effekt ohne Schaumaufbau

colour-europe.de - 07.03.2010 - Essen - Die Leistungsfähigkeit wässriger Lacke und Farben mittels Siloxan-Gemini-Technologie erhöht, wie die Evonik schreibt, TEGO® Twin 4100, Es senkt bereits bei niedrigster Dosierung die Oberflächenspannung und verbessert Benetzung und Verlauf. Seine Gemini-Struktur reduziert selbst bei hochdynamischen Prozessen und Applikationen den Schaumaufbau. Auch in störanfälligen Bindemittelsystemen überzeugt danach das Produkt mit einer sehr guten Verträglichkeit und Langzeitaktivität. Besonders bewährt hat sich das lösemittelfreie TEGO® Twin 4100 in wässrigen Formulierungen für Holz- und Industrielacke, sowie Druckfarben und -lacke.

VCI: Wachstumspotenziale für die chemische Industrie

colour-europe.de - 07.03.2010 - Frankfurt am Main - Die Unternehmen der chemischen Industrie in Deutschland positionieren sich verstärkt in Zukunftsmärkten. Sie haben frühzeitig Geschäftsfelder besetzt, die zentrale Bedeutung für die globale Gesellschaft haben. Dazu gehören zum Beispiel die Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz, alternative Energien, die Erneuerung der Rohstoffbasis, neuartige Materialien oder die Verbesserung der Umweltverträglichkeit von Produkten. In diesen Bereichen will die Branche ihre Aktivitäten künftig ausbauen. Das zeigt eine Trendumfrage des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unter Mitgliedsunternehmen. „Die langfristigen Perspektiven für unseren Industriezweig sind gut. Die Welt braucht mehr denn je Innovationen aus der Chemie, um Klima, Umwelt und Ressourcen zu schonen und die Bedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung nach mehr Lebensqualität zu erfüllen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des VCI, Dr. Utz Tillmann, vor Journalisten in Frankfurt.

Tillmann wies auf die tragende Rolle der Industrie für ein nachhaltiges Wirtschafts¬wachstum hin. Er hofft in diesem Zusammenhang, dass die Politik die Rolle der Industrie als Problemlöser deutlicher als bisher wahrnimmt. Europa und Deutschland könnten ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele nur mit einer starken Industrie erreichen, so Tillmann. „Solarzellen, Windräder und Elektro-Autos können nur mit der Chemie und ihren Industriekunden hergestellt werden. Solche Produkte entstehen – für den Konsumenten nicht erkennbar – durch die Beiträge vieler Glieder einer Wertschöpfungskette, die untereinander vernetzt sind, angefangen von der Stahl- und Chemie- über die Elektroindustrie bis zu den Anlagenbauern. Für eine energieeffiziente und CO2arme Zukunft brauchen wir alle Industriebranchen, nicht nur die neuen „Ökoindustrien", erklärte der VCI-Hauptgeschäftsführer. Das müsse sich in einer Politik niederschlagen, die für die gesamte Industrie gut ist, nicht nur für einzelne Branchen.

Tillmann warnte generell vor zu viel Staat bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen. Es sei richtig, dass die Politik die Ziele festsetze, so wie dies die Europäische Kommission mit ihrem Vorschlag für die neue Europa-2020-Strategie getan habe. Mit ihrem klaren Anspruch, Innovation, Wachstum und Nachhaltigkeit in Europa zu stärken, habe die Kommission die Richtung vorgegeben, in die Europa in den nächsten zehn Jahren gehen soll. Der Weg dahin müsse aber technologieoffen gestaltet werden. Eine Industriepolitik, die einzelne Technologien und Branchen besonders intensiv fördern wolle, diskriminiere andere und berge immer das Risiko, dass ineffiziente Wege beschritten werden. „Die wichtigsten Erfindungen und Innovationen haben wir nicht dem Staat, sondern dem Wettbewerb zu verdanken. Er liefert die besten Anreize, nach Lösungen zu suchen. Der Staat ist weder der bessere Unternehmer noch der bessere Wissenschaftler. Deshalb sollte er sich darauf beschränken, Ziele vorzugeben und richtige Rahmenbedingungen zu setzen."

Im 4. Quartal 2009 auf Erholungskurs

Die deutsche chemische Industrie hat auch im vierten Quartal 2009 ihren Erholungskurs fortgesetzt. Das geht aus dem Lagebericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hervor. Durch die wachsende Nachfrage aus allen Regionen der Welt nach deutschen Chemieerzeugnissen stieg die Produktion gegenüber dem Vorquartal weiter an. Das machte sich auch in der Kapazitätsauslastung der Anlagen bemerkbar, die zum Jahresende auf 77,9 Prozent stieg. Trotz des stabilen Aufwärtstrends in den letzten Monaten lag das Produktionsniveau der Branche im Gesamtjahr 2009 gut 10 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Zur konjunkturellen Entwicklung der Branche erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „In den kommenden Monaten wird die Nachfrage aus Asien, Südamerika und Osteuropa nach deutschen Chemikalien weiter anziehen. Der Export stützt die Aufwärtsbewegung im Chemiegeschäft. Dennoch werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Von der EU − dem mit Abstand wichtigsten Exportmarkt für unsere Branche − ist 2010 nur eine geringe Dynamik für die Produktion von Chemikalien zu erwarten."

