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Nachrichten der Woche t.o.d.a.yDigitaldruck Gebäude und Mikrodispersionen |
Wasserlack-Spezialitäten von der Waterkant 2. September 2010, 18.00 Uhr Bayer-Casino, Leverkusen, mehr ![]() 22.9.2010 bis 24.9.2010, Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel, HKK, 75. Lacktagung 2010 , Pigmente und Füllstoffe in Beschichtungsstoffen, Fachtagung, GDCh Gesellschaft, deutscher Chemiker e.V., E-Mail: info@gdch.de, Internet: www.gdch.de
DfwG Jahrestagung 2010,
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Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Celle - Die Achilles Gruppe wird ihren Messeauftritt an Stand 514 in Halle 7 auf der Fachpack vom 28. bis 30. September 2010 unter das Motto „Frische" stellen. Das Unternehmen bietet Herstellern von Verpackungen diverse Veredelungsvarianten für ganz spezielle Anforderungen an. Scheuerschutz-, Matt- und Barrierelack oder die Fensterkaschierung sorgen dafür, dass die Ware nicht nur optimal präsentiert, sondern die Verpackung selbst geschützt bleibt. Zudem können Lebensmittel durch die richtige Veredelung länger frisch gehalten werden.„Den wachsenden Bedürfnissen der Verpackungshersteller hinsichtlich der Veredelung sind wir in den letzten Jahren durch die Entwicklung neuer Veredelungsangebote und dem Aufbau von Spezialwissen begegnet", erklärt Achilles Geschäftsführer Thorsten Drews. So hat Achilles zum einen ein Verfahren für die Fensterkaschierung entwickelt, mit dem es möglich ist, bereits gedruckte und gestanzte Druckbogen abschließend vollflächig zu kaschieren und dennoch den „Durchblick" zu erhalten. Zum anderen setzt die Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Celle verstärkt Schutzlacke ein. „Scheuerschutzlack kann gleich doppelt als Schutz fungieren: Für das Füllgut und für die Verpackungsoberfläche", erklärt Drews. Der „Unverwüstliche" unter den Schutzlacken ist geruchsneutral und stark glänzend. Selbst bei hohen mechanischen Beanspruchungen werden keine Verarbeitungsspuren sichtbar. Mattlack sorgt nicht nur für die besondere Optik, sondern dient auch als Schutz, da er scheuerfest ist und sich durch eine hohe Abrieb- und Kratzfestigkeit auszeichnet. Zudem verleiht er der Verpackung eine gleichmäßig supermatte Oberfläche. „Dies erzielen wir mit bis zu weniger als 8 Glanzpunkten", erklärt Drews. Schutz des Verpackungsinhalts bis zu 200 Grad Celsius Auch neue Barrierelacke bietet Achilles an, die teilweise bis zu 200 Grad Celsius backfähig sind und selbst als Primärverpackung eingesetzt werden können. Dieser Schutzlack ist geruchsneutral und daher für Lebensmittelverpackungen bestens geeignet. Barrierelack wird unsichtbar auf der Innenseite der Verpackung angebracht und schützt die Verpackung vor Fett- oder Ölflecken durch den Inhalt. Zudem verhindert er das Eindringen von Wasserdampf oder Sauerstoff, die die Ware schneller verderben lassen. „Auch das Austreten von Aromastoffen gehört mit Barrierelacken der Vergangenheit an.", betont Drews. Die kostengünstige Alternative zu PE-Beschichtungen produziert Achilles flexibel in allen Varianten vom größten bis zum kleinsten Format – auch in kleiner Auflage. Hohe Beratungsqualität bei Lebensmittelverpackungen „Wir verstehen uns als Berater, die sich nicht nur bei den neuen Veredelungsmöglichkeiten bestens auskennen, sondern auch mit deren lebensmittelrechtlichen Unbedenklichkeit", betont Drews. Als kompetenter und flexibler Partner für die Verpackungshersteller ist Achilles mit 14 Niederlassungen deutschlandweit vertreten und verfügt über alle notwenigen Anlagen zur hochwertigen Veredelung von Verpackungen. Neben dem breiten Spektrum an Veredelungsmöglichkeiten, jahrelangem Know-How in der Umsetzung auch außergewöhnlicher Kundenwünsche und ausreichenden Kapazitäten bietet die Achilles Gruppe ihren Kunden zudem die Fertigung von Mustern, die Realisierung von Kleinserien und die Übernahme der Projektentwicklung an. (Halle 7, Stand 514)
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Barcelona, Spain – Ashland Performance Materials, a commercial unit of Ashland Inc. (NYSE: ASH), is increasing the price of its complete portfolio of unsaturated polyester resins (UPR), vinyl ester resins (VER) and gelcoats sold in Europe, the Middle East and Africa (EMEA) by 50 euros per ton effective Sept. 1, or at the earliest possible time depending on individual customer contracts. The price increase is primarily driven by the continued rise in costs and tightened supply for key raw materials including styrene and dipropylene glycol. Responding to changing market conditions allows Ashland to continue to provide innovative products and industry-leading support that add value for customers. www.ashland.com
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Berlin - Das Informationsangebot zum europäischen Chemikalienrecht auf der Internetseite des REACH-CLP Helpdesks wird durch die Veröffentlichung aktueller FAQs (häufig gestellte Fragen) umfassend erweitert. Insbesondere zur CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (CLP = Classification, Labelling and Packaging) kann eine Vielzahl neuer Antworten auf häufig gestellte Fragen in deutscher Sprache unter www.reach-clp-helpdesk.de abgerufen werden.Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die Website der nationalen Auskunftsstelle eingerichtet, um Unternehmen betroffener Branchen detaillierte Informationen zu Themen der REACH- und CLP Verordnung anbieten zu können. Einige wichtige Fristen laufen zum 1. Dezember 2010 ab. Insbesondere die Registrierung von Stoffen und die Meldung ins Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Auch die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung nach der CLP-Verordnung wirft noch Fragen auf. Mit den FAQs können sich Betroffene gezielt informieren – rund um die Uhr. Ein umfangreicher Schlagwortkatalog erleichtert die Suche. Sollten Antworten dennoch offen bleiben, helfen Ansprechpartner am Service-Telefon des REACH-CLP Helpdesks unter der Nummer 0231 9071-2971 gerne weiter. Die FAQs befinden sich im Bereich „Häufig gestellte Fragen zu REACH und CLP" der Internetseite des REACH-CLP Helpdesk www.reach-clp-helpdesk.de. Der REACH-CLP Helpdesk ist die nationale Auskunftsstelle für Hersteller, Importeure und Anwender chemischer Stoffe. Er wurde bei der BAuA eingerichtet und wird für die Bereitstellung von spezifischen Informationen zu REACH und CLP durch ein Expertennetzwerk verschiedener Bundesbehörden unterstützt.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Düsseldof Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat als nationale Auskunftsstelle im REACH-Verfahren jetzt die neue REACH-Info 7 "Die sozioökonomische Analyse" veröffentlicht. Die Broschüre beschäftigt sich mit der Folgenabschätzung und dem Risikomanagement unter REACH. Die darin behandelte sozioökonomische Analyse unter REACH ist eine Methode, um Risiken für die Gesundheit des Menschen und die Umwelt durch chemische Stoffe, aber auch deren wirtschaftlichen Nutzen zu bewerten. Dazu stellt REACH-Info 7 eine Auswahl zentraler Methoden und Bearbeitungsschritte vor.Die REACH-Verordnung sieht die sozioökonomische Analyse als ein Instrument vor, mit dem sich sozioökonomische Auswirkungen der Verwendung von chemischen Stoffen ermitteln lassen. Mit Hilfe der Analyse können die insgesamt besten Handlungsoptionen für das Risikomanagement identifiziert werden, beispielsweise Stoffbeschränkung oder Zulassung. Die Analyse wird als sozioökonomisch bezeichnet, da sowohl wirtschaftliche Nutzen als auch Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, die sich aus Stoffen und ihren Alternativen ergeben, berücksichtigt werden. Im Rahmen von REACH kommt die sozioökonomische Analyse in zwei unterschiedlichen Verfahren zur Anwendung. So kann die Analyse im Zulassungsverfahren ein Teil von Zulassungsanträgen der Industrie sein, während sie im Beschränkungsverfahren in die Beschränkungsdossiers der EU-Mitgliedstaaten oder der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) gehört. REACH-Info 7 richtet sich vor allem an zwei Zielgruppen. Zum einem unterstützt sie Unternehmensvertreter und sonstige interessierte Personen ohne oder mit geringen Vorkenntnissen auf dem Gebiet sozioökonomischer Analysen dabei, ihre Rechte und Pflichten unter der EU-Chemikalienverordnung REACH wahrzunehmen. Zum anderen wendet sie sich an Personen, die zwar mit (sozio-) ökonomischen Analysen vertraut sind, aber noch keinen Kontakt mit der Chemikalienregulierung hatten. Die Broschüre REACH -Info 7 "Die sozioökonomische Analyse" kann in kleinen Mengen kostenlos über das Informationszentrum der BAuA bezogen werden, info-zentrum@baua.bund.de.