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Zentralinstitut für Farbe in Wissenschaft und Gestaltung Ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender Professor Axel Buether Geschäftssitz: Hochschule für Kunst und Design Halle Postanschrift: c/o Wied Seehofstraße 43 D - 14167 Berlin Tel. ++49 (0)30 61076398 Fax.++49 (0)30 61076293 dfz@farbe-licht-raum.eu http://www.farbe-licht-raum.eu http://www.deutsches-farbenzentrum.de |
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15.01.2011: Film- Dokumentation im Internet |
Nach
rund zehnwöchiger Bearbeitungszeit hat
das studentische Filmteam "Rosenpictures" aus mehr
als hundert Stunden Material einen zehnminütigen Dokumentationsfilm
fertiggestellt. Dieser sehr atmosphärische und inhaltlich äußerst präzise
Beitrag ist ab jetzt unter dem folgenden Link zu sehen:
http://www.burg-halle.de/hochschule/information/ausstellungen/ausstellung/a/filmische-dokumentation-zur-farbenkonferenz.html |
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28.-31. Oktober 2010
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Jüngere Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften zeigen, dass wir etwa 80% aller Informationen aus unserer natürlichen und soziokulturell gestalteten Umwelt über das Medium Farbe wahrnehmen - Farbe wahrnehmen ist lebenslanges Lernen. Wir nutzen Farbe in allen Bereichen der Gesellschaft und setzen sie je nach Anforderung ein, um zu erkennen, uns zu verständigen, Probleme zu lösen und Inhalte zu vermitteln. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Farbenzentrum und dem Bereich Gestalten an Grundschulen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg veranstaltet die Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle vom 29. bis 31. Oktober 2010 die internationale Konferenz „Farbe in der Bildung". Die Fachkonferenz versteht sich als interdisziplinäres Forum für die Darstellung und Diskussion des Wissensgebietes Farbe und der gestalterischen Farbpraxis in verschiedenen Bildungsbereichen. Ziel ist es, sowohl die Wissenskommunikation als auch die tatsächliche Gestaltungsarbeit in der Bildungskette – von der Vorschule, über die Grund- und Sekundarschulbereiche bis zur Berufsausbildung und zum akademischen Studium transparent zu machen. Die Konferenz wird von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) als Forschungsprojekt gefördert. Farbe zwischen Wissenschaft und Gestaltung 18 Fachvorträge, 36 Erfahrungsberichte, 16 anwendungspraktische Workshops Mehr als 70 beteiligten Referenten, Workshopanbieter und Künstler tragen zu dem Übersichtscharakter der Veranstaltung bei, über den die „Bildungslandschaft Farbe" zum ersten Mal Gestalt erhält und damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wird. Das Tagungsprogramm gliedert sich in die Sektionen Wissenschaftliche Grundlagen und Stand der Forschung (Sektion A), Projektbezogene Erfahrungsberichte Vorschule, Schule, Ausbildung, Selbstbildung (Sektion B), Projektbezogene Erfahrungsberichte Hochschule und Praxis (Sektion C), Praktische Workshopangebote (Sektionen D und E) und die interaktive Ausstellung „Farbe und Licht zwischen Kunst, Design und didaktischen Experimenten" (Sektion F). Der Eröffnung der Konferenz findet am Freitag um 10:00 Uhr statt. Das Ende ist am Samstag gegen 18:00 Uhr vorgesehen. Die Konferenz verfolgt drei, inhaltlich eng miteinander verbundene, grundsätzliche Ziele: 1. Bestandsaufnahme der „Bildungslandschaft