Der VCI geht von einer Erholung der Chemiekonjunktur in kleinen Schritten aus. Wegen des Basiseffektes rechnet der VCI für 2010 trotzdem mit einem Anstieg der Chemieproduktion gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent. Der Umsatz dürfte um 6 Prozent zulegen.

Produktion: Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Produktion chemischer Erzeugnisse im vierten Quartal 2009 um 5,3 Prozent. Zwar konnten alle Sparten vom Aufwärtstrend profitieren, besonders deutlich fiel aber der Zuwachs in den Grundstoffsparten aus. Insgesamt ist die Chemie immer noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt.

Erzeugerpreise: Die Preise für chemische Erzeugnisse erhielten weiter Auftrieb. Sie erhöhten sich im Zeitraum Oktober bis Dezember 2009 gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent. Damit waren sie allerdings immer noch 2,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Umsatz: Die deutschen Chemieunternehmen erzielten im letzten Quartal des vergangenen Jahres einen Umsatz von 36,5 Milliarden Euro. Damit wuchs der Branchenumsatz gegenüber dem dritten Quartal 2009 um 4,2 Prozent. Impulse kamen insbesondere von den Auslandsmärkten. Mit insgesamt 21,5 Milliarden Euro lag das Geschäft mit ausländischen Kunden rund 4,5 Prozent über dem Vorquartal. Der Inlandsumsatz stieg um 2,8 Prozent auf 15,0 Milliarden Euro.

Beschäftigung: Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage ist das Beschäftigungsniveau der deutschen chemischen Industrie weitgehend stabil. Der Beschäftigungsrückgang gegenüber dem Vorjahr fällt mit 2,4 Prozent nur halb so stark aus wie in der Industrie insgesamt. www.vci.de  

ZDB: Nur noch geringer Umsatzrückgang für 2010 erwartet

colour-europe.de - 07.03.2010 - Berlin (ots) - "Der Umsatz im Bauhauptgewerbe lag in 2009 bei 82,2 Mrd. EUR. Das entspricht einem Rückgang von 4 %. Trotz des Einbruchs im Wirtschaftsbau um 9 % ist dieser die umsatzstärkste Sparte geblieben, gefolgt vom öffentlichen Bau, der ein Plus von 3,4 % verzeichnet. Schlusslicht ist der Wohnungsbau mit minus 4,8 %." Dieses Fazit zur Baukonjunktur 2009 zog Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) anlässlich der Frühjahrspressekonferenz seines Verbandes. Damit habe die Branche einmal mehr einen Rückschlag hinnehmen müssen, der im Vergleich zu anderen wichtigen Wirtschaftszweigen aber nicht so groß gewesen sei. Loewenstein beklagte, dass die Arbeitskosten wie auch die Kosten für Materialien zum Teil deutlich gestiegen seien, wohingegen die Preise kaum Einfluss auf die Umsatzentwicklung gehabt hätten. "Damit hat sich die Ertragssituation der Unternehmen in 2009 erneut verschlechtert."

Für 2010 prognostiziert Loewenstein einen geringen Umsatzrückgang von minus 0,7 %. "Im Wirtschaftsbau erwarten wir wegen der geringen Kapazitätsauslastung der produzierenden Unternehmen nochmals einen Rückgang (-8,3 %). Der öffentliche Bau kann Dank der Konjunkturpakete noch einmal zulegen (+6,8 %), auch wenn die Potenziale aus dem Konjunkturprogramm wegen wegbrechender Steuereinnahmen und steigender Ausgaben nicht voll ausgeschöpft werden. Dem Wohnungsbau fehlen Beschäftigungsimpulse und verbesserte Rahmenbedingungen, sodass wir den Umsatz auf Vorjahresniveau erwarten (+0,5 %)."

Loewenstein gab zu bedenken, dass der größte Unsicherheitsfaktor hinsichtlich der Baukonjunktur 2010 das Investitionsverhalten der Kommunen sei, die weiter rückläufige Steuereinnahmen bei gleichzeitig steigenden Soziallasten erwarten. Eine Stabilisierung der Investitionshaushalte der Kommunen ist deshalb ebenso dringend geboten wie eine Belebung des Wohnungsbaus. "Ansonsten droht ein Einbruch der Baukonjunktur, wodurch der für 2010 prognostizierte, leichte Wiederanstieg des Bruttoinlandprodukts verhindert wird."

Vor diesem Hintergrund muss in 2010 jedoch mit einem durchschnittlichen Stand von unter 700.000 Beschäftigten gerechnet werden. Die in 2011 erwartete nur moderate Konjunkturentwicklung gibt dem Wirtschaftsbau keine durchgreifenden Impulse. Ohne die notwendige Verbesserung der steuer- und förderpolitischen Rahmenbedingungen für den Wohnungsneubau und eine Aufrechterhaltung der öffentlichen Baubudgets wird die Bauwirtschaft in 2011 keinen positiven Beitrag zur Konjunkturentwicklung leisten können. "Das Gegenteil dürfte eher der Fall sein: Wegen der auslaufenden Konjunkturprogramme wie auch der zu erwartenden rückläufigen Investitionen der öffentlichen Hand, dürfte der Bauwirtschaft ein weiteres Jahr der Rezession bevorstehen." So die Prognose des Verbandspräsidenten für das Baujahr 2011. eMail klein@zdb.de  

 

 

 




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