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Muttenz - Clariant extends the production efficiency benefits of its outstanding Easily Dispersible organic pigments to waterborne industrial and decorative coatings with the launch of its new range of "ED Pigments" at American Coatings Show 2010. Previously only available for solvent-based industrial coatings systems, Clariant’s ED Pigments range has been expanded to simplify the pigment dispersion process for all paint systems and applications by removing the need for an expensive and time consuming milling step. Without any impact on paint properties, manufacturers can take advantage of a faster, more efficient manufacturing process while reducing manufacturing costs and raising productivity. To achieve this, Clariant incorporates the optimum amount of dispersing additive to the ED pigment during the manufacture of the pigment. The additive is adsorbed on the pigment surface and facilitates wetting and separation of pigment particles during the dispersion process in paint manufacturing. This innovative approach allows paint manufacturers to add the ED pigment into their paint system only by using a dissolver. No extra dispersant, no bead mill processing step is required anymore. Manufacturers can be confident of achieving tinting strength in dissolver dispersion within about 30 minutes, which can typically not be achieved with conventional pigments. As the ED pigment surface is already coated with the dispersing additive, the shear forces in the dissolver are sufficient to develop good fineness of grind and suitable color properties for industrial and decorative paints. Clariant’s extended ED Pigment range includes: • EDS pigments: Easily Dispersible pigments for solvent-based industrial paints • EDU pigments: "Universal" Easily Dispersible pigments for industrial systems, ideally designed for water-based but also compatible for solvent-based systems • EDW pigments: Easily Dispersible pigments for water-based pigment dispersions used in decorative paints To avoid compatibility issues, the same additive is used for each product range. ED Pigments can be co-dispersed in one mill base formulation with organic and inorganic pigments to achieve a specific color shade. Dr Gerd König, Head of Coatings at Clariant comments: "The most important and complex step in the coloration of paints is the homogenous distribution of pigment particles in the binder system. With our extended range of ED Pigments, Clariant now offers paint and coatings manufacturers an easy way to perfect colors and reduce their costs regardless of whether their product is solvent or water based, or for industrial or decorative application."
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Muttenz - Clariant’s commitment to deliver the material innovations, processing advances and support essential to the success of its plastics sector customers will be reinforced under the motto "Power Your Performance" at K 2010 in Düsseldorf this October. The specialty chemicals expert will demonstrate its active approach to addressing fundamental issues as safety, efficiency and ecology, which are now facing designers, processors and manufacturers across the broad range of plastics’ markets. Visitors to Clariant’s booth (Hall 8A #J11) can look forward to seeing a selection of the many initiatives and product developments that are putting masterbatches and compounds, pigments and additives at the forefront of response to the sector’s most significant challenges. Examples featuring at K 2010 include:
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Monheim - Cognis hat im zweiten Quartal 2010 an die exzellente Entwicklung des ersten Quartals angeknüpft und das stärkste Halbjahresergebnis in seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Der Umsatz stieg durch die kontinuierlich verbesserte Nachfrage um 16,3 Prozent auf 1.514 Millionen Euro. Das Absatzvolumen erhöhte sich um 12,6 Prozent und erreichte das Niveau des ersten Halbjahrs 2008. Zu dieser positiven Entwicklung haben alle Regionen beigetragen, wobei Asien/Pazifik das stärkste Wachstum verzeichnete.Das operative Ergebnis (Adjusted EBITDA) von Cognis lag im ersten Halbjahr 2010 bei 281 Millionen Euro, 113 Millionen Euro (67,5 Prozent) höher als im letzten Jahr. Die Umsatzrendite (Adjusted EBITDA in Prozent vom Umsatz) betrug 18,5 Prozent. Diese exzellenten Zahlen sind hauptsächlich auf das höhere Absatzvolumen, die weitere Entwicklung des Produktportfolios hin zu hochwertigen Spezialitäten und eine bessere Anlagenauslastung zurückzuführen. Cognis profitierte zudem von den Kostenoptimierungen in 2008 und 2009 und den dadurch stabilen operativen Kosten. Ein weiterer Einflussfaktor waren die günstigen Wechselkursentwicklungen der vergangenen Monate. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 148 Millionen Euro auf 226 Millionen Euro und resultierte in einer Umsatzrendite von 14,9 Prozent. Dank des starken operativen Ergebnisses verbesserte sich auch der Überschuss deutlich um 129 Millionen Euro auf 109 Millionen Euro, verglichen mit einem Fehlbetrag von 20 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009. Das Unternehmen erwirtschaftete einen starken Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 119 Millionen Euro, obwohl die Investitionen in das Umlaufvermögen aufgrund der deutlich gestiegenen Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2010 auf 129 Millionen Euro angestiegen sind. Insgesamt verbesserte sich der Kassenbestand zum Ende des ersten Halbjahrs auf 334 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung der Cognis Gruppe (einschließlich der Cognis Holding GmbH) erhöhte sich aufgrund der wechselkursbedingten höheren Bewertung von Schulden in US-Dollar leicht auf 1.930 Millionen Euro am Ende des zweiten Quartals. Dagegen hat sich der Verschuldungsgrad (das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Adjusted EBITDA) dank der Verbesserung des operativen Ergebnisses von 5,1 im Dezember 2009 auf 4,0 weiter verringert. Cognis CEO Antonio Trius: „Die derzeitige Entwicklung deutet nicht nur auf eine Erholung, sondern auf echtes Wachstum in den Konsum- und Industriegütermärkten hin. Mit unseren innovativen Produkten und der Ausrichtung auf die Megatrends Wellness und Nachhaltigkeit konnten wir von diesem Wachstum profitieren. Trotz höherer Rohstoffkosten haben wir unsere Marktposition gestärkt und unsere Margen gehalten. Die positive Entwicklung geht vor allem auf unseren verbesserten Produktmix, das deutlich gesteigerte Absatzvolumen, die bessere Auslastung unserer Anlagen sowie stabile Betriebskosten zurück." Ausblick 2010 „Mit unserer exzellenten Leistung im ersten Halbjahr 2010 und einem sehr guten Start in das dritte Quartal erwarten wir auch für das Gesamtjahr ein Rekordergebnis. Die wirtschaftliche Situation bleibt jedoch weiter unsicher und die Entwicklung des Marktumfelds schwer vorhersehbar. Wir gehen davon aus, dass die Märkte volatil bleiben und sich die konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr moderater fortsetzt."