Farbe", Podiumsdiskussion mit dem Ziel der Initiierung eines ganzheitlichen Bildungsdiskurses: Am Ende des ersten Veranstaltungstges findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „ Wissenstransfer und Gestaltung von Bildungsprozessen " unter Beteiligung von nahmhaften Vertretern aus Wissenschaft, Gestaltung, Didaktik, Praxis und Politik statt. Es stellt sich die zentrale Frage, wie die jeweiligen Verantwortungsträger aus Forschung, Lehre, Praxis und Politik ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für die allgemeine und fachspezifische Bildung von Menschen gerecht werden sollen, wenn jeder nur aus seiner eigenen Perspektive heraus denkt und handelt? Dabei geht es weniger um den guten Willen, als um die Bildung von Einsichten bei den Entscheidungsträgern in Bezug auf die Komplexität der Thematik, die persönliche Verantwortung sowie die kollektiven Handlungsmöglichkeiten. Wechselwirkungen von Farbe, Licht und Raum sinnlich spüren und begreifen Themenausstellung „Farbe Licht Experiment" Am Donnerstag, den 28. Oktober eröffnet um 18:00 Uhr die von Dr. Konrad Scheurmann kuratierte Themenausstellung mit dem Schwerpunkt „Farbe und Licht zwischen Kunst, Design und didaktischen Experimenten". Die gezeigten Exponate bilden einen direkten sinnlichen Zugang zum Phänomen Farbe und ergänzen hierdurch die theoretischen und anwendungspraktischen Vermittlungsebenen der Konferenz. Das Color Light Lab um Prof. Bachmann von der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) entwickelt derzeit neue Materialien für eine integrative Farb-Licht Lehre, die sie im Rahmen der Konferenz "Farbe in der Bildung" erstmals in einer Ausstellung öffentlich präsentieren. Begehbare Rauminstallationen, die den Besuchern das Eintauchen in wechselnde farbige Lichtbäder ermöglichen sowie eine Vielzahl von anschaulichen Objekten und virtuellen Tools laden zum Nachdenken und selbständigen Experimentieren ein. Das Forschungsprojekt wird unterstützt durch den SNF (Schweizerischer Nationalfond). Weiterhin gezeigt werden Arbeiten von Josef Albers, Roland Fuhrmann, Karl Gerstner, Andreas Hofer, Martina Löw, Stefan Muntwyler, Carsten Nicolai, Ingo Nussbaumer, Rosalie, Tim Otto Roth sowie Farb-Licht-Raum- Projekte von Studierenden der Burg Giebichenstein. An die Ausstellung im Volkspark Halle ist ein Vermittlungsprogramm mit Führungen gekoppelt. Wettbewerbsprämierung Karl-Miescher-Preis 2010 „3x3=BLAU" Mit der Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 18:00 Uhr erfolgt auch die Bekanntgabe, Prämierung und Ausstellung der Preisträger des von der Karl-Miescher-Stiftung mit 5.000 Euro prämierten internationalen Wettbewerbs „3x3=BLAU". Das vielfältige Spektrum der 120 Beteiligungen zum Thema „Innovative Ideen zum Umgang mit Farbe im vorschulischen und schulischen Unterricht" öffnet den Blick auf die pädagogische Praxis der Länder Deutschland, Österreich und Schweiz. Experimentum LUCIS - Wie hätte Goethe heute experimentiert? Zum 200-jährigen Jubiläum von „Goethes Farbenlehre" findet ein zweitägiger experimenteller Dauerworkshop statt, den unser Kooperationspartner Prof. Dr. Johannes Grebe Ellis von der Leuphana Universität Lüneburg mit Unterstützung der DFG durchführt. Über Mittel der modernen Optik wird eine invertierte Form des Experimentum Crucis Newtons gezeigt. Der Klang der Farben - Klavierkonzert mit Werken von John Cage Zur Eröffnung der Ausstellung und Preisverleihung spielt Steffen Schleiermacher aus dem Werk von John Cage, „Sonatas and Interludes for Prepared Piano". Steffen Schleiermacher gilt neben seiner Tätigkeit als Komponist und Ensembleleiter als einer der wichtigsten Pianisten der Neuen Musik. Das Konzert findet vor dem Hintergrund der etwa 25 Meter langen Farb-Licht-Klaviatur von Ullrich Bachmann statt, was ein einmaliges Wechselspiel aus Farbklängen oder Klangfarben erwarten lässt. www.deutsches-farbenzentrum.de |