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Vlotho, - Die Color Alliance (CA) verfügt ab sofort über Fogra-zertifizierte Expertise im großformatigen Digitaldruck. CA-Mitarbeiter Heiko Kienast hat sich dazu bei der Fogra in München zum "DigitalPrint Expert" (DPE) ausbilden lassen. Die Mitglieder der Color Alliance, eine Kooperation aus führenden international tätigen RIP- und Druckmedienherstellern, erhalten die Fogra-Zertifikate nun erheblich schneller.Nach bestandener schriftlicher und praktischer Prüfung sind die "Digitaldruckexperten" in der Lage, Inkjetsysteme gemäß den Richtlinien des aktuellen ISO-Standards (ISO/CD 12647-8 "Validation Print") einzurichten und zu bewerten. Sie können Endanwender somit bei der Vorbereitung und Durchführung der FograCert Validation Print Creation (VPC) unterstützen und die Zertifizierung bei der Fogra beauftragen. Um das Fogra-Zertifikat für ein neues CA-Printmedium zu erhalten, kann die Color Alliance die Vorprüfung nun selbst durchführen. Dank der Fogra-Schulung von Heiko Kienast hat die CA das dafür notwendige Know-how nun direkt vor Ort verfügbar. Der Testvorgang insgesamt wird dadurch wesentlich beschleunigt und läuft für die CA kostengünstiger ab. "Die Tätigkeit als DigitalPrint Expert passt sehr gut zu unserem CA-Konzept, das einhergeht mit der Erhöhung der Qualität und Produktionssicherheit", sagt Heiko Kienast. "Einerseits trägt sie dazu bei, die mit unseren CA-Medien erstellten Drucke erheblich schneller von der Fogra zertifizieren zu lassen. Andererseits fungiert sie als ein weiterer Baustein auf dem Weg zu international gültigen Standards im großformatigen Digitaldruck." Der Fogra DigitalPrint Expert Die Zertifizierung von Digitaldruckexperten erweitert das modulare FograCert-Prüfprogramm im Bereich des Digitaldrucks. Hierbei steht die Qualifikation von Anwendern und Herstellern hinsichtlich der ISO 12647-8 im Bereich Digitaldruck und notwendiger Grundlagen in der Farbkommunikation (Farbmessung und Qualitätssicherung) sowie hybrider Datenaufbereitung im Mittelpunkt. Durch eine Vereinheitlichung der Druckmedien (einheitliches CA-Coating) gibt die Color Alliance seit längerem schon Impulse zur Erarbeitung eines internationalen Standards. Damit sollen Druckdienstleister weltweit Prozesssicherheit beim Large Format Printing (LFP) erhalten. Um die entsprechenden allgemeingültigen Parameter hierfür zu definieren und anschließend den Druckdienstleistern bereitzustellen, arbeiten die Color Alliance und die Fogra bereits seit Jahresbeginn eng zusammen. Mitte des Jahres ist die Color Alliance zudem Mitglied der Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. geworden. Bild: Foto Heiko Kienast BU: Heiko Kienast beim Einlesen des Kontrollkeils mit einem handelsüblichen Messgerät; anschließend wertet er die Farbrichtigkeit mit dem CA Control Tool aus. "Die Tätigkeit als DigitalPrint Expert passt sehr gut zu unserem CA-Konzept, das einhergeht mit der Erhöhung der Qualität und Produktionssicherheit", sagt er. "Einerseits trägt sie dazu bei, die mit unseren CA-Medien erstellten Drucke erheblich schneller von der Fogra zertifizieren zu lassen. Andrerseits fungiert sie als ein weiterer Baustein auf dem Weg zu international gültigen Standards im großformatigen Digitaldruck." http://www.pr-x.de/uploadfiles/pictures//2408_155041_Heiko%20Kienast.jpg Color Alliance - Systemlösung für großformatigen Digitaldruck Die Color Alliance (CA) mit Sitz in Vlotho, Ostwestfalen-Lippe, erprobt, prüft und zertifiziert Druckmedien und stellt ICC-Profile zur Verfügung. Als weltweit agierende Kooperation vereint sie führende international tätige RIP- und Druckmedienhersteller. Ziel der engen Zusammenarbeit ist es, im Bereich des großformatigen (L-XXL) Inkjet-Drucks die Produktionsabläufe zu vereinfachen sowie die Produktivität und Prozesssicherheit für Druckdienstleister, Händler, Print Buyer und Endanwender zu erhöhen. Grundlage hierfür bildet ein einheitliches Coating, das die Zahl der Farbprofile drastisch reduziert und die Farbrichtigkeit von Inkjet-Drucken sicherstellt. Daneben bietet die Color Alliance professionelle Schulungen und Seminare für den LFP (Large Format Printing)-Bereich an. Erfahrene und ausgewiesene Fachleute sorgen dabei für eine effiziente Verknüpfung von Theorie und Praxis. Das Erlernte kann unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden. Hierfür stehen zahlreiche LFP-Drucksysteme mit RIP-Software aller namhaften Hersteller sowie Messtechnik, Druckmedien und sämtliches benötigtes Zubehör direkt vor Ort zur Verfügung. www.color-alliance.com
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Berlin (ots) - Während sich andere Branchen über zweistellige Zuwachsraten freuen können, läuft die konjunkturelle Entwicklung in der deutschen Bauwirtschaft eher verhalten. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, ist der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um nominal 0,5 % gestiegen (Juni: + 0,7 %). Es ist lediglich der guten Auftragsentwicklung im 1. Quartal zu verdanken, dass die Unternehmen das 1. Halbjahr noch mit einem Auftragsplus von 4,2 % abschließen konnten. Der Hauptverband führt dies darauf zurück, dass die öffentliche Baunachfrage schlechter gelaufen sei als es die Konjunkturprogramme hätten erwarten lassen.Die Umsätze haben sich im zweiten Quartal noch nicht von dem witterungsbedingten Einbruch zu Jahresanfang erholt: Der baugewerbliche Umsatz lag sogar um nominal 0,2 % unter dem Niveau des zweiten Quartals 2009. Allerdings verzeichneten die Baubetriebe im Juni erstmals seit März des vergangenen Jahres wieder ein Umsatzplus - und zwar von 2,7 %. Für das 1. Halbjahr ergibt sich damit aber immer noch ein Umsatzminus von 6,9 %. Als enttäuschend wertet der Hauptverband die öffentliche Baunachfrage: Die Auftragseingänge lagen im zweiten Quartal um 7,9 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Auch die Umsätze blieben hinter den Erwartungen zurück: Die Bauunternehmen verzeichneten lediglich einen leichten Zuwachs von 1,5 %. Damit ergibt sich für das 1. Halbjahr im Öffentlichen Bau ein Auftrags- bzw. Umsatzminus von 1,5 % bzw. 3,2 %. Der Hauptverband glaubt, dass viele Städte und Gemeinden ihre Investitionspläne vor dem Hintergrund der angespannten kommunalen Finanzsituation zurückgenommen haben. Angesichts der weiterhin bestehenden Risiken im Wirtschaftsbau komme der Rückzug der öffentlichen Auftraggeber aber zu früh. Er appelliert deshalb an die Kommunen, ihre Investitionszurückhaltung aufzugeben. Erfreulich ist dagegen, dass der von der Wirtschaftskrise besonders getroffene Wirtschaftsbau in der gesamtwirtschaftlichen Erholungsphase schneller angesprungen ist als erwartet: Der Auftragseingang nahm im zweiten Quartal um nominal 7,8 % zu (Jan.-Jun.: 9,0 %). Die Bauunternehmen profitierten dabei von der verbesserten Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe. In der Produktion ist dieser Nachfrageimpuls aber noch nicht angekommen: Die Umsätze lagen in den Monaten April bis Juni um 6,1 % unter dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (Jan.-Jun.: - 13,6 %). Für den Hauptverband steht deshalb fest, dass der Wirtschaftsbau noch nicht "über dem Berg" ist: Dafür spreche auch, dass der Wert der Baugenehmigungen nichtöffentlicher Bauherren in den ersten sechs Monaten um 19,6 % zurückgegangen ist. Dagegen löst sich der Wohnungsbau langsam, aber sicher von der Talsohle: Im zweiten Quartal konnten die Unternehmen ein Auftragsplus von nominal 7,6 % verbuchen. Der Erholungsprozess schlug sich bereits in den Umsätzen nieder, die um 5,1 % gestiegen sind. Für das erste Halbjahr errechnet sich damit für den Wohnungsbau ein Auftragszuwachs von 8,9 % (Umsatz: - 1,8 %).
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Stuttgart – Die Expertenorganisation DEKRA sowie die Beratungsunternehmen Deloitte und EPPA kooperieren zur Gründung einer REACH-Community. Sie soll Unternehmen strategisch sowie im Alltagsgeschäft rund um die europäische Chemikalienverordnung unterstützen. Die Community wird als exklusive Web-Plattform funktionieren und halbjährliche Workshops sowie alle zwei Monate Web-Seminare anbieten.Dem Markt steht dort ein Team hochqualifizierter REACH-Experten zur Verfügung. Die REACH-Community soll eine einmalige Plattform werden: Sie soll Antworten zu allen Aspekten von REACH in Unternehmen geben: strategische Ausrichtung, technische Umsetzung, IT-Lösungen sowie Zoll- und Steueraspekte. Die Community bietet den Teilnehmern zudem ein Diskussionsforum für Probleme und untersucht die veröffentlichten Erfahrungen Dritter. Die EPPA verfügt über umfassende Kenntnisse zur REACH-Verordnung und deren Konsequenzen für das Tagesgeschäft. Seit 2001 unterstützt die EPPA Unternehmen dabei, gesetzliche Vorschriften umzusetzen und bei der Zulassung von Stoffen. Deloitte ist bekannt für seine Kompetenz im Handelsrecht, die Analyse des gesetzlichen Rahmens, Unternehmens-, Ablaufs- und Organisationsneukonzeption sowie für die Auswahl, Entwicklung und Implementierung von IT-Lösungen zur Unterstützung geschäftlicher Abläufe. DEKRA ist eine führende Expertenorganisation, DEKRA kennt die gesetzlichen REACH-Forderungen sowie die technischen EU-Normen, die Produkte erfüllen müssen, um auf dem europäischen Markt zugelassen zu werden. DEKRA kann auch als Alleinvertreter für REACH agieren und Unternehmen in der technischen Umsetzung unterstützen. Bei einer Arbeitskonferenz am 23. September 2010 fällt der Startschuss für das Projekt. Auskünfte an Interessierte dazu erteilt
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Juni 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Juni 2009 preisbereinigt um 0,3% gestiegen. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 14,2% zu, im Tiefbau dagegen um 10,7% ab.Der Gesamtumsatz ist im Juni 2010 gegenüber Juni 2009 um 2,6% auf rund 7,8 Milliarden Euro gestiegen. Ende Juni 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 703 000 Personen tätig; das waren etwa 12 000 Personen weniger als vor einem Jahr (- 1,6%). Im ersten Halbjahr 2010 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 4,4% gegenüber den ersten sechs Monaten 2009 gestiegen. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum Januar bis Juni 2010 insgesamt 32,2 Milliarden Euro und lag damit um 6,8% unter dem Niveau der ersten sechs Monate 2009. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 1,0% gesunken. Eine zusätzliche Tabelle, eine methodische Kurzbeschreibung und weitere Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im August 2010 gegenüber August 2009 nach bisher vorliegenden Ergebnissen voraussichtlich um 1,0% erhöhen (Juli 2010: + 1,2% gegenüber Juli 2009). Im Vergleich zum Vormonat Juli 2010 bleibt der Verbraucherpreisindex unverändert.Nach wie vor tragen Mineralölerzeugnisse (Heizöl und Kraftstoffe) maßgeblich zu der Teuerungsrate bei. Die Jahresveränderungsrate des Gesamtindex von + 1,0% wird im August 2010 zusätzlich durch teilweise starke Preissteigerungen bei Obst und Gemüse mitbestimmt. Deutliche Preisrückgänge zum Vorjahresmonat sind wie in den vergangenen Monaten bei Gas sowie bei Zentralheizung und Fernwärme zu beobachten. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im August 2010 gegenüber August 2009 voraussichtlich um 0,9% erhöhen (Juli 2010: + 1,2% gegenüber Juli 2009). Im Vergleich zum Vormonat Juli bleibt der Index ebenfalls unverändert. Die endgültigen Ergebnisse für August 2010 werden am 9. September 2010 veröffentlicht. www.destatis.de.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Ludwigsgafen - A rather acidic success story started at BASF 50 years ago: in 1960, the company brought on stream the first large-scale manufacturing plant for propionic acid at its integrated Ludwigshafen Verbund site.The inauguration of another facility that produces this carboxylic acid followed at the Nanjing site in China in 2005. Having expanded the annual capacity at these sites in 2009, which brought its total annual capacity to 149,000 metric tons, BASF is now one of the world’s major propionic acid manufacturers
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - München - Materialien, die sich selbst »heilen« – Wie funktioniert das? Risse und kleinere Schädigungen reparieren sich von selbst. Dabei werden systemeigene, in den Werkstoff integrierte Agenzien als Reaktion auf eine Schädigung freigesetzt und machen das Material wieder funktionsfähig. So lassen sich Reparatur- oder Wartungsaufwände vermeiden oder zumindest zeitlich verzögern.Vorbild ist die menschliche Haut: Kleine Kratzer und Schnitte werden erst provisorisch geschlossen und heilen dann schnell ab, schon nach wenigen Tagen ist nichts mehr von der Schramme zu erkennen. Selbstheilende Materialien werden von Materialforschern als vielversprechende Zukunftstechnologie gesehen. Bisher wagte jedoch noch niemand eine wissenschaftlich fundierte Prognose, wann solche Materialien tatsächlich zum Einsatz kommen werden. Zu unsicher sind die Randbedingungen und die zukünftige Entwicklung wichtiger technologischer und gesellschaftlicher Einflussfaktoren. Insbesondere Naturwissenschaftler bleiben daher mit ihren zeitlichen Prognosen eher vage. Neben den Risiken gilt es jedoch auch einen Blick auf die Chancen zu werfen, die sich für zahlreiche Branchen bieten, und ganz besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Diese müssen zeitnah ergriffen werden, denn der Erhalt eines technologischen Vorsprungs ist und bleibt ein wesentlicher Erfolgsfaktor für produzierende Unternehmen in einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland. Gerade für sicherheitstechnische Anwendungen wie z.B. im Personenschutz wachsen kontinuierlich die Qualitätsansprüche, und es eröffnen sich neue Märkte aufgrund der weltweit komplexen Bedrohungslage. Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT in Euskirchen haben einen Blick in die Zukunft gewagt und Zeitfenster für die Technologiereife von Produkten festgelegt, unter der Annahme bestimmter Vorgaben anhand zweier unterschiedlicher Szenarien. Das INT verfolgt dabei den Ansatz des szenariobasierten Technologie-Roadmappings und bezog in die Ausarbeitung der Szenarien externe Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen ein. Die Methodik lässt sich auch auf andere Technologien übertragen. Weitere Studien mit diesem methodischen Ansatz sind in Planung. Die Technologie-Roadmap »Selbstheilende Materialien« bietet zusätzlich einen fundierten aktuellen wissenschaftlichen Sachstand und eine kompakte Beschreibung des gesamten Technologie-Komplexes. Denn auch vorgelagerte Technologien (wie Biomimetik) sowie mögliche Konkurrenz- oder Substitutionstechnologien (wie vereinfachte Reparaturmöglichkeiten oder verbesserte Klebetechniken) müssen eingehend betrachtet werden, um abschätzen zu können, ob und ab wann der Aufwand für die Entwicklung und für den Einsatz selbstheilender Materialien in Produkten gerechtfertigt ist. Die Ergebnisse der Studie sind besonders für Entscheidungsträger in Unternehmen und staatlichen Institutionen interessant, die für die Priorisierung von anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung im Bereich neuer Werkstoffe verantwortlich sind. So ist eine zentrale Erkenntnis der Studie, dass besonders im Bereich der Kunststoffe eine rasante Weiterentwicklung in den nächsten 10 bis 15 Jahren zu erwarten ist. Die Studie kann über das Institut bestellt werden. (www.int.fraunhofer.de)