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Farbe bildet Background |
Farbe bildet Bewusstsein Erst durch die allseitige Betätigung des Verstandes, der Phantasie und der sinnlichen Anschauung entwickelt sich bei jedem Menschen ein Bewusstsein von seinen individuellen Möglichkeiten zur Mitgestaltung der eigenen Existenz in der soziokulturellen Umwelt. Gerade der ganzheitliche Ansatz des auf Alexander von Humboldt zurückgehenden Bildungsbegriffes erhält heute Unterstützung durch aktuelle Erkenntnisse aus der neuropsychologisch begründeten Lernforschung. Hierdurch erhält der Prozess der Bewusstseinsbildung eine zentrale Stellung im wissenschaftlichen Bildungsdiskurs und der pädagogischen Praxis. Aufmerksamkeit und Interesse bilden die Voraussetzung für bewusste Wahrnehmungen, Empfindungen, Erinnerungen und gedankliche Überlegungen, wie auch für Bewertungen, Planungen und Konzepte. Der Begriff des Bewusstseins ist kein Abstraktum, da er sich ausschließlich über konkrete Inhalte beschreiben lässt, was unserem wichtigsten Sinnesmedium, der Farbe, eine zentrale Stellung zuweist. Farbe bildet Handlungs- und Verhaltensmotivation Farben erscheinen uns atmosphärisch aufgelöst oder körperhaft materialisiert. Ihre formalen Eigenschaften lassen sich systemisch über Attribute, wie Helligkeit, Buntheit, Intensität, Sättigung, Temperatur, Transparenz und viele mehr beschreiben, während ihre inhaltlichen Eigenschaften über den Zeichenbezug geregelt werden. Danach prägen Farben unsere Erwartungen an die Materialität, den Geschmack, den Geruch, den Klang und das Verhalten der Dinge, deren Intentionalität unseren Handlungsspielraum beschreibt. Haben wir aus dem Wechselspiel der Sinne, des Verstandes und dem Gefühl erst einmal eine Grundvorstellung von unserer Lebenswelt entwickelt, können wir auch nicht mehr davon absehen, die dynamischen Farbkonfigurationen vor unseren Augen oder innerhalb unserer Phantasie als Handlungsträger zu betrachten. Farben sind Gesten, wo immer sie auf Verhaltenzustände verweisen. Nicht die Farbe an sich, sondern die Farbwechsel bilden den Ausgangspunkt unserer Interpretationsleistungen, auf deren Grundlage wir uns eine funktionierende Gedächtnisrepräsentation von der eigenen Existenz in der Umwelt bilden. Farbe bildet Orientierung Aktuelle Forschungsergebnisse der Neuropsychologie zeigen, dass der Mensch etwa 80% aller Informationen über das Sinnesmedium Farbe erhält, deren Verarbeitung die Gehirnleistungen zu etwa 60% in Anspruch nimmt. Sobald der Mensch die Augen öffnet, befindet er sich über 250 Millionen Sehzellen in einem permanenten Informationsaustausch mit der Umwelt. Nicht einmal 10% davon können das Spektrum des Lichtes in Farbsignale wandeln, doch konzentrieren sich diese im fovealen Zentrum der Netzhaut, über das wir unsere Augenbewegungen steuern. Wie die Spitze eines Fingers bewegen wir die Fovea über Farbflächen und deren Grenzen und zeichnen hieraus Buchstaben, Formen und Räume, deren Veränderungen uns als Bewegung erfahrbar werden. Farbe schafft Orientierung und steuert hierdurch unsere Aufmerksamkeit sowie das Interesse an dem unerschöpflichen Informationspotential der Umwelt, zu dem uns das Licht einen Zugang verschafft. Farben bilden das Informationsmedium für die Interpretationsleistungen, aus deren Gesamtheit sich