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Hannover - Ein neuartiges wasserabweisendes Gel, entwickelt vom deutschen Unternehmen Ionys, soll Bauwerke aus Stahlbeton vor Korrosion bewahren, schreibt das Magazin Technology Review [2] in seiner aktuellen September-Ausgabe. Wasser schadet Bauwerken aus Stahlbeton: Im Wasser gelöste Schadstoffe wie Chloride dringen in die Poren des Baumaterials ein und zersetzen die Stahlbewehrung durch Korrosion. Die Folge ist eine teure und umweltbelastende Komplettsanierung. Abhilfe soll nun das neuartige Imprägniergel schaffen: Es wird auf die Bauwerksoberfläche aufgetragen und dringt durch die Kapillarwirkung in die Poren ein. Dort bildet es einen Polymerfilm, der das Eindringen der gelösten Schadstoffe in den Beton verhindert. In umgekehrter Richtung lässt die Imprägnierschicht Wasserdampf aus dem Gebäude austreten, so dass kein Feuchtigkeitsstau entsteht. Auf der Fassade hinterlässt die Schutzschicht keine störenden Spuren. Die Firma Ionys aus Eggenstein-Leopoldshafen verhandelt derzeit mit Vertriebspartnern und will das Imprägniergel im nächsten Jahr auf den Markt bringen.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Gräfeling/München (euro adhoc) - Die Hönle Gruppe steigerte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 den Umsatz um 16,1% auf 39.023 TEUR. Die Ertragslage verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg von -1.189 TEUR im Vorjahr auf 3.801 TEUR in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Diese Stärkung der Ertragskraft ist auf die erfolgreich durchgeführte Re¬strukturierung und das gestiegene Umsatzvolumen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich im Berichtszeitraum von -2.065 TEUR auf 2.912 TEUR. Das Vorsteuerergebnis (EBT) kletterte von -2.120 TEUR auf 2.749 TEUR und das Konzernergebnis von -1.655 TEUR auf 1.801 TEUR. Das Ergebnis je Aktie stieg damit von -0,32 EUR auf 0,32 EUR. Der operative Cashflow sprang von -2.220 TEUR im Vorjahr auf 2.975 TEUR in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres.Ausblick: Die Weltwirtschaft erholte sich im bisherigen Verlauf 2010 rascher, als allgemein noch zur Jahreswende erwartet. Die Hönle Gruppe profitiert von dieser Nachfragebelebung. Sowohl im Anlagen- als auch im Klebstoffbereich geht Hönle davon aus, dass die Erholung der Märkte anhalten wird. Hönle hebt daher die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr an: Für das Gesamtjahr erwartet Hönle einen Umsatz von über 52 Mio. EUR statt bisher 47 bis 50 Mio. EUR sowie ein Betriebsergebnis von über 4 Mio. EUR statt bisher 3 bis 4 Mio. EUR. > Um zukünftiges Wachstum abbilden zu können, beschloss Hönle im abgelaufenen Quartal, die Mietfläche insbesondere für die Produktion auszuweiten. Der Bezug der neuen Flächen am Standort Gräfelfing/München ist für Ende des Jahres 2011 geplant. Seit der Übernahme von drei Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen im Jahr 2008 ist die Hönle Gruppe der zweitgrößte Systemanbieter für industrielle UV-Technologie weltweit. Hönle hat damit die Basis gelegt, um weit höhere Umsatz- und Ergebnisniveaus als in der Vergangenheit zu erzielen. An diesem Vorhaben wird Hönle in den nächsten Jahren arbeiten. Ein Schwerpunkt der unternehmerischen Entwicklung wird auf der Erhöhung des Verbrauchsgüteranteils in der Hönle Gruppe liegen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Hönle unter anderem in den Entwicklungs- und Vertriebsbereich der Panacol Gruppe investieren, das Servicegeschäft intensivieren und möglicherweise auch über den Zukauf von Unternehmen den Verbrauchsgüterumsatz steigern. Über Hönle: Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München. Die Hönle Gruppe zählt mit ihren rund 250 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Systemanbietern im Bereich UV-Technologie. Die Geräte werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und der Sonnenlichtsimulation eingesetzt. Weiterer Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Entwicklung und der Vertrieb industrieller Klebstoffe und Vergussmassen. Die Unternehmensgruppe ist weltweit mit 50 Standorten in über 20 Ländern mit eigenen Gesellschaften und Vertriebspartnern vertreten.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Düsseldorf - Philippe Tanguy, vice president of scientific development at international oil and gas company Total has been awarded a certificate of IChemE Honorary Fellowship in recognition of his contributions to chemical engineering. The presentation took place on Sunday in Prague, Czech Republic at the 7th European Congress of Chemical Engineering. Tanguy was presented with his Honorary Fellowship certificate by past IChemE president and current European Federation of Chemical Engineering (EFCE) president Richard Darton. Tanguy was recognised for his contributions to both academia and industry. Before joining Total earlier this year, Tanguy was based in Canada as a professor of chemical engineering at the University of Montreal where he is now an adjunct professor. The Honorary Fellowship also recognised Tanguy’s leading role in the successful 2009 World Congress of Chemical Engineering in Montreal. IChee ceo David Brown paid tribute to Tanguy at the presentation and says that chemical engineering would benefit from more chemical engineers acquiring Tanguy’s breadth of experience: "Philippe is one of few people in chemical engineering who can really cross the interface between academia and industry at the highest level. Roland Andersson, executive director at the Canadian Society for Chemical Engineering worked closely with Tanguy in the build to World Congress and offered his congratulations: "Philippe’s commitment, managerial and sales skills served the international chemical engineering community well as he travelled an estimated 800,000 kilometres around the world for five years to champion World Congress in English, French and Spanish. Philippe is a strong role model for all chemical engineers and is most deserving of the IChemE honorary fellowship." Tanguy is the second person to be awarded Honorary Fellowship of IChemE this year. In May, retiring Member of UK Parliament Brian Iddon was recognised for his longstanding support of the chemistry-using industries. Past recipients of Honorary Fellowship – the highest honour awarded by IChemE – include former UK science minister Lord David Sainsbury, the billionaire chairman of India’s Reliance Industries Mukesh Amabani, and Chinese Academy of Science VP, Professor Jinghai Li.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Frankfurt am Main - Die Gewinner des Automechanika Innovation Awards 2010 stehen fest. Eine unabhängige 8-köpfige Jury einigte sich am 23. August in einer Sitzung auf die acht Gewinner, die aus den insgesamt 147 Bewerbungen ausgewählt wurden. 74 der eingereichten Produkte stammen aus Deutschland und 73 aus insgesamt 16 ausländischen Nationen. Führend bei den ausländischen Einreichungen sind Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich und Dänemark.Die Fachjury setzt sich aus folgenden Branchenexperten aus Ver-bänden, Medien und Industrie zusammen: Ralph M. Meunzel, Chef-redakteur „Autohaus"; Wolfgang Michel, Chefredakteur „kfz-betrieb"; Helmut Kluger, Herausgeber „Automobilwoche"; Wilhelm Hülsdonk, Bundesinnungsmeister und Vizepräsident ZDK; Axel Schumacher, Abteilungsleiter Fahrzeugbau HAW Hamburg; Thomas Mareis, Leiter "Krafthand Profi Werkstatt"; Horst Schneider, Geschäftsführer TÜV SÜD Auto Service GmbH; Matthias Dingfelder, Akademieleiter „Fahrzeugakademie Schweinfurt". Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffnungsfeier der Automechanika am 14. September 2010 um 10.00 Uhr im Saal Europa, Halle 4 statt. Die fünf besten Produkte je Kategorie werden auf der Sonderschau des Innovation Awards im Foyer der Halle 4.1 ausgestellt. In dem hier besonders interessierenden Sektor Oberflächentechnik war erfolgreich die Kristal Coatings B.V. mit Kristal TimeClear, dem neuesten und innovativsten Produkt der Firma mit Sitz in den Niederlanden. Der Klarlack härtet bei nur 20°C vollständig aus, ist nach 10 Minuten staubtrocken und besitzt eine ausgezeichnete Transparenz. Brian Peters; Tel.: +31-24-675-2636