jedes Individuum ein dynamisches Bild seiner Lebenswirklichkeit entwirft. Farbe bildet Sprache Während die Lautsprache in all ihren Formen schon seit langem im Zentrum des Bildungsdiskurses steht, werden wir mit der Konferenz den Fokus auf den nonverbalen Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation legen, in der das Phänomen Farbe eine Schlüsselstellung besitzt. Nicht die Lautsprache bestimmt die Form der menschlichen Erfahrung und Erkenntnis, sondern die sinnlich spürbaren und erkennbaren Inhalte. Ohne einen anschaulichen Erfahrungshintergrund bleiben Worte inhaltsleer und zusammenhanglos. Der sichtbare Teil der Umwelt ist vollständig ausgefüllt mit Farben, deren Bedeutungshintergrund und Verknüpfungsstruktur die leistungsfähigste Erfahrungsmatrix sowie das größte „Wissenspotential" des Menschen darstellen. Allein diese Tatsache bietet Anlass und Aufforderung zugleich für eine Internationale wiss. Konferenz vom 29. - 31. Oktober 2010 Burg Giebichenstein Halle Stand: 28.06.10 Mehr Informationen und das Konferenzprogramm: www.deutsches-farbenzentrum.de Seite 1 von 2 auf Orientierung, Erkenntnis und Verständigung ausgerichtete Diskussion und Neubewertung des Phänomens Farbe im aktuellen Bildungsdiskurs. Wie kein anderes Sinnesmedium bestimmt die Farbe unser Erfahrungswissen und hierüber auch die Sinnstruktur der Wortsprache. Begriffe ohne Anschauungen sind leer.Farbe bildet Identität Jeder sehfähige Mensch erforscht mit dem ersten Öffnen der Augen das Erkenntnispotential der Farbe im Alltag. Bereits vor dem Spracherwerb beginnt das Kleinkind mit der Konstruktion seiner Vorstellungen von der eigenen Lebenswirklichkeit, die sich ihm in den Farben der Umgebung repräsentiert. Die anschaulichen Erfahrungen aus dem Prozess der multisensuellen Auseinandersetzung mit der Lebensumwelt prägen die Raumvorstellungen, das Orientierungsvermögen und die eigene Identität, die danach zeitlebens erweitert und aktualisiert werden. Wir sehen zu jeder Zeit ausschließlich das Ergebnis unserer Interpretationsleistungen, weshalb die Fortentwicklung unsres Welt- und Persönlichkeitsbildes einen lebenslangen Bildungsprozess erfordert. Farbe ist ein globales Verständigungmedium, über das uns die Eigenheiten und Gemeinsamkeiten aller Kulturen sichtbar und erkennbar werden. Farbe erlaubt uns den nonverbalen Austausch und die Gestaltung von Ideen. Farbe verbindet. Farbe bildet Brücken Die Kultur der Farbe verbindet Wissenschaft und Kunst, da sich das Medium in Abhängigkeit von der Perspektive gleichermaßen als Wellenlänge, Energiefrequenz, Informationspotential oder Gestaltungsmaterial betrachten lässt. Farbe ist das Grundmaterial der empirischen Beobachtung sowie der bildnerischen Kunst. Farbe entsteht im Gehirn und existiert ebenso außerhalb des menschlichen Bewusstseins als Anschauungsform unserer natürlichen und soziokulturellen Lebenswelt. Farbe repräsentiert das anschauliche Gedächtnis der Menschheit und verbindet Ästhetik und Funktion. Farbe macht uns und anderen die innere Welt der Gedanken und Emotionen sichtbar und bildet hierdurch die wichtigste nonverbale Grundlage der zwischenmenschlichen Kommunikation. Wir nutzen Farbe daher in allen Bereichen der Gesellschaft und setzen sie je nach Anforderung ein, um Prozesse zu erkennen, Probleme zu lösen und Inhalte zu vermitteln. Konsequenz Die zentrale Frage der Konferenz lautet daher, wie wir uns das Verständigungs- und Erkenntnissowie Problemlösungs- und Vermittlungspotential der Farbe für die ganzheitliche Bildung des menschlichen Individuums in jeder Phase seines Entwicklungsprozesses nutzbar machen können. Axel Buether Impressum:Veranstalter ist das Deutsche Farbenzentrum e.V. - Zentralinstitut für Farbe in Wissenschaft und Gestaltung in Kooperation mit der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, dem Bereich Gestalten an Grundschulen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA). Veranstaltungsort ist der Volkspark, Schleifweg 8a in 06108 Halle/Saale. Anmeldung zur Konferenz auf der Homepage des Deutschen Farbenzentrums. Ansprechpartner: Axel Buether Professor für Bildnerische Grundlagen | Farbe/Licht/Raum | Fachbereich Design | Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle und 1. Vorsitzender des Deutschen Farbenzentrums e. V. Pressekontakt: Veronika Schneider Vorbereitungsteam der Internationalen Konferenz „Farbe in der Bildung" Telefon: 0345 9590259 | Mobil: 0179 3293668 | Mail: veronika.schneider@burg-halle.de Internationale wiss. Konferenz vom 29. - 31. Oktober 2010 Burg Giebichenstein Halle Stand: 28.06.10 Mehr Informationen und das Konferenzprogramm: www.deutsches-farbenzentrum.de
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Farbige Ausblicke auf die Veranstaltung |
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| Mitteilungen zuvor | |||
| DFZ: „Farbe in der Bildung" Oktober 2010 in Halle |
colour-europe.de - 26.04.2010 - Halle – (Buether) In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Farbenzentrum und dem Bereich Gestalten an Grundschulen der MLU veranstaltet die Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle vom 29. bis 31. Oktober 2010 die intenationale Konferenz „Farbe in der Bildung". Die Fachtagung versteht sich als interdisziplinäres Forum für die Darstellung und Diskussion des Wissensgebietes Farbe und der gestalterischen Farbpraxis in verschiedenen Bildungsbereichen. Ziel ist es, sowohl die Wissenskommunikation als auch die tatsächliche Gestaltungsarbeit in der Bildungskette – von der Vorschule, über die Grund- und Sekundarschulbereich bis zur Berufsausbildung und zum universitären und akademischen Studium – in Form von Forschungsberichten, projektbezogenen Erfahrungsberichten und Workshops transparent zu machen. Die Konferenzteilnehmer werden eine umfassende Bestandaufnahme über die aktuellen Inhalte, Didaktiken und Strategien der Vermittlung im Kompetenzbereich Farbe erarbeiten. Nachhaltiges Ergebnis der Konferenz soll der Aufbau eines Kommunikationsnetzwerkes zum Lehrgebiet Farbe sein, das den einzelnen Bildungsbereichen einen problemlosen Transfer von Wissen, Lehrkonzepten und Anschauungsmaterial ermöglicht. Die Konferenz verfolgt drei, inhaltlich eng miteinander verbundene, grundsätzliche Ziele, die in den Vorträgen und Workshops der einzelnen Sektionen als übergreifende Problemstellung darlegt werden: Bestandsaufnahme von Vermittlungskonzepten der Farbe, fachdidaktische und bildungstheoretische Diskussion zur Farbkompetenzschulung und Impulse für ein Kommunikationsnetzwerk Farbe. Das Tagungsprogramm mit mehr als 70 Referenten und Workshopanbietern gliedert sich in die Sektionen Wissenschaftliche Grundlagen und Stand der Forschung (Sektion A), Projektbezogene Erfahrungsberichte Vorschule, Schule, Ausbildung, Selbstbildung (Sektion B), Projektbezogene Erfahrungsberichte Hochschule und Praxis (Sektion C), Praktische Workshopangebote (Sektionen D und E) und Experimenteller Dauerworkshop 200 Jahre Goethes Farbenlehre (Sektion F). Zum Programm gehört auch die große interaktive Ausstellung „Farbe und Licht zwischen Kunst, Design und didaktischen Experimenten", kuratiert von Prof. Ulrich Bachmann und seinem Team vom Farb-Licht Zentrum der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK). 