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Leverkusen - Zu den jüngsten und viel beachteten Kronos-Entwicklungen zählt die Serie KRONOClean wie z. B. die Photokatalysatoren KRONOClean 7000. Der auf Titandioxid basierende Photokatalysator erlaubt den gezielten Abbau von Schadstoffen in unbedenkliche Substanzen wie Kohlendioxid und Wasser. Aufgrund einer gezielten Modifizierung zeichnet er sich durch ein maximiertes Wirksamkeitsfenster aus und funktioniert selbst in geschlossenen Räumen oder bei diffuser Lichteinstrahlung. Das Anwendungsspektrum reicht dabei von Beschichtungsstoffen aller Art über Textilien und Kunststofffolien bis hin zu Zement sowie überall dort, wo die hohe spezifische Oberfläche und die Superhydrophilie des Produktes von Vorteil sind.Die innovativen Produkte setzen genau da ein, wo herkömmliche Photokatalysatoren wegen ihres deutlich kleineren Wirksamkeitsfensters versagen. „Sie wirken also auch hinter Glas, mit normaler Innenraum-Beleuchtung, in der Dämmerung oder mit Streulicht", erläutert Dr. Stephan P. Blöss, technischer Produktmanager, KRONOS INTERNATIONAL, Inc.. Ebenso groß ist die Bandbreite der abbaubaren Substanzen. Umfangreiche Testreihen belegen ihre Wirksamkeit gegenüber etlichen alltagsüblichen Geruchs- und Schadstoffen, Flecken und Anschmutzungen: Nikotin, Teer, Ammoniak, Amine, Aldehyde (z.B. Formaldehyd) und Alkohole. Phenole und andere aromatische Verbindungen werden durch KRONOClean 7000 ebenso effektiv abgebaut wie die giftigen Stickoxide und Kohlenmonoxid. Das blass beige Pulver besitzt in der allgemein benötigten Konzentration kaum färbende Eigenschaften. Für eine optimale Wirksamkeit benötigt KRONOClean 7000 ausschließlich Licht und Luft, sowie den direkten Kontakt zu den Schadstoffen. Der Photokatalysator sollte möglichst auf einer Matrix-Oberfläche immobilisiert oder in durchsichtigen porösen Strukturen eingebettet werden. Seine Effizienz verdankt er den etwa 15 Nanometer großen Kristalliten, die – im Pulver agglomeriert – für die große spezifische Oberfläche von rund 250 Quadratmeter pro Gramm verantwortlich sind. Darüber hinaus ist die Verteilungsgüte im Einsatzsystem und somit die Güte der Vermahlung und Stabilisierung der Partikel in der Trägersubstanz von grundlegender Bedeutung für die Wirksamkeit. Im Zuge des photokatalytischen Kreislaufs werden aus der Umgebungsfeuchte und Luftsauerstoff hochreaktive anorganische Radikale generiert. Diese können anschließend organische Verbindungen wie z. B. Aromate und Aliphate oxidieren bzw. anorganische Moleküle wie z. B. Stickoxide und Kohlenmonoxid mineralisieren. Derzeit stehen verschiedene Typen zur Verfügung: KRONOClean 7000 beispielsweise ist bei sichtbarem Licht aktiv und hinsichtlich der Photoaktivität optimiert; KRONOClean 7050 ist speziell auf die Photoaktivität bei UV-Strahlung abgestimmt. „Natürlich arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung dieser vielseitigen Produkte. Denn Titandioxid als ultimatives Reinigungsmittel der Zukunft könnte darüber hinaus einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten", ergänzt Blöss abschließend.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Berlin, 25.8.2010: Die L.U.M. GmbH veranstaltet in Zusammenarbeit mit Thermo Fisher Scientific und Anasysta am 28. September 2010 im Technologiezentrum Oberhausen einen Applikationstag zum Thema: „Charakterisierung von Nano- und Mikrodispersionen". In Vorträgen und praktischen Vorführungen stellen Experten der drei beteiligten Firmen unterschiedliche analytische Methoden zur Charakterisierung von Nano- und Mikrodispersionen vor. Sie geben den Teilnehmern so einen komplexen Einblick in die spannende Welt der Dispersionsanalyse, die in Forschung und Entwicklung und Qualitätskontrolle in ganz unterschiedlichen Industriezweigen von Bedeutung ist. Die Themen umfassen u.a. kolloidchemische Grundlagen und Dispersionseigenschaften, die direkte und beschleunigte Stabilitätsanalyse von Emulsionen und Suspensionen, die Partikelcharakterisierung mit analytischer Zentrifugation, die rheologische Analyse von Stabilitäts- und Strukturparametern und den Vergleich von dynamischer Lichtstreuung und Single Particle Optical Sensing zur Beurteilung der kolloidalen Stabilität. Der Applikationstag richtet sich an Personen u.a. aus dem Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmabereich, aus der Farben- und chemischen Industrie und nicht zuletzt an Interessenten aus Forschungseinrichtungen. Das Seminar wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Leverkusen – Der Spezialchemie-Konzern LANXESS nimmt vom 29. August bis 2. September 2010 in Nürnberg am größten europäischen Chemiekongress, dem 3rd EuCheMS Chemistry Congress, teil. LANXESS tritt als einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung auf, die unter dem Motto „Chemistry – the Creative Force" steht. Im Mittelpunkt stehen neue Forschungsergebnisse aus den Bereichen innovative Materialien, Rohstoffe und Nachhaltigkeit sowie Lebenswissenschaften auf molekularer Ebene oder Katalyse. Der Veranstalter European Association of Chemical and Molecular Sciences (EuCheMS) und die Gesellschaft Deutscher Chemiker als Gastgeber erwarten rund 3.000 Teilnehmer aus Forschung, Lehre, Industrie und Verwaltung.LANXESS Experten präsentieren innovative Produkte und Forschungsergebnisse in Vorträgen. Thomas Früh von der Business Unit Technical Rubber Products referiert unter dem Titel „Multiblock-Copolymers versus crosslinked organic Nanoparticles" über die Optimierung der Eigenschaften von Autoreifen durch das Kautschuk-Additiv Nanoprene. Es kann die Haftung auf nasser Straße und die Abriebfestigkeit deutlich verbessern, während für andere Reifenparameter hohe Werte beibehalten werden. Nanoprene trägt darüber hinaus zur Erhöhung der Reifenlebensdauer und zur Reduzierung der Kautschukpartikel-Emissionen bei. Heike Kloppenburg von der Business Unit Butadiene Rubber beschreibt in ihrem Beitrag „Molecular engineering of Butadiene Rubber to meet future tire demands", wie die herausragenden Eigenschaften von NdBR-Kautschuk zur Reduzierung des Rollwiderstands von Autoreifen beitragen können. In ihrem Vortrag „Invisible Danger-Method for Identification of Bacteria in Industrial Products" stellt Monika Lamoratta (Business Unit Material Protection Products) eine neue Methode vor, wie mikrobische Gemeinschaften in Dispersionsfarben kulturunabhängig erkannt werden können. Was bei der Entwicklung flammgeschützter Polyamide zu beachten ist, erläutert Jochen Endtner, Experte der Business Unit Semi-Crystalline Products, in seiner Präsentation „Applied Research in Flame Retardant Engineering Plastics". Dabei zu beachten sind zahlreiche Anforderungen beispielsweise an Isolationswirkung, Wärmeformbeständigkeit und Brandverhalten.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Voerde - Die LOOP GmbH erweitert ihre Aktivitäten, an einem separaten Produktionsstandort in Voerde, um einen Silikone-Handlings-Betrieb. Aufgrund von immer häufiger gestellten Nachfragen aus bekannten Gründen, nach entsprechenden Nutzungsmöglichkeiten eines Lohnfertigungspartners mit einem solch speziellen Handlings-betrieb, hat sich LOOP für entsprechende Installationen entschieden. Der Wunsch einer nennenswerten Zahl von Unternehmen, über geschilderte Möglichkeiten verfügen zu können, wird dieser Entscheidung Rechnung tragen und damit diesen Partnern u. a. ein Kontaminationsproblem technisch und kostengünstig lösen. Der Betrieb, so ist geplant, wird im 4. Quartal 2010 seinen Dienst aufnehmen. Monika Zweers
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Bückeburg, 16 August 2010 – Represented at Grafi + Sign for the first time, Neschen Benelux is presenting its new digital print textiles in Kortrijk, Belgium, from 12 to 14 September. The focus is on "VARItex decoframe" – a polyester textile that can be printed not only by the dye-sub process but also with pigmented water-based, UV curing and latex inks. In addition, the Neschen stand is exhibiting new CA display media, the laminating machine "1600 MOVE" and the award-winning "Erfurt wallpaper CA" (Viscom Innovation Award, Fespa 2010 Award). At its exhibition presence in Kortrijk Neschen is attaching special importance to presentation of the entire workflow, through to the further processing and finishing of pattern prints with protection and mounting films. That is why the low-cost laminating machine, Neschen 1600 Move, is also on display. This highly competitive entry-level model features all the basic functionalities that users require for the professional mounting of topquality finishing and protection films as well as double-sided adhesive films. Bilder: Neschen AG at Grafi + Sign 2010: Hall 4, Stand 463