2010 ist es zweihundert Jahre her, dass Goethe seine Farbenlehre schrieb – aus diesem Anlass wird es einen experimentellen Workshop geben, bei dem aus Sicht der modernen Optik neue Experimente zur Darstellung komplementärer Farbspektren gezeigt werden. Im Vorfeld der Konferenz läuft bereits der internationale Wettbewerb „3x3=BLAU", über den innovative Ideen zum Umgang mit Farbe im vorschulischen und schulischen Unterricht aufgefunden und öffentlich dargestellt werden können. Die Podiumsdiskussion zum Thema „Wissenstransfer" zielt auf die Anregung eines nachhaltigen Dialogs zwischen der Fachwelt und Vertretern der Bildungspolitik. Mehr unter: www.deutsches-farbenzentrum.de
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| Ausstellung Farbe und Licht zwischen Kunst, Design und didaktischen Experimenten | Sektion A Wissenschaftliche Grundlagen und Stand der Forschung | Sektion B Projektbezogene Erfahrungsberichte Vorschule, Schule, Ausbildung, Selbstbildung |
Sektion C Projektbezogene Erfahrungsberichte Hochschule und Praxis |
Sektion D + E Anwendungspraktische Workshopangebote Sektion F Experimenteller Dauerworkshop 200 Jahre Goethes Farbenlehre |
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weiterhin sind zu sehen und auszuprobieren: |
Erziehungswissenschaft “Zur Anthropologie der Farbwahrnehmung. Am Beispiel des Schulbaus” Prof. Dr. Christian Rittelmeyer, Erziehungswissenschaft am Pädagogischen Seminar der Universität Goettingen. Selbstbildungsprozesse Partizipation “Straßenfußballer der Farbe – Über einige Konstanten der (Selbst-)Ausbildung bei Street Art“, Prof. Dr. Johannes Stahl Wahrnehmungspsychologie „Farbe in der universitären Psychologie: Wissenskanon und Bildungschance““ Prof. Dr. Jürgen Golz, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Psychologie Ästhetische Erziehung „Ästhetische Bildung in der Kindheit – Selbstbildungsprozesse bei Kindern durch Farbe“ Prof. Dr. Kirsten Winderlich, Grundschulpädagogik- musisch-ästhetische Erziehung Universität Potsdam Didaktik der Physik Ausstellungsdidaktik
“Ausstellung als didaktisches Mittel zur Vermittlung
von historischen und aktuellen Wissen zur Farbe” Didaktik der Mathematik
„Mathematik ist farbig – Farbe als didaktisches
Mittel“ Kunstpädagogik Gehirnforschung und Lernen
Reformpädagogische Didaktik
Didaktische Materialien Bilderbuch
Kunst- und Werkpädagogik
“Farbe in der visuellen Rhetorik als Aufgabe der
Kunstpädagogik“, Bildkompetenz Frühförderung
Historische Perspektive „Geschichte der Farbdidaktik“ Dr. Andreas Schwarz Kunstpädagogische Kompetenz
„Megaglitzeranthrazitschwarz - Ästhetische Bildung “Kunspädagogische Reflexion über subjektive Wahrnehmung und individuelle Farbklänge“ Prof. Dr. Susanne Liebmann-Wurmer, Lehrstuhl für Kunstpädagogik der Universität Erlangen-Nürnberg Bildkompetenz Kunstgeschichte
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Neu – noch nicht auf dem Plakat - Waldorfpädagogik „Erlebnisqualitäten der Farbe“ Ulrich Schöne, Dozent für den Fachbereich Kunstpädagogik an der freien Hochschule Mannheim, Institut für Anthroposophische Pädagogik Sonderpädagogik “Voneinander Lernen – Behinderte Kinder kommunizieren über Farben“, Angela Bartz Lindgrenschule Halle Grundschule Sekundarstufe 1,
Oberstufe Gymnasium Reformpädagogik
“Farbe erleben – ein Malprojekt mit blinden Kindern”
Selbstlernprozesse
Improvisation „RambaZamba, das total verrückte