Working Shade / Formed Light ist ein serielles Farbprojekt, dessen Bestandteile Lichtobjekte bilden. Durch große Wasserprismen werden via Diaprojektoren so wie Spalt- und Stegvorrichtungen Licht- und Schattenkörper geschleust. Das Licht wird im Durchgang abgelenkt und fällt in bestimmter Distanz und in verschiedenen Farben auf Auffangschablonen. Je nach der Art der Vorrichtung entsteht ein normales Regenbogenspektrum (Newtonspektrum) oder dessen farbige Umkehr (auch Goethespektrum genannt). Diese bilden zwei Varianten einer Reihe von weiteren, bisher unbekannter (irregulärer) Spektren, die in der Ausstellung ebenso durch Installationen zur Ansicht kommen. Die Auffangschablonen bilden das statische Gerüst einer mehrfachen Spalt- und Stegvorrichtung, durch die Teile des spektralfarbigen Lichtes ausgesondert werden können. Teile des farbigen Lichtes fallen in den hinteren Raum oder werden mit einem Gegenlicht an der Schablone überblendet und erscheinen damit als Lücken im jeweiligen Spektrum. Die großen Wasserprismen erlauben es, mit beiden Augen auf die daraus entstandene farbige Lichtsituation der Schablonen zu blicken. Sie zeigen damit noch eine zweite Eigenschaft, die in der Regel gar nicht zur Sprache kommt, nämlich: nicht nur das Licht zu zerstreuen oder farbig aufzufächern, sondern es auch zu bündeln und farbig zusammenzuführen. Für die Betrachtung durch die großen Prismen ergeben sich daraus verschiedene Formationen der Farbverschiebung und der Lichtmischung. Farblichtzerstreuung und Farblichtbündelung lassen sich so in einem experimentellen Vorgang vorführen. Diese doppelte Eigenschaft wird für das serielle Kunstprojekt gezielt ausgenützt. Durch die diversen Lücken in den Auffangschablonen und durch die Art ihrer Anordnungen erscheint eine Rhythmik farbigen Lichtes in diversen farbig untergliederten Farbbändern. Die Ausstellung Working Shade / Formed Light findet im Rahmen des 200jährigen Jubiläums der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Im Gründungsjahr der Universität erschien zudem Goethes Farbenlehre. Auf diese nimmt unter anderem die Ausstellung mit erweiternden Aspekten bezug. Die Ausstellung ist Teil weiterer Veranstaltungen an der Humboldt-Universität:Internationaler wissenschaftlicher Workshop zur Verallgemeinerung von Newtons Experimentum Crucis.:On the Generalization of Newton‘s Experimentum Crucis
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Frankfurt am Main (ots) - PwC-Studie Chemical Compounds: Gesamtwert der Fusionen und Übernahmen klettert im ersten Halbjahr um mehr als 60 Prozent / Großteil des Transaktionsvolumens entfällt auf internationale Deals / Finanzinvestoren halten sich weiterhin zurückIn der Chemieindustrie ist der Gesamtwert der weltweit angekündigten Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen (Mergers & Acquisitions, M&A) im ersten Halbjahr 2010 deutlich gestiegen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 legte das Transaktionsvolumen - so weit veröffentlicht - von 19 Milliarden US-Dollar auf 31 Milliarden US-Dollar zu. Zu diesem Ergebnis kommt die Analyse "Chemical Compounds - Global Chemicals Industry Mergers and Acquisitions Analysis" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers(PwC). Das erste Halbjahr 2010 verlief auch gemessen an der Zahl von 522 Transaktionen lebhafter als die ersten sechs Monate des Vorjahres, in denen insgesamt 482 Deals zu verzeichnen waren. Bei den Deals mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 50 Mio. US-Dollar betrug der Anstieg in diesem Zeitraum sogar 45%. Im zweiten Quartal gab es weltweit 244 Transaktionen, darunter 108 mit veröffentlichtem Transaktionsvolumen. Der Gesamtwert dieser Deals belief sich auf acht Milliarden US-Dollar und lag damit knapp über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals (sechs Milliarden US-Dollar), allerdings deutlich unter den 23 Milliarden US-Dollar des ersten Quartals 2010. "Unserer Einschätzung nach stehen im laufenden Jahr mehr Unternehmen oder Unternehmensteile zum Verkauf als 2009. Wir erwarten daher weitere Zuwächse bei Anzahl und Volumen der Transaktionen. Allerdings lassen sich sowohl Kaufinteressenten als auch Eigentümer deutlich mehr Zeit für die Prüfung möglicher Deals als vor Beginn der Finanzkrise", kommentiert Volker Fitzner, global verantwortlicher Partner für den Bereich Chemicals im Bereich Advisory bei PwC. Strategische Investoren dominieren Obwohl sich die Finanzierungsbedingungen für Private-Equity-Fonds und andere Finanzinvestoren allmählich verbessern, bleibt das M&A-Geschehen von strategischen Investoren dominiert. Diese engagierten sich im ersten Halbjahr mit knapp 27 Milliarden US-Dollar, während Finanzinvestoren rund 3,5 Milliarden US-Dollar für Transaktionen bereitstellten. Ihr Anteil am Gesamtvolumen der angekündigten Deals belief sich damit wie im Vorjahr auf gut elf Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 hatten Finanzinvestoren Unternehmen und Beteiligungen im Wert von 26,5 Milliarden US-Dollar erworben. Dies entsprach einem Anteil am Gesamtvolumen von annähernd 20 Prozent. Hohe Volumina bei internationalen Transaktionen Bemerkenswert ist zudem der Trend zu grenzüberschreitenden Transaktionen. Im zweiten Quartal waren sieben der 23 Deals im Volumen von mehr als 50 Millionen US-Dollar international. Der Transaktionswert belief sich auf 4,5 Milliarden US-Dollar und damit auf zwei Drittel des gesamten M&A-Volumens. Knapp die Hälfte (48,5 Prozent) des gesamten Transaktionsvolumens entfiel auf Übernahmeziele in Nordamerika, gefolgt von Südamerika (17,9 Prozent), der Region Asien-Pazifik (14,8 Prozent) und Westeuropa (14,6 Prozent). Auf der Käuferseite stellten Bieter aus Nordamerika knapp 29 Prozent des weltweiten Dealvolumens und lagen damit knapp vor Investoren aus Westeuropa (21,8 Prozent) und dem Mittleren Osten (20,5 Prozent). Der hohe Anteil dieser Region ist maßgeblich auf die angekündigte Übernahme des US-amerikanischen Agrarchemieherstellers Albaugh durch die israelische Makhteshim Agan für knapp 1,3 Milliarden US-Dollar zurückzuführen. Die Anlayse "Chemical Compounds. Second Quarter 2010 global chemicals industry mergers and acquisitions analysis" kann kostenfrei heruntergeladen werden unter: www.pwc.de/de/chemie
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Wuppertal - Neue Fahrzeugmodelle inspirieren potenzielle Käufer nicht nur durch ausgefeilte Technik und hohen Komfort, sondern auch durch neue Farben mit klangvolle Namen wie „Arabesque Silber" oder „Pannacotta". Sie unterstreichen das Designkonzept und die Anmutung jedes Modells. Wer wissen möchte, warum ein Farbton so heißen könnte, wie er heißt, der kann dies jetzt in den „Special Color News" von Standox nachlesen. Darin sind Spezialisten des Unternehmens möglichen Erklärungen für rund 250 Farbnamen auf den Grund gegangen und haben die wahrscheinlichsten in 18 Rubriken anschaulich zusammengefasst. So gibt es Farbtöne, deren Namen Bauwerken entlehnt sind, wie „Pantheon Grau" (nach dem antiken Tempel in Rom), und solche, die an Flüsse oder Inseln erinnern, wie „Potomac Blue" (nach dem Fluss, an dem Washington D.C. liegt) oder „Zanzibar Gold" (einer Insel an der afrikanischen Westküste).Die Standox Special Color News geben beispielhaft Einblick in die Kreativität und Inspirationskraft der Farb-Designer. Passend zum jeweiligen Farbnamen, (mit Angabe des Fahrzeugherstellers und Farbtoncodes) wurden Fotos ausgewählt und die dazu in Standowin gelistete digitale Farbtonpaspel abgebildet. Denn alle vorgestellten Farbtöne lassen sich mit Standowin, dem modernen Farbtonsuchprogramm von Standox, ganz einfach als fertige Mischformel ausgeben und originalgetreu nachstellen. PDF: www.standox.de/color-news
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Stühlingen – Der Aufsichtsrat der Sto AG hat auf seiner heutigen Sitzung Herrn Rolf Wöhrle (44) mit Wirkung zum 1. September 2010 in den Vorstand des Unternehmens berufen. Wöhrle wird im Sto-Konzern künftig für die Bereiche Finanzen, Controlling, Organisation und Informationstechnologie zuständig sein. Er tritt damit die Nachfolge von Hans-Dieter Schumacher (47) an, der das Unternehmen zum 31. August 2010 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat verlassen wird.Rolf Wöhrle ist zurzeit noch Alleingeschäftsführer der StoCretec GmbH, Kriftel, wo er seit Januar 2003 unter anderem die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Vertrieb verantwortet. Diese Funktion wird er neben seiner neuen Aufgabe als CFO der Sto AG, Stühlingen, vorübergehend in Personalunion weiter wahrnehmen, bis ein geeigneter Nachfolger für StoCretec gefunden ist. Vor seiner Zeit bei Sto war Wöhrle ab 1989 in verschiedenen Funktionen für Tochtergesellschaften der Dyckerhoff AG, Wiesbaden, unter anderem als Alleingeschäftsführer der Dyckerhoff Austria Ausbauprodukte Ges.m.b.H., Asten/Österreich, und als Geschäftsführer Finanzen der ispo GmbH, Kriftel, tätig. Wöhrle begleitete auch aktiv die Integration der ispo GmbH in den Sto-Konzern nach deren vollständiger Übernahme im Jahr 2002. (bild)
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Stühlingen – Die Sto AG steigerte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2010 gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 4,7 % auf 432,2 Mio. EUR (Vorjahr: 412,9 Mio. EUR). Währungsveränderungen trugen zu dieser Erhöhung per saldo 5,5 Mio. EUR bei.Hauptgrund für die zufriedenstellende Entwicklung des Sto-Konzerns war die anhaltend gute Nachfrage nach Fassadensystemen. Zuwächse wiesen vor allem die Tochtergesellschaften in Frankreich und in den deutschsprachigen Ländern auf. Positiv für Sto war darüber hinaus, dass Kunden in Deutschland die Geschäfte, die zum Jahresbeginn wegen des harten Winters ausgefallen waren, schon im zweiten Quartal weitestgehend nachgeholt haben. Vor diesem Hintergrund erhöhte sich der Inlandsumsatz im ersten Halbjahr 2010 um 10,4 % auf 207,9 Mio. EUR (Vorjahr: 188,3 Mio. EUR). Auch das internationale Geschäft hat nach dem schwachen Jahresstart im zweiten Quartal etwas an Fahrt gewonnen, sodass der Auslandsumsatz nach sechs Monaten mit 224,3 Mio. EUR nahezu wieder das Vorjahresniveau von 224,6 Mio. EUR erreichte. Der Auslandsanteil am Konzernvolumen betrug 51,9 % nach 54,4 %. Aufgrund des leicht über den Erwartungen liegenden Geschäftsvolumens stellte sich die Ertragslage im Berichtszeitraum ebenfalls etwas besser dar als geplant. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern EBIT belief sich in den ersten sechs Monaten 2010 auf 23,6 Mio. EUR nach 19,8 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Steigerung wurde erzielt, obwohl beim Materialaufwand bereits eine zum Umsatz überproportionale Zunahme um 5,3 % auf 194,6 Mio. EUR zu verzeichnen war – ein Trend, der sich in der zweiten Jahreshälfte merklich beschleunigen wird. Unter dem Strich verblieb im ersten Halbjahr 2010 ein um 22,8 % höheres Konzern-Nettoergebnis von 15,6 Mio. EUR (Vorjahr: 12,7 Mio. EUR). Das Ergebnis je Vorzugsaktie betrug 2,46 EUR (Vorjahr: 2,01 EUR), je Stammaktie lag es bei 2,40 EUR (Vorjahr: 1,95 EUR). Die Finanz- und Vermögenslage blieb im Berichtszeitraum trotz des saisonal bedingt höheren Liquiditätsbedarfs zur Jahresmitte unverändert solide. Die Eigenkapitalquote lag per 30. Juni 2010 bei 54,4 % gegenüber 56,4 % Ende 2009. Sto investierte im ersten Halbjahr 2010 konzernweit 6,7 Mio. EUR nach 7,3 Mio. EUR in der Vergleichsperiode. Alle Mittel flossen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Eines der wichtigsten Projekte bestand im Berichtszeitraum darin, die Sto-Produktionsanlagen durch geeignete Maßnahmen auf den technologisch neuesten Stand zu bringen. Ende Juni 2010 beschäftigte der Sto-Konzern weltweit 4.241 Mitarbeiter nach 4.195 am Vorjahresstichtag. Davon waren 2.338 (Vorjahr: 2.306) Arbeitnehmer im Inland für das Unternehmen tätig und 1.903 (Vorjahr: 1.889) im Ausland. Mit den Neueinstellungen wurden wie angekündigt Vorkehrungen für das mittelfristig erwartete höhere Umsatzvolumen getroffen. Ausblick Gesamtjahr 2010 Auch im zweiten Halbjahr 2010 dürfte die Nachfrage nach Sto-Fassadensystemen günstig bleiben und vor allem in Westeuropa für Rückhalt sorgen. Insbesondere aus diesem Grund geht Sto davon aus, beim Geschäftsvolumen eine etwas stärkere Zunahme als bisher geplant zu realisieren. Der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2010 wird aus heutiger Sicht um 2% bis 3 % auf rund 950 Mio. EUR steigen, bisher wurde mit einem Plus von etwa 2 % auf 946 Mio. EUR gerechnet. Dieser leicht über den ursprünglichen Erwartungen liegende Umsatzzuwachs wird aus heutiger Sicht allerdings ebenfalls nicht ausreichen, die steigenden Kosten zu kompensieren, die vor allem bei der Beschaffung von Einsatzmaterialien zu erwarten sind. Dieser Trend hat sich seit der Jahresmitte merklich beschleunigt. Außerdem hält der Druck auf die Absatzpreise unvermindert an. Beim Konzern-EBIT rechnet Sto daher unverändert damit, dass das Vorjahresniveau von 82,3 Mio. EUR nicht erreicht werden kann.
Phänomen Farbe - 31.08.2010 - Frankfurt am Main - Die deutsche chemische Industrie hat ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) 2009 trotz Wirtschaftskrise konstant auf hohem Niveau gehalten. Die Forschungsaufwendungen entsprechen mit rund 8,3 Milliarden Euro denen des Vorjahres. „Wer in Krisenzeiten seine Forschung zurückfährt, verpasst im Aufschwung den Anschluss", begründete Dr. Andreas Kreimeyer, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im Verband der Chemischen Industrie (VCI), vor der Presse in Frankfurt das Engagement der Branche.Auch für das laufende Jahr ist Kreimeyer optimistisch. Er stützt sich dabei auf eine aktuelle VCI-Blitzumfrage bei den großen forschenden Chemieunternehmen: Danach sehen die Unternehmensplanungen vor, die Ausgaben für FuE um vier Prozent zu erhöhen. „Schließlich ist Forschung kein Luxus, sondern das Startkapital für die Gestaltung der Zukunft", so der Vorsitzende des VCI-Forschungsausschusses. Auch die Chancen auf einen Arbeitsplatz in der Chemie verbessern sich. Die befragten Unternehmen wollen 2010 wieder mehr Mitarbeiter mit einem naturwissenschaftlich-technischen Hochschulabschluss einstellen: rund 500. Der geplante Zuwachs fällt im Vergleich zum Jahr 2009 mit etwa 42 Prozent signifikant aus. „Wir erwarten, dass sich dieser Trend mit anhaltender konjunktureller Erholung auch im nächsten Jahr weiter fortsetzt", prognostizierte der Vorsitzende des VCI-Forschungsausschusses. Bei den Neueinstellungen promovierter Chemiker erwarten die Firmen sogar einen Zuwachs von mehr als 50 Prozent. Ein Erfolgsrezept für langanhaltendes Wachstum seien aber nicht nur die Leistungskraft und Innovationsfähigkeit der Industrie. In Deutschland seien bessere industriepolitische Rahmenbedingungen notwendig. Es fehle beispielsweise an einer steuerlichen Forschungsförderung wie in anderen OECD-Ländern, kritisierte Kreimeyer. Auch wenn Deutschland sparen müsse, bei Investitionen für die Zukunft dürfe man keine Abstriche machen. „Denn erstklassige Forschung führt zu mehr Wirtschaftsleistung und damit auch zu mehr Einnahmen für den Staat", sagte Kreimeyer. „Deutschland braucht außerdem eine zeitgemäße Innovationskultur", mahnte der Vorsitzende des VCI-Forschungsausschusses weiter. Entscheidend sei, dass die Gesellschaft neuen Technologien offen und neugierig gegenüber stehe. Politik und Gesellschaft müssten erkennen, dass Forschung für den Industriestandort Deutschland lebensnotwendig sei. „Hier muss dringend ein Umdenken einsetzen", so der Vorsitzende des VCI-Forschungsausschusses. Umso wichtiger sei es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Über die „Schulpartnerschaft Chemie" des Fonds der Chemischen Industrie investiere die Branche jährlich 2,3 Millionen Euro, um den Chemieunterricht an Schulen attraktiver zu machen. Darüber hinaus plädierte Kreimeyer dafür, unter anderem naturwissenschaftlichen Sachunterricht in der Grundschule einzuführen. |
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