Theater, Farbe in bild-künstlerischen und Theaterkonzepten“, Naturwissenschaft
Anthroposophie Berufsausbildung
Handwerk/Technik Fachausbildung
Farbdesign „Farbdesign – interdisziplinäre
Weiterbildung an der schweizerischen Textilfachschule“ Handwerk und
Gestaltung „Farbkompetenz am Bau. Das
Ausbildungskonzept der Höheren Fachschule für Farbgestaltung Zürich”
Bildungsraum Stadt
„Farbraum Stadt. Eine Untersuchung und ein
Arbeitswerkzeug zur Farbe Bildungsraum Schule
„Farbgestaltung in Bildungsräumen: Aktuelle Konzepte“
Didaktisches Material
„Farbe Lehren ohne Farbenlehre“ Gestaltungsgrundlagen
„Der Weg zum persönlichen Farbausdruck, Der
Farbunterricht im Vorkurs an der Schule für Gestaltung Basel“ Fachausbildung
Gestaltung Bildungsräume von
Kita bis Universität “Farbgestaltung von
Bildungsräumen als funktionales Instrument für die Pädagogik”
Selbstbildungsprozesse Partizipation
“Partizipatorische Projekte zur Farb-
Innenraumgestaltung in Bildungseinrichtungen” |
Fachhochschule Innenarchitektur
Farb-Licht Zentrum Kunsthochschule
Kunsthochschule Textile Malerei
Grundlagen Kunsthochschule
Kunsthochschule Textildesign
Kunsthochschule Kommunikation im Raum
„Sich in der Welt zurechtfinden – Farbe und
Orientierung“
Kunsthochschule Ästhetische Praxis
Kunsthochschule Restaurierung
Kunsthochschule Kunstdidaktik
Neu – noch nicht auf dem Plakat -
Universität Kunsterziehung
Fachausbildung Weiterbildung
Technische Universität Lichttechnik
Technische Universität Architektur
Technische Universität Innenarchitektur
Praxis Globale innovative Unternehmen
Praxis Farbmaterialinnovation
“Pigmente als Bindeglied zwischen Farbe, Licht und
Raum“, |
Workshop “Farbe als Pigment: zur Qualität des Materials Farbe”, Kremer Pigmente Aichstetten “Farbsysteme sprengen”, Marcella Wenger-Di Gabriele, Farbgestalterin und Dozentin am Haus der Farbe “Voneinander Lernen – Behinderte Kinder kommunizieren über Farben”, Angela Bartz Workshop „Street Art – „Sprühbung“ Jakob Bardou und Holger Stumpf, innerfields Künstlergruppe Berlin „Lichtworkshop – Technische Qualitäten von Licht“ Dirk Seifert, Anke Augsburg “Farbgestaltung zwischen Kreativität und rationaler Begründung”, Dr. Hildegard Kalthegener, NCS Seminare “Gestalterisches Experimentieren mit Farbe, Bewegung und Licht” Silvia Buol (raum zeit tanz farbe) Schule für Gestaltung Basel, Workshop für 10 – 15 Teilnehmende, Dauer ca. 1 Stunde Bedeutung der Farbe in der Montessoripädagogik, aufgezeigt an konkreten Beispielen aus der Mathematik, der Sprache und der Kosmischen Erziehung, Institut für ganzheitliches Lernen (IfgL), Claus Kaul (3 Zeitstunden) “Der Weg zum persönlichen Farbausdruck durch Kombinieren – verbinden – gegenüberstellen” Roseline Heinis, Schule für Gestaltung Basel “ColorComic – Farben erzählen Geschichten”, Prof. Axel Venn „FARBE & LICHT in der Bildung“ Unterrichtsorientierte Experimente und Übungen mit interaktiven Tools aus dem aktuellen Forschungsprojekt FARBE&LICHT. Materialien zur Farb-Licht Lehre des Zürcher Farb-Licht Zentrums. Prof. Ulrich Bachmann und das Team des Farb-Licht Zentrums der Zürcher Hochschule der Künste, Dauer 70 Min.Die Teilnehmenden sollten einen Laptop mitbringen. Max.Teilnehmerzahl: 30 “Farbraum Stadt. Die Anwendung der Arbeitswerkzeuge im Planungsprozess”, Lino Sibillano und Stefanie Wettstein, Co-Leitung Haus der Farbe “Farbenlehre vermitteln”, Andrea Burkhard, Farbgestalterin und Dozentin am Haus der Farbe
Sektion F
Experimenteller Dauerworkshop 200 Jahre Goethes Farbenlehre Podiumsdiskussion mit Vertretern der Bildungspolitik zum Thema Wissenstransfer |